Digital Apple: Warum das neue iOS 14 das verwirrendste iPhone-System seit Langem ist

16:00  20 september  2020
16:00  20 september  2020 Quelle:   stern.de

Apple: iPhone 12 kommt „einige Wochen” später in den Handel

  Apple: iPhone 12 kommt „einige Wochen” später in den Handel Die neuen iPhone-12-Modelle von Apple werden in diesem Jahr nicht wie üblich im September in den Handel kommen. Apple rechnet damit, dass die Geräte erst „einige Wochen später“ beim Kunden landen werden. Auch Apple ist nicht vor der Coronakrise gefeit. Wie Finanzchef Luca Maestri am Donnerstag erklärte, komme es zu einem späteren Marktstart der neuen iPhone-Modelle. Ursache dürften Arbeitsunterbrechungen in der chinesischen Fertigungsindustrie sein, wie bereits im Frühjahr spekuliert worden war.

iOS 14 kommt mit überarbeitetem iPhone Erlebnis, Updates für Apps, die du jeden Tag nutzt, neuen App Clips, neuen Datenschutzmaßnahmen und mehr. Mit iOS 14 erhalten die Dinge, die du am häufigsten machst, einen neuen Look und werden noch einfacher.

iOS 14 kommt mit überarbeitetem iPhone Erlebnis, Updates für Apps, die du jeden Tag nützt, neuen App Clips, neuen Datenschutzmaßnahmen und mehr. Mit iOS 14 erhalten die Dinge, die du am häufigsten machst, einen neuen Look und werden noch einfacher.

Viele der neuen Funktionen in iOS 14 erschließen sich nicht so leicht wie gewohnt (Symbolbild) © Getty Images/ FG Trade Viele der neuen Funktionen in iOS 14 erschließen sich nicht so leicht wie gewohnt (Symbolbild)

Mit dem neuen iOS 14 kommt die Verwirrung auf das iPhone. Ausgerechnet drei der wichtigsten Features sind alles andere als selbsterklärend. Und es kommen noch viele kleinere Ungereimtheiten dazu.

Apple, das steht bei den meisten Nutzern für schöne, einfach zu bedienende Geräte. Und das zurecht: Immer wieder gelang es dem Konzern mit seinem Gespür für die Bedürfnisse der Nutzer und seinem starken Design-Ansatz, neue Geräte-Klassen überhaupt erst angenehm benutzbar zu machen und neue Standards zu setzen. Was ist etwa intuitiver, als ein Bild auf dem Display mit zwei Fingern groß zu ziehen? Da verwundert es umso mehr, dass beim neuen iOS 14 die wichtigsten Features alles andere als intuitiv zu benutzen sind.

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iOS 14 : Vorschau auf das iPhone - System . Es ist noch keine Woche her, da erschien mit iOS 14 das lang erwartete Update fürs iPhone . AirPods 2: Neuer Tiefpreis bei Amazon. iOS 14 .2 statt iOS 14 .1 fürs iPhone : Apples Grund für den unerwarteten Versionssprung.

Das Wichtigste in Kürze Am Mittwoch erhielten viele iPhones das neue Betriebssystem von Apple . Mit iOS 14 werden einige lang erwartete Featuren abgedeckt. Apple setzt mit iOS 14 ganz auf Benutzerfreundlichkeit und bringt zum ersten Mal seit langem

Mit dem neuen System ändert sich auf dem iPhone und iPad einiges, eine Übersicht über die Neuerungen finden Sie hier. Die wichtigste springt einem aber schnell ins Auge, wenn man ein Gerät mit iOS 14 sieht: Apple hat den Homescreen neu gedacht. Endlich gibt es die lange erwartete Erweiterung um Widgets. Dank der neu eingeführten App-Mediathek muss nicht mehr jede App den Homescreen verstopfen. Doch beide Neuheiten teilen ein Problem: Sie sind enorm umständlich zu nutzen.

Widgets, aber wie?

Da sind etwa Apples neue Widgets. Die sind enorm praktisch und holen etwa das Wetter, die Musiksteuerung oder eine Weltuhr immer auf den Homescreen. Doch die Benutzung ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellen würde. Ein Widget ist zwar schnell aus der Leiste links vom Homescreen hinübergezogen, bearbeiten lässt es sich dort aber nicht. Dass es etwa Widgets in verschiedenen Größen gibt, sie sich stapeln lassen und der Inhalt sich anpassen lässt – viele Nutzer werden es nie erfahren. Wie die wenig intuitive Anpassung erfolgt und welch unerwartet viele Optionen einem die Helfer bieten, erfahren Sie in diesem Text. Selbsterklärend sind sie leider nicht.

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  Bauteil mit Mängeln: Panne bei der Produktion des iPhone 12 Bei Tests des Kameraobjektivs von Apples neuem iPhone 12 sollen Risse bei erhöhter Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf der Beschichtung aufgetreten sein.Doch diesmal hat es Apple offenbar nicht leicht mit der neuen iPhone-Generation. Zuerst die Corona-Pandemie, jetzt neue Probleme bei der Entwicklung und Produktion von Apples neuem Gerät.

Seit vergangener Woche heißt es für iPhone -Nutzer wieder Update-Zeit, denn Apple hat iOS 14 veröffentlicht. Mit den neuen Apple -Betriebssystemen stehen Nutzern viele praktische Neuerungen zur Verfügung. Weniger praktisch ist aber ein Bug in iOS 14 , den iPhone -Nutzer jetzt entdeckt haben.

Mit iOS 14 und iPadOS 14 bringt Apple viele neue Funktionen auf iPhones und iPads. Neben Homescreens, Bild-in-Bild-Funktion, aufgehübschtem Siri und vielen weiteren Features fürs iPhone und iPad stellt sich die Frage: Auf welche Geräte kommen die Updates? Die Antwort darauf ist sehr

Und auch Apples zweite Revolution des Homescreens, die App Mediathek, ist nicht so einfach zu erfassen, wie man das vom Konzern aus Cupertino gewohnt ist. In der Theorie ist es sehr einfach: Alle Apps, die man nicht auf dem Homescreen haben möchte, kann man auch in der Mediathek lagern. So bleibt die Oberfläche nicht chronisch überfüllt. So weit, so theoretisch.

In der Praxis ist das aber nicht so leicht, wie man es sich wünscht. Zum einen ist die App Mediathek immer hinter dem letzten Homescreen. Hat man viele Seiten mit Apps, muss man sich also mühsam zu ihr wischen. Auch Apps in die Mediathek zu schicken ist nicht unkompliziert. Hält man eine App lange gedrückt und wählt im Aufklappenden Menü "App entfernen", kann man sie im nächsten Schritt in die Mediathek schicken, statt sie ganz zu löschen. Hat man viele Apps installiert, ist das ein Haufen Arbeit.

Alternativ kann man aber nicht mehrere Apps auswählen – sondern nur ganze Seiten mit Apps ausblenden. Auch diese Option findet man nicht ohne weiteres. Man muss dazu im Wackelmodus unten auf den Balken tippen, der anzeigt, auf welcher Seite des Homescreens man sich gerade befindet. Als visueller Hinweis ist der Balken nur dezent weiß hinterlegt. Da es vorher noch nie nötig war, dorthin zu tippen, werden die meisten Nutzer den Screen zum Ausblenden der Seiten vermutlich nie zu Gesicht bekommen.

Apple lädt zum Event am 15. September: Apple Watch und iPad erwartet – iPhone 12 eher nicht

  Apple lädt zum Event am 15. September: Apple Watch und iPad erwartet – iPhone 12 eher nicht Das iPhone 12 kommt vielleicht nicht am 15. September. Apple hält zwar an seinem traditionellen Special-Event im September fest. Es wird jedoch spekuliert, dass Apple lediglich eine neue Apple Watch und ein iPad im Gepäck haben könnte. Der Termin für Apples September-Event steht fest: Während Apple im vergangenen Jahr den 10. September für sein Event wählte, feiert der iPhone-Konzern 2020 am 15. September die Vorstellung neuer Produkte für das zweite Halbjahr. Wie die WWDC 2020 wird es wohl abermals ein reines Online-Event. 1/8 BILDERN © Jonas Daehnert iPhone 12 Pro Renderbild.

Apple stattet iPhone und iPod touch mit seinem Betriebssystem iOS aus, für Tablet gibt es iPadOS. Wir zeigen Ihnen, was die Apple -Software kann. Eine der interessantesten Neuerungen, die das neue Betriebssystem mit sich bringt, ist der Dark Mode für die Benutzeroberfläche von iPhone , iPad

Apples neues iPhone -Betriebssystem kommt auch in diesem Jahr mit zahlreichen Neuerungen. Und während viele davon selbsterklärend und offensichtlich sind, lösen andere fragende Gesichter aus. Eines der letzteren Kategorie ist ein kleiner, farbiger Punkt, der scheinbar willkürlich am oberen

Was bedeuten die Punkte?

Und auch beim dritten großen Feature, dem Schutz der Privatsphäre, hat sich Apple für eine grundsätzlich nachvollziehbare, aber nicht sofort von selbst einleuchtende Variante entschieden. Schaltet sich das Mikrofon oder die Kamera ein, leuchtet nun wie bei Apple-Notebooks am oberen rechten Rand ein kleiner Punkt auf. So weiß man, ob Apps heimlich zusehen oder -hören. Aber eben nur, wenn man auch weiß, dass man darauf achten muss. Leuchtet der Knopf grün, sind Kamera und Mikro aktiv, beim gelben Punkt nur das Mikro.

Ein weiterer Aspekt beim Schutz der Privatsphäre ist die Option, Apps nicht mehr Zugriff auf die gesamte Fotobibliothek zu geben, sondern nur auf ausgewählte Bilder. Und wieder ist die Benutzung ungewohnt  umständlich. So lassen sich etwa nicht ganz Alben freigeben, sondern nur einzelne Fotos. Hat man seit der letzten Nutzung der App Bilder geknipst, müssen die nun also händisch hinzugefügt werden. Und dazu einzeln ausgewählt werden. Die Option dazu findet sich auch nicht immer in der App, stattdessen muss man im System erst die jeweiligen Einstellungen zu dieser speziellen App heraussuchen. In der Praxis dürfte das dazu führen, dass die meisten Nutzer irgendwann frustriert aufgeben – und eben doch den Vollzugriff gewähren.

Neue Apple Watch kommt ohne USB-Netzteil – iPhone 12 wohl auch

  Neue Apple Watch kommt ohne USB-Netzteil – iPhone 12 wohl auch Apple hat am Dienstag neue Produkte angekündigt und dabei vermeldet, seinen neuen Apple-Watch-Modellen künftig kein USB-Netzteil mehr beizulegen. Dem Lieferumfang des iPhone 12 dürfte es im Oktober ähnlich ergehen. Mit der Ankündigung der neuen Apple Watch Series 6 und der Budget-Variante Apple Watch SE wird der Konzern die bisher im Lieferumfang befindlichen USB-Netzteile streichen. Als Grund dafür nannte Lisa Jackson, Apples Vice President für Umwelt, Politik und soziale Initiativen, während des „Time Flies“-Events am Dienstag vornehmlich „einen Beitrag zum Umweltschutz“.

Apple zeigt iOS 14 : Die neuen Funktionen und Features des kommenden iPhone - Systems . Starten wir mit einem Überblick über die wichtigsten Änderungen in App Library: Apples bessere Version des „App Drawers“ von Android, so oder so ähnlich könnte man das neue Feature umschreiben.

iOS 14 sattelt iPhones automatisch auf zufällige MAC-Adressen um. Das führt in Heim- und Firmennetzen unter Umständen zu Auch Googles Smartphone-Betriebssystem setzt inzwischen zwar auf zufällige MAC-Adressen, aber nur für neue WLAN-Verbindungen.

Viele kleine Stolperfallen

Doch auch im Kleineren finden sich viele Ungereimtheiten. So gibt es endlich die Option, in der Uhrenapp die Weckzeit per Tastenfeld einzustellen. Tippt man aber die Uhrzeit an und gibt die gewünschte Zeit ein, kommt man schnell ins Stutzen: Die Minuten überschreiben bei der Eingabe die Stunden. Des Rätsels Lösung: Ein Tippen erlaubt nicht die Eingabe der gesamten Uhrzeit. Stunden und Minuten müssen jeweils einzeln angetippt werden. Das würde man 2020 anders erwarten, vor allem von Apple.

Die von vielen geschätzte Funktion "Schlafenszeit" wurde übrigens nicht gestrichen, sondern nur aus der Uhren-App entfernt. Sie versteckt sich nun in der Health-App – und heißt plötzlich "Schlafen". Darauf stößt man eher nicht durch Zufall.

Für Verwirrung dürfte auch die Steuerung mancher iPhones im Allgemeinen sorgen: Nachdem Apple in iOS 13 3D-Touch gestrichen hatte, ist es nun wieder da – aber nicht in jedem Modell. Bei den letztes Jahr eingeführten iPhone-11-Modelle wurde das Feature nicht verbaut. Und auch beide iPhone SE müssen ohne auskommen. Stattdessen müssen Sie nun die Auswahl lange gedrückt halten. Was auch auf den 3D-Touch-fähigen Geräten funktioniert. Aber nicht immer das gleiche Ergebnis bringt. Eine konsequente Umsetzung sieht anders aus.

Apple Watch 6: Das Topmodell im t3n-Alltagstest

  Apple Watch 6: Das Topmodell im t3n-Alltagstest Die Apple Watch 6, die zusammen mit der Apple Watch SE vorgestellt wurde, bringt besonders beim Health-Tracking interessante Neuerungen. Wir haben das Topmodell der Smartwatch eine Woche im Alltag getestet. © t3n Mit der Apple Watch 6 haben wir das diesjährige Topmodell getestet. Die Vorstellung der Apple Watch 5 im vergangenen Jahr war eines der bisher kleinsten Updates der Modellreihe. Im Gegensatz zum Vorgänger gab es unter dem Strich eigentlich nur ein Display, das konstant eingeschaltet war.

iPadOS ohne Kernfeatures

Wer ein iPhone und ein iPad mit iOS 14 benutzt, muss sich beim Wechsel zwischen den Geräten umstellen. Obwohl Apple das Tablet-System seit letztem Jahr mit iPadOS ausgelagert hat, bekommen die iPads fast alle Neuerungen von iOS 14. Mit zwei großen Ausnahmen: Auf dem iPad stehen weder die frei auf dem Homescreen platzierbaren Widgets, noch die App Mediathek zur Verfügung. Ob Apple die Features bewusst gestrichen oder schlicht vergessen hat und ob sie irgendwann später noch kommen, ist nicht bekannt.

Warum es nun ausgerechnet in iOS 14 zu einer solchen Anhäufung verwirrender Optionen kam, ist nicht klar. Apple hatte letztes Jahr extra auf große Umbauten verzichtet, um sich mehr Zeit für die Änderungen zu nehmen. Beruhigend ist, dass es sich nur um Software-Ärgernisse handelt. Apple kann also bald auf das Feedback reagieren und die Ungereimtheiten ausbügeln. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich mit dem ersten großen Update eines neuen Betriebssystem vieles noch einmal ändert. Und da anders als bei Android auch alle unterstützten Geräte gleichzeitig mit Updates versorgt werden, dürfte sich das Warten auch in Grenzen halten.

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