Digital BSI warnt: Zehntausende Server mit kritischer Sicherheitslücke

13:20  08 oktober  2020
13:20  08 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Microsoft bereitet Windows Server LTSC vor

  Microsoft bereitet Windows Server LTSC vor Die nächste Version Windows Server Long-Term Servicing Channel (LTSC) steht mit Windows Server vNext Preview Build 20201 in den Startlöchern. Es wird aber noch ein bis zwei Jahre dauern, bis die fertige Lösung marktreif ist. Microsoft hat regelmäßig Test-Builds von Windows Server für Insider-Tester veröffentlicht. Bis zum 26. August hat Microsoft jedoch keine Informationen darüber veröffentlicht, was in diesen jüngsten Test-Builds enthalten war. Nun kündigte Microsoft den neuen Windows Server vNext Preview Build 20201 an.

BSI - Standard 200-1: Managementsysteme für Informationssicherheit. Das BSI als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes gestaltet Informationssicherheit in der Digitalisierung durch Prävention, Detektion und Reaktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.

Seite heute warnt auch das BSI in seiner aktuellen Meldung vor DejaBlue, einer als äußerst kritisch bewerteten Sicherheitslücke mit dem Potential zu ähnlich hohem Schadenspotential wie WannaCry und NotPetya. Gefährdet sind Windows-Systeme mit: Windows 10, 8.1, 7 SP1.

Zehntausende Microsoft-Exchange-Server lassen sich seit Monaten über kursierende Tools hacken und komplett übernehmen. Das BSI drängt darauf, Updates einzuspielen, und erinnert an das Support-Ende von Exchange 2010 am 13. Oktober 2020.

Zehntausende Exchange-Server sind nach wie vor von einer kritischen Sicherheitslücke betroffen. © t3n.de Zehntausende Exchange-Server sind nach wie vor von einer kritischen Sicherheitslücke betroffen.

Das BSI hat erneut vor der kritischen Sicherheitslücke gewarnt und die Warnstufe erhöht. Das Einfallstor mit der Bezeichnung CVE-2020-0688 existiere schon seit Monaten, heißt es in der Mitteilung des Amtes. Bereits im Februar lieferte Microsoft Patches dafür aus. Nun hat das BSI hat festgestellt, dass immer noch Tausende Server über die Outlook Web Services öffentlich erreich- und angreifbar sind. Mithilfe der PoC- und Exploit-Codes „Rap2020a“ und „Soi2020“ lassen sich die betroffenen Systeme anschließend komplett übernehmen. Das BSI betont, durch die Angriffswege über das Internet und bereits kursierende Hackertools sei die Lücke besonders kritisch. Der Präsident des Amtes, Arne Schönbohm, mahnt: „Es ist somit höchste Zeit, auf betroffenen Systemen die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates einzuspielen.“ Zugleich erhöhte das BSI die Warnstufe auf „3 / Orange“ – und schätzt damit die Gefahr als „geschäftskritisch“ ein.

BSI warnt vor Citrix VPN-Schwachstelle

  BSI warnt vor Citrix VPN-Schwachstelle Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationssicherheit (BSI) weist darauf hin, dass es wahrscheinlich eine Schwachstelle in Citrix VPN war, die zum Tod einer Patientin in der Uniklinik Düsseldorf geführt hat. Ransomware-Angriff mit Todesfolge an der Uniklinik Düsseldorf. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationssicherheit (BSI) findet deutliche Worte und kommentiert: Am 10. September 2020 kam es zu einem IT-Sicherheitsvorfall im Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD). Gemäß BSI-Gesetz hat das UKD das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über diesen Vorfall informiert.

• Kritische Sicherheitslücke bei Windows 10 • Lücke laut BSI einfach auszunutzen • Cyberschützer empfehlen schnelle Systemupdates. Die neu entdeckte Sicherheitslücke bei Windows 10 stuft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ( BSI ) als kritisch ein.

BSI -Präsident Arne Schönbohm bezeichnete die geringe Resonanz auf die Warnungen als fahrlässig, da es Kriminellen hierdurch sehr leicht falle Das BSI empfiehlt allen Nutzern eigener ownCloud- und Nextcloud-Installationen daher dringend, über die von den jeweiligen Herstellern kostenfrei zur

CERT-Bund stuft Risiko als „sehr hoch“ ein

Das Computer Emergency Response Team der Bundesverwaltung (CERT-Bund) fordert seit Dienstag betroffene Unternehmen über ihre Provider auf, die Lücke zu schließen. Zwar benötigt der Angreifer Zugangsdaten zu einem der verwalteten Exchange-Konten, aber diese Schwelle liegt nicht besonders hoch. Ein infizierter Client oder eine erfolgreiche Phishing-Attacke reicht, um den Zugang zu realisieren. Zudem kursieren in kriminellen Kreisen bereits etliche Zugangsdaten. Dementsprechend setzt das CERT die Risikostufe für diese Bedrohung auf „sehr hoch“.

Neben der schnellstmöglichen Aktualisierung regt das BSI an, die über das Internet erreichbaren Protokolle zu prüfen. Zur Risikominimierung sollten nur unbedingt notwendige Protokolle für authentifizierte Personen und über verschlüsselte Verbindungen erreichbar sein. Zudem weist das Amt daraufhin, dass Exchange 2010 ab dem 13. Oktober nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird.

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