Digital Apples Sicherheitschip T2 lässt sich hacken, aber nicht patchen

15:15  08 oktober  2020
15:15  08 oktober  2020 Quelle:   msn.com

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Unabhängigen Reparaturwerkstätten und Elektronikrecycler stöhnen: Der neue T 2 - Sicherheitschip von Apple macht es schwierig, Mac-Rechner für "Die Ironie ist, dass ich gerne verantwortungsvoll handeln und Benutzerdaten von diesen Computern löschen möchte, aber Apple lässt mich nicht ", so

Apple behebt Firmwareproblem bei T 2 - Sicherheitschip . Der Konzern hat ein Zusatzupdate für macOS 10.14.5 freigegeben, das bestimmte MacBook-Pro-Modelle Das Supplemental Update fällt mit 952,9 MByte bei direktem Download von der Apple -Website erstaunlich groß aus; um es einspielen zu


Galerie: Apple Watch 6: Das Topmodell im t3n-Alltagstest (t3n Magazin)


Ausgerechnet Apples Sicherheitschip T2 betrifft eine nun bestätigte Sicherheitslücke. Fatal daran: Sie lässt sich nicht patchen. Dennoch können sich Nutzer gegen die Kontrolle durch darüber eingeschleuste Exploits wehren.

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Ein neues Datenrettungs-Tool soll es Apple -Technikern ermöglichen, die Daten eines defekten Macs mit Sicherheitschip T 2 auf ein externes Laufwerk zu übertragen – und so zu retten, falls sich das Gerät nicht mehr normal hochfahren lässt . Der T 2 -Chip in MacBook Pro 2018 und iMac Pro nimmt

Über Hardware-Bugs soll es chinesischen Forschern gelungen sein, den Sicherheitschip zu hacken . Berichten aus Asien zufolge ist es Sicherheitsforschern gelungen, Fehler in Apples zentralem Sicherheitschip für iOS- und iPadOS-Geräte, der Secure Enclave, zu finden, die sich

Apple kann die Sicherheitslücke im T2 nicht durch ein Software-Update schließen. © t3n.de Apple kann die Sicherheitslücke im T2 nicht durch ein Software-Update schließen.

Der Co-Prozessor T2 in Macs und MacBooks steht für Sicherheit: Er verschlüsselt und authentifiziert. Außerdem übernimmt er die Steuerung sensibler Komponenten wie Lautsprecher, Kamera und Mikrofon. Ausgerechnet diese als Sicherheits-Highlight geprisene Einheit wird jetzt augenscheinlich zum gefährlichen Einfallstor für Hacker. Es gelang Sicherheitsforschern mit einem USB-Kabel und einigen Anstrengungen, den Chip – und damit den Computer – zu übernehmen. Der T2 kommt seit 2017 zum Einsatz und mittlerweile besitzen alle aktuellen Baureihen den Chip – vom MacBook Air bis zum Mac Pro. Eines seiner besonderen Features: Er lässt sich von außen nicht patchen.

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Damit will Google das Vertrauen seiner Kunden stärken. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass auch andere Firmen OpenTitan für eigene Zwecke anpassen und nutzen. WD etwa plant den Einsatz der Sicherheitschips in künftigen Speichersystemen.

Er ist für Geräte mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen gedacht, darunter Waffensysteme, kritische Infrastrukturen (KRITIS) und Fahrzeuge. Auf der FOSDEM stellte Professor Gernot Heiser das Projekt vor; er lehrt an der australischen University of New South Wales (UNSW) und arbeitet als

Die Kombination zweier Exploits ermöglicht dennoch nachweislich die Übernahme des T2. Ursprünglich wurden die beiden Methoden „checkm8“ und „backbird“ entwickelt, um iPhones zu jailbreaken. Damit lies sich etwa nicht-autorisierte Software von außerhalb des App Stores auf den Smartphones ausführen. Der T2-Chip basiert auf dem ARM-Prozessor A10, für den diese Schadprogramme geschrieben wurden. Mit einem USB-C-Kabel und der Jailbreak-Software checkra1n gelang es Sicherheitsforschern der belgischen Firma Iron Peak, in den Boot-Prozess einzugreifen und Root-Zugang zum T2-Chip zu erhalten. Nach dem Injizieren weiterer Schadsoftware sei es sogar möglich gewesen, verschlüsselte Informationen zu bergen, so Iron Peak.

Tipp: Exploit lässt sich nachträglich entfernen

Die Lücke an sich ist bereits seit einem Jahr bekannt. Im September 2019 kam heraus, dass die Prozessoren Apple A5 bis Apple A11 über einen Fehler im USB-Code das Ausführen von unsigniertem Code auf Boot-Ebene erlauben. Der Bootrom besteht aus nicht-beschreibbarem Speicher, sodass Apple die Lücke nicht per Softwareupdate beseitigen kann. Als einziger Trost bleibt: Der Computer muss physikalisch zur Verfügung stehen und der ganze Hack-Prozess ist augenscheinlich aufwendig. Beobachter schielen bereits auf Sicherheitsdienste, die sich immer über die harte Verschlüsselungspolitik aus Cupertino beschwert hatten.

Wer seinen Mac länger unbeaufsichtigt gelassen oder aus anderen Gründen einen Hacking-Verdacht hat, kann über den Apple Configurator das Betriebssystem des T2 (BridgeOS) zurücksetzen. Damit löscht man auch eventuell installierten Schadcode aus dem Co-Prozessor. Die Sicherheitslücke lässt sich damit freilich nicht schließen, aber weitergehender Schaden vermeiden. Eine Anleitung zum Entfernen des Expolits findet sich bereits im Netz. Man erwartet, dass Apple bei kommenden Mac-Modellen auf einen neuen T2-Chip setzt, der auf einem Apple A12 basiert und damit nicht über checkm8 gehackt werden kann.

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