Digital Parallels Desktop: Microsofts Office-Suite landet auf Chromebooks

22:55  21 oktober  2020
22:55  21 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Chrome OS ohne Chrome: So will Google Chromebooks attraktiver machen

  Chrome OS ohne Chrome: So will Google Chromebooks attraktiver machen Google arbeitet daran, den Chrome-Browser aus dem Chrome OS zu lösen. So könnten Chromebooks System und Browser unabhängig voneinander aktualisieren. Unter dem Projektnamen Lacros arbeitet Google an einer wesentlichen Veränderung der Architektur des Betriebssystems Chrome OS. Die Änderung besteht darin, dass die eigentliche Browserinstanz vollständig aus dem bislang monolithischen System gelöst und als eigenständige Anwendung konzipiert wird. Chrome OS ohne Chrome? Damit könnten Chromebook-Nutzer den Browser künftig unabhängig von der Verfügbarkeit von Betriebssystem-Updates auf den neuesten Stand bringen.

Parallels und Google bringen Windows-Apps auf Chromebooks. © Parallels Parallels und Google bringen Windows-Apps auf Chromebooks.

Parallels hat die Verfügbarkeit seiner Virtualisierungssoftware für Chrome OS bekanntgegeben. Damit läuft jetzt auch Microsofts Office-Suite auf Chromebooks – aber vorerst nur von Firmen.

Chromebook-Nutzer können schon seit Jahren Android- und auf einigen Geräten Linux-Apps installieren. Wer Windows-Anwendungen ausführen wollte, musste bisher aber auf Emulationslösungen zurückgreifen. Das hat sich geändert. Denn wie im Frühsommer angekündigt, steht Parallels Desktop jetzt auch für Chrome OS zur Verfügung. Damit lassen sich alle Windows-Anwendungen sowie die Microsoft-Office-Suite auf Chromebooks nutzen.

AMD Ryzen-Prozessoren kommen endlich zu Chromebooks

 AMD Ryzen-Prozessoren kommen endlich zu Chromebooks AMD gab heute bekannt, dass seine Ryzen-Prozessorserie in die Chromebook-Familie aufgenommen wird - auch Athlon. Beide APUs (dh CPU und integrierte Grafik in Nicht-AMD-Begriffen) enthalten integrierte Radeon Vega-Grafik und werden in Chromebooks der mittleren bis oberen Preisklasse mit Athlon auf der mittleren Ebene und Ryzen auf der oberen Ebene zu finden sein. Die aktuellen AMD Chromebooks-Prozessoren der Serien A6 und A4 werden von nun an ein Einstiegsmodell sein.

Parallels Desktop für Chromebook-Firmennutzer


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Allerdings ist die Nutzung von Parallels Desktop derzeit (noch) auf die Enterprise-Variante von Googles Chromebooks beschränkt. Das bedeutet im Klartext, dass Privatkunden die Virtualisierungssoftware derzeit nicht zur Verfügung steht. Das dürfte sich aber bald ändern. Informationen dazu gibt es aber noch nicht.

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Dabei liefert die native Integration von Parallels Desktop in Chrome OS gute Möglichkeiten, die Produktivität bei der täglichen Arbeit zu erhöhen. Die Software bietet laut eigenen Angaben eine vollwertige Variante der Windows-Anwendungen – inklusive der entsprechenden Funktionen. Und: Die Windows-Apps sollen sich auch ohne eine aktive Internetverbindung nutzen lassen – etwa während eines Flugs.

Außerdem lassen sich Texte und Grafiken zwischen Windows und Chrome OS hin- und herbewegen. Chrome-OS-Apps können einfach auf Windows-Dokumente zugreifen – auch wenn Windows gar nicht läuft. Insgesamt soll über Parallels Desktop ein nahtloser Übergang zwischen Windows und Chrome OS ermöglicht werden, wodurch zahlreiche Funktionen des Google-Betriebssystems auch unter Windows funktionieren sollen.

Intel-Prozessor ist Voraussetzung

Parallels Desktop für Chromebook Enterprise funktioniert übrigens ausschließlich auf Chromebooks mit Intel-Prozessoren (Core i5 und i7 sind Voraussetzung). Außerdem sollte das Gerät mindestens mit Chrome OS 85 sowie 16 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte. Eine Übersicht über die „bevorzugten Geräte“ gibt es hier. Parallels Desktop kostet pro Nutzer 69,99 US-Dollar im Jahr. Einen Monat lang kann die Software kostenlos getestet werden.

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