Digital Facebook-Nutzerdaten kamen auch in die Hände chinesischer Firmen

10:40  06 juni  2018
10:40  06 juni  2018 Quelle:   nzz.ch

Öl und Lachs boomen – da lohnt ein Blick nach Norwegen

  Öl und Lachs boomen – da lohnt ein Blick nach Norwegen Öl und Lachs boomen – da lohnt ein Blick nach NorwegenDie zwei entscheidenden Faktoren für die Outperformance: Öl und Lachs. Die Preise beider Rohstoffe sind stark gestiegen und sollen noch weiter zulegen. Dabei sind sowohl Firmen aus der Ölbranche als auch aus der Lachszucht im Index stark gewichtet. Zu den größten Firmen zählen Statoil und Aker sowie Marine Harvest und Salmar. Die Aktienkurse dieser vier Schwergewichte zogen deutlich an und hoben den OBX Anfang vergangener Woche auf ein neues Rekordhoch.

Facebook gibt zu, seine Nutzerdaten mit chinesischen Firmen zu teilen. Facebook gewährt mehreren chinesischen Technologiekonzernen Zugang zu einem Teil seiner Nutzerdaten . Überraschend frei kam stattdessen der Ehrenvorsitzende von Amnesty International.

Dass chinesische Firmen Zugriff auf Facebook - Nutzerdaten hatten, hatte schon in den vergangenen Wochen für massive Kritik gesorgt. Facebook hatte einen entsprechenden Bericht von Geheimdiensten Anfang Juni bestätigt. Erst jetzt wird allerdings das volle Ausmaß offenbar.

Facebook-Nutzerdaten kamen auch in die Hände chinesischer Firmen © Neue Zürcher Zeitung AG Facebook-Nutzerdaten kamen auch in die Hände chinesischer Firmen

Erneut steht Facebook im Verdacht, persönliche Daten von Nutzern ohne deren Wissen oder Zustimmung weitergegeben zu haben. Die Firma bestreitet, dass dies geschehen sei. Die «New York Times» hatte bereits am Wochenende beschrieben, wie Facebook mit Dutzenden von Firmen Abkommen geschlossen habe, die auch den Austausch von Daten impliziert hätten. Dazu zählten bekannte Namen wie Amazon, Apple, Microsoft, Samsung und Blackberry. Dabei ging es für Facebook darum, auf vielen verschiedenen Geräten und Software-Plattformen einen einheitlichen Auftritt zu erzielen.

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Das soziale Netzwerk Facebook ist erneut in die Schlagzeilen geraten. Der Internet-Riese bestätigte jetzt Medienberichte, wonach er Nutzerdaten mit mehreren Nun gibt es die Bedenken, dass die chinesischen Unternehmen die Nutzerdaten auf chinesische Server leiten könnten.

Seit 2007 gewährt Facebook Herstellern von Endgeräten speziellen Zugriff auf Facebook -Daten. Das soll Endgeräte-Nutzern erleichtern, Facebook zu bespielen. Ins Visier kommen aber auch deren Facebook -Freunde sowie wiederum deren Facebook -Freunde – selbst dann, wenn sie in den

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Facebook versucht bei neuen Vorwürfen zu beschwichtigen


Am Dienstag schob die «New York Times» die Meldung nach, zu den Partnerfirmen hätten auch mindestens vier chinesische Unternehmen gezählt, so etwa Huawei, einer der weltweit grössten Hersteller von Mobiltelefonen. Huawei steht bei amerikanischen Behörden auf der Liste nicht vertrauenswürdiger Unternehmen. Ausserdem soll Facebook mit Oppo, TCL sowie Lenovo kooperiert haben. Lenovo produziert unter anderem Laptops und kaufte vor gut einem Jahrzehnt das Computergeschäft von IBM.  

Diese jüngsten Berichte dürften im amerikanischen Kongress und in Teilen der Öffentlichkeit die Bestrebungen verstärken, Facebook dazu zu zwingen, den Umgang mit Daten rückhaltlos offen zu legen. Erneut ist nicht klar, wie vielen Nutzern bewusst war, was mit ihren privaten Daten allenfalls geschah.

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Facebook teilt Nutzerdaten mit Herstellern von Smartphones und anderen Endgeräten. Es geht um etwa 60 Unternehmen, darunter auch vier chinesische Demnach hatte Facebook Vereinbarungen mit etwa 60 Firmen geschlossen, die Endgeräte oder Betriebssysteme bauen, darunter Apple

Facebook bestätigt Datenweitergabe. Der Zugriff auf die Daten der Facebook -Nutzer sei vertraglich geregelt gewesen. So hätten die Firmen etwa auf den So hätten den Nutzern des Netzwerks ihre Kontodaten auch auf dem Handy zugänglich gemacht werden sollen. Die Weitergabe der Daten von

In einem Statement legte Facebook die offizielle Version der Dinge dar. Demnach gehen diese Vereinbarungen - rund 60 - auf Zeiten zurück, zu denen es keine App-Stores gab. Die Nachfrage nach Facebook sei bei weitem grösser gewesen als die Fähigkeit der Firma, spezifische Versionen der eigenen Software für die vorhandene Vielfalt von Geräten und Betriebssystemen zu liefern. Daher habe man es den Partnerfirmen mit Hilfe von Programmier-Schnittstellen (API) ermöglicht, Funktionen zu kreieren, die denen des Originals möglichst nahe kamen.

  Facebook-Nutzerdaten kamen auch in die Hände chinesischer Firmen © Neue Zürcher Zeitung AG

Der Cambridge-Analytica-Fall setzt Facebook unter Druck


Laut Facebook sei man sich jedoch von Anfang an bewusst gewesen, wie heikel die Behandlung von Daten war. Facebook habe die APIs streng kontrolliert. Alle Partner hätten Verträge unterschrieben, die die Verwendung von Daten klar begrenzt hätten. Demnach konnten persönliche Daten von Nutzern nur mit deren Zustimmung auf den jeweiligen Geräten gespeichert werden.

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Facebook hat chinesischen Hardwareproduzenten Zugriff auf Nutzerdaten ermöglicht, darunter auch dem der Spionage Den Vorwurf der New York Times, dass die Firmen auch Zugang zu Daten von Freunden der Es sei weder zu einer Sammlung noch zu einer Speicherung dieser Daten gekommen .

Nicht nur mit Herstellern wie Apple, HTC oder Samsung hat Facebook jahrelang Daten geteilt, sondern auch mit chinesischen . Dagegen gibt es in den USA Bedenken. Dagegen gibt es in den USA Bedenken.

In der Folge des Skandals um Cambridge Analytica hatte Facebook bereits im April bekannt gegeben, die fraglichen Verträge würden gekündigt. Diese Form der Kooperation sei angesichts der technischen Entwicklung auch gar nicht mehr notwendig, heisst es nun.

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