Digital Rows: Berliner Excel-Alternative sichert sich Millioneninvestment

19:41  23 februar  2021
19:41  23 februar  2021 Quelle:   msn.com

Microsoft verbessert Schutz vor schädlichen Excel-Makros

  Microsoft verbessert Schutz vor schädlichen Excel-Makros Die vorhandene Sicherheitsfunktion AMSI unterstützt nun auch die Erkennung von XLM-Makros. Cyberkriminelle wenden sich vermehrt XLM zu, da VBA-Makros seit Jahren effektiv von Microsoft blockiert werden. Microsoft hat eine Sicherheitsfunktion überarbeitet, die Nutzer vor schädlichen Excel-Makros schützen soll. Das Antimalware Scan Interface (AMSI) ist zwar schon seit Jahren in der Lage, Makro-Skripte zu blockieren, bisher allerdings nur, wenn sie in Visual Basic for Applications (VBA) geschrieben wurden. Neu ist nun der Support für XLM-Makros.

Mehr als zwei Jahre nach dem ersten Millioneninvestment geht die moderne Excel-Alternative Rows endlich an den Start. Für ausreichendes Kapital sorgt eine Series-B-Finanzierungsrunde.

Die Rows-Gründer Humberto Ayres Pereira und Torben Schulz. © Rows Die Rows-Gründer Humberto Ayres Pereira und Torben Schulz.

Tabellenkalkulation ist grundsätzlich alles andere als sexy. Dennoch konnten die beiden Rows-Gründer Torben Schulz und Humberto Ayres Pereira schon 2018 prominente Investoren wie Accel Partners oder den Zalando-Mitgründer David Schneider von ihrer Idee begeistern und sich acht Millionen US-Dollar Kapital sichern. Jetzt legt Rows nach und hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde weitere 16 Millionen Dollar eingesammelt.

Excel Online: Microsoft kündigt zahlreiche neue Funktionen an

  Excel Online: Microsoft kündigt zahlreiche neue Funktionen an Microsoft hat im Rahmen der laufenden Ignite einige neue Funktionen für Excel im Web angekündigt. So können Nutzer nun aus einer Reihe von Möglichkeiten wählen, um in einer Tabelle rein und wieder raus zu zoomen. Auch das von vielen gewünschte Pinch to zoom über das Trackpad wird unterstützt. Auch die Navigation zwischen einzelnen Arbeitsblättern wurde […]Die Webversion von Microsofts Tabellenkalkulation unterstützt nun auch die Navigation über Keyboard Shortcuts besser. Entsprechend greifen diese jetzt direkt in Excel und weichen nicht mehr auf den Browser aus.

Angeführt wurde die Runde von dem Berliner Risikokapitalgeber Lakestar. Ebenfalls beteiligt haben sich aber auch die Altinvestoren Accel und Cherry Ventures. Außerdem steigt der Wunderlist- und Pitch-Gründer Christian Reber in Rows ein und wird zukünftig auch Teil des Beirats. Die neue Finanzspritze kommt genau zur richtigen Zeit, denn Rows steht nach einer längeren geschlossenen Betaphase erstmals allen Interessierten zur Verfügung.

Rows: Mit App-Integrationen gegen Excel und Co

Auf den ersten Blick unterscheidet sich Rows nur geringfügig von Tabellenkalkulationsprogrammen wie Excel, Calc oder Numbers. Der besondere Clou liegt unter anderem in der Integration unterschiedlicher Web-Apps. Dadurch lassen sich Daten aus allen möglichen Quellen auf einfache Art und Weise in eine Tabelle einfügen und so weiterverarbeiten. Bei Bedarf können Daten aber auch über eine Rest-API importiert oder exportiert werden.

Corona-Grenzwert: 35, 50 oder egal?

  Corona-Grenzwert: 35, 50 oder egal? Berliner Amtsärzte plädieren dafür, Öffnungspläne nicht an der Zahl der Neuinfektionen auszurichten. Damit stellen sie das wichtigste Maß der Pandemiebekämpfung infrage. © Getty Images Die Berliner Gesundheitsämter wollen differenziert auf das Infektionsgeschehen in ihren Bezirken reagieren können – und sich nicht an bundesweite Grenzwerte halten müssen. Wie viele Corona-Neuinfektionen kommen in einer Region binnen einer Woche auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner? Es ist diese Sieben-Tage-Inzidenz, die seit Wochen das wichtigste Maß für die Politik aus Lockdowns und Lockerungen ist.

Rows verfügt außerdem über Automationsmöglichkeiten, die eine Tabelle beispielsweise periodisch auf den neuesten Stand bringen können. Darüber hinaus ist das Tool auf kollaboratives Arbeiten ausgelegt. Außerdem lassen sich Spreadsheets mit nur wenigen Klicks als eigene Web-Apps exportieren.

„Rows ist für Business-Leute und Teams, die mit Spreadsheets arbeiten, und wir freuen uns, es heute der Welt zu eröffnen. Wir haben ein modernes Spreadsheet entwickelt, das jeden Nutzer in seinen eigenen Softwareentwickler verwandelt, ohne die Zeit aufbringen zu müssen, um neue Programme oder Programmieren zu lernen“, erklärt CEO und Mitgründer Humberto Ayres Pereira.

Rows will in Personalaufstockung und die Entwicklung einer Desktop-App investieren

Derzeit arbeiten bei Rows rund 50 Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens mit Sitz in Berlin und Porto sollen mit der neuerlichen Finanzspritze weitere Stellen in den Bereichen IT und Marketing geschaffen werden. Außerdem will man das Geld in die Entwicklung einer Desktop-App und weiterer Features zur Zusammenarbeit und die Visualisierung von Daten stecken.

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