Digital Microsoft schickt Windows Server 2022 offiziell in die Preview

18:51  02 märz  2021
18:51  02 märz  2021 Quelle:   msn.com

Die Zeitbombe Windows 7 tickt noch immer

  Die Zeitbombe Windows 7 tickt noch immer Behörden, Unternehmen und private Nutzer setzen noch immer massenhaft das vor einem Jahr eingestellte PC-Betriebssystem Windows 7 ein, obwohl die Software inzwischen große Sicherheitslücken aufweist. © Wachiwit / shutterstock Windows 7 ist noch auf vielen PCs installiert. Weltweit kommt die Software auch ohne regelmäßige Updates noch auf rund 18 Prozent aller Windows-Computer zum Einsatz, die sich regelmäßig im Internet bewegen. Das geht aus Hochrechnungen von Statcounter hervor.

Windows Logo © Bereitgestellt von Dr. Windows Windows Logo

Microsoft hat im Rahmen der heute startenden Ignite 2021 die nächste Generation von Windows Server angekündigt. Die neue Version hört auf dem Namen Windows Server 2022 und baut im Wesentlichen auf seinem Vorgänger Windows Server 2019 auf, wobei die Basis in drei Bereichen deutlich erweitert wurde.

Zu den Neuerungen gehört eine bessere Zusammenarbeit mit Microsoft Azure, wo die Redmonder einen hybriden Ansatz wählen und on-Premise Server über Dienste wie Azure Arc und Storage Migration Service besser an die eigene Business-Cloud anbinden. Parallel dazu wurde auch das Windows Admin Center auf Version 2103 aktualisiert und bringt unter anderem ein besseres Management für virtuelle Maschinen sowie einen vereinfachten Event Viewer mit. Verbessert wurde zudem neben der Arbeit mit Windows-Containern auch die Sicherheit. Mit Secured-core Server wird hier eine verbesserte Threat Protection eingeführt, außerdem werden Verschlüsselungstechnologien wie TLS 1.3 oder AES-256 nun standardmäßig aktiviert oder in ihrem Funktionsumfang noch erweitert.

Windows Server 2022 startet nun in die Preview und soll im weiteren Jahresverlauf als finale Version erscheinen. Nähere Informationen findet ihr bei Interesse wie immer im verlinkten Blogpost.

April-Patchday: Microsoft schließt 114 Sicherheitslücken .
Darunter sind erneut Fixes für kritische Schwachstellen in Exchange Server. Die Details zu den Bugs erhält Microsoft von der NSA. Eine Anfälligkeit in Windows-Kerneltreibern ist Hacker bereits bekannt. Microsoft hat die Updates für den April-Patchday veröffentlicht. Unter anderem in Windows, Edge, Azure, Office, SharePoint Server, Hyper-V, Team Foundation Server, Visual Studio und Exchange Server stecken insgesamt 114 Anfälligkeiten. Davon sind 19 mit dem höchsten Schweregrad “kritisch” bewertet – Angreifer sind unter Umständen in der Lage, Schadcode aus der Ferne einzuschleusen und auszuführen.

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