Digital Apple kann sich auf einer Billion Dollar ausruhen

12:40  13 september  2018
12:40  13 september  2018 Quelle:   sueddeutsche.de

Apple bricht Rekord mit Quartalszahlen

  Apple bricht Rekord mit Quartalszahlen Apple bricht Rekord mit QuartalszahlenMit den neuen Quartalszahlen lag Apple zum Handelsschluss bei einem Börsenwert von 935 Milliarden US-Dollar. Nachbörslich stieg der Wert sogar auf 960 Millionen. Auch der Umsatz legte einen großen Sprung von 17 Prozent zu und erreichte damit 53,3 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stieg sogar um 32 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar. Eine Rekordmarke blieb jedoch noch unerreicht: Apple hat nach wie vor noch nicht beim Unternehmenswert die Billionenmarke geknackt — ein Zweikampf, den die Firma von Chef Tim Cook derzeit mit Amazon austrägt.

Apple knackt als erster US-Konzern die Billionen - Dollar -Marke - Börsenbewertung. Lesen Sie weiter! Apple -Event: Groß, bunt - und bis zu 1649 Euro Aus China in die USA: Apple kann laut Trump Zölle durch Produktionsverlagerung vermeidenUS-Präsident Donald Trump warnte Apple , dass Zölle auf

Apple könne sich auf diesem Erfolg jedoch jetzt nicht ausruhen . "Zurzeit ist Apple angesagt. Das muss aber in einem Jahr nicht mehr so sein", sagt Trotz der Freude an der Technologiebörse Nasdaq sei die eine Billion - Dollar Marke doch auch nur eine Marke wie jede andere, sagt Analyst Silverblatt.

Optisch ähneln iPhone Xs und Xs Max dem Vorgänger, dem iPhone X. Der augenfälligste Unterschied ist das größere 6,5-Zoll-Display der Max-Version. © dpa Optisch ähneln iPhone Xs und Xs Max dem Vorgänger, dem iPhone X. Der augenfälligste Unterschied ist das größere 6,5-Zoll-Display der Max-Version.

• Apple stellt drei neue iPhones und eine neue Apple Watch vor.

• Die Ankündigungen waren erwartet worden und teils vorab geleakt. Nichts an der Keynote überrascht oder elektrisiert.

• Das macht aber nichts: Apple muss nicht jedes Jahr das Rad neu erfinden, die Nutzer kaufen die Produkte trotzdem.

Kurz, kompakt und wenig überraschend: Das sind Attribute, die nur wenige Menschen mit Apples Keynotes verbinden. Doch zum zweiten Mal in Folge stand Tim Cook deutlich weniger als zwei Stunden auf der Bühne - und wie im vergangenen Jahr präsentierte Apple nur Dinge, die bereits vorab bekannt waren.

Apple knackt als erster US-Konzern die Billionen-Dollar-Marke - Börsenbewertung

  Apple knackt als erster US-Konzern die Billionen-Dollar-Marke - Börsenbewertung Apple knackt als erster US-Konzern die Billionen-Dollar-Marke - Börsenbewertung

iPhone Xs: Apple kann sich auf einer Billion Dollar ausruhen .

Head of Shared Media bei Swiss Life AG tweets are my own. https://www.linkedin.com/in/ogivis. Apple kann sich auf einer Billion Dollar ausruhen . Das wertvollste Unternehmen der Welt muss nicht überraschen, um erfolgreich zu sein. Das neue iPhone Xs wird Apple trotzdem Milliardengewinne

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Apple-Event: Groß, bunt - und bis zu 1649 Euro: Das sind die neuen iPhones

Wie jedes Jahr wäre es aber Unsinn, Apple vorzuwerfen, nicht mehr mutig oder innovativ genug zu sein. iPhone Xs und Xs Max entwickeln das iPhone X nur geringfügig weiter, das iPhone Xr löst das iPhone 8 ab. Trotzdem werden Millionen Menschen die neuen Smartphones kaufen und Apple Milliardengewinne bescheren. Unternehmen müssen nicht jedes Jahr das Rad neu erfinden, um erfolgreich zu sein. Oft reicht es, bewährte Dinge noch etwas besser zu machen.

In früheren Jahren stellte Apple auf seinen Keynotes oft drei oder noch mehr neue Produkte vor. 2018 beschränkte sich Cook auf die Apple Watch und das iPhone. Über neue iPads, Macbooks, Airpods oder das drahtlose Ladegerät, das bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden war, verloren er und die anderen Apple-Manager (insgesamt durften ein Dutzend Männer, aber nur zwei Frauen sprechen) kein Wort. Das sind die wichtigsten Eckpunkte der beiden neuen Geräte:

Kapitalspritze für den Sohnemann: So reich machte Jeff Bezos seine Eltern

  Kapitalspritze für den Sohnemann: So reich machte Jeff Bezos seine Eltern Kapitalspritze für den Sohnemann: So reich machte Jeff Bezos seine Eltern„Ich möchte, dass ihr wisst, wie riskant es ist. Denn ich will an Thanksgiving nach Hause kommen, ohne dass ihr sauer auf mich seid.“ So soll Jeff Bezos seine Eltern 1995 über die Gefahren einer Investition in sein nur ein Jahr vorher gegründete Unternehmen aufgeklärt haben. Mike und Jackie Bezos ließen sich davon jedoch nicht einschüchtern und investierten insgesamt 250.000 US-Dollar in Amazon, den Online-Buchhandel ihres Sohnes. Streitereien dürfte es beim Thanksgiving-Dinner der Bezos allerdings nicht geben – zumindest nicht wegen der Investition.

Kann sich über seine Bodenseensucht jetzt mit dem Alpenpanorama hinwegtrösten, das er aus dem SZ-Hochhaus zu sehen bekommt. In früheren Jahren stellte Apple auf seinen Keynotes oft drei oder noch mehr neue Produkte vor. 2018 beschränkte sich Cook auf die Apple Watch und das iPhone.

Apple schaufelt es in die eigenen Geldspeicher - oder investiert es in sich selbst: Der Konzern kaufte in den vergangenen beiden Quartalen insgesamt Anteile im Wert von 43,5 Milliarden Dollar zurück. Das konnte er auch deshalb tun, weil er in Relation zum Umsatz noch immer vergleichsweise niedrig

iPhone Xs und Xs Max

  • Apple bietet zwei Versionen seines Premium-Smartphones an: Das normale iPhone Xs mit 5,8-Zoll-Bildschirm und die größere Xs-Max-Version mit 6,5 Zoll. Beide besitzen ein Oled-Display, das - man kennt das - natürlich "amazing" und besser, brillanter und farbechter als je zuvor sein soll. Abwarten und selbst in die Hand nehmen.
  • Die neuen iPhones sollen bruchsicherer und wasserdichter sein als der Vorgänger. Angeblich überstehen sie auch Bierduschen und längere Tauchgänge.
  • Wie beim iPhone X verzichtet Apple auf den Fingerabdrucksensor. Das Gesicht ist Passwort und biometrisches Merkmal zugleich: Mit der Face-ID-Technologie entsperren Nutzer das Gerät, indem sie es anschauen. Das soll noch zuverlässiger funktionieren als beim Vorgänger.
  • Der A12-Bionic-Prozessor soll 15 Prozent schneller sein, die Grafikleistung soll gar um die Hälfte gestiegen sein. Angeblich verbraucht er dennoch 50 Prozent weniger Energie als der A11-Chip. Die Akkulaufzeit des iPhone Xs erhöht sich trotzdem nur geringfügig: Eine halbe Stunde mehr beim Xs, das Xs Max soll 90 Minuten länger durchhalten als das iPhone X.
  • "Eine neue Ära der Fotografie" will Apple mit dem iPhone Xs einleiten. Immer wieder lobte Phil Schiller auf der Bühne die Kamera des iPhone X, tatsächlich können Google, Samsung und Huawei bei der Bildqualität aber längst locker mithalten. Insofern ist es aus Apples Sicht dringend nötig, dass das iPhones Xs den Vorgänger überflügelt.
  • Der "Smart-HDR-Modus" soll brillante Farben in einem bislang nie gesehen Spektrum liefern. Die Kamera mit zwei Objektiven ermöglicht angeblich noch schönere Portraitfotos mit Bokeh-Effekt. Die Tiefenschärfe lässt sich nachträglich stufenlos regeln. Schiller zufolge sei das bislang bei keinem anderen Gerät möglich. Das ist falsch, Lytro hat vor Jahren eine (mittlerweile eingestellte) Kamera angeboten, die das ebenfalls konnte. Auch andere Smartphone-Hersteller bieten diese Möglichkeit. Gut möglich, dass Apple es am besten macht - aber wie so oft sind sie nicht die ersten.
  • Zum ersten Mal bietet Apple die Möglichkeit an, zwei Sim-Karten zu nutzen. Das wird insbesondere Menschen freuen, die dasselbe Gerät privat und beruflich nutzen wollen. Im Gegensatz zu anderen Dual-Sim-Smartphones nimmt das iPhone Xs aber nicht zwei physische Karten auf. Vielmehr muss die zusätzliche Sim als sogenannte eSim genutzt werden. Dafür muss auch der Provider mitspielen.
  • Die beiden Xs-Versionen lösen das iPhone X als teuerstes Apple-Smartphone ab. Die Preise beginnen bei 1149 Euro (Xs), die größere Max-Variante ist 100 Euro teurer. Für das iPhone Xs Max mit 512 GB verlangt Apple 1649 Euro. Wer bereit ist, soviel Geld auszugeben, kann die neuen iPhones in den gewohnten drei Farben (Silber, Space Grau, Gold) ab Freitag, den 14. September vorbestellen. Sie sollen eine Woche darauf ausgeliefert werden.

Das iPhone X Plus: Teuerstes Apple-Handy aller Zeiten?

  Das iPhone X Plus: Teuerstes Apple-Handy aller Zeiten? Das iPhone X Plus: Teuerstes Apple-Handy aller Zeiten?Im September dürften Apple-Fans voraussichtlich wieder die Ohren spitzen und der traditionellen Keynote des iPhone-Herstellers lauschen. Erwartet werden drei neue Smartphonemodelle - eines davon könnte eine nie dagewesene Preisdimension erreichen.

Als erstes Privatunternehmen hat Apple einen Börsenwert von einer Billion US- Dollar erreicht. Bei 207,04 Dollar war die Schwelle von einer Billion erreicht. Wenig später gab die Aktie allerdings ein Auf einem iPhone schreibend, stellt sich mir die Frage hinsichtlich der Relevanz dieser Nachricht.

iPhone Xs. Apple kann sich auf einer Billion Dollar ausruhen . Das wertvollste Unternehmen der Welt muss nicht überraschen, um erfolgreich zu sein.

iPhone Xr

  • Das iPhone Xr ist der kleine Bruder der Xs-Serie. Statt Oled-Kristallen setzt Apple beim Display auf die günstigere LCD-Technologie ohne HDR und mit geringerer Auflösung. Außerdem müssen Nutzer auf 3D-Touch verzichten, und das iPhone Xr ist nicht ganz so wasserdicht wie die beiden Xs-Varianten.
  • Apple verzichtet auf die Dual-Kamera, verbaut nur ein Weitwinkelobjektiv und spart sich das zusätzliche Tele. Dementsprechend gibt es keinen optischen, sondern nur digitalen Zoom. Trotzdem sollen Fotos mit Tiefenschärfe und Bokeh-Effekt möglich sein, weil Software die Berechnungen übernimmt und den Hintergrund verschwimmen lässt. Google hat beim Pixel gezeigt, dass das funktionieren kann. Ob Apple das genauso gut umsetzt, müssen die ersten Tests zeigen.
  • Die Preise für das iPhone Xr mit 6,1-Zoll-Display beginnen bei 849 Euro. Die Version mit 256 GB Speicher kostet 1019 Euro. Apple bietet das iPhone Xr in sechs Farben an: Weiß, Schwarz, Blau, Gelb, Rot und Koralle. Ungewöhnlich für Apple: Es dauert noch mehr als einen Monat, bis das iPhone Xr vorbestellt werden kann. Das ist ab 19. Oktober möglich, die Auslieferung soll am 26. Oktober beginnen.

Aus China in die USA: Apple kann laut Trump Zölle durch Produktionsverlagerung vermeiden

  Aus China in die USA: Apple kann laut Trump Zölle durch Produktionsverlagerung vermeiden Aus China in die USA: Apple kann laut Trump Zölle durch Produktionsverlagerung vermeidenUS-Präsident Donald Trump warnte Apple, dass Zölle auf chinesische Importe zu Preiserhöhungen für die Produkte des US-Unternehmens führen könnten. Doch um das zu vermeiden, gäbe es eine „einfache Lösung“:indem der Tech-Riese die Produktion in die USA verlagert.

iPhone Xs: Apple kann sich auf einer Billion Dollar ausruhen . Das wertvollste Unternehmen der Welt muss nicht überraschen, um erfolgreich zu sein. Mit einem weiteren Rekordquartal nähert sich der Smartphone-Riese der Marke von 1 Billion Dollar Börsenwert an.

Zwar verkaufte Apple im zurückliegenden Quartal weniger Geräte, nämlich 41,3 Millionen. Diesen Effekt konnte das Unternehmen aber durch Damit rückte der Börsenwert des Konzerns näher an die Rekord-Marke von einer Billion Dollar heran - er lag bei Handelsschluss bei 935,3 Milliarden Dollar .

Apple Watch

  • Die Apple Watch wird nie so erfolgreich werden wie das iPhone. Muss sie aber auch nicht, Apple verdient damit trotzdem Milliarden. Die vierte Auflage kommt mit neu gestaltetem Display, das mehr als ein Drittel größer ist als das der bisherigen Uhr. Das Gehäuse ist indes kaum gewachsen. Der Zugewinn an Bildschirmfläche kommt durch schmalere Ränder zustande.
  • WatchOS 5 kommt mit neuen Watch-Faces, die sich besser personalisieren lassen sollen. Der Drehknopf an der Seite bietet haptisches Feedback, die Lautsprecher sind 50 Prozent lauter, Telefongespräche sollen besser verständlich sein. Außerdem soll die Series 4 dank neuen Prozessors schneller sein als die Vorgänger-Uhr.
  • Erstmals verbaut Apple einen Bewegungssensor, der Stürze erkennen soll. Dann kann die Apple Watch automatisch einen Notruf absetzen, den Standort senden und Notfall-Kontakte alarmieren. Angesichts der Tatsache, dass allein in Deutschland jedes Jahr knapp 10 000 Menschen bei Unfällen im Haushalt sterben, die meisten davon bei Stürzen, scheint das eine sinnvolle Funktion zu sein.
  • Neu hinzugekommen ist auch ein Sensor, der den Herzschlag genauer misst als bislang. Er kann Elektrokardiogramme (EKG) aufzeichnen und erstellen. Nutzer können diese Informationen mit ihrem Hausarzt oder Kardiologen teilen. Apple verspricht, dass die Gesundheitsdaten privat und sicher gespeichert werden.
  • Die Series 4 kostet mindestens 429 Euro, für die Versionen mit LTE-Modul werden 100 Euro mehr fällig. Je nach Armband steigen die Preise auf bis zu 899 Euro. Die Design-Variante, die Apple in Kooperation mit Hermès anbietet, liegt je nach Ausführung bei etwa 1500 Euro. Alle Uhren gibt es in Silber, Space Grau und Gold. Sie können von kommendem Freitag an vorbestellt werden.

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