Digital "WhatsApp": Was passiert am 15. Mai mit meinem Account?

16:40  15 mai  2021
16:40  15 mai  2021 Quelle:   public.spot-on-news.de

Whatsapp testet Migration von Chats zwischen iOS und Android

  Whatsapp testet Migration von Chats zwischen iOS und Android Whatsapp ermöglicht offenbar bald die Chatmigration zwischen iPhones und Android-Smartphones. Bislang ist der Chat-Umzug zwischen den beiden mobilen Betriebssystremen mit allerhand Frickelei verbunden. © Shutterstock Whatsapp. Wer von einem Android-Smartphone auf ein iPhone oder umgekehrt umsteigt, muss seine Whatsapp-Chathistorie entweder auf dem alten Gerät lassen oder mit recht viel Aufwand und Hilfssoftware einen Umzug durchführen. Damit ist nun bald Schluss, wie die Betreiber der Website WABeta-Info entdecken konnten.

Der beliebte Messenger WhatsApp hat neue Nutzungsbedingungen. Diese hatten in den vergangenen Monaten für vielerlei Aufsehen und Kritik gesorgt. Viele Anwender kehrten WhatsApp den Rücken und nutzen seither Alternativen wie Signal oder Threema. Bis zum heutigen 15. Mai sollen die User die neuen Regeln absegnen. Doch was passiert eigentlich, wenn man dies nicht tut?

Wie geht es nun bei WhatsApp weiter? © Dean Drobot/Shutterstock.com Wie geht es nun bei WhatsApp weiter?

Worum es geht

Das Unternehmen hinter WhatsApp gehört seit 2014 zu Facebook. Nutzer hatten sich vorwiegend darüber empört, dass erhobene Daten an andere Teile des Konzerns übermittelt werden sollen - was aber auch schon zuvor der Fall war. Für die User selbst verändert sich in der Kommunikation eigentlich nichts. Zunächst sollten die Änderungen in der Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen bis 8. Februar bestätigt werden, kurz darauf wurde die Frist aber auf den 15. Mai verschoben.

Brasilianische Behörden Aufforderung nach Verschiebung von WhatsApp Privatsphäre Änderungen

 Brasilianische Behörden Aufforderung nach Verschiebung von WhatsApp Privatsphäre Änderungen Brasilianische Behörden haben gebeten, WhatsApp, um die Einführung seiner neuen Datenschutzbestimmungen in dieser Woche inmitten von Anliegen über den Datenschutz und die Verbraucherrechte zu verschieben. © ZDNET Der Antrag wurde am Freitag (7) von Brasiliens Datenschutzbehörde ANPD, National Consumer Body Senacon, Bundesstaatsanwaltschaft und Wettbewerb Watchdog Cade ausgestellt. WhatsApp und sein Besitzer Facebook muss heute auf die Anträge von der Regierung reagieren (10).

Was WhatsApp dazu sagt

Ursprünglich hieß es, dass Nutzer nur eingeschränkt auf Funktionen des Messengers zugreifen können, wenn sie den neuen Regeln nicht zustimmen. Dies soll vorerst allerdings doch nicht der Fall sein, wie WhatsApp auf seiner Hilfeseite erklärt. Demnach würde die Funktionalität am 15. Mai nicht eingeschränkt und auch Accounts sollen nicht gelöscht werden.

Allerdings entspricht dies nur einem weiteren Aufschub. WhatsApp wolle Nutzer, die den Änderungen noch nicht zugestimmt haben, weiter Zeit geben und sie erneut daran erinnern. Nach einigen Wochen werde diese Erinnerung irgendwann permanent angezeigt. Eine genaue Angabe über diesen Zeitraum gibt es allerdings nicht.

Sobald Nutzer diese permanente Erinnerung bekommen, werden ihnen weniger Funktionen zur Verfügung stehen. User können dann nach Angaben des Unternehmens unter anderem nicht mehr auf ihre Chatliste zugreifen, aber unter anderem Sprach- und Videoanrufe noch entgegennehmen sowie auf Benachrichtigungen tippen, um Nachrichten zu beantworten. Nach weiteren Wochen dieser eingeschränkten Funktionalität wird WhatsApp auch diese Features blocken. Es würden dann keine Nachrichten oder Anrufe mehr an das Smartphone geschickt.

Der Account werde nach diesem Schritt nicht gelöscht, es gelte aber eine Richtlinie für inaktive Nutzer. Diese besagt, dass ein Konto nach 120 Tagen Inaktivität - wenn keine Verbindung über die Anwendung hergestellt wurde - gelöscht wird. Nähere Informationen hierzu gibt es ebenso auf der Hilfeseite.

Whatsapp auf mehreren Geräten: Zuckerberg bestätigt Betaphase .
Die gleichzeitige Nutzung eines Accounts auf mehreren Geräten: Auf dieses Whatsapp-Feature haben viele gewartet. Jetzt haben Mark Zuckerberg und Whatsapp-Chef Will Cathcart die Funktion bestätigt. © Shutterstock Whatsapp. Gerüchte gab es bereits 2019, erste konkrete Meldungen folgten im März des vergangenen Jahres und jetzt ist es offiziell: Künftig wird es möglich sein, einen Whatsapp-Account mit mehreren Geräten gleichzeitig zu nutzen.

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