DigitalInfinity Flex: Samsung zeigt das faltbare Smartphone - doch wozu soll das gut sein?

19:15  08 november  2018
19:15  08 november  2018 Quelle:   stern.de

Smartphones werden teurer

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Auf der Bühne zeigte Samsung sein Infinity Flex Display. ©MAXPPP. Picture Alliance. Energisch das Handy zuzuklappen - das war in den 2000ern noch eine beliebte Geste. Wenn es nach Samsung geht, soll sie auch die Zukunft des Smartphones sein: Der Konzern hat gestern auf seiner

Mittwochabend hat Samsung bei der Developer Conference in San Francisco das erste Mal sein faltbares Smartphone vorgestellt. Die Idee hinter dem Falt- Phone : Trotz kleinem Formfaktor soll das Gerät dank dem sogenannten Infinity - Flex -Display im aufgeklappten Modus so groß wie ein.

Infinity Flex: Samsung zeigt das faltbare Smartphone - doch wozu soll das gut sein? © Picture Alliance/MAXPPP Auf der Bühne zeigte Samsung sein Infinity Flex Display

Ein Smartphone, das sich zum Tablet klappen lässt: Diese Vision hat Samsung gestern erstmals als Prototyp vorgeführt. Ob sie die Zukunft des Smartphones zeigt, steht auf einem anderen Blatt. Hinter Samsungs Konzept dürfte ein ganz anderes Problem stecken.

Energisch das Handy zuzuklappen, wenn man das Gespräch beendet hat - das war in den 2000ern noch eine beliebte Geste. Wenn es nach Samsung geht, soll sie auch die Zukunft des Smartphones sein: Der Konzern hat gestern auf seiner Entwicklerkonferenz das erste Mal ein Smartphone präsentiert, das durch Aufklappen zu einem Tablet wird. Aber braucht man so etwas wirklich?

Kundin kauft Rüeblisack und findet Handy darin

  Kundin kauft Rüeblisack und findet Handy darin Kundin kauft Rüeblisack und findet Handy darinNur ein gewöhnliches Kilo Karotten wollte Pia Ruf aus kürzlich im Lidl in Rothrist AG kaufen. Doch nach dem Einkauf wurde die Frau aus Murgenthal unfreiwillig zur Besitzerin eines Samsung Galaxy J3: Im Rüeblisack für 1.25 Franken fand sie ein Smartphone vor. «Plötzlich stutzte ich: Lag da mein Handy? Im Rüeblisack? Und wie konnte das da reingekommen sein?», erinnert sie sich im «Zofinger Tagblatt» an die Überraschung beim Auspacken zuhause.

Der Prototyp soll sich von einem Smartphone zu einem Tablet ausklappen lassen – dank eines faltbaren Displays. Die Produktion soll in den nächsten Damit ist Samsung darauf angewiesen, dass externe Entwickler angepasste Anwendungen und Apps für das faltbare Display bereitstellen.

Mit dem Galaxy F wird der Hype Wirklichkeit: Schon im März 2019 will Samsung sein erstes faltbares Smartphone auf den Markt bringen. COMPUTER BILD verrät, wie es funktioniert und wie viel es kosten soll .

Technisch ist Samsungs "Infinity Flex Display" getaufte Neuerung beeindruckend. Das Gerät sieht zunächst einfach aus wie ein Smartphone und lässt sich auch so benutzen. Klappt man es dann wie ein Buch auf, schaltet sich das nach hinten geklappte Display ab - und macht Platz für einen gut doppelt so großen Bildschirm im Inneren. Der Inhalt wechselt automatisch die Ansicht, bekommt auf dem größeren Display deutlich mehr Raum.

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Mehr Display, mehr Inhalt

Bedenkt man den Trend zum immer größeren Smartphone-Bildschirm, erscheint der Schritt nur logisch. Statt sich immer größere Geräte in die Hosen- oder Handtasche stopfen zu müssen, hätte man dann ein handlicheres Handy und ein Tablet in einem Gerät. Die Frage ist nur: Bietet das wirklich einen Mehrwert?

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Samsung hat sein erstes faltbares Smartphone gezeigt . Ist es wirklich "das nächste große Ding"? Aufgefaltet ist das Infinity Flex Display 7,3 Zoll groß. Wenn Samsung sein Phone noch teurer macht, sollte das Design aber tatsächlich "stunning" sein, wie Denison auf der Konferenz versprach.

Samsung nennt seine Lösung Infinity Flex Display. Das soll für Das soll für Nutzer Vorteile haben: Ein noch kompaktes Gerät, welches sich für Filme und Samsung wäre gut damit beraten mal ein paar Marketing Leute von Apple abzuwerben, die ihnen zeigen wie man sowas richtig aufzieht.

Auf der Pressekonferenz zeigte Samsung, wie man sich die Nutzung des Zukunfts-Smartphones vorstellt. Die App Flipboard etwa, in der Nachrichten aus verschiedenen Quellen gesammelt werden, durfte zeigen, wie man bei einem Foto-lastigen Beitrag für den vollen Genuss in die Großansicht klappt. Zudem kann man auf dem mit 7,3 Zoll tatsächlich sehr großen Screen nun gleich drei statt wie bisher nur zwei Apps gleichzeitig öffnen. Für Serien oder Filme dürften aber kaum mehr Platz bleiben als bei aktuellen Groß-Smartphones: Mit einem Bild-Verhältnis von 4:3 bleiben oben und unten dicke Balken.

Technik mit Risiko

Andererseits hat das Konzept natürlich aber echte Nachteile. Jahrelang wurden Smartphones immer dünner, nur die darin steckende Technik und vor allem der platzraubende Akku verhinderten noch dünnere - und damit auch leichtere - Geräte. Die Falt-Smartphones dürften diese Beschränkungen kaum aushebeln können und damit mindestens doppelt so dick werden. Samsungs Prototyp war sogar eher dreimal so dick wie ein aktuelles Galaxy S9.

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Durch das faltbare " Infinity Flex Display" lässt sich Smartphone im zusammengeklappten, kompakten Format oder auseinander geklappt in Tablet-Größe nutzen. Bei der Entwicklung des faltbaren Smartphone -Displays hat Samsung eng mit dem Android-Betreiber Google zusammengearbeitet.

Samsung zeigt faltbares Infinity - Flex -Display. Ein Prototyp hat die Form eines Buchs mit einem 7,3-Zoll-Display Das Infinity - Flex -Display sei „die Grundlage für das Smartphone von morgen“, sagte Denison. Es hat ebenfalls die Form eines Buchs – das faltbare Display dient jedoch als Umschlag.

Hinzu kommen Probleme wie die Belastbarkeit der Knick-Displays. Sie müssen sich im Alltag Tausende Male falten lassen, ohne dass es zu Abnutzungserscheinungen kommt. Schließlich springen Macken im Display dem Nutzer regelrecht ins Gesicht.

Aus der anderen Richtung gedacht

Als das letzte Mal Handys klappbar wurden, hatte man diese Probleme noch nicht. Bei einem Scharnier ist die Knick-Belastung längst nicht so ein Problem wie bei einem Bildschirm Damals ging der Trend zudem in eine andere Richtung: Statt größer zu werden, schrumpften die klassischen Mobiltelefone immer weiter, das Faltdesign ermöglichte noch kleinere Bauweisen. Außerdem hatten sich die Kunden noch längst nicht an die schlanken Geräte von heute gewöhnt. Das als Rasierklingen-dünne wahrgenommene Motorola Razr war dicker als ein aktuelles iPhone - und das im aufgeklappten Zustand.

Ob der Mehrwert eines noch größeren Displays die Menschen bewegt, wieder deutlich dickere Geräte in Kauf zu nehmen, wird sich zeigen müssen. Mit 7,3 Zoll ist das Display zwar größer als die 6,3 Zoll, wie sie etwa das aktuelle iPhone XS Max (hier bei uns im Test) bietet, gigantisch ist der Sprung allerdings nicht. Ein vollwertiges Tablet dürfte das Klapp-Smartphone ohnehin für die wenigsten ersetzen. Auch dort geht der Trend klar zu größeren Displays: Nachdem lange Geräte zwischen 7 und 10 Zoll en vogue waren, sind etwa die neuen iPad Pro in 11 und 12,9 Zoll zu bekommen.

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Infinity Flex : Samsung stellt die Zukunft der Displays vor. Gleichzeitig sollen bis zu drei Applikationen lauffähig sein. Außerdem hat Google bereits die volle Unterstützung gegeben: beim nächsten Android-Update sollen faltbare Smartphones direkt unterstützt werden.

Was ist das Samsung Infinity Flex ? Das Unternehmen aus Südkorea arbeitet ja bereits seit einiger Zeit Und wann geht’s los? Die Massenproduktion soll laut Samsung in den kommenden Monaten Zeigt Samsung das faltbare Display schon im November? Samsungs Infinity Flex Display nicht das

Warten auf die Revolution

Um wirklich Erfolg im Massenmarkt zu erreichen, müsste vermutlich schon ein Gerät wie aus der Science-Fiction-Serie "Westworld" erscheinen. Dort lassen sich schlanke Smartphones zu noch schlankeren Tablets ausklappen. Das wird im echten Leben aber wohl erst nach einer regelrechten Akku-Revolution möglich werden, die die Batterien deutlich schrumpfen lässt. Und obwohl Samsung noch einige Zeit brauchen wird, bis aus dem gezeigten Prototyp ein fertiges Produkt wird, ist diese Revolution bis zum Erscheinen in einigen Jahren noch nicht in Sicht.

So muss man die Vorstellung des Infinity Flex Displays wohl mehr als Machbarkeitsstudie ansehen, die dem Innovationsdruck auf dem Smartphone-Markt geschuldet ist. Seit einigen Jahren haben sich die Geräte bis auf wachsende Displays, mehr Leistung und stärkere Kameras kaum grundlegend weiterentwickelt, Samsung konnte trotz technisch und vom Design beeindruckender Geräte immer weniger Kunden vom Kauf der teuren Premium-Serien Galaxy S und Galaxy Note überzeugen. Die Flex-Modelle sollen nun vermutlich die Innovationskraft des Konzerns zeigen. Ob man so die Kunden erreicht, steht auf einem anderen Blatt.

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Samsung hat auf seiner Entwicklerkonferenz sein erstes faltbares Smartphone vorgestellt. Entwickler sollen die Unterstützung für faltbare Smartphones bereits jetzt nutzen können. Außerdem wird Samsung die Sprachsteuerung von Bixby an das faltbare Smartphone anpassen.

Genau genommen hat Samsung aber kein faltbares Smartphone vorgestellt, sondern das Display dazu. Man nennt es Infinity Flex Display und in einem Blogeintrag beschreibt es das Unternehmen Das ist die Vision hinter diesem Display von Samsung . Es soll flexibel und stabil sein, so Samsung .

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