DigitalWindows 10 Mai Update: Das sind die Neuerungen

12:35  02 juni  2021
12:35  02 juni  2021 Quelle:   pressfrom.com

Besitzer eines Windows-Computers dürfen sich über ein neues Update freuen. Das Mai Update ist nun nämlich für alle Kunden frei zugänglich, wie das amerikanische Computerunternehmen Microsoft auf seiner Webseite verlauten ließ. Zuvor konnten nur die Teilnehmer des Insider-Programms das Update herunterladen und im Vorfeld ausprobieren.

Zunächst wird das Update aber nur für Geräte, auf denen die Windows 10-Version 2004 oder neuere installiert ist. Mit der neuen Version lassen sich natürlich weiterhin alle gewohnten Programme nutzen und auch der Zeitvertreib mit Internet-Spielen ist weiterhin ohne Probleme möglich. Außerdem können Sie das deutsche Echtgeld Casinos finden und so richtiges Geld gewinnen. Was sie über das neue Update wissen müssen und wie Sie Ihren Windows-PC auf den neuesten Stand bringen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Diese Neuerungen bringt das Update

Wer eine große Menge an Neuerungen und spürbarer Innovation erwartet, der dürfte nach der Installation des Updates ein wenig enttäuscht sein. Für den normalen Nutzer verändert sich nämlich nicht sonderlich viel.

Lediglich zwei Veränderungen betreffen wirklich die Nutzung der Software. Zum einen wäre da eine neue Funktion, die es nun auch erlaubt, externe Kameras als Standardgerät für die Anmeldung bei Windows Hello zu nutzen. Über Windows Hello kann der Nutzer sich per Gesichtserkennung am Gerät anmelden. Eine Neuerung also, die mehr Flexibilität für die kontaktlose Anmeldung bietet. Gerade im Homeoffice, wo viele Menschen für Online-Meetings auf externe Kameras setzen, ist dies eine angenehme Neuerung, die sich im Arbeitsalltag als sehr nützlich erweist.

Zum anderen wurde die Windows Defender Application Guard Funktion verbessert. Dadurch sollen Dokumente nun noch schneller geöffnet werden, während gleichzeitig nach möglichen Sicherheitsrisiken geprüft wird. Diese Funktion ist allerdings nicht auf allen Windows-Geräten verfügbar. Die Funktion ist nämlich nur bei Windows 10 Pro/Enterprise abzurufen.

Ansonsten gibt es noch eine Veränderung, die sich vor allem auf den beruflichen Nutzen des Betriebssystems auswirkt. Der Gruppenrichtliniendienst, kurz GPSVC, soll sich nun schneller aktualisieren, was für die Anwendung im Homeoffice-Bereich durchaus praktisch sein kann. Gerade während der Coronapandemie ist ein reibungsloser Ablauf im Homeoffice wichtiger denn je, um Arbeitsprozesse auch von Zuhause aus verlässlich gestalten zu können.

Das ist es im Grundlegenden auch schon, was Windows mit seinem neuen Update zum Mai hin ankündigte. Viel Neues gibt es nicht, dafür ist die Frage aber umso spannender, welche Features und Neuerungen das Update im Herbst mit sich bringt. Dieses Herbstupdate soll eine Redesign des Systems ermöglichen. Hieraus können sich Windows-Fans nach einem eher uninteressanten Mai-Update also durchaus freuen. Dass von den zwei großen jährlichen Updates eines weit weniger an Umfang bietet als das andere, kennt man von Microsoft bereits. Dies gilt wohl auch hier, wobei das kleinere Update bisher für gewöhnlich das im Herbst war.

So installieren Sie Windows 10 21H1 auf Ihrem Computer

Am einfachsten können Sie dieses Update auf Ihr Gerät laden, indem Sie dafür den Windows 10 Update Assistenten nutzen. Dieser sucht immer nach der neuesten Version für Windows sucht und zeitgleich sicherstellt, ob Ihr Gerät den Anforderungen entspricht. Sofern Ihr Computer alle Notwendigkeiten mitbringt, wird der Assistent das gefundene Update herunterladen und installieren. Dies ist insbesondere für jene, die sich mit Computern nur mäßig auskennen die einfachste Möglichkeit, bei der eigentlich nichts schiefgehen kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Installation über das Media Creation Tool, welches wie auch der Update Assistent direkt aus dem Hause Microsoft kommt. Hier lassen sich die Vorgänge vom Nutzer flexibler einstellen, sodass Menschen mit Fachwissen und besonderen Bedürfnissen an das System mit einem Feinschliff das Update aufspielen können.

Beide genannten Programme können kostenlos heruntergeladen werden, um alle Updates in Zukunft ganz einfach und unkompliziert zu installieren.

Das Update benötigt nur wenige Minuten und gelingt ganz einfach, wenn man sich an die Beschreibungen und Anweisungen auf dem Bildschirm hält, die einen durch die Installation leiten. Je nach Software, die auf dem Computer installiert ist, kann die Installation aber auch mehr Zeit in Anspruch nehmen, beispielsweise auf Geräten, die Windows 10 1909 als Betriebssystem nutzen.

Update kann auch gestoppt werden

Bei jedem neuen Update lohnt es sich, erst einmal ein wenig abzuwarten, um nachlesen zu können, wie das Betriebssystem danach läuft und ob alles harmoniert. Gerade bei der Heimarbeit, wo man auf einen verlässlichen Computer als Begleitung im Arbeitsalltag angewiesen ist, ist das eine ratsame Strategie. So verhindern Sie, dass kleine Unebenheiten und Kinderkrankheiten im System als neuer Frustfaktor im Beruf Ihren Weg kreuzen.

Sind die ersten Bugs dann gefunden und ausgemerzt, können Sie sich das Update dann holen, wenn es den Bedingungen für einen flüssigen Arbeitsablauf entspricht.

Es kommt den Nutzern daher auch sehr zugute, dass das Update nicht zwangsläufig direkt installiert werden muss. Da der Installationsprozess vom Nutzer aktiv eingeleitet werden muss, besteht auch die Möglichkeit, dass einfach nicht zu tun und, wie angeraten, zunächst einmal abzuwarten. Sobald das Update dann rund läuft, können Sie es ohne Probleme auf Ihr Gerät ziehen und von den Neuerungen profitieren.

Fazit

Viel getan hat sich bei diesem neuen Update eigentlich nicht. Das war aber auch nie der Anspruch für diese neuere Version. Stattdessen wurde Funktionen, die sich dem Auge des Nutzers entziehen, bearbeitet und verbessert. Und das ist gut so. Denn auch, wenn es hier keine neuen technischen Leckerbissen für Computerfreaks gibt, so verbessert das Update zum Beispiel die Performanz für das Arbeiten im Homeoffice, wo eine stabile Technik gefragt ist. Ebenfalls wird sich bei vielen der neue Umgang mit externen Kameras beim Anmelden durch Windows Hello positiv bemerkbar machen. Auch hier wurde eine kleine Stellschraube gefunden, die den Arbeitsalltag im Homeoffice ein Stück weit reibungsloser gestaltet, indem sich schneller und flexibler via Gesichtserkennung auf dem Gerät angemeldet werden kann.

Im Fokus des Updates lagen schließlich die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der einzelnen Programme. Außerdem wurde weiterer Wert auf eine Verbesserung der Sicherheit gelegt. Bereits im Herbst soll es das nächste Update geben, welches wohl auch mehr an der Optik des Betriebssystems verändert und so frischen Wind in den Arbeitsalltag bringen wird.

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