DigitalIm Laden mit dem Smartphone digital bezahlen

16:15  06 dezember  2018
16:15  06 dezember  2018 Quelle:   msn.com

Mobiles Bezahlen: Paypal-Kunden in Deutschland mit Android-Handy können nun Google Pay nutzen

  Mobiles Bezahlen: Paypal-Kunden in Deutschland mit Android-Handy können nun Google Pay nutzen Mobiles Bezahlen: Paypal-Kunden in Deutschland mit Android-Handy können nun Google Pay nutzenNoch steht das Bezahlen per Smartphone in Deutschland ganz am Anfang. Nun könnte es einen weiteren Schub bekommen: Der US-Onlinebezahldienst Paypal stellt seinen deutschen Kunden gerade die mobile Bezahlmethode Google Pay zur Verfügung. Das teilten Google und Paypal am Mittwochmorgen mit.

Das digitale und mobile Bezahlen macht auch in Deutschland große Schritte vorwärts. Vor kurzer Zeit startete Google Pay, die Deutsche Bank hat schon seit Somit werden Millionen Deutsche in diesem Jahr die Möglichkeit haben, im Laden oder online mit dem Smartphone oder Wearable zu bezahlen .

Mobil bezahlen mit Google Pay. Ob im Supermarkt, der Drogerie oder dem Geschäft nebenan: Ab sofort bezahlen Sie einfach mit dem Smartphone . Einfacher als jemals zuvor bezahlen Sie mit Ihrem Android-Handy und der Commerzbank Banking-App.

Im Laden mit dem Smartphone digital bezahlen © Foto: Markus Scholz Ein Kunde liest einen Produktpreis aus dem Barcode mit der App «Saturn Smartpay» in sein Handy ein. Anschließend kann er über sein Mobiltelefon direkt im Geschäft bezahlen.

Studien lassen keinen Zweifel: Was die Deutschen beim Einkaufen am meisten stört, sind Warteschlangen an der Kasse. Darum suchen immer mehr Einzelhändler nach Wegen, das Bezahlen zu beschleunigen. Das jüngste Beispiel ist die Elektronikkette Saturn.

In ihrer größten Filiale in der Hamburger Innenstadt bietet sie die Möglichkeit, die über 100.000 Produkte direkt am Regal zu bezahlen. Abgebucht wird von der Kreditkarte oder über PayPal, später bezahlen die Kunden auch mit Google Pay oder Apple Pay.

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So funktioniert das Bezahlen mit dem Smartphone bei der Volksbank. Zum Bezahlen muss der Kunde nun lediglich sein NFC-fähiges Smartphone an das entsprechende Terminal Insbesondere in Ländern wie Schweden kann man damit in jedem Laden auch Pfennigartikel bezahlen .

Dem Bezahlen per Smartphone stehen viele Verbraucher skeptisch gegenüber. Wie funktioniert das Bezahlen per Wallet im Geschäft? Das Zahlen im Laden ist kinderleicht. Mit dem Smartphone zu bezahlen wirkt in erster Linie fremd. Wir sind es nicht gewohnt.

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Bezahlen per App

«Das Smartphone ist der Lebensmittelpunkt für viele Kunden», sagt Martin Wild, Innovationschef bei MediaMarktSaturn. «Unsere Erfahrungen zeigen: Wer einmal mit dem Smartphone bezahlt hat, der macht es immer wieder.» Saturn hat schon kleinere Tests in Innsbruck und München absolviert. «Wir probieren, wir machen Fehler, aber wir haben schon viel gelernt.»

Der Anteil der Kunden, die das Smartphone zum Bezahlen nutze, werde sich immer weiter erhöhen. Gegenwärtig verliere der Einzelhandel in Europa rund 34 Milliarden Euro Umsatz, weil Kunden in der Warteschlange den Kauf abbrechen, davon 6,7 Milliarden Euro in Deutschland. Deshalb sei diese Innovation so wichtig.

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Wallet-Apps: Die digitale Geldbörse Kontaktloses Bezahlen ("Tap & Pay") ist mit den nachfolgend beschriebenen Bezahl -Apps boon. und SEQR Über eine Banking- oder Wallet-App wird diese dann auf das Smartphone geladen - das Handy ersetzt damit die bereits bei vielen Banken verfügbare

Willst Du bezahlen , hältst Du nur das Smartphone ans Terminal. In vielen Ländern funktioniert das Möchtest Du Google Pay an der Kasse im Supermarkt oder in einem anderen Laden nutzen, funktioniert Hast Du Google Pay eingerichtet, funktioniert das Bezahlen im Laden ganz einfach. Hier wählst Du aus, ob die mit digitaler Girocard, MasterCard oder Visa Card bezahlen möchtest.

Kein Ersatz für die Kasse

Saturn sieht sich als Vorreiter, ist mit seiner Initiative aber nicht allein. Wer will, kann bei Ikea und vielen Lebensmittelhändlern seit Jahren seine Einkäufe an den Kassen selber scannen. «Das ist eher etwas für Kunden mit kleinem Einkauf», sagt der Edeka-Kaufmann Falk Paschmann. «Es hat wenig Sinn, den Wochenendeinkauf selbst zu scannen. Da ist die Kassiererin schneller.»

Paschmann setzt in Mülheim an der Ruhr wie Saturn auf eine App die es dem Kunden erlaubt, die Ware mit dem eigenen Smartphone zu scannen. Der Kaufmann prüft gerade in einem seiner Supermärkte mit mehr als 100 Testkunden, wie gut das in einem Laden mit 45.000 verschiedenen Produkten funktioniert. Der erfahrene Händler sieht in dem Angebot einen zusätzlichen Service für die Kunden, keinen Ersatz für die herkömmlichen Kassen. «Einkaufen macht nicht jedem Spaß. Es gibt Kunden, die wollen nur so schnell wie möglich wieder aus dem Laden raus sein. Dass wollen wir mit dem Self-Scanning erleichtern.»

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Die Vorgehensweise beim Bezahlen mit dem Smartphone im Laden ist vergleichbar mit dem kontaktlosen Bezahlen bei einer physischen Giro Mit seinem Smartphone kann man überall dort bezahlen , wo man bisher auch schon mit seiner Giro- oder Kreditkarte kontaktlos bezahlen konnte.

Das Bezahlen per Smartphone gilt schon seit Jahren als Zukunftsvision, blieb jedoch bisher ein Nischengeschäft. Frühe Modelle mit Strichcodes auf dem Bildschirm erwiesen sich als unpraktisch. Seit sich NFC-fähige Terminals im Handel ausbreiteten, gibt es inzwischen mehr Apps einzelner Banken

Tragbare Scanner bei Globus

Bei der Supermarktkette Globus muss sich der Kunde mit seiner Kundenkarte anmelden und bekommt dann einen tragbaren Scanner, mit dem er seien Einkäufe aufnimmt. Am Ende kann an einer speziellen Kasse bezahlt werden, ohne dass die Ware noch einmal auf ein Laufband gelegt werden muss. Das Angebot werde gut angenommen und inzwischen in immer mehr Läden angeboten, heißt es bei Globus. Auch bei Saturn muss der Kunde noch zu einem Schalter, um die Ware freizuschalten und die Filiale unbehelligt zu verlassen. «Das ist noch nicht 100 Prozent perfekt», sagte Innovationsmanager Wild. «Es ist aber schon ein ganz anderes Kassenerlebnis.»

Die wachsenden Bemühungen, die Schlangen an den Kassen in den Griff zu bekommen, überraschen Horst Rüter vom Handelsforschungsinstitut EHI nicht. «Amazon Go hat alle unter Druck gesetzt, in diesem Bereich innovativer zu werden», erklärt er den Trend. Der US-Internetgigant bietet in bislang sieben Läden in den USA die Möglichkeit, kassenlos einzukaufen und hat damit weltweit Schlagzeilen gemacht.

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Bezahlen mit dem Smartphone ist ein uralter Trend, der lange keinen durchschlagenden Erfolg hatte. Mit dem Start von Google Pay gibt es einen neuen Versuch. Hardware-Hersteller haben mittlerweile das Thema Bezahlen per Smartphone als Umsatzbringer erkannt. In Deutschland ist die Akzeptanz

Auf das Smartphone muss ein entsprechende Bezahl -App aus dem Android Play Store geladen werden, also z.B. Google Pay, Mobiles Bezahlen von den Sparkassen, Boon von Wirecard oder Glase vom schwedischen Unternehmen Glase FinTech AB.

Der Kunde muss sich am Eingang des Ladens mit einer App anmelden und kann dann die gewünschten Artikel einfach aus dem Regal nehmen und den Laden wieder verlassen - ohne umständliches Scannen der ausgewählten Artikel und ohne Umweg über die Kasse oder eine Mitarbeiter. Eine Vielzahl von Kameras und Sensoren sorgt dafür, dass die mitgenommenen Produkte korrekt in Rechnung gestellt werden.

Ohne einen letzten Stopp geht es noch nicht

Davon sind die deutschen Wettbewerber noch weit entfernt. Denn egal ob bei Saturn, Globus oder Edeka Paschmann: Die Kunden müssen nicht nur die Produkte selbst scannen, beim Verlassen des Ladens müssen sie am Ende auch immer noch einen Stopp einlegen - entweder um zu bezahlen, oder um wie bei Saturn die Ware entsichern zu lassen.

Wobei das Angebot in den Amazon Go-Läden vergleichsweise klein ist und die Übertragung des Modells auf einen echten Supermarkt mit Zehntausenden Produkten oder einen großen Elektronikshop selbst Amazon wohl noch einiges Kopfzerbrechen bereiten dürfte. «Das ist für einen großen Markt mit 18.000 Quadratmetern nicht machbar», sagte Wild.

Ein weiteres Problem: Wenn der Kunde nicht in jedem Ladengeschäft eine neue App verwenden will, müssen sich zumindest die größeren Handelsketten auf eine einheitliche Lösung verständigen. «Wir sind da offen», sagte Wild. Bislang gebe es noch nicht genug Markteilnehmer, die weit genug seien beim Bezahlen ohne Kasse.

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Nie war Bezahlen so einfach: Smartphone zücken, ans Kartenterminal halten, fertig – denkt man. Der Praxistest zeigt: Das stimmt oft nur in der Theorie. Rund 55 Prozent der Deutschen sind bereit mit dem Smartphone zu bezahlen . Quelle: dpa-tmn.

Zeitgemäß kontaktlos bezahlen mit dem Smartphone : Dabei halten Sie Ihr Smartphone einfach vor das Kartenlesegerät und bezahlen Ihren Einkauf sekundenschnell. Die digitale Mastercard und Visa ist die digitale Version der physischen Karte ohne neuen Vertrag und mit identischer PIN.

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