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DigitalSeehofer wehrt sich gegen Vorwurf der Untätigkeit

22:05  08 januar  2019
22:05  08 januar  2019 Quelle:   rp-online.de

Kendall Jenner wehrt sich

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Auf einer Pressekonferenz weist der Innenminister Vorwürfe der Untätigkeit von sich . Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich nach der vorübergehenden Festnahme eines 20-Jährigen im Zusammenhang mit der Online-Attacke auf Politiker und Prominente gegen den Vorwurf zu langer

Seehofer wehrt sich bei Daten-Skandal gegen Vorwurf der Untätigkeit . Nach dem Ermittlungserfolg im Fall des Datendiebstahls von Politikern und Prominenten wendet sich Horst Seehofer an die Öffentlichkeit. Auf einer Pressekonferenz weist der Innenminister Vorwürfe der Untätigkeit von sich .

Seehofer wehrt sich gegen Vorwurf der Untätigkeit © Markus Schreiber Innenminister Horst Seehofer

Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich nach der vorübergehenden Festnahme eines 20-Jährigen im Zusammenhang mit der Online-Attacke auf Politiker und Prominente gegen den Vorwurf zu langer Untätigkeit gewehrt. Die zuständigen Behörden hätten „sehr rasch, sehr effizient und sehr gut rund um die Uhr gehandelt“, betonte Seehofer am Dienstag in Berlin bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, und dem Präsidenten des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch.

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Seehofer wehrt sich bei Daten-Skandal gegen Vorwurf der Untätigkeit . Nach dem Ermittlungserfolg im Fall des Datendiebstahls von Politikern und Prominenten wendet sich Horst Seehofer an die Öffentlichkeit. Auf einer Pressekonferenz weist der Innenminister Vorwürfe der Untätigkeit von sich .

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Der Tatverdächtige sei schon am vergangenen Sonntag identifiziert worden, ergänzte Seehofer, der betonte: „Wir machen in so wichtigen Angelegenheiten also unsere Arbeit.“

Die Sicherheitslage in Deutschland hat sich nach Behördeneinschätzung nicht geändert. Die Sicherheit bei den Bundesbehörden, in Verwaltung und Bundestag sei nach bisherigen Erkenntnissen nicht gefährdet. Die Behörden bemühten sich weiter, die veröffentlichten Daten möglichst umfangreich zu löschen, ganz werde das vermutlich aber nicht gelingen, sagte Seehofer. Absolute Sicherheit könne gerade im Bereich der Cybersicherheit nicht versprochen werden.

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Horst Lorenz Seehofer (* 4. Juli 1949 in Ingolstadt) ist ein deutscher Politiker (CSU). Er ist seit März 2018 Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat im Kabinett Merkel IV und seit 2019 Ehrenvorsitzender der CSU.

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Zugleich warnt Seehofer die Bürger vor Sorglosigkeit im Umgang mit sensiblen Daten. Er kündigte an, ein IT-Sicherheitsgesetz 2.0 noch in der ersten Jahreshälfte 2019 vorzulegen. Dabei solle es auch Verbesserungen beim Verbraucherschutz geben.

Wichtig sei ein „risikobewusstes Handeln„ jedes Einzelnen, sagte der CSU-Politiker. Das betreffe Anwender, Nutzer und Anbieter gleichermaßen. Zunächst trage jeder im privaten Bereich selbst die Verantwortung für den sicheren Umgang mit dem Schutz von sensiblen Daten. Sorglosigkeit wäre vollständig fehl am Platze.

Die Behörden wollten die Bevölkerung aber zugleich besser vor Gefahren aufklären. Eine „totale Sicherheit“ gebe es aber nicht, sagte Seehofer.

Der Innenminister kündigte ein einheitliches IT-Sicherheitskennzeichen an, dadurch solle die IT-Sicherheit für Bürger sichtbar gemacht werden. Ein anderer wesentlicher Punkt sei die Zertifizierung der Geräte, zum Beispiel der Router. Die Bevölkerung solle erkennen, dass es sich um ein Gerät mit höchstmöglichen Sicherheit handle.

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Saudi-Arabien wehrt sich gegen den Vorwurf der Untätigkeit in der syrischen Flüchtlingskrise. "Um ihre Würde und Sicherheit zu wahren, verfolgt das Königreich die Strategie, sie weder als Flüchtlinge zu behandeln noch sie in Flüchtlingscamps unterzubringen."

Nach der massenhaften Veröffentlichung der privaten Daten von Politikern sei der Schutz der Bevölkerung rund um die Uhr gewährleistet gewesen, sagte Seehofer.

Der verdächtige 20-Jährige soll über das inzwischen gesperrte Twitter-Konto @_0rbit im Dezember zahlreiche persönliche Daten von Politikern und Prominenten als eine Art Adventskalender veröffentlicht haben. Der Mann war nach der Durchsuchung seiner Wohnung zunächst vorläufig festgenommen worden, wurde nach einem umfassenden Geständnis wegen fehlender Haftgründe am Montagabend aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

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