Finanzen Wasserstoff-Riese in Nordrhein-Westfalen: Plug Power expandiert nach Deutschland

17:00  14 september  2021
17:00  14 september  2021 Quelle:   finanzen.net

Grüner Wasserstoff treibt die Zukunft

  Grüner Wasserstoff treibt die Zukunft Es wird ein riesiger Kraftakt, Industrieländer klimaneutral zu gestalten und ohne große Mengen von grünem Wasserstoff scheint das nicht zu gehen. Aber kann Deutschland genug produziert werden? © Alexander Limbach/imago images Das gasförmige Element Wasserstoff liegt üblicherweise als molekularer Wasserstoff vor und trägt das Symbol H2 Ohne Wasserstoff wird es nicht gehen, davon sind viele Experten überzeugt. 2045 will Deutschland klimaneutral sein. Ging es bislang bei der Energiewende hauptsächlich darum, Strom aus erneuerbaren Energien herzustellen, muss sich jetzt auch in anderen Sektoren viel ändern.

Der Brennstoffzellenhersteller Plug Power wird künftig auch in Deutschland präsent sein. Die Europazentrale des Unternehmens wird in Nordrhein-Westfalen stehen.

TORU YAMANAKA/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net TORU YAMANAKA/AFP/Getty Images

• Plug Power eröffnet Europazentrale in Deutschland

• Eröffnung der Faszilität schon 2022

• 60 Mitarbeiter bis Mitte nächsten Jahres

Der US-Konzern Plug Power arbeitet weiter an seinen Expansionsplänen. Künftig wird das Unternehmen auch von Deutschland aus operieren.

Europäisches Hauptquartier in Nordrhein-Westfalen

Die neue Europazentrale von Plug Power wird in Nordrhein-Westfalen stehen. Das kündigte das Unternehmen nach einem Treffen zwischen Andy Marsh, dem CEO von Plug Power, und Andreas Pinkwart, dem Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, in Washington D.C. an.

Klimaschutz in den Parteiprogrammen: Wer beim Klimaschutz wirklich liefern will

  Klimaschutz in den Parteiprogrammen: Wer beim Klimaschutz wirklich liefern will Alle reden vom Klimaschutz – doch reicht, was die Parteien versprechen? Kohle, Verbrennermotoren und finanzielle Anreize: Der große Klimacheck vor der Bundestagswahl © ZEIT ONLINE; Wolfgang Rattay/​Reuters; Karl-Josef Hildenbrand/​dpa; Jens Büttner/​dpa; Sean Gallup/​... Welche Partei kann Deutschland klimaneutral machen? Das Klimaschutzgesetz schreibt es vor: Deutschland muss bis 2045 klimaneutral werden. Doch können die Parteien und eine kommende Bundesregierung das wirklich in weniger als 25 Jahren schaffen? Sich ehrgeizige Ziele zu setzen, reicht dafür nicht aus.

Wie aus einer Pressemitteilung von Plug Power hervor geht, soll die zunächst 70.000 Quadratmeter große Anlage sowohl als Innovationszentrum mit Engineering-Laboren und technischem Support, und als Überwachungs-, Diagnose- und technisches Support-Center dienen. Darüber hinaus werde der Standort über einen grünen Wasserstoffgenerator mit einer Elektrolyseur-Infrastruktur, ein Versand-, Erfinder- und Logistikzentrum sowie ein Schulungszentrum verfügen, so die US-Amerikaner weiter.

Neue Kunden im Blick

Von der Expansion nach Europa erhofft sich Plug Power eigenen Angaben zufolge, neue und bestehende Kunden zu bedienen und gleichzeitig relevante Partnerschaften mit führenden Anbietern von Wasserstoffanwendungen aufzubauen. "Grüner Wasserstoff ist ein entscheidender Faktor beim Übergang von unserer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, und Plug ist gut positioniert, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, die bereit sind, den Wandel zu vollziehen", heißt es in der Pressemitteilung.

Saskia Esken oder Karl Lauterbach?: Wer nach der Wahl für Ministerämter in Frage kommt

  Saskia Esken oder Karl Lauterbach?: Wer nach der Wahl für Ministerämter in Frage kommt In allen Parteien gibt es zahlreiche Anwärter für ein Ministeramt. Hubertus Heil (48), geb. in Hildesheim, Niedersachsen: Als Arbeitsminister gilt Hubertus Heil als eines der erfolgreichsten Mitglieder der bisherigen Bundesregierung. Mit der Kurzarbeit hat sein Ministerium den Arbeitsmarkt in der Corona-Krise stabilisiert. Bei der Grundrente setzte er für die SPD ein Gesetz durch, das über den Koalitionsvertrag hinausgeht. Das Bundesarbeitsministerium dürfte das Ressort sein, auf das die SPD auf keinen Fall verzichten würde. Gute Chancen für Heil also.

Geplant sei, dass in der Anlage, die Anfang 2022 eröffnet werden soll, zunächst 30 Mitarbeiter tätig sind, schon Mitte kommenden Jahres will man die Belegschaft an dem Standort dann verdoppelt haben. "Wasserstoff ist ein wichtiger Wegbereiter für die klimafreundliche Transformation unserer Industrie und des Verkehrssektors. Deshalb fühlen wir uns geehrt durch die Entscheidung von Plug Power, ins Ruhrgebiet, das industrielle Herz Deutschlands, zu kommen. So können wir Teil Ihrer Wachstumsgeschichte sein und mit exzellenten Hochschulen und hochqualifizierten Arbeitskräften zu Ihrem Erfolg beitragen", wird Pinkwart zitiert.

Auch der Chef von NRW.Global Business, der Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigte sich erfreut darüber, dass Plug Power Nordrhein-Westfalen als Standort für seine Europa-Dependance ausgewählt hat. "Das Unternehmen bereichert die Energieregion Nordrhein-Westfalen und profitiert nicht nur von einer breiten Kundenbasis, sondern auch von einem innovativen Forschungsumfeld", so der Manager.

Redaktion finanzen.net

Antrag auf Parteiausschluss abgelehnt: Sahra Wagenknecht bliebt Mitglied der LInken .
Parteimitglieder wollten die Spitzen-Linke wegen ihres Buches "Die Selbstgerechten" aus der Partei bugsieren. Das Vorhaben ist jetzt gescheitert. © Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa Bleibt in der Partei: Sahra Wagenknecht, Linken-Spitzenkandidatin in Nordrhein-Westfalen. Das Parteiausschlussverfahren gegen die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht ist vorerst gescheitert.

usr: 3
Das ist interessant!