Finanzen Supervulkane auf dem Mars: Nasa findet Beweise für Tausende von gewaltigen Ausbrüchen

22:20  16 september  2021
22:20  16 september  2021 Quelle:   t3n.de

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Eine neue Nasa-Studie bestätigt die These, dass es vor rund 4 Milliarden Jahren Supervulkanausbrüche auf dem Mars gegeben hat. Bisher für Asteroidenkrater gehaltene Gesteinsbecken erweisen sich als Vulkankessel.

Dieses Bild zeigt mehrere Krater in Arabia Terra, die mit Gesteinsschichten gefüllt sind, die oft in Form von runden Hügeln zutage treten. Die hellen Schichten sind etwa gleich dick, was ein treppenartiges Aussehen ergibt. Der Prozess, durch den diese Sedimentgesteine entstanden sind, ist noch nicht genau bekannt. Sie könnten sich aus Sand oder vulkanischer Asche gebildet haben, die in den Krater geweht wurde, oder aus Wasser, wenn der Krater einen See beherbergte. Das Bild wurde von der Kamera „High Resolution Imaging Experiment“ des Mars-Reconnaissance-Orbiter der Nasa aufgenommen. © Quelle: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona Dieses Bild zeigt mehrere Krater in Arabia Terra, die mit Gesteinsschichten gefüllt sind, die oft in Form von runden Hügeln zutage treten. Die hellen Schichten sind etwa gleich dick, was ein treppenartiges Aussehen ergibt. Der Prozess, durch den diese Sedimentgesteine entstanden sind, ist noch nicht genau bekannt. Sie könnten sich aus Sand oder vulkanischer Asche gebildet haben, die in den Krater geweht wurde, oder aus Wasser, wenn der Krater einen See beherbergte. Das Bild wurde von der Kamera „High Resolution Imaging Experiment“ des Mars-Reconnaissance-Orbiter der Nasa aufgenommen.

Auf der Erde gibt es bis heute 20 bekannte Supervulkane. Ein australisches Forscherteam hatte jüngst einen bevorstehenden Ausbruch eines oder mehrerer dieser Riesenfeuerspucker für durchaus wahrscheinlich gehalten. Nun hat die Nasa in einer neuen Studie nachgewiesen, dass Supervulkane auf dem Mars für Tausende von Eruptionen verantwortlich sind.

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Riesige Mengen geschmolzenen Gesteins…

Die marsianischen Riesenvulkane sollen demnach zuletzt vor vier Milliarden Jahren eine rege Aktivität gezeigt haben. Vor allem in der Marsregion Arabia Terra haben die Forscher massive Mengen geschmolzenen Gesteins gefunden. Lava in einer Größenordnung, die etwa 400 Millionen vollgefüllten olympischen Schwimmbecken entspräche, sei dabei an die Oberfläche des Roten Planeten gelangt.

Die zunächst entstandene Gesteinsschicht sei dann über dem Kessel, der Caldera der jeweiligen Vulkane eingebrochen. Davon gibt es sieben sehr massive Vertreter in Arabia Terra. Sie waren bislang von der Forschung als Asteroidenkrater missinterpretiert worden. Erst 2013 hatten Forschende in einer Studie eine neue Hypothese aufgestellt. Danach könne es sich bei den kraterartigen Gesteinsbecken um Vulkankessel handeln.

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… lassen auf Tausende von Supereruptionen schließen.

Die nun vorgelegte Studie bestätigt diese Annahme. Bei der Untersuchung der Bodenbeschaffenheit in der Region Arabia Terra entdeckten die Forschenden vulkanische Asche. Deren Mineralzusammensetzung, die sie per Spektrometrie vom Nasa-Orbiter „Mars Reconnaissance“ aus untersuchten, lässt auf Supereruptionen schließen. Die schiere Zahl der Calderas in Arabia Terra in Kombination mit der immensen Stärke der Ascheschicht bringt die Studien-Verfasser zu dem Ergebnis, dass es tausende von Supervulkanausbrüchen in der Region gegeben haben muss. Diese müssen über einen Zeitraum von 500 Millionen Jahren stattgefunden haben, so die Forschenden.

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In Anbetracht der Tatsache, dass bereits ein einziger Supervulkanausbruch Klimafolgen drastischen Ausmaßes zeitigen kann, könnte die Klärung der Ursache für Tausende von Eruptionen auf dem Mars möglicherweise einen Beitrag zu der Frage leisten, ob es auf dem Mars jemals Leben gegeben hat und wenn ja, wieso dieses endete.

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