FinanzenEnteignungs-Debatte: Merz spricht sich für mehr Firmenbeteiligungen von Arbeitnehmern aus

21:40  19 mai  2019
21:40  19 mai  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Kritik an Juso-Chef Kühnert: Debatte um Eigentum – Politisches Abdriften oder bewusste Provokation?

Kritik an Juso-Chef Kühnert: Debatte um Eigentum – Politisches Abdriften oder bewusste Provokation? Kritik an Juso-Chef Kühnert: Debatte um Eigentum – Politisches Abdriften oder bewusste Provokation?

Enteignungs-Debatte: Merz spricht sich für mehr Firmenbeteiligungen von Arbeitnehmern aus © dpa Der 63-Jährige kritisiert die Aktionärsstruktur deutscher Unternehmen.

Der frühere Anwärter auf den CDU-Parteivorsitz stellt sich gegen die Thesen von Kevin Kühnert – die Debatte sei allerdings durchaus wichtig.

Der CDU-Politiker Friedrich Merz begrüßt grundsätzlich die Debatte über die Vermögensverteilung, die Juso-Chef Kevin Kühnert angestoßen hat. „Ich teile seine Thesen absolut nicht. Aber die Debatte müssen wir führen, die können wir nicht in Bausch und Bogen abtun mit ,Juso-Vorsitzender‘“, sagte der frühere Anwärter auf den CDU-Parteivorsitz im Podcast „Fragen wir doch!“ von RTL Radio Deutschland und 105'5 Spreeradio. Er sprach sich für mehr Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand aus.

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Guardiola spricht kurioses Liverpool-Verbot aus Vor dem Showdown in der englischen Premier League hat Manchester Citys Trainer Pep Guardiola ein kurioses Verbot ausgesprochen. Der Spanier forderte vor dem entscheidenden letzten Spieltag in England volle Konzentration auf die eigenen Aufgaben - und untersagte seinem Trainerstab daher den Blick auf Verfolger FC Liverpool. Wie die englische Tageszeitung The Sun berichtet, dürfen die Angestellten vor und während des Spiels gegen Brighton & Hove Albion den Zwischenstand der parallel stattfindenden Partie zwischen Liverpool und Wolverhampton nicht checken.

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„Es gibt kaum noch eine börsennotierte Aktiengesellschaft in Deutschland, die mehrheitlich deutschen Anteilseignern gehört. Die Aktionäre leben im Ausland und freuen sich darüber, dass die deutschen Arbeitnehmer im Inland so fleißig arbeiten“, erklärte er. „Dass man Arbeitnehmer an den Erfolgen ihrer Firmen beteiligen will: Da liegen wir zurück und da haben wir Zusagen und Erwartungen nicht erfüllt und nicht eingehalten.“

Kühnert, Vorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation, hatte mit einem „Zeit“-Interview zum Thema Sozialismus für Empörung gesorgt. Darin trat er für eine Kollektivierung großer Unternehmen „auf demokratischem Wege“ ein – auch von BMW. In einem Gastbeitrag im Handelsblatt verteidigte der 29-Jährige seine Thesen. Sie hätten „Widerspruch und Streit provoziert. Doch genau das sollten sie auch.“

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In Deutschland würde vieles dem Markt überlassen – aber gleichzeitig die Folgen etwa für Mieten oder Arbeitsbedingungen in der Pflege kritisiert. Nach Auffassung Kühnerts wäre der Kapitalismus mittlerweile in sensible Bereiche der Gesellschaft vorgedrungen, und müsse nun gebremst werden. Im Zweifel eben mit der Kollektivierung von großen Unternehmen.

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