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FinanzenKrankenhaus-Rating-Report: 2025 droht die Krise: Fast jede fünfte deutsche Klinik insolvenzgefährdet

13:25  23 mai  2019
13:25  23 mai  2019 Quelle:   handelsblatt.com

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Krankenhaus-Rating-Report: 2025 droht die Krise: Fast jede fünfte deutsche Klinik insolvenzgefährdet © Brand X Pictures/Getty Images Viele Krankenhäuser haben finanzielle Probleme.

Deutschlands Krankenhäuser erleben eine Insolvenzwelle. Das liegt nicht nur daran, dass die Zahl der stationären Patienten sinkt. In vielen Regionen gibt es Überkapazitäten.

Paracelsus, DRK-Kliniken, Via Salus – die deutsche Krankenhausbranche hat in den vergangenen Monaten einige Insolvenzen erlebt. Und es wird wahrscheinlicher, dass weitere Kliniken zahlungsunfähig werden.

Denn die wirtschaftliche Lage der Häuser verschlechtert sich zusehends, wie der aktuelle Krankenhaus-Rating-Report zeigt. Dafür wurden die Jahresabschlüsse von 877 Kliniken aus den Jahren 2016 und 2017 analysiert.

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„Die Wollnys“: Schock für Silvia! Auch Tochter Loredana ist im Krankenhaus Was ist nur bei den Wollnys los? Nach Silvia Wollnys (54) Tochter Estefania (17) ist nun offenbar auch Loredana in stationärer Behandlung. Die 15-Jährige teilte jetzt ein Foto aus dem Krankenhaus. Sie sitzt in einem Rollstuhl, den einen Arm bandagiert, ein Patientenband ums Handgelenk, ihre ältere Schwester Estefania ist bei ihr. „Am Ende des Tages ist es nur wichtig,dass ein schöner Moment dabei war, der dich lächeln lies“, schreibt die Teenagerin lediglich zu dem besorgniserregenden Foto. Weshalb sie im Krankenhaus ist, verrät sie nicht. Und das stößt den Fans, die sich um das junge Mädchen sorgen, sauer auf.

Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), eines Verbandes von Klinikträgern Wie fast immer, so gibt es auch in diesem Fall mehrere Wahrheiten. Die von Kösters ist die eine. Bereits heute arbeiten 19 Prozent der Kliniken so unwirtschaftlich, dass sie insolvenzgefährdet sind.

Krankenhaus Rating Report 2016 Mit Rückenwind in die Zukunft. Die wirtschaftliche Lage der Über 11 Prozent der Kliniken haben ein erhöhtes Insolvenzrisiko und ca. 78 Prozent eine gute bis sehr „Jedem neunten Krankenhaus droht die Pleite. Die ostdeutschen Bundesländer schneiden erneut

Demnach verbuchten rund 28 Prozent der Kliniken einen Jahresverlust. Zwölf Prozent der Häuser sind laut den Zahlen in erhöhter Insolvenzgefahr, das sind doppelt so viele wie im Vorjahr.

Branchenweit sind die Erträge der Kliniken gesunken, auch weil die Zahl der stationären Fälle zurückgegangen ist. Das durchschnittliche Jahresergebnis im Jahr 2017 betrug 1,7 Prozent der Erlöse nach 2,2 Prozent im Vorjahr. Zahlen für 2018 liegen bisher erst von wenigen Betreibern vor.

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Studie: Jeder vierten deutschen Klinik droht das Aus. Sechs von zehn Deutschen sind demnach nicht mehr davon überzeugt, im Krankenhaus die bestmögliche Behandlung zu erhalten. Fast neun von zehn (89 Prozent) Befragten forderten, die Qualität sollte bei der Finanzierung der

„Das Gesundheitssystem steht vor einem echten Wendepunkt“, sagte Studien-Mitautor Sebastian Krolop, Vorstandsmitglied bei der gemeinnützigen amerikanischen Organisation HIMSS, die sich der Verbesserung der Gesundheitsversorgung widmet. „Aufgrund der demografischen Entwicklung werden wir in den kommenden Jahren noch einen leichten Anstieg der Patientenzahlen erleben“, sagte Krolop.

Diesem Trend stünden aber die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft sowie die Tatsache gegenüber, dass sich Patienten zunehmend in ambulanter Behandlung befänden.

„Deutlich mehr Fälle von Zahlungsunfähigkeit“

Wird der Status quo fortgeschrieben, sollen bis 2025 etwa 18 Prozent der Kliniken stark insolvenzgefährdet sein. Wenn es für die Branche schlechter läuft, also die Fallzahlen weniger zunehmen und die Löhne steigen, könnten sogar 40 Prozent der Kliniken in den roten Bereich der erhöhten Insolvenzgefährdung geraten, so die Prognose.

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Bereits zum zwölften Mal nimmt der Krankenhaus Rating Report die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser in den Blick. Der Investitionsstau ist inzwischen auf 28 Milliarden Euro angewachsen, jährlich fehlen den Kliniken fast vier Milliarden von den Ländern, die ihren

Die Entwicklung, die der Krankenhaus-Rating-Report aufzeigt, kann Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Rainer Eckert aus seiner praktischen Arbeit nur bestätigen. „Die Zahl der Insolvenzen nimmt quer über alle Trägergruppen zu. Wir sehen deutlich mehr Fälle von Zahlungsunfähigkeit als noch als vor Jahren. Allein unsere Kanzlei hat in den vergangenen fünf Jahren 14 Insolvenzverfahren mit mehr als 40 Kliniken verwaltet“, sagt er im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Der Markt hat in vielen Regionen Überkapazitäten, die Möglichkeiten, durch eine Steigerung der Behandlungen zu wachsen, werden durch staatliche Regulierung begrenzt. Die Länder, die eigentlich die Investitionen der Kliniken tragen sollen, kommen dieser Verpflichtung nicht in ausreichendem Maße nach.

Zudem sind die Strukturen in vielen Regionen ungünstig. Es gibt immer noch viele kleine Einheiten und eine geringe Spezialisierung der Kliniken – Faktoren, die die Insolvenzgefahr begünstigen.

Stationäre Patientenzahlen sind rückläufig

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Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat einen Krankenhaus - Rating - Report vorgestellt. Das Fazit: Die wirtschaftliche Lage der Kliniken in Baden-Württemberg ist besonders schlecht.

Der Krankenhaus Rating Report ist eine Reihe von wirtschaftswissenschaftlichen Studien, welche die finanzwirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser durch aktuelle und zukünftige Ratings analysiert.

Der Krankenhaus-Rating-Report analysiert zum 15. Mal in Folge die Lage der Branche. Die untersuchten Krankenhäuser stehen für rund 70 Prozent der Umsätze im Krankenhausmarkt.

Der Report wurde gemeinsam vom RWI-Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung, dem Institute for Healthcare Business (hcb) und der HIMSS in Kooperation mit Deloitte erstellt. Die Analyse bezieht sich auf Abschlüsse der Jahre 2016 und 2017.

An der grundsätzlichen Lage der Branche hat sich 2018 aber nichts geändert, die stationären Patientenzahlen sind weiter rückläufig, so die Einschätzung von Thomas Lemke, Sana-Chef und Vizepräsident im Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Nur weil mehr schwere und damit höher vergütete Fälle behandelt worden seien, dürfte der Umsatz der Branche 2018 insgesamt um knapp zwei Prozent gestiegen sein, sagte er dem Handelsblatt. Die deutsche Krankenhausbranche steht laut Statistischem Bundesamt für einen Umsatz von rund 95 Milliarden Euro. Die Zahl der Kliniken liegt bei 1940, rund 150 Kliniken weniger als noch vor zehn Jahren.

Mehrheit der Krankenhausfälle sind ambulante Fälle

Erstmals hat der Report das ambulante Geschehen an Krankenhäusern untersucht. Etwa 70 Prozent der 69 Millionen Krankenhausfälle pro Jahr sind ambulante Fälle. Viele Krankenhäuser unterhalten Privat-, Notfallambulanzen, Ambulanzen für vor- und nachstationäre Versorgung.

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Joachim Löw: DFB bestätigt: Er muss ins Krankenhaus Sorge im Fußball-Nationaltrainer Joachim Löw: Er wurde in eine Klinik eingeliefert. Das bestätigt der DFB Joachim Löw, 59, ist nach einem Sportunfall in eine Klinik eingeliefert worden. Er wird deshalb nicht bei den kommenden  EM-Qualifikationsspielen gegen Belarus und Estland dabei sein. Das verkündet der "Deutsche Fußball-Bund" (DFB) in einer Pressemitteilung auf seiner Website. Joachim Löw musste im Krankenhaus behandelt werden Am heutigen Freitag (31.

Berlin – Nachdem es den deutschen Krankenhäusern im Jahr 2016 zwischenzeitlich wirtschaftlich So befanden sich zwölf Prozent der Krankenhäuser in erhöhter Insolvenzgefahr – und damit fast Das Insolvenzrisiko wird im Krankenhaus Rating Report mit der Ausfallwahrscheinlichkeit gemessen.

Die Klinik verfügt über 1 stationäre Bettenstation für 3000 Patienten/Jahr, eine tagesklinische Station und eine Station für ambulante Operationen. In der Poliklinik werden uns -überwiegend von Fachärzten- jährlich 12.000 Patienten vorgestellt.

Die im Krankenhausmarkt bestehende Trennung von stationärer und ambulanter Versorgung werde diesen Veränderungen nicht mehr gerecht, zeigen die Autoren des Rating-Reports auf: „Wir brauchen neue sektorenübergreifende Vergütungsmodelle“, sagt RWI-Gesundheitsexperte Boris Augurzky.

Auch neue regionale Konzepte sind gefragt. So schlägt der Experte vor, dass sich Krankenhäuser hin zu Gesundheitsunternehmen entwickeln, die die Gesamtverantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung in ihren Regionen übernehmen.

Einige Klinikträger haben diese strategischen Optionen bereits erkannt und wollen sich entsprechend regional auch durch Zukäufe positionieren. Rechtsanwalt Rainer Eckert beobachtet jedenfalls ein hohes Übernahmeinteresse an den Insolvenzen, die er verwaltet.

HIMMS-Manager Sebastian Krolop geht zudem davon aus, dass sich die Branche auch durch kreative Disruption verändern wird: „Individualisierte, personalisierte und digitalisierte Medizin mit den Patienten und deren Gesundheit im Mittelpunkt werden heute Strukturen aufbrechen und teilweise obsolet machen“, erwartet er. Allgemeine, stationäre Einrichtungen würden an Bedeutung verlieren und durch hochspezialisierte Einrichtungen ersetzt werden“, so Krolop.

Mehr: Viele Finanzprobleme von Krankenhäusern sind hausgemacht, sagt Experte Rainer Eckert. Im Handelsblatt-Interview erklärt er, was in Kliniken falsch läuft.

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