Finanzen Studie offenbart hohe Machtkonzentration bei Bitcoin-Netzwerk

05:40  11 november  2021
05:40  11 november  2021 Quelle:   finanzen.net

Bitcoin-Rally nimmt wieder Fahrt auf: Das steckt wirklich hinter dem jüngsten Krypto-Boom

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Der Bitcoin gehört zu den beliebtesten Kryptowährungen. Die hohe Konzentration der Ressourcen in den Händen weniger führt jedoch zu Problemen. Eine Studie des National Bureau of Economic Research hat die Besitzverhältnisse näher untersucht.

Mario Vedder/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Mario Vedder/Getty Images

• 1.000 Personen oder Firmen halten drei Millionen Bitcoin

• Insgesamt 40 Millionen Bitcoin-Adressen

• Machtkonzentration im Bitcoin-Netzwerk erhöht die Gefahr der Manipulation

Bitcoin erfreut sich großer Beliebtheit

Der Bitcoin ist eine digitale und dezentralisierte Währung, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Nach Marktkapitalisierung gewichtet ist die Cyber-Münze die Nummer eins unter den Kryptos. - Bitcoin handeln mit Plus 500 - so geht’s. 72% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten sorgfältig prüfen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. - Der Trend hat jedoch auch Schattenseiten. Im Bitcoin-Netzwerk kommt es zu einer starken Ungleichverteilung an Ressourcen. Die meisten Bitcoin befinden sich in den Händen weniger Großanleger, die auch als Wale bezeichnet werden. Diese haben einen deutlich größeren Einfluss auf die Kurse als etwa kleinere Investoren.

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Studie untersucht Besitzverhältnisse

Eine Studie des National Bureau of Economic Research (NBER), die im Oktober 2021 veröffentlicht wurde, hat die Transaktionen sowie die Besitzverhältnisse im Bitcoin-Netzwerk näher untersucht. Die Studie zeigte, dass vor allem Tauschgeschäfte eine wichtige Rolle spielen. 75 Prozent des Bitcoin-Volumens wurden durch derartige Geschäfte generiert. Illegale Transaktionen machten hingegen weniger als drei Prozent aus. Die Forscher waren in der Lage, die Bitcoin-Adressen sowohl einzelnen Privatpersonen wie auch Handelsplattformen für Kryptowährungen zuzuordnen. Die Bitcoin-Bestände sind jedoch sehr ungleich verteilt. Ende 2020 hielten diverse Börsen über 5,5 Millionen Bitcoin, was etwa einem Drittel der damaligen Gesamtmenge entsprach. Zum gleichen Zeitpunkt verfügten alle Einzelinvestoren zusammen über 8,5 Millionen Bitcoin und damit über die Hälfte der damaligen Gesamtmenge an Bitcoin. 1.000 Personen oder Firmen hielten insgesamt drei Millionen Bitcoin mit einem Volumen von 175 Milliarden US-Dollar. Aktuell halten 10.000 Investoren etwa ein Drittel aller Bitcoin-Bestände. Dies entspricht etwa sechs Millionen Einheiten im Wert von über 350 Milliarden US-Dollar.

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Wertvollstes Depot hält 288.000 Bitcoin

Neben der Studie von NBER hat auch die Bitcoin-Rich-List eine Menge relevanter statistischer Informationen parat. Es handelt sich dabei um ein Ranking, das von verschiedenen Webseiten erstellt wird und die wertvollsten Bitcoin-Adressen ausweist. Nach aktuellen Angaben der Bitcoin-Rich-List verfügen drei Adressen jeweils über mehr als 100.000 Bitcoins. 83 Adressen halten hingegen mehr als 10.000 Bitcoins. Die Gesamtzahl der Bitcoin-Adressen liegt bei etwa 40 Millionen. 50 Prozent der Adressen verfügen über 0,02 Prozent des gesamten Bitcoin-Bestandes. Als wertvollste Bitcoin-Adresse gilt das Cold-Wallet-Depot der Kryptobörse Binance, welches 288.000 Bitcoin im Wert von rund 19 Milliarden Dollar hält.

Systemische Risiken

Nach Ansicht der NBER-Forscher stellt die hohe Zentralisierung der Ressourcen ein großes Problem dar. Dies zeigt sich besonders im Mining-Sektor. Der Studie zufolge sollen 50 Anleger allein die Hälfte der Mining-Kapazitäten kontrollieren. Die obersten zehn Prozent der Mining-Farmen halten sogar 90 Prozent der Kapazitäten in ihren Händen. Die Forscher sprechen von sogenannten systemischen Risiken im Zusammenhang mit Machtkonzentration. Große Mining-Farmen könnten sich zusammenschließen und das Netzwerk kontrollieren, dadurch würde nicht nur die Gefahr der Manipulation steigen, auch die Disproportionalität in Bezug auf die Gewinnverteilung könnte weiter zunehmen. Die Machtkonzentration begünstige systemische Risiken. Besonders virulent sei die Gefahr einer Machtkonzentration dann, wenn der Bitcoin-Kurs stark fällt.

M. Wieser / Redaktion finanzen.net

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