FinanzenAuch Chinesen können jetzt bei Aldi einkaufen

22:40  08 juni  2019
22:40  08 juni  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Aldi zettelt mit neuen Produkten einen Preiskampf an, der dm aufschrecken dürfte

Aldi zettelt mit neuen Produkten einen Preiskampf an, der dm aufschrecken dürfte Abermals startet Aldi eine Bio-Offensive. Der Anspruch ist klar — der Discounter will sich die Marktführerschaft im Bio-Segment sichern. Dass man sein Vorhaben nun mit besonders niedrigen Kampfpreisen durchzusetzen versucht, wird in der Branche mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Aldis Bio-Offensive stößt auf Unverständnis bei Lieferanten In Lieferantenkreisen wird die Aldi-Strategie derzeit heftig diskutiert. In Anbetracht der immer knapper werdenden Rohstoffe in einigen Segmenten sei zukünftig, laut Informationen der „Lebensmittelzeitung“, eher mit steigenden Preisen zu rechnen.

Online hat auch Aldi in China angefangen. 2017 begann das Unternehmen über das Portal Tmall, das vom Onlinehändler Alibaba betrieben wird, Waren aus dem Ausland zu importieren. H-Milch aus Australien, Salami aus Österreich und Babynahrung aus Deutschland. In den beiden Shanghaier

Aldi Nord: „Unsere Märkte sind aktuell wie gewohnt deutschlandweit geöffnet und unsere Mitarbeiter arbeiten unermüdlich daran, die Warenverfügbarkeit für unsere Kundinnen und Kunden sicherzustellen. Das Engagement unserer Mitarbeiter wissen wir sehr zu schätzen und bedanken uns für den Einsatz

Auch Chinesen können jetzt bei Aldi einkaufen © Andrew Meredith/dpa Alles neu, alles so schön bunt hier: Willkommen in der neuen Aldi-Filiale Shanghai.

• In Shanghai haben an diesem Freitag die ersten beiden Aldi-Filialen Chinas eröffnet.

• Der Discounter positioniert sich in der Volksrepublik völlig neu: Zielgruppe ist die wachsende chinesische Mittelschicht.

• Die Expansion in das Reich der Mitte ist - wie immer - auch eine Kampfansage an den Konkurrenten Lidl.

Es ist Mittag in Shanghai: Menschen stehen an, eine Schlange, 50, 60 Meter, seit sieben Uhr morgens geht das schon so. Alle paar Minuten lässt ein Wachmann einige Leute vorrücken, sie dürfen den Laden betreten, sich ein Körbchen nehmen und einkaufen - ausgerechnet bei Aldi geht es zu wie vor der Tür einer Szenedisco.

Elektroroller für 999 Euro - Aldi eRetro Star

Elektroroller für 999 Euro - Aldi eRetro Star Ab dem 6. Juni verkauft Aldi Süd den Elektroroller eRetro Star. Er fährt 45 km/h Spitze, die Reichweite soll bei 40 km liegen. Kosten wird der Roller 999 Euro. Die Aktion läuft bis 29. Juni beziehungsweise so lange der Vorrat reicht.

Vor gut einem Monat sorgten Hamsterkäufe bei Aldi , Lidl, Rewe oder Real für eine noch nie dagewesene Situation. Jetzt haben viele Supermarktketten Angst, dass sich das wiederholen könnte - denn Ostern mitsamt seiner Feiertage steht vor der Tür.

Auch Chinesen können jetzt bei Aldi einkaufen . Der deutsche Discounter wagt sich nach China - und probiert dort eine ganz andere Strategie als zu Hause. Von Christoph Giesen, Shanghai, und Michael Kläsgen.

An diesem Freitag haben die ersten beiden Aldi-Filialen in China geöffnet, beide in Shanghai, der reichsten Stadt der Volksrepublik. Fast genauso groß ist der Kontrast drinnen: Keine schummrige Lagerhalle mit lieblos aneinandergereihten Euro-Paletten, sondern warmes Licht und dezente Musik erwarten die Kunden, ein Innenarchitekt hat die Regale entworfen. Die Weinflaschen kann man einscannen und erhält auf einem Bildschirm Informationen zum Anbaugebiet, die richtige Trinktemperatur und eine Empfehlung, zu welchem Essen er am besten passt. Es gibt anständigen Bordeaux, einen Grand Cru. Genauso wie Barolo: 399 Yuan die Flasche - das sind mehr als 50 Euro. Das Fleisch ist aus Australien importiert, genauso wie die Frischmilch. Der Liter kostet 25 Yuan - umgerechnet 3,20 Euro.

Lebensmittelhandel: Aldi-Filialen in Shanghai - mit Haxen und Co. will der Discounter Chinas Riesenmarkt erobern

Lebensmittelhandel: Aldi-Filialen in Shanghai - mit Haxen und Co. will der Discounter Chinas Riesenmarkt erobern China wird zum größten Lebensmittelmarkt der Welt. Dort will nun auch Aldi mitmischen. Dabei folgt der Discounter nicht der Billigheimer-Strategie, sondern will etwas Besonderes anbieten. In China brummt nicht nur die Konjunktur, auch der Appetit wächst gewaltig. Mit einer Schüssel Reis ist Chinas wachsende Mittelschicht schon lange nicht mehr zufrieden. Im Reich der Mitte rollt eine Fresswelle, wie in den 1950-ern in Deutschland. In diesem Markt will nun auch Aldi präsent sein. Per Internetversand auf Alibabas Online-Einzelhandelsplattform Tmall kann man bereits Aldi-Produkte bestellen, am 7.

Ich gehe nicht bei Aldi einkaufen . Aber nicht, weil ich mich schämen würde, sondern weil mir der Weg zu weit ist. es gehe in alle Supermäkrte egal ob Aldi oder Edeka. Bei Aldi sieht fast nur normale Bürger und Edeka die Bürger die einfach alles kaufen auch was zu teuer ist.

Jetzt kann ich also nie mehr bei Aldi einkaufen , weil ich keinen Euro Pfand für den Wagen hab? Bzw. es nicht einsehe, 5km zur nächsten Bank zu laufen Die Verkäuferin bei Aldi hat gesagt, ich soll einen Einkaufswagen nutzen und darf nichts in eigene Tüten packen und an der Kasse wieder auspacken.

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In Deutschland würde das wohl kein Aldi-Kunde zahlen, ganz anders in China. Der Discounter positioniert sich in der Volksrepublik völlig neu. Die Zielgruppe ist die wachsende chinesische Mittelschicht, die keine Billigware haben möchte, sondern ausgesuchte, höherwertigere Produkte, am besten importiert. Bei Waren die aus China stammen, hat Aldi sein Logo aufbringen lassen, die Qualität soll garantiert werden, schließlich haben chinesische Kunden schon so manchen Lebensmittelskandal erlebt. 2008 etwa erkrankten 300 000 Kleinkinder, nachdem sie mit verunreinigtem Milchpulver gefüttert worden waren. Sechs von ihnen starben an Nierenversagen. Chinesische Hersteller hatten damals versucht, mit Melamin, einem Stoff, der normalerweise bei der Produktion von Leimen und Klebstoffen eingesetzt wird, den Proteingehalt ihrer Trockenmilch zu erhöhen. Seitdem ist ausländisches Milchpulver sehr begehrt in China. Natürlich bietet Aldi das auch in den neuen Läden an. Allerdings doppelt so teuer wie in Deutschland, hergestellt in Fulda.

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Aldis Zielgruppe in China ist die zahlungskräftige Mittelklasse, die gerade in dem 30 Millionen Menschen zählenden Ballungsraum der ostchinesischen Hafenstadt zu finden ist. Ich gehe weder zu Aldi noch zu Lidl einkaufen weil der Mensch kauft auch mit den Augen.

Der Discounter Aldi Nord verkauft online Artikel wie Wäschetrockner, Anhänger und Betten. Lidl hat im Netzgeschäft noch die Nase vorn. Um alle Artikel auf unserem Nachrichten-Portal lesen zu können , bestellen Sie einfach eines unserer Angebote.

Doch warum erst 2019? Ein wenig spät für einen China-Einstieg möchte da mancher argwöhnen. Die Wahrheit ist, dass alle jene Einzelhändler, die sich bereits vor mehr als 20 Jahren in Volksrepublik ansiedelten, heute in Schwierigkeiten stecken. Der spanische Discounter Dia hat im vergangenen Jahr nach 15 Jahren in China seine 450 Filialen an die chinesische Suning-Gruppe verkauft, die Verluste waren zu groß. Der britische Einzelhändler Tesco gab 2014 auf. Marktführer war viele Jahre die französische Kette Carrefour, mit Filialen in Dutzenden Städten, inzwischen machen erste Meldungen die Runde, dass Carrefour sein China-Geschäft verkaufen möchte. Genauso wie die Metro, lange Zeit waren die Märkte in der Volksrepublik hochprofitabel, inzwischen überlegt der Konzern aus Düsseldorf, sich von den chinesischen Filialen zu trennen. Das gute alte Konzept Supermarkt funktioniert nur noch sehr eingeschränkt in China.

Während in Deutschland Familien einmal in der Woche zum Großeinkauf fahren und das Auto vollpacken, gehen die Kunden in den dicht bevölkerten Metropolen Chinas häufiger ins Geschäft und kaufen kleinere Mengen. Zudem wächst der Onlinehandel in China enorm - in Konkurrenz zum traditionellen Geschäft. Alles kann man sich liefern lassen. Etwa von Meituan. Ein Heer von Hunderttausenden Kurieren arbeiten für das Unternehmen.

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Revolutionäres Konzept: Aldi eröffnet neue Läden − und schafft die Kassen ab Aldi will bis zu 100 Filialen mit dieser neuen Strategie eröffnen.

Habe mal ne Lehrerin mit ihrem Mann und ihrem Kind bei Aldi gesen, der Einkaufuswagen war voll, in der Schule hat sie aber jeden der bei Aldi eingekauft hat schlecht behandelt Ne andere Lehrerin die mal meinet mich ne Strafarbeit schreiben zu lassen weil wir bi Aldi und Co einkaufen (hat sie wiklich

Das ALDI hat nämlich einmal in der Woche Sonderaktionen. Und auch kann ich in Geschaeft zu Fuss gehen. Ich kann Einkaufen in jeder Minute machen. Das Einkaufen spielt eine sehr wichtige Rolle in unserem Leben. Jede Woche geht man ins Lebensmittelgeschäft oder Supermarkt.

Wenn man nicht selbst einkaufen möchte, weil draußen die Feinstaubwerte wieder einmal auf Kokerei-Niveau liegen und man besser den Luftfilter surren lässt, hetzen die Kuriere auf Elektrorollern durch den Smog. Per App wählt man den Supermarkt aus und die Produkte, wenig später klingelt der Fahrer.

Die USA sind das bisher einzige Land, in dem beide Aldis vertreten sind

Online hat auch Aldi in China angefangen. 2017 begann das Unternehmen über das Portal Tmall, das vom Onlinehändler Alibaba betrieben wird, Waren aus dem Ausland zu importieren. H-Milch aus Australien, Salami aus Österreich und Babynahrung aus Deutschland. In den beiden Shanghaier Filialen kann man daher per App bezahlen und sich auch gleich größere Kontingente bestellen, geliefert wird bis an die Tür.

Während Aldi in China mit neuen Konzepten experimentiert, setzt das Unternehmen in den USA auf das klassische Geschäft. In 35 Bundesstaaten ist der Discounter bereits vertreten. Aber das reicht offenbar nicht. Allein in diesem Jahr sollen mindestens 130 weitere Filialen eröffnen werden. Zählt man alle Neueröffnungen in der Welt zusammen, dann wird 2019 wohl das Jahr, in dem die Mülheimer so stark expandiert haben wie noch nie in ihrer Geschichte. Allein in den USA lassen sie sich das fünf Milliarden Dollar kosten.

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Das ist in etwa die Summe, die der Schwesterkonzern Aldi Nord für die Modernisierung vor allem in Deutschland ausgibt. Die USA sind zudem das bisher einzige Land, in dem beide Aldis vertreten sind: Aldi Nord betreibt dort Trader Joe's, einen eher als hochpreisig geltenden Lebensmittelladen mit vielen Bio-Artikeln. So grenzt sich Aldi Nord vom Bruder Süd ab und beide leben in friedlicher Koexistenz miteinander. Für den Rest der Welt gilt: Die haben sich beide Konzerne so wie Deutschland geografisch aufgeteilt. Offiziell ist Aldi Süd für China zuständig.

Im Ausland wie im Inland gilt: Kein Aldi ohne Lidl, die Discounter beäugen und beharken sich, wo sie können. Lidl expandierte 2017 in die USA, jetzt unterstreicht Aldi seine Dominanz. Das Reiz-Reaktionsschema zwischen Aldi und Lidl ist längst nicht mehr auf Deutschland beschränkt, sondern inzwischen zu einem globalen Wettrennen geworden. Vor 20 Jahren noch waren Aldi und Lidl nur in ein paar wenigen Ländern Europas vertreten, Aldi Süd verlor sich in den Weiten der USA. Heute sind ganz Europa, weite Teile der USA und Australien übersät mit deutschen Discountern. Nur Südamerika, Afrika und Südostasien fehlen noch. Und in den schwierigen Markt China hat sich bisher nur Aldi Süd vorgewagt. Lidl hat sich gerade leise aus dem Onlinegeschäft zurückgezogen.

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Aldi möchte Ihnen kostenlosen Wein zum Probieren und Überprüfen schicken .
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