Finanzen: Warenhauskette: Karstadt-Eigner René Benko wird Deutschlands Warenhaus-König - HBC schließt Vertrag mit Signa - PressFrom - Deutschland

FinanzenWarenhauskette: Karstadt-Eigner René Benko wird Deutschlands Warenhaus-König

10:20  12 juni  2019
10:20  12 juni  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Adiós, Skandalkönig!

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FinanzenWarenhauskette: Karstadt - Eigner René Benko wird Deutschlands Warenhaus - König . 10:20 12 juni 2019. Karstadt - Eigner René Benko , der seit Jahren auf die Fusion beider Unternehmen zu einer "Deutschen Warenhaus AG" hingearbeitet hat, kam damals nicht zum Zug.

René Benko (* 20. Mai 1977 in Innsbruck, Tirol) ist ein österreichischer Unternehmer und Investor im Immobilien-, Medien- und Handelsbereich. Die von ihm gegründete Signa Holding ist Österreichs größtes privates Immobilienunternehmen und engagiert sich auch im großen Maßstab in Deutschland

Warenhauskette: Karstadt-Eigner René Benko wird Deutschlands Warenhaus-König © Signa Der Milliardär gilt als fokussiert und detailversessen, Hobbys hat er keine.

Der Österreicher hat bei Kaufhof künftig das alleinige Sagen. Der Milliardär will nun beweisen, dass das deutsche Warenhaus doch noch eine Zukunft hat.

Nun kann sich René Benko mit Fug und Recht Kaufhaus-König von Deutschland nennen: Wie seine Signa-Holding mitteilte, hat er vom früheren Eigentümer Hudson‘s Bay Company (HBC) auch die restlichen Anteile an Kaufhof übernommen. Jetzt will er mit dem fusionierten Unternehmen Galeria Karstadt Kaufhof beweisen, dass das Warenhaus in Deutschland doch noch eine Zukunft hat.

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Keine Homestorys, kaum große Interviews: Kaufhaus- König René Benko ist der große Unbekannte. Durch die Fusion von Karstadt und Kaufhof ist René Benko zum größten Warenhausbetreiber Europas aufgestiegen. Der Österreicher kommt aus einfachen Verhältnissen und wurde mit Immobilien reich.

Großinvestor René Benko wird aufatmen – vorher war er zwei Mal gescheitert. An dem Deal gibt es jedoch Kritik. Deutschlands neuer Kaufhaus- König . Unterdessen stieg Benko an anderer Stelle ins deutsche Warenhaus -Segment ein – nicht in einem großen Coup, sondern Schritt für Schritt.

„Man kann das Geschäft nicht nur retten, sondern sogar ausbauen“, hatte der österreichische Investor bereits nach dem Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt im vergangenen Jahr selbstbewusst im Interview mit dem Handelsblatt gesagt. „Wenn ich die Kaufhof-Rettung für aussichtslos hielte, würde ich sie schlicht nicht angehen.“

Damit trennt sich HBC schneller als erwartet wieder komplett von seiner deutschen Kaufhaus-Tochter, mit der der kanadische Handelskonzern nie glücklich geworden war. 2015 übernahm HBC Kaufhof von Metro. Doch bald häuften sich die Verluste, und eine positive Perspektive war nicht absehbar. Ende vergangenen Jahres dann einigte sich HBC-Chairman Richard Baker mit Benko über die Fusion mit dem Konkurrenten Karstadt, der schon damals Signa gehörte.

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Eine Warenhauskette im Schlussverkauf: Die Zukunft der Karstadt Warenhaus GmbH bleibt auch drei Jahre nach der Übernahme durch Investor Nicolas Berggruen ungewiss. Lesen Sie hier alle aktuellen Beiträge zum Thema.

Fusionieren Kaufhof und Karstadt zu einer deutschen Warenhaus AG? Seit Jahren wird darüber spekuliert. Die Eckpunkte einer Fusion der kriselnden Warenhauskette Kaufhof mit dem langjährigen Erzrivalen Karstadt gehört dem Österreicher René Benko über seine Firma Signa, Kaufhof der

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Doch HBC betonte immer wieder, dass er weiterhin vom Kaufhausgeschäft in Europa profitieren wollte, und behielt deshalb 49,99 Prozent an der operativen Gesellschaft – und 50 Prozent an den Immobilien, die noch im Kaufhof-Besitz waren. Nun aber kommt überraschend schnell der Sinneswandel. Nach Angaben von HBC zahlt Signa eine Milliarde Euro für den Anteil am Joint Venture und die Immobilien.

Die entsprechenden Verträge zwischen HBC und Signa sind bereits unterschrieben worden. Der Vollzug der Transaktion wird für den Herbst erwartet. Er steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Gegen die grundsätzliche Fusion hatte das Bundeskartellamt im vergangenen Jahr jedoch keinerlei Einwände erhoben.

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Deutschland Mobil 2030. Für den bisherigen Karstadt - Eigner Nicolas Berggruen hagelt es bittere Vorwürfe von den Beschäftigten, an den neuen Besitzer René Benko der angeschlagenen Warenhauskette richten sich große Erwartungen: Der österreichische Immobilienentwickler müsse

Um deren Warenhauskette Kaufhof ist ein Bieterwettkampf entbrannt. Metro werde die Warenhäuser nur an jemanden abgeben, der einen angemessenen Preis bezahle Zum einen die österreichischen Immobiliengruppe Signa, die von dem Unternehmer Rene Benko geführt wird und

Teil des Pakets sind auch die Galeria-Inno-Filialen in Belgien. Die Kaufhäuser, die in den Niederlanden unter der Marke Hudson‘s Bay betrieben werden, bleiben dagegen vollständig bei HBC. Damit dürfte dieser Geschäftsbereich nur noch geringe Zukunftschancen haben, ist er doch der letzte operative Betrieb von HBC in Europa – und alleine kaum überlebensfähig. HBC selbst teilt nur mit, dass der Konzern für das Geschäft in den Niederlanden, das „nicht die Erwartungen erfüllt habe“, alle Optionen prüfe.

Benko ist bekannt dafür, dass er auch vor scheinbar aussichtslosen Herausforderungen nicht zurückschreckt. Schon im Alter von 17 Jahren machte er sich mit ersten Immobilienprojekten selbstständig. Weil er sich damals fast ausschließlich seinen Geschäften widmete, flog er zum Entsetzen seiner Eltern von der Schule, bevor er die Matura abschließen konnte.

Benko hat ein Imperium errichtet

Seinem Erfolg tat das keinen Abbruch. Seiner „Familie Benko Privatstiftung“ gehören heute 85 Prozent der Signa Holding, die ihr Geschäft mit Immobilien in Österreich, Deutschland und Italien sowie mit Handelsunternehmen macht. Sein Vermögen wird vom Wirtschaftsmagazin „Trend“ auf etwa 3,8 Milliarden Euro geschätzt.

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Kaufhof betreibt in Deutschland derzeit 96 Warenhäuser , Karstadt 82. Benko hatte die Karstadt - Warenhäuser 2015 übernommen. Er wollte danach auch den Konkurrenten Kaufhof kaufen und damit die Idee einer deutschen Warenhaus AG wieder aufleben lassen.

In nicht einmal 20 Jahren hat der heute 42-Jährige ein Imperium aufgebaut, zu dem Top-Immobilien zählen wie das Kaufhaus KaDeWe und der Upper West Tower in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg oder das Chrysler Building in New York. Er ist ein fleißiger Arbeiter, der nach Angaben von Mitarbeitern in der Regel mit weniger als fünf Stunden Schlaf pro Nacht auskommt und morgens um sechs schon Arbeitsanweisungen per E-Mail verteilt.

Benko gilt als komplett fokussiert und detailversessen. Hobbys hat er keine. Sein Privatjet ist ein fliegendes Büro, er reist stets mit vier Rimowa-Koffern voller Akten. Er zählt zahlreiche prominente Namen zu seinen Beratern und Co-Investoren, darunter Roland Berger, Österreichs Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer oder den Fressnapf-Gründer Torsten Toeller.

Das Warenhaus-Geschäft in Deutschland hat er seinem Vertrauten Stephan Fanderl übertragen. Der erfahrene Handelsmanager hat bereits bei Karstadt einen harten Sanierungskurs durchgezogen und soll jetzt durch die Fusion mit Kaufhof weitere Synergien heben.

„Knapp sieben Monate nach dem Zusammenschluss beider Warenhausunternehmen können wir den für alle Mitarbeiter anspruchsvollen und herausfordernden Sanierungs- und Integrationsprozess mit hoher Verlässlichkeit auf der Eigentümerseite fortführen“, sagt Fanderl. Die Entscheidungswege würden nun kürzer und einfacher. „Das ist wichtig und richtig“, sagt Fanderl.

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Königliches Familientreffen in Ascot Royales Schaulaufen: Das traditionelle Pferderennen in Ascot war am Dienstag für die britische Königin Elizabeth II. wie ein großes Familientreffen. Die 93-jährige Queen wurde trotz Regens von ihren Kindern und Enkelkindern begleitet. Prinz Harry und Meghan, die erst vor sechs Wochen den kleinen Archie auf die Welt brachte, blieben der Veranstaltung in der Nähe von London aber fern. Dafür begleiteten der niederländische König Willem-Alexander (52) und seine Frau Máxima (48) die Monarchin und fuhren mit ihr auch gemeinsam in einer Kutsche. Elizabeth II. hatte Willem-Alexander und den spanischen König Felipe VI.

Städtereisen. Deutschland . Neuer Besitzer René Benko Karstadts letzte Chance. Ein junger, vorbestrafter Selfmade-Millionär: Wie das Musterbild des Karstadt -Retters sieht René Benko nicht aus.

René Benko , ein gerade mal 41 Jahre alter Unternehmer aus Tirol, ist so etwas wie der Mann der Stunde. Vier Jahre nachdem er die deutsche Kaufhaus-Kette Karstadt übernahm, sichert er sich nun auch die zweite verbliebene Warenhaus -Institution in Deutschland : Kaufhof.

Die Idee einer Warenhaus AG geistert schon seit Jahren durch die deutsche Handelslandschaft. Viele Experten halten das für die einzige Möglichkeit, das notleidende Kaufhaus-Geschäft überhaupt überlebensfähig zu machen. Investor Benko immerhin glaubt fest an die Zukunft des Warenhauses: „In den nächsten Jahren werden wir endlich den Beweis antreten“, sagt er, „Schritt für Schritt“.

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