Finanzen EU erzielt Einigung zu Daten-Gesetz

02:25  01 dezember  2021
02:25  01 dezember  2021 Quelle:   msn.com

Mangelhafte Fehlerkultur ebnet Ransomware den Weg

  Mangelhafte Fehlerkultur ebnet Ransomware den Weg Viele Angestellte verschweigen grobe Anwendungsfehler, auch wenn dadurch wichtige Daten in Cloud-basierten Applikationen wie Microsoft Office 365 verloren gehen. Eine bessere Fehlerkultur könnte diese Gefahren abwenden. Aus Angst und Scham vertuschen Mitarbeiter grobe Fehler mit Daten und gefährden die Sicherheit in der Cloud und so verlieren Firmen Daten nicht nur durch Ransomware-Angriffe. Das hat eine Studie von Veritas ergeben, für die insgesamt 11.500 Büroangestellte in Deutschland und weltweit befragt wurden.

Die rasant steigenden Datenmengen von Unternehmen und Behörden sollen künftig besser zum Vorteil von Wirtschaft und Gesellschaft genutzt werden können.

EU-Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager. © Valeria Mongelli/ZUMA Press Wire/dpa EU-Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager.

Vertreter des Rates der Mitgliedstaaten einigten sich am Dienstagabend mit einem Verhandlungsteam des Europäischen Parlaments auf eine gemeinsame Position zum sogenannten Daten-Governance-Gesetz, wie beide Seiten in Brüssel bestätigten. Es war im vergangenen Jahr von der Europäischen Kommission vorgeschlagen worden.

Ziel des Gesetzes ist es, durch eine verstärkte Nutzung von Daten Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz, Medizin oder Mobilität voranzubringen. Im Gesundheitswesen tragen Daten beispielsweise zu einer besseren Versorgung bei, ermöglichen bessere personalisierte Behandlungen und helfen bei der Heilung seltener oder chronischer Krankheiten.

So setzen Ransomware-Verbrecher ihre Opfer unter Druck

  So setzen Ransomware-Verbrecher ihre Opfer unter Druck Ransomware-Angreifer setzen eine breite Palette von rücksichtslosen Druckmitteln ein, um die Opfer zur Zahlung des Lösegelds zu bewegen. Die Forscher von Sophos haben zehn Methoden der Erpresser aufgedeckt. Das Sophos Rapid Response Team zeigt auf, wie Ransomware-Verbrecher ihre Techniken ausgefeilt haben. Längst geht der Trend weg von der reinen Verschlüsselung von Daten hin zu anderen Erpressungsmethoden wie dem direkten Druck auf einzelne Mitarbeiter, um die Opfer zur Zahlung zu bewegen.


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Zugleich soll mit dem Gesetz sichergestellt werden, dass Bürgerinnen und Bürger die Kontrolle über ihre Daten behalten. Dies soll auch auf Bürger zutreffen, die ihre Daten freiwillig zur Verfügung stellen.

«Es geht darum, die richtigen Voraussetzungen für einen vertrauensvollen Datenaustausch im Einklang mit unseren europäischen Werten und Grundrechten zu schaffen», erklärte die Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Abend zu der politischen Einigung zwischen dem Europäischen Parlament und den EU-Mitgliedstaaten. Man schaffe nun ein sicheres Umfeld, in dem Daten zum Nutzen der Gesellschaft und der Wirtschaft zwischen Sektoren und Mitgliedstaaten ausgetauscht werden könnten.

Die politische Einigung zu dem auch unter der Abkürzung DGA (Data Governance Act) bekannten Gesetz muss nun noch vom Rat der Mitgliedstaaten und von der Vollversammlung des Parlaments bestätigt werden. Dies gilt allerdings als Formalie.

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