Finanzen QIX Dividenden Europa: Partners Group kauft größten Betreiber von isländischen Datenzentren

17:05  29 dezember  2021
17:05  29 dezember  2021 Quelle:   finanzen.net

Nach Übernahme: Überraschende Wende: Deutsche-Wohnen-Chef will nicht Vonovia-Vorstand werden

  Nach Übernahme: Überraschende Wende: Deutsche-Wohnen-Chef will nicht Vonovia-Vorstand werden Eigentlich sollte Michael Zahn die Nummer zwei im neuen Wohnungskonzern werden. Nun kommt es anders. Aktionärsschützer kritisieren das, Branchenkenner dürften sich bestätigt sehen. © dpa Buch bedauerte in einer Stellungnahme die Entscheidung Zahns, nicht in den Vonovia-Vorstand wechseln zu wollen. Noch im Mai klang es nach Harmonie. „Wir können gemeinsam ein besseres Unternehmen schaffen“, warb Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn damals für den Zusammenschluss mit dem größeren Rivalen Vonovia. „Schon die Arbeit unserer Teams in den Gesprächen war getragen von einer Stimmung, die zeigt: das passt.

Am Mittwoch kommt es beim QIX Dividenden Europa Index nach der jüngsten Erholungsrally zu leichten Gewinnmitnahmen.

ASIF HASSAN/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net ASIF HASSAN/AFP/Getty Images

Dementsprechend zeigt sich Index am Nachmittag kaum verändert bei 13.530 Punkten. Energieversorger Red Electrica dürfte 2021er Dividende trotz milliardenschwerer Investitionspläne und Corona-Belastungen stabil halten. Private-Equity-Manager Partners Group will Datencenter-Betreiber "atNorth" nach der Übernahme zu einem der führenden Datenplattform-Spezialisten in Skandinavien machen.

Einer der Top-Performer im Dividenden-Index war in den vergangenen Monaten mit ihrem starken Kursstieg die Red Electrica-Aktie. Am heutigen Mittwoch zeigt sie sich aber kaum verändert und nur knapp unter ihrem Jahreshoch bei aktuell 18,90 Euro. Der spanische Energieversorger, der als Eigentümer von Hochspannungsleitungen für die technische Verwaltung des Stromnetzes im Inland sowie auf mehreren Inseln verantwortlich ist, ist aufgrund seiner Zuverlässigkeit ein regelrechter Dividendengarant. Zumal Red Electrica das Elektrizitätsnetz quasi in einer monopolähnlichen Stellung betreibt, und immerhin gut 93% der Erlöse von zuletzt 1,98 Mrd. Euro aus dem Heimatmarkt kommen, ist das eigentliche Geschäft risikoarm. Zwar bekam das Unternehmen im letzten Jahr in Spanien die deutlich niedrigere Stromnachfrage aufgrund des schweren Corona-Ausbruchs operativ zu spüren. Inzwischen haben sich die Umstände aber wieder normalisiert. Als Stromnetzbetreiber ist Red Electrica aber vor allem für die Stabilität sowie den Ausbau des Netzes zuständig, aber auch die eigentliche Stromerzeugung zählt dazu. Für den geplanten Ausbau des bislang verwalteten Stromnetzes werden für die kommenden 5 Jahre allerdings Investitionen von insgesamt 5,68 Mrd. Euro nötig sein, plus zusätzlich 759 Mio. Euro an internationalen Netz-Anbindungskosten. Die Gewinnmarge von Red Electrica aus dem operativen Geschäft war in der Vergangenheit aber bisher immer bemerkenswert hoch, und lag zuletzt sogar bei über 30%.

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Mit diesem ungewöhnlich starken Profitabilitätswert sollte es dem Netzverwalter also gelingen das Vorhaben problemlos zu finanzieren. Allerdings sorgt bei Investoren der vom Management vorgegebene "National Transmission Grid Development"-Plan für 2021-2026, mit dem der Netzausbau vorangetrieben werden soll, für Bedenken, wie lange die hohen Gewinnausschüttungen noch finanziert werden können. Das Problem ist dabei einfach die anhaltend hohe Ausschüttungsquote bei zugleich steigenden Kapital- und Investitionskosten. Lagen die Dividendenzahlungen bei Red Electrica vor 10 Jahren noch bei 172 Mio., so stiegen sie bis 2020 auf 563 Mio. Euro. Zwar sehen Analysten für 2021 schon eine leicht sinkende Cashflow-Entwicklung, die Dividende dürfte aber für dieses und das kommende Jahr stabil bleiben. Erst danach wird bei den Spaniern mit einer etwaigen Kürzung gerechnet. International ist die Gruppe über ihre Töchter aber auch im Telekommunikations-Geschäft mit einem Glasfasernetzwerk von über 32.000 km aktiv und betreibt zudem auch eine eigene Rückversicherungssparte. Im Vergleich zu anderen europäischen Stromnetzbetreibern ist die bisherige Dividendenkontinuität von Red Electrica aber fast schon einzigartig. In den vergangenen 20 Jahren wurden die Ausschüttungen jedenfalls immer erhöht. Und aktuell wird die Aktie mit einem moderaten KGV von 15 bewertet und bietet eine nach wie vor stattliche Kapitalrendite von 5,3%.

vulkanischer Ausbruch außerhalb von Reykjavik offiziell über

 vulkanischer Ausbruch außerhalb von Reykjavik offiziell über Der Ausbruch eines Vulkans in Island, der Hunderttausende von Touristen abging und in 50 Jahren am längsten war, wurde offiziell erklärt, sagte die Behörden Montag. © Halldor Kolobins Der Ausbruch war von der Hauptstadt Reykjavik deutlich sichtbar ), sagte AFP. Aber die Agentur, die die vulkanische Aktivität überwacht, rief dennoch auf Wanderer, um vorsichtig zu sein, und es wird den Bereich weiterhin überwachen. Der Ausbruch von Lava begann am 19.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Am Mittwoch liegt im Dividenden-Index nach den jüngsten Abgaben die Aktie von Partners Group mit 0,6% im Minus bei aktuell 1454,00 Euro. Bei dem weltweit führenden Finanzmanager von Private-Equity-Anlagen läuft es in diesem Jahr wieder deutlich besser. Insbesondere die Verkaufs- und Investitionsgeschäfte bei Partners Group brummen derzeit, was unter den Aktionären sogar Hoffnung auf eine etwas höhere Dividende für 2021 schüren dürfte. Erst letzte Woche wurde die Übernahme von "atNorth" bekanntgeben, dem größten isländischen Betreiber von Datenzentren, die in erster Linie nur mit erneuerbaren Energien und Wärmerückleitungssystemen betrieben werden. Der Vermögensverwalter plant atNorth zu einem führenden Datenplattform-Anbieter in ganz Skandinavien zu machen, da das Geschäftsmodell der künftigen Tochter die Themen Digitalisierung und Dekarbonisierung technologisch komplett abdeckt. Schon seit 1996 investiert Partners Group erfolgreich im Auftrag seiner Kundschaft, die hauptsächlich aus Pensionskassen besteht, in Asset-Klassen wie Private Equity, Private Real Estate und Private Infrastructure. Weltweit summiert sich die Anlagesumme seitdem laut Unternehmensangaben auf bislang über 150 Mrd. USD.

Tech-Sektor 2022 Ausblick: Anhaltender Boom oder kurzfristige Spekulationsblase?

  Tech-Sektor 2022 Ausblick: Anhaltender Boom oder kurzfristige Spekulationsblase? von Daniel Shvartsman Investing.com - Der Technologiesektor führte den Gesamtmarkt über weite Strecken des letzten Jahrzehnts nach oben, und die Pandemie hat diesen Trend nur noch beschleunigt. 2021 allerdings kam dieser Trend ins Stocken. Bis zum Börsenschluss am 20. Dezember performte der Nasdaq schlechter als der S&P 500 Index und lag in etwa gleichauf mit dem Dow Jones Industrial Average auf Basis der Gesamtrendite im bisherigen Jahresverlauf.

Neben den derzeit 120 Mrd. USD an verwaltetem Vermögen bieten die Schweizer ein innovatives Angebot an maßgeschneiderten Lösungen, aber nicht mehr nur für institutionelle Anleger, Staatsfonds und Family Offices, sondern inzwischen auch für Privatpersonen. Und dank der hohen Kapitalrenditen aus dem Anlagegeschäft zahlte Partners Group bis zuletzt auch beachtliche Gewinnanteile an seine Aktionäre aus. Lag die Dividendenausschüttung vor 5 Jahren noch bei 280 Mio. CHF, so hat sie sich bis 2020 mit 734 Mio. (707 Mio. Euro) quasi verdreifacht, während sich der Firmengewinn in dieser Zeit nur um gut 50% erhöhte. Die Dividendenrendite lag dabei meist zwischen 2,5 und 3,5%. Aber nicht nur die Ausschüttungen machen Partners Group für Investoren interessant, sondern vor allem die nach wie vor überdurchschnittliche Reinmarge aus dem risikoreicheren Private-Equity-Geschäft. Im letzten Jahr lag sie jedenfalls bei einzigartigen 60%.

Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

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