Finanzen Dienstagshandel an der Börse: 10 wichtige Fakten

02:35  12 januar  2022
02:35  12 januar  2022 Quelle:   finanzen.net

Coinbase-Aktie, Robinhood-Aktie, Daimler Truck-Aktie und Co: Das wurde aus den 2021er IPOs

  Coinbase-Aktie, Robinhood-Aktie, Daimler Truck-Aktie und Co: Das wurde aus den 2021er IPOs Die freundliche Anlegerstimmung im Jahr 2021 hat zahlreiche Unternehmen auf das Parkett gelockt. Die Börsengänge von Coinbase, Robinhood, Rivian und Co. fanden große Beachtung, doch wie haben sie sich im weiteren Jahresverlauf entwickelt? © Bereitgestellt von Finanzen.net Andrew Burton/Getty Images • Gute Stimmung an den Aktienbörsen 2021 • Gutes Umfeld für Börsengänge • Digitale Geschäftsmodelle im FokusDas Jahr 2021 war ein gutes für Aktienanleger. Da ist es kein Wunder, dass zahlreiche Unternehmen das freundliche Umfeld für einen Börsengang nutzten.

Diese 10 Fakten dürften heute für Bewegung an den Märkten sorgen.

Ralph Orlowski/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images

Behalten Sie hier den kompletten aktuellen Handelstag im Auge.1. DAX dürfte Erholungsversuch unternehmenDer DAX dürfte sich am Dienstag nach dem jüngsten Rückschlag erholen. Vorbörslich notiert der deutsche Leitindex bei 15.869 Punkten um 0,64 Prozent höher.

2. Börsen in Fernost schwächerDie asiatischen Börsen weisen am Dienstag Minuszeichen auf. In Japan ging es für den Nikkei nach der gestrigen Feiertagspause um 0,90 Prozent abwärts auf 28.222,48 Punkte. Auf dem chinesischen Festland verliert der Shanghai Composite gegen 7:45 Uhr unserer Zeit 0,77 Prozent auf 3.566 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong bei 23.732 Einheiten um nur 0,06 Prozent nachgibt.

Irrer Börsenwert: Der Apple ist faul

  Irrer Börsenwert: Der Apple ist faul Hinter dem gigantischen Börsenwert des US-Konzerns stecken Fonds und ein mächtiger Indexanbieter. Ein Fall für stärkere Kontrolle. © dpa Apple ist an der Börse erstmals drei Billionen US-Dollar (2660 Milliarden Euro) wert. Ein historisches Ereignis feierte die US-Börse gleich an ihrem ersten Handelstag 2022. Apple war da zeitweise mehr als 3000 Milliarden Dollar wert – eine Summe, die das Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens übersteigt. Für die erste Billion brauchte Apple noch 38 Jahre, für die zweite nur zwei, und die dritte Billion wurde in 14 Monaten erreicht.

3. ABOUT YOU konkretisiert UmsatzprognoseDer Online-Modehändler ABOUT YOU wächst weiter und wird deshalb auch für das Gesamtjahr etwas optimistischer. Der Umsatz werde nun in der oberen Hälfte der bislang prognostizierten Spanne von 1,725 bis 1,775 Milliarden Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit.Zur Nachricht

4. Delivery Hero will Gewinnschwelle bei Essenslieferungen 2022 erreichenDelivery Hero rechnet damit, im zweiten Halbjahr 2022 für den Bereich Essenslieferungen die Gewinnschwelle zu erreichen. Wie Delivery Hero mitteilte, wird für das vierte Quartal des laufenden Jahres ein bereinigtes EBITDA zwischen null und 100 Millionen Euro erwartet.Zur Nachricht

5. HelloFresh kauft eigene Anteilscheine zurückDer Kochboxenversender HelloFresh will eigene Aktien zurückkaufen. Das Volumen liege bei bis zu 250 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Montagabend in Berlin mit. Das entspreche etwa 2,4 Prozent der aktuellen Marktkapitalisierung. Zur Nachricht

Tesla-Aktie vorbörslich fester: Tesla mit Rekordzahlen in China

  Tesla-Aktie vorbörslich fester: Tesla mit Rekordzahlen in China Für den Elektroautobauer Tesla liefen die Geschäfte in China im Dezember offenbar überragend. © Bereitgestellt von Finanzen.net ASIF HASSAN/AFP/Getty Images • Tesla mit starken Dezember-Verkaufszahlen• Monatsrekord erreicht• Starke Konkurrenz in der RegionDaten der China Passenger Car Association (CPCA) zufolge hat der US-Konzern Tesla im Dezember 70.847 in China hergestellte Fahrzeuge verkauft - mehr als je zuvor in einem Monat, seitdem die Produktion im Werk in Shanghai 2019 startete.

6. Cerberus verkauft offenbar Commerzbank- und Deutsche-Bank-AktienDer Finanzinvestor Cerberus trennt sich Agenturberichten zufolge von Commerzbank- und Deutsche-Bank-Aktien. Wie Reuters und Bloomberg unter Berufung auf die mit der Transaktion betraute Investmentbank berichten, verkauft Cerberus 25,3 Millionen Commerzbank-Papiere und 21 Millionen Deutsche-Bank-Aktien. Von Cerberus war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.Zur Nachricht

7. Volkswagen muss in China deutlichen Absatzeinbruch hinnehmenDer Absatz der Volkswagen-Gruppe auf ihrem größten Einzelmarkt in China ist im vergangenen Jahr um 14 Prozent eingebrochen. Als Grund nannte der noch amtierende VW-China-Chef Stephan Wöllenstein am Dienstag vor Journalisten in Peking den Mangel an Halbleitern und die Probleme in den Lieferketten. Zur Nachricht

8. ADTRAN senkt Annahmeschwelle für ADVA-ÜbernahmeDer US-Konzern ADTRAN senkt kurz vor Angebotsende die Annahmeschwelle bei der geplanten Übernahme des Telekomausrüsters ADVA, um seine Chancen auf einen erfolgreichen Deal zu erhöhen. ADTRAN habe ADVA gestern Abend mitgeteilt, dass die Mindestannahmeschwelle von 70 auf 60 Prozent der ADVA-Aktien herabgesetzt werde, erklärte ADVA am Dienstagmorgen. Zur Nachricht

9. Ölpreise steigenDie Ölpreise präsentieren sich am Dienstag mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,64 auf 78,87 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,51 auf 81,38 Dollar anzog.

10. Euro bleibt auf ErholungskursDer Euro hat sich etwas weiter von seiner Schwäche im späten Vortagesgeschäft erholt. Am Dienstagmorgen wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1341 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1318 (Freitag: 1,1298) Dollar festgesetzt.

Glücksspielkonzern Genting: Insolvenz der MV Werften: Der malaysische Casino-Milliardär Lim Kok Thay hat sich verzockt .
Der Eigentümer der Werften gerät durch die Pleite des Unternehmens in wirtschaftliche Probleme. Die Vorwürfe der Bundesregierung weist er zurück. © dpa Das Kreuzfahrtschiff sollte zu einer schwimmenden Spielhalle für wohlhabende Chinesen werden. Der Genting-Konzern des malaysischen Milliardärs Lim Kok Thay steht im Zentrum des Insolvenzdebakels um die deutschen MV Werften. Dass er der Schuldige an der Misere sein soll, will der 70-Jährige jedoch nicht auf sich sitzen lassen.

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