Finanzen Privathaushalte reich wie nie: Geldvermögen auf Rekordhoch – Anstieg schwächt sich ab

21:26  14 januar  2022
21:26  14 januar  2022 Quelle:   ksta.de

House-Preise stiegen in diesem Jahr um 24.000 Pfund in diesem Jahr in der größten jährlichen Erhöhung

 House-Preise stiegen in diesem Jahr um 24.000 Pfund in diesem Jahr in der größten jährlichen Erhöhung Der durchschnittliche britische Hauspreis stieg im Jahr 2021 um fast 24.000 £ an - der größte Anstieg, der über ein einziges Jahr in bar aufgenommen wurde. Der typische Preis eines Hauses erreichte im Dezember einen Rekordhoch von 254.822 £ mit einem Anstieg von 23.902 £ im vergangenen Jahr, sagte die bundesweite Baugesellschaft. Wales sahen den schnellsten prozentualen Anstieg von 15,8% (£ 26.913), gefolgt von Nordirland um 12,1% (£ 18.096).

Die Menschen in Deutschland haben ihr Vermögen auch im zweiten Pandemiejahr gemehrt und sind in der Summe so reich wie nie. Das Wachstum flachte im dritten Quartal 2021 allerdings ab, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Das Geldvermögen der privaten Haushalte aus Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen stieg auf den Rekordwert von rund 7399 Milliarden Euro.

Die Menschen in Deutschland sind in der Summe so reich wie nie. (Symbolbild) © dpa Die Menschen in Deutschland sind in der Summe so reich wie nie. (Symbolbild)

Das sind 73 Milliarden Euro oder 1,0 Prozent mehr als im Vierteljahr zuvor. In den Vorquartalen hatte es Zuwächse von jeweils mehr als 2 Prozent gegeben. Wie die gewaltige Summe verteilt ist, geht aus den Bundesbank-Daten nicht hervor.

Unsicherheit auf dem deutschen Arbeitsmarkt nimmt zu

  Unsicherheit auf dem deutschen Arbeitsmarkt nimmt zu Im Jahr 2021 hat der deutsche Arbeitsmarkt der Pandemie getrotzt - die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist sogar gestiegen. Ob das 2022 auch klappt? Die Unsicherheit wächst.Die Anzeigen für Kurzarbeit seien im Dezember deutlich gestiegen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, am Dienstag bei der Vorstellung der Dezember-Statistik in Nürnberg.

Corona-Pandemie: Lockerungen kurbelten Konsumlust an

Die Lockerungen der Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie kurbelten die Konsumlust der Verbraucher im dritten Quartal 2021 an. Die Menschen legten weniger Geld auf die hohe Kante als in den Monaten zuvor. Den Angaben zufolge stockten die privaten Haushalte Bargeld und Einlagen um 11 Milliarden Euro auf, so wenig wie zuletzt 2016. Die Bundesbank sprach von einer teilweisen „Normalisierung der pandemiebedingten erhöhten Ersparnisbildung“.


Video: Zwei Jahre Pandemie: Deutsche so reich wie nie (SAT.1)

Dennoch machten Bargeld und Bankeinlagen etwa auf Giro- und Tagesgeldkonten mit knapp 2921 Milliarden Euro Ende September 2021 erneut den größten Posten aus. Sparer verdienen wegen der Zinsflaute damit zwar nichts, können aber bei Bedarf rasch auf ihr Geld zugreifen.

Dax kratzt am Rekordhoch

  Dax kratzt am Rekordhoch Der Dax ist am Mittwoch nur knapp an einem Rekordhoch vorbeigeschrammt. Der Leitindex baute in einem weiter positiven Börsenumfeld seine jüngsten Gewinne aus und zog zwischenzeitlich bis auf 16.285 Punkte an. Damit ist der im November bei 16.290 Punkten erreichte Höchststand in greifbare Nähe gerückt. Zuletzt stand noch ein Plus von 0,70 Prozent auf 16.266,38 Punkte zu Buche. Seit dem jüngsten Zwischentief des Dax am 20. Dezember bei 15.060 Zählern ist der Index inzwischen um acht Prozent gestiegen. Das Börsenbarometer profitiert aktuell unter anderem von der Hoffnung, dass sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Weltwirtschaft in Grenzen halten.

Gewinne an den Börsen mit Aktien (8 Mrd Euro) sowie mit Anteilen an Investmentfonds (2 Mrd Euro), fielen den Angaben zufolge deutlich geringer aus als im zweiten Quartal 2021 mit jeweils 26 Milliarden Euro. Die Bestände in Versicherungen und anderen Altersvorsorgeprodukte legten um knapp 20 Milliarden auf gut 2549 Milliarden Euro zu.

Auch im dritten Quartal nutzten die Menschen in Deutschland die niedrigen Zinsen, um sich Geld zu leihen. Abzüglich der Schulden stieg das Nettogeldvermögen gegenüber dem zweiten Vierteljahr um rund 42 Milliarden Euro auf 5379 Milliarden Euro. Immobilien, die seit Jahren teils kräftige Wertsteigerungen verzeichnen, werden von den Daten nicht erfasst. (dpa)

Lagarde: Keine gefährliche Lohn-Preis-Spirale im Euroraum .
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, geht weiter davon aus, dass die Teuerungsrate 2022 wieder sinken wird. Ihr Ausblick sei allerdings «mit großer Unsicherheit» behaftet.Das sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, am Freitag bei einer Online-Veranstaltung des Weltwirtschaftsforums Davos.

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