Finanzen Warenhauskonzern Galeria erhält weitere staatliche Hilfen

21:51  25 januar  2022
21:51  25 januar  2022 Quelle:   msn.com

Washington sagt 271 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Afghanistan zu

  Washington sagt 271 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Afghanistan zu Die US-Regierung hat am Dienstag humanitäre Hilfe im Wert von 271 Millionen Euro für Afghanistan zugesagt. Wie die US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit USAid mitteilte, erfolgte die Hilfszusage für dieses Jahr. Washington reagiert damit auf einen Appell der Vereinten Nationen, die für das Land am Hindukusch umgerechnet 4,4 Milliarden Euro an Hilfe anforderten, um eine "humanitäre Katastrophe" zu verhindern. Die Hilfe aus Washington soll nach Angaben von USAid dazu dienen, Nahrungsmittelhilfen, Unterstützung im Gesundheitswesen und Hilfen gegen die eisigen Temperaturen in den Wintermonaten in Afghanistan zu finanzieren.

Neues Hilfspaket für Galeria Karstadt Kaufhof: Deutschlands letzte große Warenhauskette erhält zur Bewältigung der Corona-Krise weitere Staatshilfen in dreistelliger Millionenhöhe.

Der Warenhauskonzern Galeria am Berliner Alexanderplatz. © Annette Riedl/dpa Der Warenhauskonzern Galeria am Berliner Alexanderplatz.

Nach dpa-Informationen soll der Handelsriese vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes stille Einlagen in Höhe von 250 Millionen Euro bekommen, davon 220 Millionen Euro als liquide Mittel. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet.

Habeck erklärt Finanzspritze

«Gerade für die Innenstädte sind zwei Jahre Pandemie eine besondere Belastung. Vor allem der stationäre Handel hat besonders mit den Einschränkungen zu kämpfen», sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dem RND. «Daher haben wir entschieden, dass der Wirtschaftsstabilisierungsfonds Galeria Karstadt Kaufhof erneut unter die Arme greift.»

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Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßte die geplante Finanzspritze für die Warenhauskette. «Die Warenhäuser von Galeria sind definitiv für viele Innenstädte systemrelevante Betriebe, die viele Kunden auch in den benachbarten Einzelhandel ziehen», sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.


Video: Stabilität und digitaler Fortschritt: 30 Jahre Unabhängigkeit in Kasachstan (Euronews)

Es ist bereits das zweite Mal, dass der durch die Fusion der Traditionsunternehmen Karstadt und Kaufhof entstandene Handelsriese in der Pandemie auf staatliche Hilfen zurückgreifen muss. Schon Anfang 2021 hatte der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) dem Warenhauskonzern mit einem Darlehen in Höhe von 460 Millionen Euro unter die Arme gegriffen.

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Nach dieser Geldspritze hatte der Konzern eigentlich gehofft, das Schlimmste überstanden zu haben. Noch im Oktober stellte Konzernchef Miguel Müllenbach ein neues Zukunftskonzept vor, mit dem er die 131 Warenhäuser wieder generalüberholen wollte. Insgesamt wollte der Konzern 600 Millionen Euro für die Modernisierung ausgeben.

Konzern spricht von «Quasi-Lockdown»

Doch die steigenden Corona-Infektionszahlen und die Einführung der 2G-Regel im Modehandel, die nur noch Geimpften und Genesenen den Zutritt erlaubt, machten Galeria einen Strich durch die Rechnung. Für den Konzern sei dies einem «Quasi-Lockdown mitten im Weihnachtsgeschäft» gleichgekommen, klagte Galeria-Finanzvorstand Guido Mager. Er erwartete damals einen Umsatzrückgang von 40 Prozent im Dezember. Galeria hatte deshalb um ein ergänzendes Darlehen gebeten. Der Manager warnte damals: «Wenn die Warenhäuser schließen, schlägt das voll auf die Innenstädte durch - besonders auf mittlere und kleine.»

Parlamentspoetin: Die Poesie der Macht

  Parlamentspoetin: Die Poesie der Macht Braucht Deutschland eine Parlamentspoetin? Oder wäre das nur Politikkitsch? In dem Streit geht es um grundsätzliche Fragen zum Verhältnis von Macht und Geist. © Christoph Soeder/​dpa Vermag eine Parlamentspoetin ein kritisches Schlaglicht auf die Macht zu werfen? Oder brächte sie am Ende nur die herrschenden Verhältnisse zum Funkeln? In diesen Tagen saßen Geist und Macht an einem Tisch. Die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt lud die Autorinnen Simone Buchholz, Mithu Sanyal und den Autor Dmitrij Kapitelman zu einem Gespräch.

HDE-Hauptgeschäftsführer Genth betonte, Galeria stehe mit seinen Problemen in der Pandemie nicht allein da. «Viele Handelsunternehmen sehen sich aufgrund der mit 2G zurückgehenden Kundenfrequenzen und Umsätze in großer wirtschaftlicher Not.» Die Überbrückungshilfen der Bundesregierung hätten nach wie vor grobe Konstruktionsfehler, so dass sie oft nicht weiterhülfen. Genth plädierte deshalb dafür die «nutzlose 2G-Regelung beim Einkaufen» wieder abzuschaffen. «Kein Handelsunternehmen ist gerne auf staatliche Hilfen angewiesen, die Händler wollen endlich wieder selbst wirtschaftlich arbeiten dürfen.»

Die Bundesregierung hatte den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der jetzt Galeria unter die Arme greift, im März 2020 gegründet, um in der Corona-Krise große Unternehmen mit Garantien und Kapitalhilfen zu unterstützen und Arbeitsplätze zu erhalten. Davon profitieren neben Galeria unter anderem auch die Lufthansa und der Reisekonzern Tui.

RWE-Chef befürwortet staatliche Gasreserve wie bei Erdöl .
Essen . Angesichts der Engpässe auf dem Erdgasmarkt ruft der Chef des Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, nach staatlichen Eingriffen für mehr Versorgungssicherheit. © Fabian Strauch RWE-Chef Markus Krebber hat sich für staatliche Eingriffe auf den Erdgasmarkt ausgesprochen. (Archivfoto) „Das kann in Richtung einer staatlichen Bevorratung gehen wie beim Erdöl“, sagte Krebber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch).

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