Finanzen Immobilienmarkt: Vermieterverband: Mieten sind bezahlbarer geworden

22:31  25 januar  2022
22:31  25 januar  2022 Quelle:   handelsblatt.com

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Sind die Mieten zu hoch? Nein, meint der Vermieterverband Haus und Grund. Das liegt aber nicht daran, dass die Mieten gesunken sind.

In die Debatte um zu hohe Mieten müsse man auch die Entwicklung der Löhne einberechnen, meint der Vermieterverband Haus und Grund. © dpa In die Debatte um zu hohe Mieten müsse man auch die Entwicklung der Löhne einberechnen, meint der Vermieterverband Haus und Grund.

Jeder zweite Deutsche wohnt zur Miete – und viele Mieter klagen darüber, dass sie ihrem Vermieter zu viel Geld zahlen müssen. Aber nach Einschätzung des Vermieterverbands Haus und Grund sind Mietwohnungen in Deutschland nicht unerschwinglich geworden, wie Verbandschef Kai Warnecke am Dienstag mit Verweis auf eine aktuelle Studie seines Hauses erklärte.

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Der Verband hat die Mietpreise in den 401 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten der Lohnentwicklung (die durchschnittlichen Bruttoarbeitsentgelte von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten von der Bundesagentur für Arbeit) zwischen 2015 und 2020 gegenübergestellt.

Demnach seien die Mieten für Lohnempfänger bezahlbarer geworden. Das liegt allerdings nicht daran, dass die Mieten günstiger geworden sind, sondern vielmehr daran, dass die Löhne – zum Teil deutlich – zugelegt haben. In Deutschland erhöhten sich der Studie zufolge die Medianlöhne sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigter von 2015 bis 2020 um 11,3 Prozent auf 3435 Euro.

Im selben Zeitraum kletterten die Bestandsmieten um 6,0 Prozent auf 7,23 Euro den Quadratmeter und die Neuvertragsmieten um 6,6 Prozent auf 7,94 Euro den Quadratmeter. „Das Wohnen zur Miete ist während des Betrachtungszeitraums im Mittel für alle günstiger geworden“, schlussfolgert man daher beim Verband. Das gelte im Schnitt für Bestandsmieter in 388 (etwa 97 Prozent der Kreise) und für Neuvertragsmieter in 325 (81 Prozent der Kreise) der insgesamt 401 Kreise.

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Mieten steigen nicht „ins Unermessliche“

Viele Vermieter fürchten, dass die neue Bundesregierung die Mietpreisentwicklung reglementieren will. Das könnte dazu führen, dass die Kalkulationen der Immobilieneigentümer in Gefahr geraten. Denn sinkende Einnahmen erschweren die Tilgung der Hypothekenkredite, die viele für den Kauf ihrer Immobilie aufgenommen haben.

Aus diesem Grund seien auch die Warnungen der Bundesbank, die seit Längerem von der Bildung einer Blase am Immobilienmarkt spricht, nicht abwegig, erklärte Verbandschef Warnecke vor Journalisten. Denn die von seinem Verband aktuell präsentierten Zahlen untermauerten ja nicht die prekäre Situation vieler Mieter, sondern würden zeigten, dass die Mieten eben nicht „ins Unermessliche steigen“.

Selbst in den Großstädten hat sich der Studie zufolge die Situation für Mieter nicht verschlechtert: In allen der sieben größten deutschen Städte seien die Löhne stärker gestiegen als die Bestands- und Neuvertragsmieten. So seien etwa die Mieten in Berlin bei Neuabschluss eines Mietvertrags um rund zwei Prozent angezogen und die Bestandsmieten um etwa zehn Prozent – aber zeitgleich seien die Löhne um 17 Prozent geklettert; so deutlich wie in keiner anderen Metropole.

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In München lag der Lohnanstieg von 2015 bis 2020 bei etwa 16 Prozent, hier stiegen allerdings auch die Mietpreise schneller als in den anderen Großstädten: Die Neuvertragsmieten wuchsen innerhalb von fünf Jahren um etwa 13 Prozent, die Bestandsmieten um rund zehn Prozent.

AMPERSANDgt;AMPERSANDgt; Lesen Sie hier mehr zum Immobilienmarkt München: Warum der Immobilienmarkt in München selbst gegen Krisen resistent ist

Beim Blick auf die Regionen zeigt sich ein am Immobilienmarkt wohlbekanntes Bild: Bayern müssen am meisten zahlen, Ostdeutsche am wenigsten. Bei den Topregionen für Mieter landen so vorrangig ostdeutsche Kreise in den Top Ten, lediglich der Kreis Peine in Niedersachsen schafft es beim Vergleich der Löhne und Bestandsmieten in die oberen zehn.

Unter den Regionen, in denen sich das Verhältnis für Mieter verschlechterte, befinden sich dagegen viele bayerische Kreise. Das liegt vorrangig an einem eher unterproportionalen Plus der Löhne und einem zeitgleich überdurchschnittlich starken Plus der Mieten.

Die Ergebnisse zeigen „klar, dass die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dazu beitrug, dass die Mieten in den letzten Jahren vielerorts erschwinglicher wurden oder im Verhältnis etwa gleich blieben“, zieht Haus und Grund Fazit. „Dennoch muss festgehalten werden, dass in dieser Studie Mittelwerte miteinander verglichen wurden. Natürlich gibt es Haushalte, die unterdurchschnittlich verdienen oder überdurchschnittliche Mieten zahlen. Hierbei handelt es sich allerdings um Einzelfälle und nicht um ein gesamtgesellschaftliches Problem.“

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