Finanzen: Hersteller von Wegwerfprodukten sollen für Stadtreinigung bezahlen - PressFrom - Deutschland

FinanzenHersteller von Wegwerfprodukten sollen für Stadtreinigung bezahlen

18:10  13 august  2019
18:10  13 august  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Touristin an der Alster vergewaltigt: Zeugen gesucht

Touristin an der Alster vergewaltigt: Zeugen gesucht Eine Touristin aus Thailand ist nach Angaben der Hamburger Polizei am Sonntagmorgen an der Binnenalster vergewaltigt worden. Die 42-Jährige sei von einem unbekannten Begleiter nahe der Lombardsbrücke in ein Gebüsch gezerrt worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Frau hatte zuvor mit einer Freundin auf St. Pauli gefeiert, diese aber aus den Augen verloren. Weil sie orientierungslos war, habe sie sich dem Unbekannten anvertraut. Dieser habe angeboten, sie zum Hauptbahnhof zu begleiten, von wo aus sie ins Umland fahren wollte.

Die Umweltministerin will, dass die Produzenten von Wegwerfprodukten wie Einwegbechern die Kosten für die Stadtreinigung mittragen. Um das Problem einzudämmen, sollen auch die Hersteller von Fast-Food-Verpackungen und ähnlichen Produkten für die Stadtreinigung bezahlen .

Bald sollen die Hersteller von Wegwerfprodukten die Entsorgung mitbezahlen. Umweltministerin Svenja Schulze erhofft sich davon einen Hersteller von Wegwerfartikeln wie Zigaretten und Einwegkaffeebechern sollen künftig stärker an den Kosten der Stadtreinigung beteiligt werden.

Hersteller von Wegwerfprodukten sollen für Stadtreinigung bezahlen © Sebastian Gollnow/dpa Einwegbecher verursachen viel Müll in den Städten.Künftig sollen auch die Hersteller für die Entsorgung zahlen.

• Wegwerfartikel führten in manchen Städten "zu einer regelrechten Müllflut", sagte die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in Berlin.

• Um das Problem einzudämmen, sollen auch die Hersteller von Fast-Food-Verpackungen und ähnlichen Produkten für die Stadtreinigung bezahlen.

• Bisher tragen die Kommunen diese Kosten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will die Hersteller von Wegwerfartikeln an den Kosten für die Stadtreinigung beteiligen. "Der Trend zu mehr Wegwerfartikeln führt in manchen Städten zu einer regelrechten Müllflut, vor allem in öffentlichen Parks und belebten Straßen", sagte die SPD-Politikerin am Montag in Berlin.

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Immer mehr Müll wird auf Straßen, Gehwege und in Parks geworfen: von Kaffee-Einwegbechern bis zu Zigarettenkippen. Die Hersteller von Produkten, die achtlos weggeworfen werden, sollen künftig für die Müllbeseitigung mitzahlen.

Schulzes neuer Vorschlag : Hersteller von Wegwerfartikeln sollen Stadtreinigung mitbezahlen. Bisher trage die Allgemeinheit die Kosten für die Abfallbeseitigung. Künftig sollten auch die Hersteller von Fast-Food-Verpackungen, Zigaretten, Einwegbechern und dünnen Tüten zur Kasse gebeten

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Bisher trage die Allgemeinheit die Kosten für die Abfallbeseitigung. Künftig sollten sich auch die Hersteller von Fast-Food-Verpackungen, Zigaretten, Einwegbechern und dünnen Tüten an den Kosten beteiligen. "Das ist nicht nur eine Umweltfrage, sondern auch eine der Gerechtigkeit." Die gesetzlichen Grundlagen sollten bis spätestens 2022 geschaffen werden.

Am Sonntag hatte Schulze erklärt, sie wolle Plastiktüten generell verbieten lassen. Man habe durch freiwillige Vereinbarungen mit dem Handel seit 2016 bereits zwei Drittel der Plastiktüten ersetzen können. Das reiche aber nicht. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer forderte dagegen, man müsse zunächst den Weg über die Freiwilligkeit gehen.

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Das Bundesumweltministerium (BMU) will die Kommunen bei den Kosten für die Stadtreinigung zukünftig entlasten. Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU)

Kippen, Kaffeebecher und Co. sorgen vielerorts für eine Müllflut. Bald sollen die Hersteller von Wegwerfprodukten die Entsorgung mitbezahlen. Umweltministerin Svenja Schulze erhofft sich davon einen grundlegenden Wandel.

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