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FinanzenDeliveroo zieht sich aus Deutschland zurück

18:40  13 august  2019
18:40  13 august  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Deliveroo: Lieferdienst macht Schluss in Deutschland - Fahrer verlieren ihre Jobs

Deliveroo: Lieferdienst macht Schluss in Deutschland - Fahrer verlieren ihre Jobs Der Essenslieferdienst Deliveroo gibt sein Geschäft in Deutschland auf. Damit hat Lieferando einen Konkurrenten weniger - und über 1000 Fahrer verlieren ihre Jobs. Das kam überraschend: Der britische Lieferdienst Deliveroo stellt seinen Dienst in Deutschland ein. Nur noch bis Freitag (16.8.) können Kunden Essen bestellen und sich nach Hause oder ins Büro bringen lassen. Deliveroo wolle sich nun auf andere Märkte konzentrieren. Das berichten unter anderem ,Spiegel' und ,Welt'. Dazu zählen vor allem europäische Länder und die Asien-Pazifik-Region.

Deliveroos Rückzug aus Deutschland kommt nur wenige Monate nach einem großen Deal der Konkurrenz: Der Rivale Takeaway aus den Niederlanden, der im deutschen Markt zuletzt stark gewachsen ist, verleibte seiner Marke Lieferando das Deutschland -Geschäft von Delivery Hero ein.

Deliveroos Rückzug aus Deutschland kommt nur wenige Monate nach einem großen Deal der Konkurrenz: Der Rivale Takeaway aus den Niederlanden, der im deutschen Markt zuletzt stark gewachsen ist, verleibte seiner Marke Lieferando das Deutschland -Geschäft von Delivery Hero ein.

Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück © Jörg Carstensen/dpa Der Essenszusteller stand immer wieder in der Kritik wegend er Arbeitsbedingungen seiner Lieferanten.

• Der Essenslieferdienst Deliveroo stellt sein Deutschlandgeschäft zum 16. August ein.

• Man wolle sich auf andere Länder konzentrieren, teilte das Unternehmen mit.

• Jetzt kontrolliert der Konkurrent Takeaway fast alle bekannten Lieferdienste in Deutschland.

Schon bald wird man hierzulande keine Pizzen, Salate und sonstigen Gerichte mehr bei Deliveroo bestellen können, Der britische Essenslieferdienst zieht sich aus Deutschland zurück. Das hat das Unternehmen am Montag mitgeteilt. "Grund dafür ist die Verdopplung des Umsatzes in anderen Märkten weltweit, die Deliveroo nun verstärkt in den Fokus nehmen will", heißt es in einer Mitteilung. Dabei gehe es um andere europäische Länder sowie die Asien-Pazifik-Region.

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Deliveroo wolle sich nun auf andere Märkte konzentrieren und dort das Geschäft ausbauen. Als Grund nannte das Unternehmen in einer Pressemitteilung, dass sich der Umsatz Deliveroo mit Hauptsitz in London wurde 2013 gegründet und ist nach dem Ausstieg in Deutschland noch in 13 Ländern aktiv.

Deliveroo will sich künftig auf Berlin fokussieren. Deliveroo wird seine Geschäftstätigkeit „in einigen Städten innerhalb Deutschlands am 15.09.2018 einstellen“. Darüber informierte der britische Essenslieferdienst und Foodora-Konkurrent seine Berliner Fahrer gestern per E -Mail.

Bereits zum 16. August ist Schluss mit Deliveroo in Deutschland. Das 2013 in London gegründete Unternehmen verspricht, dass Fahrern, Restaurants und Mitarbeitern "angemessene Vergütungs- und Kulanzpakete zukommen." Wie diese genau aussehen, ließ Deliveroo aber offen. In der Vergangenheit stand der Lieferdienst immer wieder wegen der Arbeitsbedingungen der Fahrradkurriere in der Kritik. Viele Fahrer hätten ohne festen Vertrag gearbeitet und ihr eigenes Fahrrad stellen müssen, so die Vorwürfe. Zudem habe Deliveroo die Anzahl der Angestellten verringert, um so die Bildung eines Betriebsrats zu verhindern. Nach eigenen Angaben beschäftigt Deliveroo weltweit rund 2500 feste Mitarbeiter und arbeitet mit mehr als 60 000 Fahrern zusammen.

"Goodbye Deutschland"-Thomas Mildenberger: Berührendes Posting nach dem Krebstod seiner Frau

Der Sender VOX erinnert auf seinem „Goodbye Deutschland“-Account auf Instagram an die große Liebe es Paares, die auch nach dem Tod von Ngoc Mildenberger (†36) nicht erloschen ist. „Ihre Liebe war so groß und so besonders“, heißt es hier zu einem Bild des Paares und weiter: „Der Bayer und die Vietnamesin waren ein außergewöhnliches Paar. Sie träumten von einer gemeinsamen Zukunft in Asien. Bis der Krebs sie heimsuchte. Einmal boten die beiden ihm erfolgreich die Stirn. Sie hatten Hoffnung und Pläne und Mut. Doch beim zweiten Mal war die Krankheit stärker.

Deliveroo wird seine Geschäftstätigkeit „in einigen Städten innerhalb Deutschlands am 15.09.2018 einstellen“. Das Unternehmen wolle sich fortan „auf das Wachstum und die Verbesserung [des] Angebots in Berlin fokussieren“, heißt es weiter in der Nachricht von Deutschland -Chef Felix Chrobog.

August wird Deliveroo "leider nicht mehr in Deutschland tätig sein", heißt es dort. Auf Twitter berichtet ein Nutzer namens Christopher Mäuer, laut Angaben in seiner Bio selbst Fahrer bei Deliveroo , das Unternehmen biete den Fahrer einen Aufhebungsvertrag an.

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Vor einem Jahr hatte sich Deliveroo bereits aus zehn deutschen Städten zurückgezogen, um sich auf die Metropolen zu konzentrieren. Nach dem Aus in ganz Deutschland ist das Unternehmen nun noch in 13 Ländern aktiv. Im Mai war Amazon bei dem britischen Unternehmen eingestiegen und führte eine 575 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde an. Insgesamt sammelte Deliveroo 1,5 Milliarden Dollar von Investoren ein, um weiter zu wachsen.

Es gibt immer weniger Anbieter auf dem Markt

Der Markt der Lieferdienste ist umkämpft. Deliveroos Rückzug aus Deutschland kommt nur wenige Monate nach einem großen Deal der Konkurrenz: Der Rivale Takeaway aus den Niederlanden, der im deutschen Markt zuletzt stark gewachsen ist, verleibte seiner Marke Lieferando das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero ein. Damit gehört zu dem Konglomerat auch Lieferheld, Pizza.de und Foodora.

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Mitte August ist Schluss - Essenszusteller Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück . Vor einem Jahr hatte sich Deliveroo bereits aus zehn deutschen Städten zurückgezogen und sich auf Berlin und die vier anderen Großstädte beschränkt.

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Der Konkurrenzdruck in digitalen Geschäften ist in der Regel sehr hoch, der Wettbewerb häufig ruinös. Denn im Internet zählt vor allem Masse. Wer mit seiner Software Dutzende Millionen Menschen erreicht, ist in der Regel profitabler als eine Firma, die nur ein paar Tausend Nutzer hat. Das führt dazu, dass viele Dienste kostenlos oder zu sehr geringen Preisen angeboten werden. Die Anbieter sind oft bereit, jahrelang Verluste hinzunehmen - nur das Wachstum zählt. Der Masseneffekt ist am größten, wenn es quasi nur noch einen Anbieter gibt. Daher wird der von vielen Firmen angestrebt. Ihr Marktanteil ist nicht 100 Prozent, weil jede neue App ihnen ein paar Kunden abjagen kann, aber oft ist ihre Reichweite dominierend. Es gibt nicht fünf soziale Netzwerke, es gibt Facebook und Instagram. Es gibt nicht vier Online-Plattformen für Fernbusse, sondern es gibt Flixbus. Und nun gibt es in Deutschland Deliveroo nicht mehr - es gibt Lieferando.

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