FinanzenDeliveroo zieht sich aus Deutschland zurück

18:40  13 august  2019
18:40  13 august  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

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Lieferdienst Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück . Schon am Freitag ist Schluss: Der Lieferdienst Deliveroo gibt sein Geschäft in Deutschland auf. In anderen Märkten soll es weitergehen.

Deliveroo will sich künftig auf Berlin fokussieren. Deliveroo wird seine Geschäftstätigkeit „in einigen Städten innerhalb Deutschlands am 15.09.2018 einstellen“. Darüber informierte der britische Essenslieferdienst und Foodora-Konkurrent seine Berliner Fahrer gestern per E -Mail.

Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück © Jörg Carstensen/dpa Der Essenszusteller stand immer wieder in der Kritik wegend er Arbeitsbedingungen seiner Lieferanten.

• Der Essenslieferdienst Deliveroo stellt sein Deutschlandgeschäft zum 16. August ein.

• Man wolle sich auf andere Länder konzentrieren, teilte das Unternehmen mit.

• Jetzt kontrolliert der Konkurrent Takeaway fast alle bekannten Lieferdienste in Deutschland.

Schon bald wird man hierzulande keine Pizzen, Salate und sonstigen Gerichte mehr bei Deliveroo bestellen können, Der britische Essenslieferdienst zieht sich aus Deutschland zurück. Das hat das Unternehmen am Montag mitgeteilt. "Grund dafür ist die Verdopplung des Umsatzes in anderen Märkten weltweit, die Deliveroo nun verstärkt in den Fokus nehmen will", heißt es in einer Mitteilung. Dabei gehe es um andere europäische Länder sowie die Asien-Pazifik-Region.

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Der Essenslieferdienst Deliveroo stellt sein Geschäft im deutschen Markt ein. Am kommenden Freitag, 16. August, werde das Geschäft hierzulande beendet, teilte das Unternehmen am Montag mit; eine Rückkehr schließe man allerdings nicht aus. Deliveroo liefert kein Essen mehr in Deutschland .

August wird Deliveroo "leider nicht mehr in Deutschland tätig sein", heißt es dort. Auf Twitter berichtet ein Nutzer namens Christopher Mäuer, laut Angaben in seiner Bio selbst Fahrer bei Deliveroo , das Unternehmen biete den Fahrer einen Aufhebungsvertrag an.

Bereits zum 16. August ist Schluss mit Deliveroo in Deutschland. Das 2013 in London gegründete Unternehmen verspricht, dass Fahrern, Restaurants und Mitarbeitern "angemessene Vergütungs- und Kulanzpakete zukommen." Wie diese genau aussehen, ließ Deliveroo aber offen. In der Vergangenheit stand der Lieferdienst immer wieder wegen der Arbeitsbedingungen der Fahrradkurriere in der Kritik. Viele Fahrer hätten ohne festen Vertrag gearbeitet und ihr eigenes Fahrrad stellen müssen, so die Vorwürfe. Zudem habe Deliveroo die Anzahl der Angestellten verringert, um so die Bildung eines Betriebsrats zu verhindern. Nach eigenen Angaben beschäftigt Deliveroo weltweit rund 2500 feste Mitarbeiter und arbeitet mit mehr als 60 000 Fahrern zusammen.

Deliveroo: Lieferdienst macht Schluss in Deutschland - Fahrer verlieren ihre Jobs

Deliveroo: Lieferdienst macht Schluss in Deutschland - Fahrer verlieren ihre Jobs Der Essenslieferdienst Deliveroo gibt sein Geschäft in Deutschland auf. Damit hat Lieferando einen Konkurrenten weniger - und über 1000 Fahrer verlieren ihre Jobs. Das kam überraschend: Der britische Lieferdienst Deliveroo stellt seinen Dienst in Deutschland ein. Nur noch bis Freitag (16.8.) können Kunden Essen bestellen und sich nach Hause oder ins Büro bringen lassen. Deliveroo wolle sich nun auf andere Märkte konzentrieren. Das berichten unter anderem ,Spiegel' und ,Welt'. Dazu zählen vor allem europäische Länder und die Asien-Pazifik-Region.

Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück - 1000 Fahrer verlieren von einer Woche auf die andere ihren Job. Ob sie der Software-Ingenieur, der seit einem Dreivierteljahr nebenberuflich für Deliveroo Essen ausliefert, dennoch annimmt, hänge von den Bedingungen des Vertrags ab.

Deliveroo ziehe sich zum 16. August 2019 aus Deutschland zurück , teilte Sprecher Johannes Gottstein mit. Deliveroo wolle sich nun auf andere europäische Länder sowie die Asien-Pazifik-Region fokussieren, hieß es hier. In diesen Märkten habe sich der Umsatz verdoppelt, teilte das

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Vor einem Jahr hatte sich Deliveroo bereits aus zehn deutschen Städten zurückgezogen, um sich auf die Metropolen zu konzentrieren. Nach dem Aus in ganz Deutschland ist das Unternehmen nun noch in 13 Ländern aktiv. Im Mai war Amazon bei dem britischen Unternehmen eingestiegen und führte eine 575 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde an. Insgesamt sammelte Deliveroo 1,5 Milliarden Dollar von Investoren ein, um weiter zu wachsen.

Es gibt immer weniger Anbieter auf dem Markt

Der Markt der Lieferdienste ist umkämpft. Deliveroos Rückzug aus Deutschland kommt nur wenige Monate nach einem großen Deal der Konkurrenz: Der Rivale Takeaway aus den Niederlanden, der im deutschen Markt zuletzt stark gewachsen ist, verleibte seiner Marke Lieferando das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero ein. Damit gehört zu dem Konglomerat auch Lieferheld, Pizza.de und Foodora.

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Deliveroo konzentriert sich auf die größten Städte Deutschlands . " Deliveroo konzentriert sich auf die Städte, in denen wir schnell expandieren", hieß es . "Wir werden in die größten deutschen Städte investieren: Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt."

Der Lieferdienst Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück . Das geht aus einer E -Mail hervor, die das Unternehmen an Kunden versandte. Doch auch mit einem Investment von 575 Millionen Dollar durch Amazon im Rücken ziehen die Briten die Reißleine.

Der Konkurrenzdruck in digitalen Geschäften ist in der Regel sehr hoch, der Wettbewerb häufig ruinös. Denn im Internet zählt vor allem Masse. Wer mit seiner Software Dutzende Millionen Menschen erreicht, ist in der Regel profitabler als eine Firma, die nur ein paar Tausend Nutzer hat. Das führt dazu, dass viele Dienste kostenlos oder zu sehr geringen Preisen angeboten werden. Die Anbieter sind oft bereit, jahrelang Verluste hinzunehmen - nur das Wachstum zählt. Der Masseneffekt ist am größten, wenn es quasi nur noch einen Anbieter gibt. Daher wird der von vielen Firmen angestrebt. Ihr Marktanteil ist nicht 100 Prozent, weil jede neue App ihnen ein paar Kunden abjagen kann, aber oft ist ihre Reichweite dominierend. Es gibt nicht fünf soziale Netzwerke, es gibt Facebook und Instagram. Es gibt nicht vier Online-Plattformen für Fernbusse, sondern es gibt Flixbus. Und nun gibt es in Deutschland Deliveroo nicht mehr - es gibt Lieferando.

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