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FinanzenDieselskandal: Verbraucherschützer fordern weitere Zugeständnisse bei Diesel-Nachrüstung

13:10  23 august  2019
13:10  23 august  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Geldanlage: Verbraucherschützer begrüßen schärfere Regulierung des Grauen Kapitalmarkts

Geldanlage: Verbraucherschützer begrüßen schärfere Regulierung des Grauen Kapitalmarkts Geldanlage: Verbraucherschützer begrüßen schärfere Regulierung des Grauen Kapitalmarkts angekündigt. Nun sollen die Finanzaufseher das Treiben strenger kontrollieren. Dabei geht es um Anlagen wie Unternehmensbeteiligungen, Genussrechte, Nachrangdarlehen oder Direktinvestments in Minen. Doch bei Verbraucherschützern und Verbraucheranwälten gibt es nicht nur Beifall. „Für Kleinanleger ist der Graue Kapitalmarkt wegen der hohen Risiken nicht geeignet. Produkte sollten erst gar nicht an sie verkauft werden“, argumentiert Dorothea Mohn, Teamleitern Finanzen bei der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Diesel -Affäre: Porsche muss eine halbe Milliarde Euro Strafe zahlen. Razzia bei Porsche wegen Im weiteren Verlauf stehen wir gerne als starker und erfahrener Partner an Ihrer Seite. Diese Zugeständnisse sind allerdings für einen Großteil der betroffenen Kunden „Nebelkerzen“.

Nach der Zulassung weiterer Systeme für Hardware- Nachrüstungen älterer Diesel -Autos fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) mehr Zugeständnisse der Autobranche – insbesondere des VW-Konzerns. Die Leiterin des Teams Mobilität und Reisen beim VZBV, Marion Jungbluth, sagen

Dieselskandal: Verbraucherschützer fordern weitere Zugeständnisse bei Diesel-Nachrüstung © dpa In Deutschland sind weit mehr als fünf Millionen Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 5 auf den Straßen unterwegs.

Immer mehr Systeme für Diesel-Nachrüstungen erhalten eine Zulassung. Doch für die Halter steckt der Teufel im Detail. Vor allem VW gerät deshalb in die Kritik.

Nach der Zulassung weiterer Systeme für Hardware-Nachrüstungen älterer Diesel-Autos fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) mehr Zugeständnisse der Autobranche – insbesondere des VW-Konzerns.

„Volkswagen hat manipuliert und bisher die geschädigten Verbraucher im Regen stehen lassen. VW sollte als eine demütige Geste allen Diesel-Kunden die Nachrüstung zugestehen und komplett fördern“, sagte die Leiterin des Teams Mobilität und Reisen beim VZBV, Marion Jungbluth, dem Handelsblatt. Konkret verlangte sie von Volkswagen, nicht nur Kunden in bestimmten Regionen bei der Hardware-Nachrüstung finanziell zu unterstützen.

Erste Nachrüstung für Transporter freigegeben - Diesel-Fahrverbot für kleine Nutzfahrzeuge

Erste Nachrüstung für Transporter freigegeben - Diesel-Fahrverbot für kleine Nutzfahrzeuge Der Abgasspezialist HJS hat vom Kraftfahrt Bundsamt (KBA) eine Freigabe für ein erstes Nachrüstsystem erhalten, das Kleintransporter vor Fahrverboten bewahren kann. © HJS Die Hardware-Nachrüstung mit SCR-System von HJS ist speziell für Handwerker- und Lieferfahrzeuge ausgelegt. Damit können Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen ab 2,8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ihr Fahrzeug mit staatlicher Förderung auf modernste Abgastechnik umrüsten lassen und sind somit nicht von Fahrverboten betroffen.

Die Kfz-Steuer ist ein lästiges Übel. Vor einem Autokauf lohnt es sich daher, die Höhe der Steuerabgaben für das neue Auto in spe zu berechnen. Gerade bei mit Diesel betriebenen Fahrzeugen droht ansonsten ein böses Erwachen: Die Steuer für diese Autos ist deutlich höher als für Benziner.

Beim Thema Diesel - Nachrüstung weit auseinander: Umweltministerin Schulze (SPD) und Verkehrsminister Scheuer (CSU). Die SPD drängt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), den Widerstand gegen technische Nachrüstungen älterer Diesel aufzugeben.

Ein VW-Sprecher hatte indes kürzlich erklärt, dass lediglich in den von der Bundesregierung festgelegten 15 „Intensivstädten“ mit besonders hoher Schadstoffbelastung bis zu 3000 Euro für die vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) genehmigten Nachrüstungen möglich seien. Auch Daimler gibt in „Schwerpunktregionen“ 3000 Euro dazu. Die Gesamtkosten für den Einbau werden auf 1400 bis 5000 Euro geschätzt.

VZBV-Expertin Jungbluth sagte dazu, der Wertverlust bei den Diesel-Autos treffe auch die Halter außerhalb von „Intensivstädten“. „Fair wäre, wenn alle Hersteller ihren Kunden die Hardware-Nachrüstung fördern würden“, sagte sie. Volkswagen komme dabei aber eine „besondere Verantwortung“ zu.

Bisher können bestimmte Diesel-Autos von Volvo, Daimler und Volkswagen wegen zu hoher Schadstoffwerte nachgerüstet werden. Ende Juli war die erste Betriebserlaubnis für Nachrüstsysteme des Bamberger Technologie-Anbieters Dr Pley für verschiedene Volvo-Modelle erteilt worden.

Soldaten fordern Klarheit zur Zukunft des Irak-Einsatzes

Soldaten fordern Klarheit zur Zukunft des Irak-Einsatzes Berlin. Der Bundeswehrverband sieht bei einem Hin und Her über den Einsatz die Soldaten als Leidtragende. Der Verbandschef beklagt auch die schlechte Ausrüstung der Truppe. © Michael Kappeler Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei einem Gruppenbild mit Bundeswehrangehörigen, die im nordirakischen Erbil kurdische Soldaten ausbilden. Der Bundeswehrverband hat die Bundesregierung aufgefordert, zur Zukunft des Irak-Einsatzes baldmöglichst Klarheit zu schaffen.

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Verbraucherschützer haben in der Dieselaffäre die bundesweit erste Musterfeststellungsklage auf den Weg gebracht. Stellvertretend für Zehntausende

Es folgten Genehmigungen für Mercedes-Modelle. In der vergangenen Woche hatte das KBA die Betriebserlaubnis für Systeme des Technologie-Anbieters Baumot veröffentlicht. Diese umfasse Nachrüstsysteme für mehr als 60 Fahrzeugmodelle des VW-Konzerns.

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Risiken der Nachrüstung trägt der Fahrzeughalter

VZBV-Expertin Jungbluth forderte ein „niederschwelliges und verständliches“ Verfahren zur Übernahme der Nachrüstkosten. Der Antrag auf Kostenerstattung bei Volkswagen scheine jedoch Verbraucher eher abschrecken zu sollen, kritisierte sie. „Das ist wiederum wenig kundenfreundlich und kein Zeichen, endlich Verantwortung zu übernehmen.“

Über die genauen Rahmenbedingungen für die genehmigten Nachrüstungen wollte VW in Kürze im Internet informieren. Allerdings lässt schon der Antrag für einen sogenannten „Mobilitätszuschuss“ nichts Gutes erahnen. VW schiebt darin jegliche Verantwortung für den nachträglichen Einbau der Hardware-Nachrüstung mit einem SCR-Katalysator an die Fahrzeughalter ab.

Badboy mit V8-Diesel - Rtech Fabrications Chevy Ponderosa Restomod

Badboy mit V8-Diesel - Rtech Fabrications Chevy Ponderosa Restomod Rtech Fabrications aus den USA hat einen Chevy Truck aufgebaut. Als Basis dient ein Crew Cab 4x4 von 1966, der hier zum bösen Buben mit 5,9-Liter-Diesel-V8 mutiert. © Rtech Fabrication Schon der Werbeslogan von Restaurations-Spezialst Rtech Fabrications macht klar, worum des der US-Firma geht: „We Build Trucks to do Truck Things.“ Dabei geht es vorrangig um Pickup-Trucks, ganz präzise um GM-Modelle aus dem Zeitraum von 1967 bis 1972. Der jüngste Restomod-Wurf ist ein zweifarbig-blauer Chevy Ponderosa – diesen Namen hat ihm der Restaurator gegeben.

Verbraucherschützer fordern ein Ende der "Salamitaktik" im Abgas-Skandal. "Es kann nicht sein, dass ein Autokonzern nach dem anderen Autolobby bremst Diesel - Nachrüstung aus. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) lehnt eine Hardware-Nachrüstung schmutziger Diesel-Fahrzeuge ab.

Fordern Sie nach dem Check direkt unsere kostenfreie Ersteinschätzung an und machen Sie Ihr Recht zu Geld. Jetzt kostenlos prüfen →. In welchen Städten sind Euro-5- Diesel von einem Fahrverbot betroffen? Wie erwähnt gibt es bereits in vier Städten Fahrverbote für Diesel -Fahrzeuge.

In einem Passus des Antrags heißt es etwa, dem Unterzeichner sei bewusst, dass infolge der Nachrüstung „Beeinträchtigungen für die dauerhafte Funktionssicherheit, Folgeschäden durch erhöhte Kraftstoffverbräuche und weitere Nachteile an seinem Fahrzeug auftreten können“. Und: „Es kann durch die Hardware- Nachrüstung auch zu dem Verlust gesetzlicher Gewährleistungsrechte oder einer noch bestehenden Garantie in Bezug auf das Fahrzeug und nachträglich erworbene Ersatzteile kommen.“

Verbraucherschützerin Jungbluth hält das für inakzeptabel. „Das technische und juristische Risiko darf aber nicht bei den Dieselbesitzern liegen“, sagte sie. Verbraucher erwarteten eine „einwandfrei funktionierende“ Abgasnachbehandlung und eine Garantiezusage dafür, dass die Nachrüstung zu keinen Schäden am Auto führe. Autohersteller und Anbieter von Nachrüstsystemen müssten daher „eine klare Regelung treffen, wer für welche Schäden am Fahrzeug die Haftung übernimmt“, betonte die VZBV-Expertin.

Erste Systeme für VW-Fahrzeuge im Oktober erhältlich

ADAC erklärt Erdgas zum Autoantrieb mit bester Klimabilanz

ADAC erklärt Erdgas zum Autoantrieb mit bester Klimabilanz Autos mit Erdgasantrieb sind nach einer Studie des ADAC derzeit am wenigsten klimaschädlich. Verglichen mit Benzin-, Diesel- und Elektroautos, die mit dem aktuell gültigen Strommix fahren, schneiden erdgasbetriebene Wagen demnach am besten ab. © Foto: Patrick Seeger Autos mit Erdgasantrieb sind nach einer Studie des ADAC derzeit am wenigsten klimaschädlich. Dies trifft zu, wenn man alle relevantenüber den gesamten Lebenszyklus des Wagens zusammenrechnet. Erst ein E-Auto mit 100 Prozent regenerativem Stromantrieb hätte eine deutlich bessere Klimabilanz als ein erdgasbetriebener Pkw, wie der ADAC mitteilte.

Verkehrsminister Scheuer schließt Hardware- Nachrüstungen für Diesel -Fahrzeuge nicht mehr aus. Für Verbraucherschützer eine "Unverschämtheit". Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer setzt zur Umgehung von Fahrverboten weiter auf großzügige Umtauschprämien der Hersteller.

Weitere Fahrverbote? In diesem Streit um technische Nachrüstungen von Dieselfahrzeugen trifft Scheuer an diesem Donnerstag erneut Vertreter der großen Derweil drohen in zwei weiteren Städten Fahrverbote für Diesel -Autos: Das Verwaltungsgericht Köln verhandelt über Maßnahmen zur

Zudem sollten aus Sicht Jungbluths die Autobesitzer genau informiert werden, wie hoch der Kraftstoffmehrverbrauch durch die Nachrüstung sei und dafür ebenfalls eine Garantie erhalten. „Weitere Veränderungen am Fahrzeug und mögliche Auswirkungen für die Halter, wie zum Beispiel der AdBlue-Verbrauch, müssen klar kommuniziert werden“, sagte sie.

Ziel der Nachrüstungen ist es, dass Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5 von Fahrverboten ausgenommen werden können. Die Umrüstungen am Motor sind Teil eines Maßnahmenpakets der Regierung für bessere Luft. Deutsche Autohersteller hatten sich nach langer Debatte auf Zuschüsse für Hardware-Nachrüstungen eingelassen. Sie favorisieren Software, um die Abgaswerte zu verbessern.

In Deutschland sind weit mehr als fünf Millionen Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 5 auf den Straßen unterwegs. Wegen des hohen Ausstoßes von Stickoxiden (NOx) sind sie an vielen Orten von Fahrverboten bedroht.

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) sowie das Kfz-Gewerbe und der ADAC pochten daher zueltzt ebenfalls auf mehr Zugeständnisse der Autoindustrie. Die Hersteller müssten den Einbau der Nachrüst-Sets bezahlen, sagte Schulze kürzlich.

Ähnlich äußerte sich ADAC-Vizepräsident Karsten Schulze, der mehr Sicherheit für Verbraucher bei den Kosten verlangt. „Es gilt nach wie vor: Die Verbraucher haben sich nichts zuschulden kommen lassen und dürfen nicht mit den Kosten belastet werden.“

Skoda rundet SUV-Palette nach unten ab

Skoda rundet SUV-Palette nach unten ab Skoda bringt sein drittes SUV in Stellung: In diesen Tagen starten die Tschechen ab 17.950 Euro den Verkauf des Kamiq. © Foto: Skoda/dpa-tmn Robuster Auftritt ohne Allradantrieb: Der Skoda Kamiq startet zu Preisen ab 17 950 Euro. Technisch eng verwandt mit Seat Arona und VW T-Cross, aber mit 4,21 Meter eine halbe Nummer größer, bietet er Platz für fünf Personen und für 400 bis 1395 Liter Gepäck, so der Hersteller. Auch Erdgasversion im Angebot Angeboten wird der Kamiq zunächst mit drei Benzinern, einem Diesel und einem Erdgas-Antrieb (CNG).

Nach der Zulassung weiterer Systeme für Hardware- Nachrüstungen älterer Diesel -Autos fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) mehr Zugeständnisse der Autobranche – insbesondere des VW-Konzerns. "Volkswagen hat manipuliert und bisher die geschädigten Verbraucher im Regen

Während die deutschen Autobauer weiter nur Software-Updates für Diesel anbieten, bietet ein Mittelständler aus Witten eine Hardware-Lösung an, die nicht Für den Großteil der Dieselfahrzeuge ist nach den Worten von Marcus Hausser eine Nachrüstung per Software nicht ausreichend.

Aus Sicht des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sollte die Hardware-Nachrüstung von Euro-5-Dieselfahrzeugen von Autoherstellern flächendeckend gefördert und nicht auf Regionen begrenzt werden.

Der Dieselnachrüster Baumot will die ersten Systeme für VW-Fahrzeuge noch im Oktober 2019 ausliefern, wie Firmen-Chef Marcus Hausser der Nachrichtenagentur dpa sagte. Nach seinen Worten deckt die vom KBA erteilte Betriebserlaubnis (ABE) etwa 1,3 Millionen betroffene Autos aus dem Volkswagen-Konzern ab.

„Weitere ABEs für Fahrzeuge auch anderer Hersteller werden wir in Kürze ebenfalls beantragen. Wir gehen davon aus, zeitnah für alle relevanten Volumenmodelle eine Nachrüstlösung anbieten zu können.“

Mehr: Lesen Sie hier, warum die Autoindustrie mit immer neuen Rückrufen viel Vertrauen verspielt.

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