Finanzen Strom und Gas werden noch teurer

09:20  17 april  2022
09:20  17 april  2022 Quelle:   msn.com

Klingbeil und Habeck gegen sofortiges Energie-Embargo

  Klingbeil und Habeck gegen sofortiges Energie-Embargo Gräueltaten an Zivilisten in einem Vorort von Kiew machen die Frage nach einem Energie-Embargo dringlicher. Ein Kurswechsel der Bundesregierung zeichnet sich nicht ab. Es gibt aber Gegenstimmen.Die Bundesregierung bleibt bislang bei ihrer Haltung, diesen Schritt aus Sorge vor den Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu gehen. Entsprechend äußerten sich der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen.

Um die Strom- und Gasrechnung zu begleichen, müssen viele Menschen in Deutschland bald noch tiefer in die Tasche greifen als sie es ohnehin schon tun.

Teurer Strom aus der Steckdose: Die Energiepreise in Deutschland werden weiter steigen. © Sina Schuldt/dpa Teurer Strom aus der Steckdose: Die Energiepreise in Deutschland werden weiter steigen.

Denn die derzeit auf einem Höchstniveau befindlichen Energiepreise werden in den kommenden Monaten insgesamt weiter steigen, wie das Vergleichsportal Verivox am Sonntag mitteilte und sich dabei auf Veröffentlichungen von Energieanbietern bezog.

Für die Monate April, Mai und Juni hätten Grundversorger, in deren Gebiet 13 Millionen Haushalte liegen, beim Strom 166 Preiserhöhungen angekündigt - im Schnitt verteuern sich die Tarife hierbei um 19,5 Prozent. Wie viele dieser Haushalte bei den Grundversorgern Verträge haben oder bei anderen Anbietern sind, ist nicht bekannt. Verivox-Energiefachmann Thorsten Storck sagt, dass sich die Großhandelspreise für die Stromversorger innerhalb eines Jahres verdreifacht hätten. Immerhin fällt die EEG-Umlage Mitte 2022 weg. Das allerdings werde den Anstieg der Energiekosten für die Haushalte «nur leicht abmildern», sagt Storck.

Peruaner Protest Purging Gas- und Düngerpreise inmitten Ukraine Invasion

 Peruaner Protest Purging Gas- und Düngerpreise inmitten Ukraine Invasion von Sebastian Castaneda © Reuers / Sebastian Castaneda Peruviers streiken gegen Gaspreise und Mautraten, in ICA ICA, Peru (Reuters) - Peruaner am Montag setzte sich an der Protestwelle Gegen einen schnellen Anstieg der Treibstoff- und Düngemittelpreise, ausgelöst durch die Russlands Invasion der Ukraine, wie die Regierung der Anden Nation, um die Preise zu senken.

Beim Gas zählt Verivox im zweiten Quartal 118 Preiserhöhungen von Grundversorgern, in deren Gebiet sieben Millionen Haushalte liegen. Im Schnitt verteuern sich die Tarife hierbei um 42,3 Prozent.


Video: Der eigene Strom von Daheim (Kabel1)

«Alle Gasanbieter in Deutschland haben mit historisch hohen Einkaufspreisen zu kämpfen», sagt Verivox-Experte Storck. «Der Krieg in der Ukraine und ein möglicher Gas-Lieferstopp verschärfen die Situation noch zusätzlich.» Daher müssten sich die Verbraucherinnen und Verbraucher auch in den kommenden Monaten auf steigende Preise einstellen, so Storck.

Der Blick nach vorne ist also alles andere als vielversprechend, und auch der Blick zurück ist ernüchternd. Nach Berechnung von Verivox haben sich die Strompreise in Deutschland binnen eines Jahres um etwa die Hälfte erhöht. Zahlte ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden noch 1171 Euro per annum für Strom, so sind es nun 1737 Euro. Die durchschnittlichen Jahrespreise sind brutto, also inklusive Mehrwertsteuer.

Beim Gas zeigte die Preiskurve noch deutlicher nach oben: Musste eine beispielhafte Familie mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im April 2021 noch 1184 Euro pro Jahr ausgeben, so sind es derzeit 2787 Euro - das ist ein Anstieg von 135 Prozent.

Manx-Dienstprogramme lehnte Gas ab und lehnte Gas an, um über Kreditausgabe zu kaufen .
© BBC Manx Gas ist der Monopollieferant von Gas an Verbraucher an der Isle of Man Manx Gas (MG) Chief Executive Jo Cox sagte, dass eine Anfrage an Manx-Dienstprogramme (MU) für "Absicherung abgelehnt wurde". -Hedging kauft Gas, wenn die Preise niedriger sind, um die Auswirkungen von Risiken zu kasten. MU sagte, MG konnte angeforderte Informationen nicht liefern, um das finanzielle Risiko des Forward-Einkaufs zu beurteilen.

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