Finanzen Touristikkonzern: Thomas Cook stellt Geschäft ein – Hunderttausende Urlauber betroffen

09:35  24 september  2019
09:35  24 september  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Thomas Cook vor Bankrott: 600.000 Urlauber drohen weltweit zu stranden

  Thomas Cook vor Bankrott: 600.000 Urlauber drohen weltweit zu stranden Touristikkonzern hofft auf Rettung durch britische Regierung.Das interessiert andere MSN-Leser auch:

Der Touristikkonzern Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet und das Geschäft einstellt. Alle Flüge wurden gestrichen. Nun läuft eine massive Rückholaktion für Hunderttausende gestrandete Urlauber an. Flüge der deutschen Tochter Condor starten dennoch.

Der Touristikkonzern Thomas Cook hat nach Angaben der britischen Behörden das Geschäft eingestellt. Alle Flüge seien daher gestrichen worden Von der Pleite des Konzerns seien insgesamt rund 600'000 Urlauber betroffen . Im deutschsprachigen Raum ist Thomas Cook mit der Fluglinie

Der Reiseanbieter Thomas Cook hat nach Angaben britischer Behörden das Geschäft eingestellt. © Reuters Der Reiseanbieter Thomas Cook hat nach Angaben britischer Behörden das Geschäft eingestellt.

Der Versuch, den Reisekonzern Thomas Cook vor der Pleite zu retten, ist gescheitert. Konzerntochter Condor beantragt einen Überbrückungskredit bei der Bundesregierung.

Über Stunden wurde gerungen. Doch schließlich war das Ende nicht mehr aufzuhalten: Alle Bemühungen zur Rettung des angeschlagenen britischen Touristikkonzerns Thomas Cook sind gescheitert. Ein entsprechender Insolvenzantrag vor Gericht sei bereits gestellt worden, teilte der Konzern am Montagmorgen auf seiner Website mit.

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Der Touristikkonzern Thomas Cook hat Insolvenz beantragt. Alle Flüge wurden gestrichen. Auch deutsche Tochterunternehmen stellten den Verkauf ein. Betroffen sind davon etwa eine Million Kunden, die ihren Urlaub erst noch antreten wollten, aber auch rund 600.000 Thomas Cook -Kunden

Besonders von der Insolvenz von Thomas Cook betroffen sind den Angaben zufolge die Kanaren und die Balearen. Die Thomas Cook GmbH hatte einen Antrag auf einen Überbrückungskredit gestellt . Die Zurich Deutschland hat Urlaub und Rückreise der Thomas - Cook -Kunden abgesichert.

Konzernchef Peter Fankhauser sprach in einer Erklärung von einem „tiefen Bedauern“, dass man keine Lösung für die Rettung des Konzerns gefunden habe. Zwar sei eine Einigung bereits zu einem großen Teil ausgearbeitet worden. Zusätzliche Forderungen in den letzten Tagen der Verhandlungen hätten sich am Ende jedoch als „unüberwindbare Herausforderung“ erwiesen.

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Fankhauser entschuldigte sich bei „unseren Millionen Kunden und Tausenden Angestellten, Zulieferern und Partnern“. Die Konzernspitze hatte für Sonntagabend Verhandlungen mit Banken, Gläubigern und der Regierung angesetzt. 

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  Medienbericht: Staat soll am Condor-Kredit Millionen verdienen – Thomas Cook warnt vor Mail-Betrug Medienbericht: Staat soll am Condor-Kredit Millionen verdienen – Thomas Cook warnt vor Mail-BetrugDer Staat lässt sich den Überbrückungskredit für den Ferienflieger Condor der „Bild am Sonntag“ zufolge teuer bezahlen. Allein die Bearbeitungsgebühr für das 380-Millionen-Darlehen liege bei 3,8 Millionen Euro, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise. Dazu kommen demnach Zinsen zwischen fünf und zehn Prozent, also zwischen 9,5 und 19 Millionen Euro für das halbe Jahr. Die genaue Höhe werde derzeit noch verhandelt.

Die Insolvenz des britischen Touristikunternehmens Thomas Cook betrifft 600.000 Urlauber , darunter 140.000 Deutsche. Zudem seien "für Reisen mit Abreisen heute und morgen rund 21.000 Gäste gebucht", teilte die Thomas Cook Britischer Touristikkonzern . Thomas Cook stellt Geschäft ein .

: Condor darf Thomas - Cook -Fluggäste nicht mehr befördern. Der älteste Touristikkonzern der Welt ist pleite. Das deutsche Tochterunternehmen Condor darf Urlauber , die ihre Reise über Thomas Cook gebucht Von der Pleite betroffen sind etwa 600 000 Touristen, darunter Zehntausende Deutsche.

Das Management hatte zuvor klar gemacht, dass man weitere 200 Millionen Pfund, umgerechnet 227 Millionen Euro, benötige, um über den reiseschwächeren Winter zu kommen. Damit erhöhte sich das geplante Rettungspaket von 900 Millionen auf 1,1 Milliarden Pfund. Für die Banken – allen voran die Royal Bank of Scotland und die Lloyds Bank – offensichtlich zu viel.

Condor beantragt Überbrückungskredit

Der Ferienflieger Condor versicherte kurz nach Bekanntwerden der Insolvenzpläne, dass der Flugbetrieb weitergehe. „Condor-Flüge werden weiterhin durchgeführt, obwohl die Muttergesellschaft Thomas Cook Group Insolvenz eingereicht hat“, heißt es in einer Mitteilung vom frühen Montagmorgen. „Um Liquiditätsengpässe bei Condor zu verhindern, wurde ein staatlich verbürgter Überbrückungskredit beantragt. Dieser wird derzeit von der Bundesregierung geprüft.“ Die Airline beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter und hat eine Flotte von 53 Jets.

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Der Reiseanbieter Thomas Cook ist pleite. Er stellte in der Nacht Insolvenzantrag und stoppte den Betrieb. Hunderttausende Urlauber sind betroffen , auch viele deutsche. Die Bemühungen um die Rettung des angeschlagenen britischen Touristikkonzerns Thomas Cook sind gescheitert.

Thomas - Cook -Chef Peter Fankhauser hat das Scheitern des Rettungsversuches als "verheerend" bezeichnet. 600.000 Urlauber weltweit von Pleite betroffen . Mit deutschen Reiseveranstaltern von Thomas Cook sind derzeit 140.000 Touristen im Urlaub .

Unmittelbar vom Zusammenbruch von Thomas Cook betroffen sind etwa 600.000 Touristen, darunter Zehntausende Deutsche. Der britische Außenminister Dominic Raab hatte bereits am Sonntag besorgten Urlaubern die Unterstützung der Regierung in London zugesagt. Die Regierung sei bereit, Urlauber nach Hause zu holen.

Auch der britische Premierminister Boris Johnson sagte den gestrandeten Urlaubern die Hilfe seiner Regierung zu. „Wir werden unser Bestes tun, um sie nach Hause zu holen. Es wird Pläne dafür geben, wenn es notwendig wird“, sagte Johnson in der Nacht zu Montag.

Eine Finanzierungsbitte des britischen Reisekonzerns über 150 Millionen Pfund (knapp 170 Millionen Euro) habe seine Regierung allerdings abgelehnt. „Das ist natürlich eine Menge Steuergeld und stellt, wie die Menschen anerkennen werden, eine moralische Gefahr für den Fall dar, dass Unternehmen künftig mit solchen wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert werden“, sagte Johnson der britischen Agentur PA.

Über ATOL-Regelung abgesichert

Wer direkt bei Thomas Cook eine Pauschalreise gebucht hat, ist durch die sogenannte ATOL-Regelung abgesichert. Diese garantiert zum einen Entschädigungen für Reisen, die wegen einer Insolvenz nicht angetreten werden können. Sie sichert aber auch einen kostenfreien Rücktransport zu. In der Praxis helfen dann andere Fluggesellschaften, Touristen zurückzuholen, wenn deren Reiseanbieter oder die gebuchte Airline Pleite ist.

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 10 kunstinspirierte Modestücke für Investitionen in dieser Saison Ehemaliges Kabinenpersonal und Mitarbeiter von Thomas Cook protestieren vor dem Manchester Convention Center auf der Conservative Party Conference. Ehemalige Thomas Cook-Arbeiter veranstalten Proteste in Westminster und auf dem Tory-Parteitag in Manchester unter der Behauptung, von der Regierung "aufgegeben" worden zu sein.

Betroffen sind auch 600.000 Urlauber , darunter Zehntausende Deutsche. Nun startet die "größte zivile Rückholaktion". Kriselnder Reisekonzern Thomas Cook meldet Insolvenz an. Letzte Bemühungen um eine Finanzierung scheiterten, der britische Reiseanbieter Thomas Cook steht vor dem Aus.

Der Reisekonzern Thomas Cook unternimmt derzeit einen letzten Rettungsversuch, um seine Insolvenz abzuwenden. Britischer Touristikkonzern . Thomas Cook stellt Airlines zum Verkauf. Unter den rund 600.000 Kunden, die gerade mit Thomas - Cook -Buchungen im Urlaub sind, befinden

Wer dagegen nur einen Flug direkt etwa bei Condor gebucht hat, wird am Ende für seinen Ersatzflug selbst aufkommen und sich auch um diesen kümmern müssen.

Nach Angaben des Senders BBC hatte die britische zivile Luftfahrtbehörde CAA für den Notfall bereits am Sonntag zahlreiche Flugzeuge bereitgestellt. Damit laufe die „größte zivile Rückholaktion überhaupt“ an, um rund 150.000 britische Urlauber aus verschiedenen Ländern nach Hause zu holen. Die Aktion trägt nach BBC-Angaben den Codenamen „Matterhorn“. In der Nacht seien bereits die ersten Flugzeuge zu verschiedenen Zielen gestartet.

Schlechte Air-Berlin-Erfahrung

Von der Bundesregierung war am Wochenende keine Stellungnahme zu erhalten gewesen, ob es Vorbereitungen gebe, Zehntausende Menschen nach Deutschland zurückzuholen. Im Vorfeld der Insolvenz hielt sich die Bundesregierung bedeckt, wohl auch mit Blick auf die schlechten Erfahrungen bei der insolventen Air Berlin.

Der hatte der Bund eine Staatsbürgschaft über 150 Millionen Euro zugesagt. Das Geld wurde zwar komplett zurückgezahlt, wie erst vergangene Woche bekannt wurde. Doch die Bundesregierung erntete heftige Kritik für das Engagement. Unter anderem stand der Vorwurf im Raum, der Bund habe die Airline nur deshalb am Leben halten wollen, um eine Übernahme durch Lufthansa sicherzustellen.

UK bringt Reisende nach Hause, als die Chefs von Thomas Cook

 UK bringt Reisende nach Hause, als die Chefs von Thomas Cook kritisierten. LONDON - Bereitgestellt von Canadian Press Enterprises Inc. Zusammenbruch des Reiseveranstalters. Als unsichere Thomas Cook-Kunden ihren Weg zu Flughäfen auf der ganzen Welt fanden, sagte die britische Zivilluftfahrtbehörde, sie habe am Montag auf 64 Flügen 14.700 Menschen nach Großbritannien zurückgebracht - etwa 95% derjenigen, die an diesem Tag für den Heimflug gebucht hatten. In den nächsten 13 Tagen werden voraussichtlich weitere 135.000 Passagiere auf Rettungsflüge zurückgeb

Immer wieder in Schieflage

Thomas Cook war in den vergangenen Jahren immer wieder in Schieflage geraten. Bereits 2012 retteten mehrere Banken den Konzern nach immensen Abschreibungen auf das britische Geschäft und IT-Systeme mit frischem Geld vor dem Untergang. Auch dadurch sitzt Thomas Cook auf einem Schuldenberg in Milliardenhöhe und ächzt unter der hohen Zinslast.

Der jüngste Preiskampf im Reise- und Fluggeschäft kam erschwerend hinzu, ebenso wie die anhaltende Unsicherheit um den Brexit, die die Urlaubsfreude der britischen Kundschaft dämpft.

Zuletzt hatte Thomas Cook mit den Gläubigern und Fosun – die chinesische Unternehmensgruppe ist bereits an dem Reisekonzern beteiligt – noch den Rettungsplan über 900 Millionen Pfund vorbereitet. Fosun sollte 450 Millionen Pfund beisteuern und im Gegenzug 75 Prozent an Thomas Cook und 25 Prozent an den Airlines erhalten. Nicht-europäische Investoren dürfen nicht die Mehrheit an Airlines besitzen, sonst gehen die Verkehrsrechte verloren.

Die Gläubiger wiederum sollten ebenfalls 450 Millionen Pfund beisteuern, indem sie Kredite in Eigenkapital wandeln. Dafür sollten sie 25 Prozent am Reiseunternehmen und 75 Prozent an den Airlines bekommen.

Schon dieser Deal stand auf wackeligen Füßen. Zum einen gehen die Aktionäre dabei leer aus, was Kritik auf der eigentlich für die kommende Woche geplanten Hauptversammlung erwarten ließ. Fraglich war aber auch, ob die Banken und Anleihegläubiger mitziehen würden. Nun sind es Banken, die den Stecker gezogen haben.

-Sicherheitsnetze decken einige Kanadier ab, wenn sie von der Abschaltung von Thomas Cook betroffen sind.

-Sicherheitsnetze decken einige Kanadier ab, wenn sie von der Abschaltung von Thomas Cook betroffen sind. © Jorge Delgado / Reuters Touristen stehen beim Check-in-Service am internationalen Flughafen Cancun an, nachdem Thomas Cook, das älteste Reiseunternehmen der Welt, Hunderttausende gestrandet ist von Reisenden auf der ganzen Welt, 23. September 2019. Global Affairs Canada gab am Montag bekannt, dass es keine Berichte über Kanadier gibt, die vom Zusammenbruch des Reiseveranstalters betroffen sind.

Nach den gescheiterten Verhandlungen teilte der chinesische Mehrheitseigner Fosun auf der Webseite von Tencent Finance mit: „Fosun Travel ist enttäuscht, dass die Thomas-Cook-Gruppe nicht in der Lage war, eine praktikable Lösung für ihre vorgeschlagene Rekapitalisierung mit anderen Partnern, wichtigen Kreditgebern, führenden Investoren und zusätzlich beteiligten Parteien zu finden.“

Mit Agenturmaterial.

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