Finanzen: Thomas-Cook-Pleite: Condor bekommt einen Staatskredit und sucht jetzt nach Investor - Sears-Vorsitzender Lampert sucht Partner für Insolvenzfinanzierung Eddie Lampert, Vorsitzender von - PressFrom - Deutschland

Finanzen Thomas-Cook-Pleite: Condor bekommt einen Staatskredit und sucht jetzt nach Investor

16:26  25 september  2019
16:26  25 september  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Thomas Cook vor Bankrott: 600.000 Urlauber drohen weltweit zu stranden

  Thomas Cook vor Bankrott: 600.000 Urlauber drohen weltweit zu stranden Touristikkonzern hofft auf Rettung durch britische Regierung.Das interessiert andere MSN-Leser auch:

Das Aus des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook , zu dem auch Unternehmen wie Neckermann oder Condor gehören, ist nicht irgendeine Insolvenz. Dazu kommt eine Reihe spezieller Probleme bei Thomas Cook . Die Geschäfte laufen schon länger schlecht, zuletzt sollten Investoren aus China

Möglicher Staatskredit Condor gehört zur deutschen Geschichte wie der VW-Käfer. Korrektur: In einer ursprünglichen Version dieses Textes hieß es, Condor sei vor etwa zwanzig Jahren an Thomas Cook verkauft worden, tatsächlich erfolgte der endgültige Übergang erst vor etwa zehn Jahren.

Gemeinsam haben Air Berlin und Condor, dass der Überbrückungskredit vor allem einen Grund hat: Es soll Zeit gewonnen werden, um für das Unternehmen eine sichere Zukunft zu finden. © Reuters Gemeinsam haben Air Berlin und Condor, dass der Überbrückungskredit vor allem einen Grund hat: Es soll Zeit gewonnen werden, um für das Unternehmen eine sichere Zukunft zu finden.

Die Airline erhält vom Bund und dem Land Hessen einen Überbrückungskredit über 380 Millionen Euro. Der Ferienflieger will über ein Schutzschirmverfahren die Zukunft sichern. 

Die 4900 Condor-Mitarbeiter und Tausende Passagiere können aufatmen. Die Tochter des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook wird vom deutschen Staat 380 Millionen Euro als Überbrückungskredit bekommen. Das gab das Unternehmen am Abend bekannt.

Touristikkonzern: Thomas Cook stellt Geschäft ein – Hunderttausende Urlauber betroffen

  Touristikkonzern: Thomas Cook stellt Geschäft ein – Hunderttausende Urlauber betroffen Touristikkonzern: Thomas Cook stellt Geschäft ein – Hunderttausende Urlauber betroffenÜber Stunden wurde gerungen. Doch schließlich war das Ende nicht mehr aufzuhalten: Alle Bemühungen zur Rettung des angeschlagenen britischen Touristikkonzerns Thomas Cook sind gescheitert. Ein entsprechender Insolvenzantrag vor Gericht sei bereits gestellt worden, teilte der Konzern am Montagmorgen auf seiner Website mit.

Condor beantragte unmittelbar nach dem Scheitern der Verhandlungen von Thomas Cook mit möglichen Geldgebern und der britischen Regierung einen Staatskredit bei der Bundesregierung, um flüssig zu bleiben. Dem Vernehmen nach will Condor 200 Millionen Euro vom Steuerzahler haben.

Pauschalreisen von Thomas Cook und Co. betroffen. Der Ferienflieger Condor hatte am Morgen mitgeteilt, dass er aus rechtlichen Gründen keine Urlauber mitnehmen könne, die mit Thomas - Cook -Veranstaltern gebucht haben. Man könne nicht gewährleisten, dass gebuchte Reisen

Erst wenn die EU-Kommission zugestimmt habe, werde der Kredit über die KfW ausgezahlt. Die Summe wird je zur Hälfte vom Bund und dem Land Hessen getragen.

„4900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Partner und Kunden von Condor danken der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung für ihre Zusage“, sagte Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung. Condor sei ein operativ gesundes und profitables Unternehmen, welches auch im laufenden Jahr ein positives Ergebnis verzeichnen werde. „Weil unsere Liquidität für die saisonal bedingt schwächere Buchungsperiode von unserer insolventen Muttergesellschaft verbraucht wurde, benötigen wir diese Brückenfinanzierung für den Winter. Die Zusage ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung unserer Zukunft.“

Gibt es einen Notverkauf von Condor an die Lufthansa?

  Gibt es einen Notverkauf von Condor an die Lufthansa? Nach der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook bangen die Mitarbeiter um ihre Zukunft und Reisende um ihren Urlaub. Unklar ist in Deutschland vor allem auch, wie es mit Condor weitergeht. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Als die britische Regierung in der Nacht zum Montag ablehnte, dem Reisekonzern Thomas Cook umgerechnet 170 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wurden die Befürchtungen Tausender Mitarbeiter und noch mehr Reisender wahr: Thomas Cook hat den Betrieb weitgehend eingestellt.

Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet. Auch der Tochter-Ferienflieger Condor darf nun keine Fluggäste des britischen Reiseveranstalters mehr Bereits in der Nacht starteten erste Flugzeuge zu verschiedenen Zielen. Für Urlauber im Ausland wurde die Website thomascook .caa.co.uk geschaltet.

Nach der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook werden viele Urlauber wohl auf ihren Kosten sitzen bleiben. Für sechs Monate soll die Airline einen Staatskredit über gewaltige 380 Millionen Euro erhalten. Damit soll eine Pleite der Airline in den einnahmeschwächeren Wintermonaten

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Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, eine Insolvenz in Eigenverwaltung zu beantragen. Das Ziel des sogenannten Schutzschirmverfahren: Die Airline genießt Gläubigerschutz und gewinnt Zeit. Zudem kann sie sich besser aus dem Mutterkonzern Thomas Cook lösen und sich vor dessen Forderungen schützen.

Das bestehende Management kann gemeinsam mit einem Verwalter die Zukunft der Fluggesellschaft sichern und einen Investor suchen. Einen ähnlichen Weg hatte vor zwei Jahren Air Berlin gewählt. Die Airline wurde in der Folge zerschlagen.

Condor-Chef sucht neuen Eigentümer

In einer Pressekonferenz am Abend sagte Condor-Chef Teckentrup, dass man die Brückenfinanzierung brauche, um über den Winter zu kommen. „Unsere Winterliquidität wurde in London – ich sage es mal drastisch – verbuddelt.“ Die Airlines von Thomas Cook haben in den letzten Monaten mit ihren Gewinnen den Betrieb von Thomas Cook gesichert. Der Condor-Chef betonte, dass man mit der Bürgschaft nun ausreichend Zeit habe. Im kommenden Sommer brauche seine Airline keinen Überbrückungskredit, da laufe das Geschäft erfahrungsgemäß gut.

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  Ferienflieger in Turbulenzen: Nach der Thomas-Cook-Pleite: Was wird aus Condor? Chaos nach der Insolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook, dem auch der deutsche Ferienflieger Condor gehört. Die Fluggesellschaft fordert einen dreistelligen Millionen-Betrag vom Bund. Wird die Condor zu einer zweiten Air Berlin? Der September ist für Reiseveranstalter und Fluglinien der entscheidende Monat. Die Rechnungen vom Sommergeschäft fallen an, die Zahl der Neubuchungen bewegt sich nur auf niedrigem Niveau. Wenn ein Unternehmen nicht gut aufgestellt ist, kommt es zu Cashflow-Problemen, im schlimmsten Fall zur Insolvenz.

Condor wird nur mit einem Staatskredit am Leben erhalten, Adria Airways streicht nahezu alle Flüge. Die Schicksal der traditionsreichen Airline Condor hängt jetzt davon ab, wie die Abtrennung vom insolventen britischen Reisekonzern Thomas Cook gelingt und wer als neuer Investor einsteigt.

Thomas Cook befindet sich nach eigenen Angaben nun in der Zwangsauflösung. Dazu wird ein eigener Zwangsverwalter berufen. Auch dadurch sitzt Thomas Cook auf einem Schuldenberg in Milliardenhöhe und ächzt unter der hohen Zinslast. Drei Millionen Urlaube mussten pro Jahr verkauft

Die Zeit will die Condor-Spitze nun nutzen, um einen Investor zu suchen. „Wir brauchen im Schutzschildverfahren einen neuen Eigentümer. Das kann ein strategischer Investor sein, es kann aber auch ein Finanzinvestor sein“, so Teckentrup: „Ich erwarte aber nicht, dass das in sechs oder acht Wochen über die Bühne geht.“

Weitere Details wollte er nicht nennen, außer dass er für den Verkaufsprozess zuversichtlich sei. „Schon im ersten Halbjahr 2019 gab es einen Verkaufsprozess durch Thomas Cook. Schon da gab es intensive Kontakte mit Kaufinteressenten“, sagte Teckentrup. In den letzten Tagen sei das Management erneut von interessierten Parteien angesprochen worden. „Wir werden mit diesen Kontakten das Gespräch suchen.“

Dabei helfe das Schutzschirmverfahren und die in Aussicht gestellte Bürgschaft. Denn man isoliere die Airline damit von der bisherigen Muttergesellschaft. Man wolle komplett ausschließen, dass die Bundesregierung Geld gebe und dann von einer gesunden Condor Geld in die anderen Teile des insolventen Mutterkonzerns fließen.

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  EIL-Regierungskreise - Staat will Condor Finanzhilfe gewähren DEUTSCHLAND/CONDOR (EIL):EIL-Regierungskreise - Staat will Condor Finanzhilfe gewährenDie Mutter des Ferienfliegers, der Reisekonzern Thomas Cook, hatte am Montag Insolvenz angemeldet. Condor führt den Flugbetrieb weiter und kämpft darum, der Pleite zu entgehen.

Die Thomas - Cook - Pleite trifft vor allem Reisende und die Mitarbeiter des britischen Reisekonzerns. Doch die Insolvenz hat darüber hinaus Auswirkungen auf die Urlaubsregionen. Condor -Zukunft noch offen. Condor nimmt eine Sonderstellung innerhalb des Thomas - Cook -Konzerns ein.

Sie betonte: " Thomas Cook Deutschland und Condor operieren derzeit weiter und führen weiterhin Rückflüge durch. Reisenden, die eine Reise erst noch Unmittelbar nach der Pleite des britischen Touristikkonzerns Thomas Cook hält die deutsche Tochter Condor ihren Flugbetrieb aufrecht.

Teckentrup bekräftigte: „Unsere Flotte ist in Betrieb, und der Ticketverkauf für Flüge mit Condor läuft ganz normal weiter.“

Altmaier: Condor hat Perspektive, um Kredit zurückzuzahlen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht mit dem staatlichen Darlehen für Condor eine Grundlage für eine gute Perspektive für den Ferienflieger. Es gebe die Möglichkeit, „viele Arbeitsplätze“ der fast 5000 Jobs bei Condor dauerhaft zu erhalten, sagte Altmaier am Dienstagabend in Berlin. Das sogenannte Massedarlehen habe ein Volumen von 380 Millionen Euro. Das Land Hessen beteilige sich daran.

Mit Condor seien derzeit 240.000 Reisende aus Deutschland an ihren Urlaubsorten. Diesen könne es ermöglicht werden, zu „annehmbaren Konditionen“ zurückzukehren. Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nussbaum sagte, das Ministerium gehe davon aus, dass ein Investor für Condor gefunden werde.

Altmaier sagte, Condor könne den Flugbetrieb fortsetzen und sich so strukturieren, dass das Unternehmen am Markt bestehen könne. Die Firma habe eine Perspektive, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und den Kredit zurückzuzahlen.

Die Condor-Muttergesellschaft, der britische Reisekonzern Thomas Cook, hatte in der Nacht zu Montag Insolvenz angemeldet. Condor ist zwar profitabel, muss aber regelmäßig gegenüber dem Luftfahrtbundesamt nachweisen, dass sie als Airline die finanziellen Mittel hat, um einen sicheren Flugbetrieb zu garantieren. Ohne eine liquide Konzernmutter im Hintergrund muss das die Fluggesellschaft nun selbst übernehmen.

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Berlin (dpa) - Nach der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook hofft der deutsche Ferienflieger Condor weiter auf staatliche Finanzspritzen. Das könnte möglicherweise verhindern, dass Condor nach der Insolvenz des Mutterkonzerns Thomas Cook ebenfalls in eine Schieflage gerät.

Der britische Reisekonzern Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet und seinen Betrieb eingestellt. Der britische Reisekonzern Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag vor Gericht sei bereits gestellt worden, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Montag mit.

Grundsätzlich hatte Condor für seinen Antrag auf Staatshilfe eine recht breite Unterstützung, auch wenn es durchaus Kritiker einer solchen Maßnahme gibt. So lehnte etwa der Steuerzahlerbund eine solche Hilfe ab. In der Politik dagegen konnte sich selbst die FDP unter bestimmten Voraussetzungen einen Überbrückungskredit für die Airline vorstellen.

Gute Erfahrungen mit Hilfen für Airlines

In Deutschland sind die Erfahrungen mit Staatshilfen zwar nicht überaus positiv. Der Baukonzern Philipp Holzmann etwa konnte durch die Zusage von 100 Millionen Euro 1999 nicht gerettet werden, auch nicht die Maxhütte im Jahr 1987. Doch bei Airlines sieht die Bilanz besser aus.

So kann die Politik darauf verweisen, dass sich die Belastungen für den Steuerzahler in Grenzen halten. Vor zwei Jahren hatte die Bundesregierung der damals insolventen Air Berlin mit einem Überbrückungskredit über 150 Millionen Euro ausgeholfen. Den hat der Insolvenzverwalter mittlerweile komplett getilgt, allerdings ohne die Zinsen in Höhe von 27 Millionen Euro.

Dass die Nachricht von der Tilgung ausgerechnet wenige Tage vor der Insolvenz von Thomas Cook durchsickerte, wird in der Branche auch als eine Wegbereitung für ein analoges Verfahren bei Condor gewertet. Allerdings hängt die Entscheidung vor allem an einer Frage: Hat die Fluggesellschaft eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive?

Dabei gibt es deutliche Unterschiede zum Fall Air Berlin. Zum einen ist Condor profitabel. Zwar werden keine separaten Zahlen für den Condor Flugdienst – so der offizielle Name der GmbH – publiziert. Die Fluggesellschaft wird bisher mit den anderen Airlines von Thomas Cook zu einer Airline-Gruppe zusammengefasst. Die konnte aber ihren Umsatz im letzten Geschäftsjahr 2018 von gut drei auf 3,5 Milliarden Pfund erhöhen.

Medienbericht: Staat soll am Condor-Kredit Millionen verdienen – Thomas Cook warnt vor Mail-Betrug

  Medienbericht: Staat soll am Condor-Kredit Millionen verdienen – Thomas Cook warnt vor Mail-Betrug Medienbericht: Staat soll am Condor-Kredit Millionen verdienen – Thomas Cook warnt vor Mail-BetrugDer Staat lässt sich den Überbrückungskredit für den Ferienflieger Condor der „Bild am Sonntag“ zufolge teuer bezahlen. Allein die Bearbeitungsgebühr für das 380-Millionen-Darlehen liege bei 3,8 Millionen Euro, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise. Dazu kommen demnach Zinsen zwischen fünf und zehn Prozent, also zwischen 9,5 und 19 Millionen Euro für das halbe Jahr. Die genaue Höhe werde derzeit noch verhandelt.

Nach der Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook hat das türkische Tourismusministerium ein Unterstützungspaket für betroffene heimische Unternehmen in Aussicht gestellt. Das Paket werde "in kürzester Zeit" verabschiedet, teilte das Ministerium in Ankara am Montag via Twitter mit.

Nach Thomas - Cook - Pleite - Condor hofft weiter auf Staatskredit . Condor fliegt vorerst weiter. Die Airline hatte bereits kurz nach den gescheiterten Verhandlungen des Mutterkonzerns Thomas Cook mit möglichen Geldgebern einen Überbrückungskredit bei der Bundesregierung beantragt.

ARCHIV - 12.12.2018, Hessen, Frankfurt Am Main: Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Condor rollt nach der Landung auf einer Brücke über die stark befahrene Autobahn 3 (A3) nahe des Flughafens. Nach dem Insolvenzantrag des britischen Touristikkonzerns Thomas Cook hat das deutsche Tochterunternehmen Condor bei der Bundesregierung einen Überbrückungskredit beantragt. © Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ ARCHIV - 12.12.2018, Hessen, Frankfurt Am Main: Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Condor rollt nach der Landung auf einer Brücke über die stark befahrene Autobahn 3 (A3) nahe des Flughafens. Nach dem Insolvenzantrag des britischen Touristikkonzerns Thomas Cook hat das deutsche Tochterunternehmen Condor bei der Bundesregierung einen Überbrückungskredit beantragt.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg von 94 auf 129 Millionen Pfund. Ein großer Teil dieses Wachstums entfiel nach Informationen aus dem Umfeld von Thomas Cook auf Condor. Dagegen hat Air Berlin über zehn Jahre ununterbrochen Verluste eingeflogen. Im Jahr 2017 lag der Verlust bis zur Insolvenzmeldung im August sogar bei 1,5 Millionen Euro pro Tag.

Zeit gewinnen für eine sichere Zukunft

Zudem ist Condor nicht so stark abhängig von einem anderen Konzern wie Air Berlin. Die einst zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands hing zuletzt komplett am Tropf des Großaktionärs Etihad aus Abu Dhabi. Als der seine Zahlungen recht unvermittelt einstellte, musste Air Berlin umgehend Insolvenz anmelden.

Gemeinsam haben Air Berlin und Condor, dass der Überbrückungskredit vor allem einen Grund hat: Es soll Zeit gewonnen werden, um für das Unternehmen und seine Mitarbeiter eine sichere Zukunft zu finden. Air Berlin konnte am Ende nicht in Gänze verkauft werden. Lufthansa hätte gerne zugeschlagen, durfte aber aus Kartellgründen nur Teile erwerben.

Einen anderen Käufer für das komplette Unternehmen gab es nicht, zumindest keinen, der eine belastbare Finanzierung nachweisen konnte. Auch bei Condor geht es darum, mittelfristig eine neue Heimat zu finden. Ohne einen Investor wird die Airline auf Dauer nicht überleben können. Mit rund 40 Jets zählt Condor zu den kleinen Fluggesellschaften. Air Berlin war mit 140 Flugzeugen deutlich größer. 

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