Finanzen „Amazon wird pleitegehen“: Jeff Bezos erklärt, warum der Tod von Amazon unausweichlich ist

19:50  27 september  2019
19:50  27 september  2019 Quelle:   businessinsider.de

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So erklärt Höwedes sein Eigentor gegen Bayer Ex-Nationalspieler Benedikt Höwedes hat über sein Eigentor gegen Bayer Leverkusen gesprochen. Dabei hatte er eine kuriose Begründung parat. "Ich hätte nicht mit Pflaster spielen dürfen", sagte Höwedes nach der Partie, die er mit Lokomotive Moskau 2:1 gewann. Der ehemalige Schalker hatte sich am Samstag im Ligaspiel gegen Sotschi eine Platzwunde am Kopf zugezogen und musste genäht werden. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf

  „Amazon wird pleitegehen“: Jeff Bezos erklärt, warum der Tod von Amazon unausweichlich ist © Bereitgestellt von Business Insider Inc

Im Jahr 1994 hat Jeff Bezos Amazon gegründet. Seither ist das Unternehmen zum Technik-Giganten mutiert — das wertvollste in dieser Woche — und hat ihm zum reichsten Mann der Neuzeit gemacht. 

Doch der Milliardär ist vom Untergang von Amazon überzeugt. In den vergangenen fünf Jahren hat er bereits dreimal davon gesprochen, dass der Tod des Unternehmens unausweichlich ist.

Solche Äußerungen sind für einen CEO einer Firma dieser Größenordnung ziemlich ungewöhnlich. Normalerweise reden Menschen in Führungspositionen ausschließlich positiv über die Zukunft ihres Unternehmens, haben sie doch die Medien ständig im Nacken und Investoren, die über ihre Schultern blicken. 

„Amazon wird pleitegehen“: Jeff Bezos erklärt, warum der Tod von Amazon unausweichlich ist

  „Amazon wird pleitegehen“: Jeff Bezos erklärt, warum der Tod von Amazon unausweichlich ist Am 16. September wurde Neuzugang Kasper Dolberg während eines Trainings des OGC Nizza aus der Mannschaftskabine eine Luxusuhr im Wert von 70.000 Euro entwendet.

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Aber über seine Versagensängste zu reden, scheint ihn anzutreiben. Er hat nämlich schon einige Male über den Untergang von Amazon geredet. 

Im Jahr 2014 sagt Bezos, dass große Unternehmen nur ein paar Dekaden überstehen

In einer Show eines der größten Fernseh- und Hörfunknetzwerke der USA, des Columbia Broadcasting System“ (CBS) 60 Minutes“ hat Bezos im Jahr 2013 sein aufkeimendes automatisiertes Drohnen-Liefersystem vorgestellt. „Firmen haben eine kurze Lebensdauer... und auch Amazon wird es eines Tages nicht mehr geben“, sagte er. 

Amazon verpflichtet sich, bis 2040 klimaneutral zu sein. Jeff Bezos, Chef von

 Amazon verpflichtet sich, bis 2040 klimaneutral zu sein. Jeff Bezos, Chef von Amazon, versprach am Donnerstag, den US-amerikanischen Technologie- und Einzelhandelsgiganten bis 2040 klimaneutral zu machen und andere Unternehmen dazu zu ermutigen, dies ebenfalls zu tun, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens 10 Jahre früher zu erreichen. "Wir wollen unseren Umfang und unsere Größenordnung nutzen, um den Weg zu weisen", sagte Bezos auf einer Pressekonferenz in der US-Hauptstadt, um den Ruf des Unternehmens als Nachzügler in Umweltfragen abzuschütteln.

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Auf die Frage, ob ihn das beunruhige, antwortete Bezos: „Es bereitet mir keine Sorge, weil ich weiß, dass ich nichts dagegen tun kann. Unternehmen kommen und gehen. Das gilt selbst für die schillerndsten und wichtigsten der jeweiligen Zeit — ihr wartet ein paar Dekaden und sie sind weg vom Fenster.“

Allerdings hoffe er, dass Amazon seinen letzten Atemzug nach ihm tut. 

Im Jahr 2017 spricht Bezos von einem quälenden und schmerzlichen Niedergang in einem Brief an seine Shareholder

In einem Brief an seine Shareholder erweiterte Bezos seine Day-One“-Philosophie, in der es heißt, dass man jeden Tag als einen Neuanfang betrachten solle. 2017 beantwortete er eine Frage, die jemand in einem Meeting mit allen Beteiligten gestellt hatte: wie nämlich „Day Two“ aussehe. 

Amazon kauft sich bei Rivian Electric-Truck Startup ein, hat Berichten zufolge 100.000 Lieferwagen bestellt

 Amazon kauft sich bei Rivian Electric-Truck Startup ein, hat Berichten zufolge 100.000 Lieferwagen bestellt © Rivian Amazon ist der Top-Name für eine Investition von 700 Millionen US-Dollar in Rivian, ein Startup-Auto-Unternehmen mit Plänen für den Bau vollelektrischer Pickup- und SUV-Modelle . Der Tech-Riese Amazon führt eine Investition von 700 Millionen US-Dollar in Rivian, ein EV-Startup, das Ende letzten Jahres seine ersten Fahrzeuge vorstellte, berichtete Automotive News .

„'Day Two' ist Stagnation. Gefolgt von Irrelevanz. Gefolgt von einem quälend schmerzvollem Niedergang. Und deswegen ist immer 'Day One'“, meinte Bezos.

Ein etabliertes Unternehmen könnte auch an 'Day Two' noch Erträge erzielen, aber das endgültige Resultat würde trotzdem kommen“, fügte er hinzu. Und dann redete er darüber, wie man den „Day Two“ abwenden könnte. 

2018 erzählte er seinem Personal: „Eines Tages wird Amazon untergehen, das sage ich euch jetzt schon“

Auch in Aufnahmen einer Vollversammlung, die CNBC vorliegen, wird Bezos' Überzeugung von der unausweichlichen Sterblichkeit von Amazon deutlich. 

Amazon ist nicht 'too big to fail'... Ich kann euch sogar versprechen, dass Amazon eines Tages scheitern wird“, sagt Bezos auf die Frage eines Mitarbeiters, der etwas über die Insolvenz von Firmen wie Sears wissen wollte.

Auch Amazon wird insolvent gehen. Wenn ihr euch die großen Unternehmen anschaut, liegt die Lebensdauer bei 30 Jahren plus, nicht bei 100 Jahren plus“, antwortete er.

Es sei sein Job, diesen Tag so weit wie möglich hinauszuzögern. Amazon wurde im vergangenen Juli 24 Jahre alt. Es nähert sich der 30-Jahre-Marke mit großen Schritten.

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 Donald Trump startet Kanal im Game-Streaming-Dienst Twitch Donald Trump verbreitet seine Social-Media-Flügel mit dem Start eines Kanals auf Twitch . Trump ist mindestens der dritte Präsidentschaftskandidat, der eine Präsenz im -Videospiel-Streaming-Dienst schafft. © Bereitgestellt von CBS Interactive Inc. Präsident Trump hat ein Konto beim Live-Game-Streaming-Dienst Twitch eröffnet. Drew Angerer / Getty Images Trumps -Konto hat ungefähr 7.000 Follower, hat aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Inhalt gepostet.

Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt.

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