Finanzen: Porsche Taycan: Eine Kampfansage an Tesla - 2020 Porsche Taycan Turbo Erster Blick Video - PressFrom - Deutschland

Finanzen Porsche Taycan: Eine Kampfansage an Tesla

17:00  03 oktober  2019
17:00  03 oktober  2019 Quelle:   zeit.de

Tesla Model S am Nürburgring wohl schon schneller als Porsche Taycan

Tesla Model S am Nürburgring wohl schon schneller als Porsche Taycan Alles noch ziemlich inoffiziell

Porsche bietet vom Taycan zwei Modelle mit den irreführenden Bezeichnungen "Turbo" und "Turbo S" an. Ein Elektromotor braucht und hat keinen Turbolader. Aber der Begriff ist in der automobilen Welt Synonym für Schnelligkeit – und diese bekannte Nomenklatur wollten die Stuttgarter beibehalten.

ElektroautoPorsche Taycan - der Tesla -Jäger. Im Herbst bringt Porsche den Taycan auf den Markt. Der Elektro-Sportwagen ist eine Kampfansage an Tesla – und der Testfall, ob die deutsche Autoindustrie bei der E-Mobilität ganz vorne mitspielen wird.

Der erste Elektroporsche zeigt sich im Test als typischer Sportwagen – nur wesentlich schwerer. Ein erstes Wettmessen mit Tesla hat der Taycan offenbar schon gewonnen.

Unser Autor bei der Testfahrt © Frank Ratering/​Porsche Unser Autor bei der Testfahrt

Bescheidenheit ist keine Zier von Elon Musk, dem Chef von Tesla. Wohl eher Überheblichkeit. Die scheint ihm nun zum Verhängnis geworden zu sein, als er sich von Porsche provozieren ließ. Der Stuttgarter Sportwagenbauer stellte mit seinem Taycan, so heißt der erste vollelektrische Porsche, einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings für viertürige elektrische Autos auf. Für Musk keine unmögliche Herausforderung: Sein Model S Performance hat 796 PS und damit 35 mehr als der Taycan. Der Tesla-Gründer kündigte auf Twitter einen Rekordversuch in der Eifel für September an, das Auto wurde auch bei Abstimmungsfahrten gesehen – seitdem hat Musk dazu nicht mehr getwittert. Prahlerei mit PS? Nicht nur: Bei diesem Machtgehabe geht es um Marktanteile. Porsche macht Tesla mächtig Druck.

Porsche Taycan ab Anfang 2020 auf der Straße

  Porsche Taycan ab Anfang 2020 auf der Straße Porsche bereitet sich auf die Auslieferung des Taycan vor. Das erste rein elektrische Auto des Sportwagenherstellers kann seit Anfang des Monats bestellt werden. Anfang nächsten Jahres wird es ausgeliefert, teilten die Schwaben mit. © Foto: Porsche AG/dpa-tmn Renner unter Strom: Der Elektro-Porsche Taycan leistet bis zu 761 PS und kann bis zu 260 km/h schnell werden. Fürs erste gibt es den knapp fünf Meter langen Viertürer nur als Turbo für 152 136 Euro oder als Turbo S, der noch einmal 33 000 Euro teurer ist.

(Quelle der Bilder und Videos: Tesla , Porsche AG und Ionity.eu) Erster großer Vergleich zwischen dem Porsche Taycan und dem Tesla Model S! In diesem Video

Der Porsche Taycan hat mit 7min 42s eine hervorragende Zeit auf dem #Nürburgring hingelegt. Dafür kostet er auch rund doppelt so viel wie ein Tesla . Doch wie steht es um die #Akkugröße und den Verbrauch? Hier treten deutliche Nachteile zu Tage, die Porsche so einfach nicht beseitigen konnte.

Der Taycan ist ein, zwei Zentimeter breiter als ein Panamera, aber flacher und kürzer. Das Auto ist unverwechselbar ein Porsche. Seit dem ersten 911er von 1964 ziehen sich die typischen Designmerkmale durch alle Generation bis zum Elektroauto hin. Stets sind die Kotflügel höher als die Motorhaube, die Kabine verjüngt sich von der Front hin zum Heck und das Dach fällt nach hinten ab. Vorne ist der E-Porsche ein 911er, hinten ein Panamera. Diese Kombination steht ihm gut. Design ist aber nicht allein Ästhetik, sondern zugleich Effizienz. Ein geringer Luftwiderstand senkt den Verbrauch und bringt einem Elektroauto Reichweite. Etwa die Hälfte des Energieverbrauchs ist dem Design geschuldet. Der Taycan hat den geringsten Luftwiderstand von allen Porsches. Seine glatte Außenhaut deutet es an.

Porsche Taycan überzeugt mit Fahrdynamik

  Porsche Taycan überzeugt mit Fahrdynamik Porsche Taycan überzeugt mit Fahrdynamik © Foto: Porsche/dpa-infocom Auch beim Taycan bleibt Porsche seiner Linie treu - zumindest außen. Innen spielt der Autobauer hingegen mit einigen Innovationen. Porsche Ta Berlin (dpa-infocom) - Nach vier Jahren PR-Rummel bringt Porsche endlich sein erstes Elektromodell auf den Markt. Vom Jahreswechsel an soll der Taycan als bislang einziger Konkurrent dem Model S vom elektrischen Premium-Pionier Tesla die Stirn bieten und zugleich beweisen, dass Sportwagen eine Zukunft haben.

Der Porsche Mission E steht kurz vor der Fertigstellung. Ab 2019 wird zurückgeschossen (ups ) Ab 2019 soll er in Deutschland zu kaufen sein. Der ausgemachte Konkurrent, gegen den verglichen wird, ist das Tesla Model S P100D. Auf dem Papier vergleiche ich Abmessungen und Fahrleistung.

Heute seht ihr ein Video vom Porsche Taycan beim Testladen an einer deutschen Ladestation. Der BAFA-Wahnsinn geht weiter und es fordert von einem Besitzer eines Tesla Model S Base auch den Umweltbonus zurück, Bilder zu Tesla Model S II Designideen.

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Porsche bietet vom Taycan zwei Modelle mit den irreführenden Bezeichnungen "Turbo" und "Turbo S" an. Ein Elektromotor braucht und hat keinen Turbolader. Aber der Begriff ist in der automobilen Welt Synonym für Schnelligkeit – und diese bekannte Nomenklatur wollten die Stuttgarter beibehalten. Das "S" in der Modellbezeichnung steht weiterhin für einen Extraschub Sportlichkeit.

Batterien, Motoren und Getriebe sind in den Modellen identisch. Die Akkus haben eine Kapazität von 93,4 kWh, die Motoren an der Vorder- und Hinterachse treiben permanent alle vier Räder an, hinten wird der Antrieb durch ein vollautomatisches Zweiganggetriebe untersetzt. Es dient der Spreizung: ziemlich zügig beschleunigen im ersten Gang und halten der Höchstgeschwindigkeit im zweiten. Das macht das Auto durchgängig rasend schnell.

Porsche Taycan: Eine Kampfansage an Tesla

  Porsche Taycan: Eine Kampfansage an Tesla Aufsteiger Köln steht nach dem sechsten Spieltag mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Trainer Achim Beierlorzer spricht über die aktuelle Situation beim Effzeh.

Porsche -Chef Oliver Blume spricht von einem „historischen Ereignis“. Der Taycan soll keineswegs ein Nischenprodukt werden. Einige dieser Vorgaben kann der Taycan nun sogar übertreffen, bei anderen hat Müller damals zu viel versprochen. Porsche zeigt nicht nur einen Taycan , sondern

20.000 Vorbestellungen verzeichnet Porsche nach WELT-Informationen bereits für den Porsche Taycan . Das E-Auto soll mehr als 100.000 Euro kosten. Jetzt wird

700 Kilo schwerer als ein 911er

Die beiden E-Maschinen leisten zusammen 460 kW (625 PS). Mit der Launch Control leistet der Turbo kurzfristig 500 kW (680 PS), der Turbo S 560 kW (761 PS). Die Launch Control ermöglicht einen schnellstmöglichen Start im Zusammenspiel unterschiedlicher elektronischer Systeme für eine optimale Traktion der Räder. Um diesen Blitzstart zu nutzen, braucht man beide Beine: Das linke presst das Bremspedal fest gegen das Bodenblech, mit dem rechten wird das Gaspedal, das ein Stromregler ist, ganz durchgedrückt. Die elektronischen Systeme bereiten im kurzen Hintergrund den massiven Stromstoß vor. Ein Signal im Display zeigt an, wann die Bremse gelöst werden kann. Was dann passiert, ist spektakulär: Den Taycan reißt es nach vorne, der Puls rast und der Magen drückt in Richtung Rückenlehne. Nach wenigen Sekunden ist der Spuk vorbei, das Erlebnis nachhaltig.

Der elektrische Porsche fährt sich etwas anders als ein 911er mit Verbrenner. Das liegt an seinem hohen Gewicht aufgrund der schweren Akkus zwischen den Achsen. Der Taycan wiegt 2,3 Tonnen, ein 911er Turbo S ist 700 Kilogramm leichter. Das macht ihn beweglicher, wendiger und stabiler in Kurven. Die Masse des Taycan spürt man vor allem beim Bremsen, wenn das Schwergewicht höchst ungern seine Richtung ändern will. Das hohe Trägheitsmoment wirkt dagegen. Doch das ist Jammern auf ziemlich hohem Niveau. Das Auto liegt satt auf der Straße, wieselt flink durch Kurven und bereitet sportlichen Spaß beim Fahren.

Vorläufiges Einstiegsmodell mit bis zu 571 PS - Porsche Taycan 4S (2019)

  Vorläufiges Einstiegsmodell mit bis zu 571 PS - Porsche Taycan 4S (2019) Porsche bietet ab sofort seinen Elektro-Sportwagen Taycan auch als Taycan 4S an. Damit legen die Zuffenhausener nach dem Turbo und dem Turbo S eine neue vorläufige Basisversion auf, die ab Januar 2020 ausgeliefert wird. © Porsche Zwei Batteriegrößen sind für den Taycan 4S verfügbar, dessen Preis bei 105.607 Euro beginnt. Mit der einstöckigen „Performance“-Batterie mit einer Kapazität von 79,2 kWh leistet bis zu 390 kW (530 PS). Als Reichweite stehen 407 Kilometer nach dem WLTP-Zyklus zu Buche. Bis zu 463 Kilometer schafft der Taycan S mit der zweistöckigen „Performance Plus“-Batterie, sie kostet 6.

Es ist die Kampfansage an Tesla . Tatsächlich startet Porsche mit zwei Varianten: Der Taycan Turbo kommt auf bis zu 500 KW (680 PS) Leistung; der Taycan Turbo S bringt es sogar auf bis zu 560 KW (761 PS) und kann aus dem Stand in 2,8 Sekunden auf Tempo 100 kommen, in 9,8 Sekunden

Auf der Rennstrecke: Jaguar I-Pace, Porsche Taycan und Tesla bringt Wireles Charger heraus mit einem kleinen Haken.. (Ich bekomme von Tesla auch eine Kleinigkeit, z.B. ein Kinder-E-Model-S, eine Wallbox, Felgen usw. und freue mich über diese Aufmerksamkeiten).

Musk hat sich zu einem unnötigen Vergleich reizen lassen, weil die Autos zu unterschiedlich sind. Das Model S ist ein schnelles und komfortables Auto, der Taycan ein sehr schnelles, sportliches Auto. Im Porsche blinken über die gesamte Breite des Armaturenbretts und auf der Mittelkonsole bunte Lichter, die umfassend über den Zustand des Fahrzeugs informieren. Die Sitzposition ist, typisch Sportwagen, dynamisch-aufmerksam. Der Tesla wirkt dagegen völlig nüchtern, emotionslos und rein funktional mit dem riesigen zentralen Display, das hochkant zwischen Fahrer- und Beifahrersitz an der Konsole hängt. Ein Model S vermittelt ein völlig anderes Fahrgefühl als der Taycan. Deshalb überrascht, dass etwa die Hälfte aller Vorbesteller des Porsche vorher noch keine Kunden der Stuttgarter waren. Rund 30.000 Vorbestellungen gibt es weltweit. Wenn die Neukunden sonst in einem ähnlichen Leistungs- und Preissegment kaufen, könnte ein Teil davon Tesla-Fahrer sein.

Auf öffentlichen Straßen kann man das Potenzial kaum ausschöpfen

Die USA sind der wichtigste Markt für den Taycan, deshalb beginnt auch dort die Auslieferung der ersten Fahrzeuge Ende dieses Jahres. Dann folgen China und Europa, die in dieser Reihenfolge leicht hinter den USA liegen. In Deutschland beginnt die Auslieferung in der dritten Kalenderwoche 2020. Bald darauf wird es ein drittes Modell vom Taycan geben, die Basisversion. Wenn es bei der Nomenklatur bleibt, könnte die Modellbezeichnung "Taycan 4" oder "Taycan 4S" sein. Die Ziffer steht für den Vierradantrieb. Die Batterie wird kleiner als in den beiden anderen Modellen, mit der Option zum Vergrößern. Die Grundversion des Taycan soll knapp unter 100.000 Euro kosten.

Porsche Taycan 4S wird ab 105 607 Euro kosten

  Porsche Taycan 4S wird ab 105 607 Euro kosten Porsche erweitert die neue Modellreihe Taycan um eine günstigere Version. Nach den Modellen Turbo und Turbo S seines ersten rein elektrischen Sportwagens kündigt das Unternehmen auch den 4S für Januar 2020 an. Der Viertürer soll fast 50 000 Euro günstiger sein und ab 105 607 Euro kosten, teilte der Hersteller mit. © Foto: Porsche AG/dpa-tmn Elektrischer Einstieg: Der Taycan 4S wird zum vorläufigen Basismodell der elektrischen Taycan-Modellreihe. Den Konkurrenten des Tesla Model S wird es mit zwei E-Motoren geben, die bis zu 390 kW/530 PS leisten und 250 km/h Spitzengeschwindigkeit ermöglichen.

Der Porsche Taycan ist der neue Elektrowagen des deutschen Automobilherstellers. Derzeit hält der Taycan mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 42 Sekunden den Rekord auf der Nordschleife des Nürburgrings. Doch kann der Elektro-Renner den Titel noch lange halten?

Man kann dieses Konzept durchaus als Kampfansage an die Porsche -Verwandtschaft interpretieren. Porsche bringt in diesem Jahr mit dem Taycan erstmals auch einen elektrischen Sportwagen auf den Markt. Porsche Taycan - die deutsche Antwort auf Tesla ?

Der Taycan Turbo hat einen Basispreis von 152.136 Euro, der S kostet mindestens 185.456 Euro. Die Reichweite liegt realistisch um die 400 Kilometer, beim Turbo etwas mehr, beim S etwas weniger. Die Ladezeit ist abhängig vom Ladeort. An der Wallbox zu Hause dauert es Stunden, an Hochleistungsladern kann die Batterie mit bis zu 270 kW in 22 Minuten von fünf auf 80 Prozent aufladen. Ist die Batterie leerer als fünf oder soll voller als 80 Prozent werden, dauert der Ladevorgang wie bei allen Elektroautos länger. Doch Hochleistungslader sind ohnehin selten. So selten wie die Möglichkeit, das Potenzial des elektrischen Porsche auf öffentlichen Straßen auszuschöpfen.

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