Finanzen: Anleger-Ärgernis: Mindestens 50 Sparkassen haben Prämiensparverträge gekündigt – Zahl steigt fast täglich - PressFrom - Deutschland

Finanzen Anleger-Ärgernis: Mindestens 50 Sparkassen haben Prämiensparverträge gekündigt – Zahl steigt fast täglich

20:10  06 oktober  2019
20:10  06 oktober  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Prämiensparverträge: Sparkassen kündigen massenweise lukrative Sparverträge

  Prämiensparverträge: Sparkassen kündigen massenweise lukrative Sparverträge Prämiensparverträge: Sparkassen kündigen massenweise lukrative SparverträgeRund 24.000 Kunden der Stadtsparkasse München sollen zum Jahresende Prämiensparverträge verlieren. Der Grund: die wahrscheinlich dauerhaft niedrigen Zinsen. Während Prämiensparverträge angesichts mit der Zeit steigender Bonuszahlungen für die Kunden derzeit besonders attraktiv sind, werden sie für die Sparkassen vielfach zum Verlustgeschäft.

Auch die ersten Sparkassen im Ruhrgebiet haben damit begonnen, gutverzinste Prämiensparverträge ihrer Kunden zu kündigen , wenn sie die vereinbarte Bonusstaffel ausgeschöpft haben. Vorreiter sind dabei einer Umfrage der "WAZ" zufolge die Sparkasse Vest im Kreis

Auch die ersten Sparkassen im Ruhrgebiet haben damit begonnen, gutverzinste Prämiensparverträge ihrer Kunden zu kündigen , wenn sie die vereinbarte Bonusstaffel ausgeschöpft haben.

Immer mehr Sparkassen wollen Prämiensparverträge loswerden. Sie machen Verlust mit den für die Kunden lukrativen Verträgen. © ullstein bild - Reiner Zensen Immer mehr Sparkassen wollen Prämiensparverträge loswerden. Sie machen Verlust mit den für die Kunden lukrativen Verträgen.

Die Zahl der Institute, die lukrative Sparverträge kündigen, steigt rapide. Nicht alle sprechen gerne darüber – denn für die Sparkassen sind die Kündigungen ein Dilemma.

Die Zahl der Sparkassen, die Prämiensparverträge kündigen, wächst. Inzwischen haben nach Handelsblatt-Recherchen mehr als 50 der rund 380 deutschen Sparkassen solche für die Kunden lukrativen Sparverträge gekündigt oder das avisiert.

Mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden ist nach der Münchner Stadtsparkasse eine zweite Großsparkasse diesen Schritt gegangen. Auch die Ostsächsische Sparkasse Dresden habe sich dazu entschlossen hat, unbefristete Prämiensparverträge zu kündigen, sagte ein Sprecher des Kreditinstituts. Zuvor hatte der MDR darüber berichtet.

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Ein Sprecher der Sparkasse Mülheim an der Ruhr sagte am Montag der dpa, das Geldinstitut habe in der vergangene Woche insgesamt 5327 Prämiensparverträge gekündigt . Die Sparkasse Vest hatte nach Angaben eines Sprechers bereits im Juli erste Kündigungen versandt.

Langjährige Prämiensparer müssen die Kündigung ihrer attraktiven Altverträge durch die Sparkassen hinnehmen, wenn sie die einmal vereinbarte Bonusstaffel ausgeschöpft haben. Inzwischen tun sich immer mehr Geldinstitute schwer damit, solche Zusagen einzuhalten. Dürfen sie Altverträge kündigen ?

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Die Stadtsparkasse München, die bundesweit fünftgrößte Sparkasse, hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass sie insgesamt 28.000 Prämiensparverträge kündigt, 24.000 Kunden sind davon betroffen. Die Sparkasse Dresden liegt in der Rangliste – ohne die Berliner Sparkasse – auf Platz neun. Wie viele Verträge es kündigt, gab das Geldhaus nicht an.

Die Sparkassen begründen den Schritt unisono mit den Null- und Negativzinsen in der Euro-Zone. Das Problem aus ihrer Sicht: Die Zinsen und Prämien, die sie mit ihren Kunden in Prämiensparverträgen vereinbart haben, sind weit höher als die aktuellen Marktzinsen. Die Geldhäuser machen Verlust mit den Verträgen.

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Auch Kreissparkasse kündigt Prämiensparverträge . Gastro erleben in der Region. Lange hat es nur ein einseitiges Kündigungsrecht für die Anleger gegeben, seit einem Urteil "Das Geldvermögen steigt an, aber es gibt keine Verzinsung und die Inflation lässt die Vermögen kleiner werden.

Allein die Sparkasse Anhalt-Bitterfeld habe rund 2200 Prämiensparverträge gekündigt . Den Höchstwert von 50 Prozent erreicht die Prämie erstmals zum Ende des 15. Die Sparer müssen die maximal mögliche Prämie also mindestens einmal mitnehmen dürfen — schließlich sei das der

In den vergangenen Tagen wurde zudem bekannt, dass die Sparkasse Oder-Spree aus Frankfurt an der Oder rund 3500 Verträge kündigt. Die Sparkasse Mühlheim wiederum kündigt gut 5300 Verträge und die Sparkasse Rotenburg Osterholz etwa 4000. Unter anderem auch die Sparkasse Neuburg-Rain und die Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt sowie die Sparkasse Duderstadt haben regionalen Medien zufolge Verträge gekündigt, die Sparkassen bestätigten das.

Die Kreissparkasse Börde aus Oschersleben wiederum habe bereits vor einiger Zeit Sparverträge gekündigt, so die „Stiftung Warentest“. Die Sparkasse wollte das nicht kommentieren. Niedersächsischen Verbraucherschützern zufolge hat auch die Stadtsparkasse Wunstorf Sparverträge losgeschlagen. Die Sparkasse reagierte mehrere Tage lang nicht auf eine Handelsblatt-Anfrage.

Man kann davon ausgehen, dass zahlreiche weitere Sparkassen die Verträge ebenfalls loswerden wollen und früher oder später kündigen. Etliche der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute prüfen die Situation derzeit. Und beinahe täglich wird von weiteren bekannt, dass sie sich zur Kündigung entschlossen haben.

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VonFelix Durach. Schließen. Die Sparkasse Nürnberg hat die Prämiensparverträge von 16.000 Kunden bis Ende September gekündigt . So verhalten Sie sich nun richtig. Update vom 30. Juli, 14.45 Uhr: Vor mehr als zehn Jahren abgeschlossene Prämiensparverträge könnten für viele Sparkassen

Prämiensparverträge waren ein Sparkassen -Bestseller: Zusätzlich zum Zins für den Kunden wurde eine Prämie vereinbart, die umso höher ist, je länger der Bundesgerichtshof hat Kündigung erlaubt. Sparkassen dürfen Prämiensparverträge kündigen , wenn die höchste Prämienstufe erreicht ist.

Sparkassen kündigen ausgerechnet treuesten Kunden

Bestätigt sehen die Sparkassen sich durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs, nach dem die Kündigung langjähriger Sparverträge unter bestimmten Umständen zulässig ist (XI ZR 345/18). Das oberste deutsche Zivilgericht entschied im Mai, dass bei den strittigen Sparverträgen – in dem Fall von der Kreissparkasse Stendal – ein ordentliches Kündigungsrecht bis zum Erreichen der höchsten Prämienstufe ausgeschlossen ist. Danach können Geldhäuser die Verträge per Kündigung loswerden.

Die Kreissparkasse Stendal hatte diese Frist berücksichtigt. Auch Kunden etlicher anderer Sparkassen hatten wegen der Kündigungen geklagt.

Für die Sparkassen sind die Kündigungen dennoch ein Dilemma: Keine andere Bankengruppe steht so sehr für das Sparen wie sie. Der Name ist Programm: Ihr Auftrag ist es, „durch geeignete Einrichtungen den Sparsinn der Bevölkerung zu pflegen“, wie es zum Beispiel im bayerischen Sparkassengesetz heißt. Zumal Prämiensparverträge auch dazu gedacht waren, Kunden lange zu binden. Doch nun kündigen Sparkassen ausgerechnet ihren treuesten Kunden, die für 15 Jahre und mehr so gespart haben.

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Ist die Sparkasse ihren Namen noch wert? Tausende Sparverträge kündigt sie Kunden im Land. Denn Sparer sind für Banken in Zeiten von Niedrigzinsen eine Belastung. Hannover (dpa/lni) - Immer mehr Menschen in Niedersachsen droht eine Kündigung lukrativer Prämiensparverträge .

Ist die Sparkasse ihren Namen noch wert? Tausende Sparverträge kündigt sie Kunden im Land. Denn Sparer sind für Banken in Zeiten von Niedrigzinsen eine Belastung. Hannover (dpa/lni) - Immer mehr Menschen in Niedersachsen droht eine Kündigung lukrativer Prämiensparverträge .

Prämiensparverträge funktionieren in der Regel so: Kunden erhalten neben dem Grundzins auf den insgesamt angesparten Betrag eine Prämie auf die jeweils in einem Jahr eingezahlte Summe – und diese Prämie steigt im Zeitverlauf. Eine feste Laufzeit gibt es nicht. In vielen Verträgen bekommen die Kunden ab dem 15. Sparjahr die höchste Prämienstufe und damit 50 Prozent der in dem Jahr eingezahlten Sparbeträge als Bonus.

In einigen Fällen kündigen Sparkassen die Verträge direkt, nachdem Kunden einmal den höchsten Bonus kassiert haben. In anderen Fällen hatten Kunden die Zahlungen bereits über mehrere Jahre hinweg erhalten.

Viele Sparkassen haben unbefristete Prämiensparverträge besonders in den 1990er Jahren und oftmals bis vor etwa zehn Jahren verkauft. Sie gelten als typisches Sparkassenprodukt. Auch Volks- und Raiffeisenbanken bieten ihren Kunden Sparverträge an. Diese haben aber meist eine vereinbarte Höchstlaufzeit. Befristete Verträgen können die Banken nicht kündigen.

Verbraucherschützer meinen allerdings, dass die BGH-Entscheidung nicht für alle Prämiensparverträge greift. „Wir sind der Auffassung, dass bestimmte Prämiensparverträge nicht unter das Urteil des BGH fallen“, sagt Ute Bernhardt, Leiterin des Referats Recht der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. „Dabei geht es um Verträge, in denen steht, dass die Sparkasse die höchste Prämie ab dem 15. Sparjahr zahlt und explizit in den folgenden Sparjahren. In den Verträgen wird die Prämienzahlung bis hin zum 20., 25. oder sogar 99. Sparjahr versprochen.“

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Sparkassen kündigen Prämiensparverträge „S-Prämiensparen flexibel“. Aktualisiert am 16.08.2019. Begründung: Die Sparkasse hatte ihren Prämiensparvertrag mit Flyern beworben, die eine Laufzeit von 25 Jahren nebst entsprechend gestaffelter Bonuszinsen veranschaulichten.

Niedersachsens Sparkassen sind nicht die einzigen, die mit drastischen Schritten versuchen, die Auswirkungen der Nullzinspolitik abzumildern. Bundesweiter Vorreiter war die Leipziger Sparkasse . Im September kündigte die Münchner Sparkasse 28 000 Prämiensparverträge .

Mehr: Auch um die Zinsberechnung in Prämiensparverträgen gibt es Streit, eine Klage läuft bereits. Die Diskussion betrifft aber nicht nur Sparkassen.

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