Finanzen: Erdoğan und Trump - in Angst vereint - Sen. Mitt Romney wirft eine beunruhigende Theorie über Trump und die Türkei auf - PressFrom - Deutschland

Finanzen Erdoğan und Trump - in Angst vereint

18:05  18 oktober  2019
18:05  18 oktober  2019 Quelle:   msn.com

Erdogan droht EU wegen Kritik an Syrien-Offensive mit Flüchtlingsflut

  Erdogan droht EU wegen Kritik an Syrien-Offensive mit Flüchtlingsflut Erdogan droht EU wegen Kritik an Syrien-Offensive mit FlüchtlingsflutSollten die Europäer den Armee-Einsatz als Besatzung brandmarken, werde die Türkei den Weg für Flüchtlinge nach Europa wieder frei machen, sagte Erdogan vor Abgeordneten seiner AKP am Donnerstag. "Wir werden die Tore öffnen und 3,6 Millionen Flüchtlinge auf den Weg schicken." Europa sei nicht ehrlich und habe noch nie die Wahrheit gesagt. Die EU-Kommission bekräftigte ihre Kritik und forderte die Türkei zur Erfüllung ihrer Pflichten als Beitrittskandidat auf.

Trump wollte die Last der Türkei aufbürden und aus Syrien abziehen, deshalb gab er Erdoğan grünes Licht. Putin drückte zunächst ein Auge vor der Offensive zu, denn sie würde die USA aus Syrien entfernen und die Kurden Washington entfremden, aber Moskau und Damaskus in die Arme treiben.

US-Präsident Trump hat seinem Amtskollegen Erdoğan einen kuriosen Brief geschrieben. US-Vizepräsident Pence reiste nach Ankara, um zu Am Nachmittag saßen Pence und Erdoğan im Präsidentenpalast auf hohen weißen Sesseln mit einem Sicherheitsabstand von mehreren Metern

Die Syrien-Strategie von Trump und Erdoğan war offenbar nicht komplett durchdacht. © SAUL LOEB/AFP Die Syrien-Strategie von Trump und Erdoğan war offenbar nicht komplett durchdacht.

Den beiden Staatschefs scheint klar zu werden, was für ein Desaster sie in Syrien angerichtet haben. Doch ob der vorläufige Waffenstillstand viel bringt, ist fraglich. Einen Sieger gibt es immerhin schon: Assad.

So einig waren sich Amerika und die Türkei selten. Ankara feiert einen "Sieg" in Syrien, und Donald Trump feiert sich selbst. "Härte und Liebe" gegenüber der Türkei habe diesen "unkonventionellen" diplomatischen Erfolg ermöglicht, jubelt der US-Präsident. In Wahrheit aber war es wohl die Angst vor dem, was sie da gemeinsam im Norden Syriens angerichtet haben, die Washingtons Emissäre nach Ankara trieb und die Türken in einen vorläufigen Waffenstillstand einwilligen ließ.

"Seien Sie kein Narr!"

  Der US-Präsident hat seinem türkischen Amtskollegen vergangene Woche einen Brief geschrieben. Darin warnt er Erdoğan vor einem Einmarsch in Nordsyrien - mit recht ungewöhnlichen Worten.• Wenn er in Syrien einfalle, werde er als "Teufel" in Erinnerung bleiben, schrieb Trump an Erdoğan.

Zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan hat es ein Telefongespräch wegen der Lage in Syrien gegeben.

Erdogan und Trump : Rüpel-Konkurrenz. Ein Kommentar von Reinhard Veser. Offensive in Nordsyrien : Erdogan verspottet Trump . Der türkische Präsident verspottet nicht nur den deutschen Außenminister Maas, sondern auch den amerikanischen Präsidenten Trump für dessen Tweets.

Es war der von Trump persönlich befohlene US-Truppenrückzug aus der Region, der dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan den Freibrief für den Angriff gab. Schon in den ersten Tagen der Offensive waren in Syrien wieder Zehntausende auf der Flucht, es gab viele Tote und Verletzte, und dies auf beiden Seiten der türkisch-syrischen Grenze. Dass die von Amerika im Stich und sich selbst überlassene syrische Kurdenmiliz YPG auch auf türkisches Gebiet zurückschießen würde, hatte Ankara wohl irgendwie nicht bedacht. Die Türkei konnte ihre eigene Bevölkerung nicht schützen, auch in den türkischen Grenzstädten ergriffen die Menschen die Flucht.

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Türkische Syrien-Offensive: USA verkünden „Waffenruhe“ – Türkei spricht von „Unterbrechung“

  Türkische Syrien-Offensive: USA verkünden „Waffenruhe“ – Türkei spricht von „Unterbrechung“ Die Türkei will die Kämpfe im Norden Syriens für fünf Tage einstellen. Das soll kurdischen Einheiten Zeit geben für den Rückzug aus der Grenzregion. US-Vize-Präsident Mike Pence hat sich nach eigenen Angaben mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf eine Waffenruhe für den Nordosten Syriens verständigt. Die Türkei habe zugesichert, alle militärischen Aktionen für 120 Stunden zu unterbrechen, sagte Pence am Donnerstag nach Beratungen in Ankara. Während der Waffenruhe könne die Kurden-Miliz YPG aus der Region abziehen. Der Militäreinsatz der Türkei werde enden, sobald die YPG komplett aus abgezogen ist.

Der türkische Präsident Erdoğan hat die Einladung des russischen Präsidenten Putin angenommen, nach Russland zu kommen, um das Thema Syrien zu besprechen. Dies vereinbarten beide Seiten in einem Telefonat. Es geht um die Vermeidung militärischer Konfrontationen in Syrien.

Trump ermahnt Erdoğan darin, er wolle sicher nicht für den Tod Tausender Menschen verantwortlich sein. Andernfalls werde die US-Regierung die türkische Wirtschaft zerstören. Die kurdische Seite sei zu Verhandlungen bereit, schrieb Trump demnach weiter. "Sie können ein großartiges Abkommen

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Als die ersten Gefangenen der Terrormiliz Islamischer Staat in dem Kugelhagel die Gunst der Stunde nutzten und sich davon machten, wirkte dies wie eine Sturmwarnung, nicht nur in Washington, sondern auch in Moskau. In Ankara dürfte es ebenfalls einigen Leuten bange geworden sein, schließlich hat es in der Türkei in der Vergangenheit verheerende Anschläge des IS gegeben. Dann kündigten die syrischen Kurden auch noch offiziell ihre Verantwortung für alle IS-Häftlinge auf, weil sie sich selbst zu verteidigen hätten. Spätestens da musste allen klar sein, welches Chaos nur neun Tage Krieg in Nordsyrien angerichtet hatten.

Gegen die Angst hilft gewöhnlich lautes Singen. Deshalb wird die Einigung von Ankara nun bejubelt. Nur, was haben US-Vize-Präsident Mike Pence und Erdoğan wirklich in den viereinhalb Stunden am Verhandlungstisch erreicht? Die Waffen sollen für 120 Stunden schweigen, das ist uneingeschränkt zu begrüßen, weil es den Menschen auf beiden Seiten der Grenze eine Atempause gibt. Amerika und die Türkei aber haben ihren Deal ohne den Diktator in Damaskus gemacht, der keine türkischen Truppen auf syrischem Territorium dulden will.

Erdoğan und Trump - in Angst vereint

  Erdoğan und Trump - in Angst vereint Erdoğan und Trump - in Angst vereintSo einig waren sich Amerika und die Türkei selten. Ankara feiert einen "Sieg" in Syrien, und Donald Trump feiert sich selbst. "Härte und Liebe" gegenüber der Türkei habe diesen "unkonventionellen" diplomatischen Erfolg ermöglicht, jubelt der US-Präsident. In Wahrheit aber war es wohl die Angst vor dem, was sie da gemeinsam im Norden Syriens angerichtet haben, die Washingtons Emissäre nach Ankara trieb und die Türken in einen vorläufigen Waffenstillstand einwilligen ließ.

Sandra Maischberger: In der Talk-Show ging es um Trump , Syrien und Halle. Es war ein Riesenfehler von Donald Trump , die US-Truppen aus den syrischen Kurdengebieten abzuziehen und somit Türkei und Russland die Tür zu öffnen.

Der türkische Präsident Recep Erdoğan hat einen Brief vom US-Präsidenten Donald Trump ignoriert. Trump sprach über die Folgen der syrischen Offensive. Darüber hinaus forderte der amerikanische Führer einen «Deal». Erdoğan warf Trumps Brief einfach weg.

Die Türkei möchte jedoch immer noch ein Gebiet zur "Schutzzone" unter ihrer Kontrolle machen, das größer ist als der Libanon. Dabei dürfte sie sich künftig auf die Zustimmung Amerikas berufen. Die syrischen Kurden aber sagen, die Abmachung gelte nur für ein viel kleineres Territorium. Es gibt noch weit mehr Luftlöcher in der Vereinbarung.

Die USA und die Türkei versprechen darin eine gemeinsame Bekämpfung des IS, aber wie soll das gehen? Werden die US-Truppen ihren Abzug absagen? Nur was machen sie dann ohne ihre kurdischen Fußtruppen? Die haben die Seiten gewechselt und sich zum Selbstschutz Damaskus unterstellt. Wenn es also einen Sieger gibt, dann ist es Diktator Baschar al-Assad. Wie er diesen Vorteil nutzen wird - gegen den Erzfeind Türkei - ist offen. Für die Türkei bedeutet das: Sie wird eine Verständigung mit den Kurden finden müssen, auch für ihren inneren Frieden, bevor sich neue Fronten auftun.

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