Finanzen Die Rechnung des Pannen-Flughafens: Berliner Steuerzahler zahlen für BER mehr als eine Milliarde Euro

17:00  20 oktober  2019
17:00  20 oktober  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Barça schuldet Liverpool noch 100 Millionen Euro aus Coutinho-Transfer

  Barça schuldet Liverpool noch 100 Millionen Euro aus Coutinho-Transfer ​Die stolze Summe von 145 Millionen Euro hat der ​FC Barcelona an den ​FC Liverpool bezahlt, um sich ab dem Sommer 2018 die Dienste von Philippe Coutinho zu sichern. Viel mehr wollten sie diese Summe zahlen, denn getan haben sie dies wohl noch nicht: Es fehlen noch immer rund 100 Millionen Euro! Durch den Finanzbericht des FC Barcelona zur Saison 2018/2019, der jährlich veröffentlicht wird, wurde klar, dass der Verein noch ungefähr 260 Millionen Euro Schulden bei anderen Vereinen hat. Ganze 100 Millionen Euro davon stehen noch dem FC Liverpool aus, der bislang nur knapp ein Drittel für den Coutinho-Transfer (145 Millionen Euro exklusive Boni) bekommen hat.

Die Rechnung des Pannen - Flughafens : Berliner Steuerzahler zahlen für BER mehr als eine Milliarde Euro . Wenn alles gut läuft, geht der Flughafen BER in einem Jahr in Betrieb. Berlins Steuerzahler hätten für das Bauprojekt dann 1,08 Milliarden Euro gezahlt .

Die Rechnung des Pannen - Flughafens : Berliner Steuerzahler zahlen für BER mehr als eine Milliarde Euro . Wenn alles gut läuft, geht der Flughafen BER in einem Jahr in Betrieb. Berlins Steuerzahler hätten für das Bauprojekt dann 1,08 Milliarden Euro gezahlt .

Wenn alles gut läuft, geht der Flughafen BER in einem Jahr in Betrieb. Berlins Steuerzahler hätten für das Bauprojekt dann 1,08 Milliarden Euro gezahlt.

Teure Dauerbaustelle BER © Foto: Manfred Thomas Tsp Teure Dauerbaustelle BER

Ein Jahr vor der voraussichtlichen Eröffnung des Flughafens BER wird es Zeit, eine kostenmäßige Bilanz des Großprojekts zu ziehen, das im Laufe der Jahre zum größten Bauskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte avancierte. Aber fangen wir mit den guten Nachrichten an: Ab 2024 rechnet die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) mit positiven Jahresüberschüssen. So steht es jedenfalls im aktuellen Businessplan des Unternehmens, wie die FBB dem Tagesspiegel bestätigte.

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Für die BER -Finanzlücke von fast 800 Millionen Euro müssen zur Hälfte die Steuerzahler aufkommen. Für den Flughafen BER , der am 31.Oktober 2020 in Betrieb gehen soll, soll der Steuerzahler Nach den Zahlen verschärfen sich die Finanzprobleme der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg Die 792 Millionen sind der Stand, nachdem es für die Milliarde eine Abfuhr gab.

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Die andere gute Nachricht ist, dass die Steuerzahler ab nächstem Jahr für den verkorksten Flughafenbau voraussichtlich nicht mehr zur Kasse gebeten werden. Berlin und Brandenburg zahlen bis Jahresende jeweils 49,9 Millionen Euro ein, das sind die letzten Raten eines Gesellschafterdarlehens. Das war’s dann hoffentlich.

Die Bankkredite und das Geld, das der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg bisher in den Hauptstadt-Airport gesteckt haben, reichen nach Aussagen der scheidenden FBB-Finanzchefin Heike Fölster bis ins erste Quartal 2021 hinein. Derzeit liegen noch 800 Millionen Euro zur freien Verfügung auf den Konten des Unternehmens.

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Soll der Berliner Flughafen Tegel schließen? Wann dürfen Flugzeuge nachts auf dem künftigen Airport BER Die Berliner haben sich bekanntlich in einem Volksentscheid am Tag der Bundestagswahl dafür Kosten, die auch die Brandenburger und alle deutschen Steuerzahler mittragen müssten.

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Anschließend nimmt die FBB, um bis 2025 über die Runden zu kommen, einen weiteren Kredit in Höhe von 400 Millionen Euro auf. Seit Anfang des Jahres wird mit den Banken verhandelt. Ab Mitte des Jahrzehnts will sich der Flughafen BER komplett aus eigener Kraft finanzieren.

Das gilt auch für das gewaltige Ausbauprogramm, mit dem die Abfertigungskapazitäten des Airports bis 2040 auf 55 Millionen erhöht werden sollen. Geplant sind Leasing-Finanzierungen ohne Beteiligung der öffentlichen Hand.

Für den Ausbau bis 2030 (für 48 Millionen Passagiere) geht die Flughafengesellschaft „weiterhin von 2,3 Milliarden Euro Kosten aus“, teilte die FBB auf Anfrage mit – auch wenn andere schon mit bis zu drei Milliarden Euro rechnen.

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Ursprünglich sollte der Berliner Flughafen rund zwei Milliarden Euro kosten, nun steuert er auf die Sieben- Milliarden -Marke zu. Durch die Verschiebung des Eröffnungstermins des Hauptstadtflughafens BER auf Oktober 2020 kommen auf die Steuerzahler wahrscheinlich weitere

Flughafen Willy-Brandt, Flughafen Berlin Brandenburg: Der Flughafen BER haten den Steuerzahler bislang über fünf Milliarden Euro gekostet. Im August habe der Aufsichtsrat beschlossen, die Schächte für 10 Millionen Euro zu sanieren.

Und was hat der BER bisher gekostet? Das Unternehmen geht in seiner aktuellen Prognose von Gesamtkosten in Höhe von 5,932 Milliarden Euro aus. Darin enthalten sind 4,566 Milliarden Euro für Planung und Bau, hinzu kommen 765,8 Millionen Euro für den Schallschutz.

Die Finanzierungskosten (Zins und Tilgung der Kredite) sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Laut Handelsgesetzbuch ist die FBB dazu auch nicht verpflichtet, aber aus Gründen der Kostentransparenz sollten diese Ausgaben nicht unter den Tisch fallen.

Seit 2005, als das Bauprojekt nach der Planfeststellung offiziell gestartet wurde, weisen die Geschäftsberichte des Unternehmens rund 1,1 Milliarden Euro Finanzierungskosten aus. Einschließlich dieser Ausgaben kommen wir also auf knapp 7,1 Milliarden Euro, die der Flughafen voraussichtlich kostet.

Land Berlin zahlt nur einen kleinen Teil der Summe

Von dieser gewaltigen Summe musste das Land Berlin nur einen relativ kleinen Beitrag leisten. Von 2005 bis 2019 wurden aus dem Landeshaushalt insgesamt 1,084 Milliarden Euro an die Flughafengesellschaft ausgezahlt. Davon 674 Millionen Euro als Kapitalzuführung und 410 Millionen Euro als Gesellschafterdarlehen. Ob diese Darlehen jemals zurückgezahlt werden, ist offen. Frühere Gesellschafterdarlehen wurden inzwischen vollständig in Eigenkapital umgewandelt.

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Der Bundestag wird die Steuerzahler im neuen Jahr einem Bericht zufolge fast eine Milliarde Euro kosten. Als Grund für die immensen Personalkosten wird die gestiegene Zahl der Abgeordneten genannt. Der aktuelle Bundestag hat 709 Abgeordnete – somit fast 100 mehr als vor zehn Jahren.

Dem Berliner Hauptstadtflughafen geht das Geld aus: Für die Inbetriebnahme und den Ausbau des Flughafens BER sollen der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg bis zu eine Milliarde Euro fehlen.

Als Miteigentümer hält Berlin 37 Prozent der FBB-Anteile. Gleiches gilt für Brandenburg, während der Bund sich mit 26 Prozent begnügt. Alle drei Gesellschafter haben demnach rund 2,9 Milliarden Euro der Flughafenkosten übernommen. Den großen Rest von 4,2 Milliarden Euro musste das staatliche Unternehmen mit Hilfe von Großkrediten und Eigenmitteln selber stemmen.

Diese Kraftanstrengung widerspiegelt sich auch in den Bilanzen der Flughafengesellschaft. Nach der ersten Verschiebung der BER-Eröffnung im Sommer 2010 schrieb das Unternehmen durchgängig rote Zahlen. Im Jahresdurchschnitt betrugen die Verluste zwischen 2012 und 2018 etwa 125 Millionen Euro.

Ohne die milliardenschweren Finanzhilfen der öffentlichen Hand, die zusätzlich für die Bankkredite bürgen musste, wäre die Flughafengesellschaft schon vor Jahren in die Pleite gerutscht. Als der Aufsichtsrat im Dezember 2004 das erste Finanzierungskonzept abgesegnet hatte, konnte sich noch niemand vorstellen, welches Abenteuer in den nächsten 15 Jahren zu überstehen war.

Damals wurden die Kosten für Planung und Bau auf lediglich 1,983 Milliarden Euro beziffert. Im September 2003 ging der damalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) sogar nur von einem „Gesamtaufwand von 1,6 Milliarden Euro bis zur Inbetriebnahme“ aus.

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Die finanzielle Lage des Flughafens BER war nur vorübergehend gesichert. Am 19. Am BER müssten die Airlines deutlich höhere Start- und Landegebühren zahlen als an den alten Flughäfen Tegel und Schönefeld. Pleiten, Pech und Pannen : Der neue Flughafen „Willy Brandt“ in

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Mit der Umplanung und Erweiterung des BER-Terminals (von ursprünglich 220 000 Quadratmeter auf letztlich 360 000 Quadratmeter) sowie den massiven Problemen mit der Brandschutzanlage und Verkabelung nahm das Unheil seinen Lauf. Schon 2009 stieg die Kostenprognose auf 2,8 Milliarden Euro. Davon sollten 2,4 Milliarden Euro über Langfristkredite, an denen acht Banken beteiligt waren, finanziert werden.

Freundlich genehmigt von der EU-Kommission und zu 100 Prozent staatlich verbürgt. Hinzu kam eine Kapitalzuführung zulasten der drei staatlichen Gesellschafter in Höhe von 430 Millionen Euro.

Dass der BER privatisiert wird, ist unwahrscheinlich

In mehreren Sprüngen, jeweils verbunden mit neuen Eröffnungsterminen, erhöhte sich der Finanzbedarf auf die aktuell kalkulierten 5,9 Milliarden Euro. Das lag hauptsächlich an den Bauproblemen, aber auch am Schallschutzprogramm, dessen Kosten nach strengen Gerichtsurteilen von ursprünglich geschätzten 80 Millionen Euro auf 765 Millionen Euro anstiegen.

Nach jeder neuen Kostenkalkulation mussten die Gesellschafter mit neuen Darlehen und Kapitalzuschüssen einspringen. Ab 2012 zahlten sie zusätzlich 1,2 Milliarden Euro ein, ab 2015 weitere 1,1 Milliarden Euro und ab 2018 noch einmal 508 Millionen Euro, um den Flughafen BER zu retten.

Zwischenzeitlich wurde vermutet, dass zumindest der Bund dem Desaster entfliehen und seine Anteile verkaufen wolle. Dabei wurde allerdings übersehen, dass alle drei Gesellschafter bereits vor zehn Jahren eine „Beständigkeitserklärung“ abgegeben haben. Damit verpflichteten sie sich, ihre Anteile bis mindestens zwei Jahre nach der Eröffnung zu halten. Also bis zum Herbst 2023.

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Er konnte und wollte die Verantwortung als Spieler und Mannschaftskapitän nicht umsetzen, denn dazu gehört eines mehr , als nur Tore zu schießen und sich bejubeln zu lassen: Haltung.“ Die Rechnung des Pannen - Flughafens : Berliner Steuerzahler zahlen für BER mehr als eine Milliarde Euro .

Flughafen Berlin -Brandenburg: BER -Kosten steigen auf 7,3 Milliarden Euro . Die Kosten für den neuen Hauptstadtflughafen bei Berlin steigen voraussichtlich auf mehr als sieben Milliarden Euro . Der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) bestätigte am Freitag, dass ihm Zahlen

Sollte sich anschließend ein Gesellschafter verabschieden, hätten die anderen ein Vorkaufsrecht. Eine Privatisierung des BER wird es auf absehbare Zeit wohl nicht geben.

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