Finanzen: China kündigt Strafzölle auf US-Exporte in Milliardenhöhe an - Chinas Handel mit den USA schrumpft, da sich der Zollkrieg verschlechtert - PressFrom - Deutschland

Finanzen China kündigt Strafzölle auf US-Exporte in Milliardenhöhe an

22:40  21 oktober  2019
22:40  21 oktober  2019 Quelle:   msn.com

China und die USA: Wie der Handelskrieg die Weltwirtschaft gefährdet

  China und die USA: Wie der Handelskrieg die Weltwirtschaft gefährdet China und die USA: Wie der Handelskrieg die Weltwirtschaft gefährdetEigentlich hätte es eine Woche der Entspannung werden sollen. Doch vor den wichtigen Gesprächen von Chinas Vizeregierungschef Liu He am Donnerstag und Freitag in Washington haben sich die Beziehungen zwischen den Wirtschaftsmächten weiter verschlechtert.

China will neue Strafzölle auf US-Exporte erheben. Über den Antrag berät der WTO-Streitschlichtungsausschuss am 28. Oktober. © Foto: Feng Li/GETTY IMAGES/POOL/EPA/dpa China will neue Strafzölle auf US-Exporte erheben. Über den Antrag berät der WTO-Streitschlichtungsausschuss am 28. Oktober.

China will neue Strafzölle auf US-Exporte im Umfang von 2,4 Milliarden Dollar (2,15 Mrd Euro) erheben. Das geht aus einen bei der Welthandelsorganisation (WTO) veröffentlichten Schreiben hervor.

Über den Antrag berät am 28. Oktober der WTO-Streitschlichtungsausschuss. Die USA könnten Einspruch erheben, dann würden Schlichter über die Höhe der Summe entscheiden.

Hintergrund ist ein Streitfall aus dem Jahr 2012. China beschwerte sich damals über amerikanische Ausgleichszölle. Die hatte Washington verhängt, weil China nach US-Überzeugung Staatsunternehmen unerlaubte Subventionen zahlte. WTO-Schlichter bemängelten das US-Vorgehen, woraufhin die USA ihre Ausgleichszölle anpassten. China ging das nicht weit genug, und im Juli 2019 bestätigten WTO-Schlichter, dass die USA frühere Urteile nicht vollständig umgesetzt hatten.

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  China und die USA: Wie der Handelskrieg die Weltwirtschaft gefährdet Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigen sich vor dem Börsenstart vorsichtig, der Leitindex wird kaum bewegt erwartet. Gespannt blicken Händler auf die anstehenden Gespräche zwischen den USA und China.

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Nach den WTO-Statuten stehen der Gegenpartei dann Strafzölle zu. So war es auch im Fall rechtswidriger Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus. WTO-Schlichter hatte den USA daraufhin Anfang Oktober Strafzölle auf EU-Importe im Wert von 7,5 Milliarden Dollar erlaubt. Die ersten Zusatzzölle auf Flugzeuge, Käse, Wein und Öl traten vergangene Woche in Kraft.

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