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Finanzen Lumdatalbahn: Sie wollen ihren Zug zurück

15:45  17 november  2019
15:45  17 november  2019 Quelle:   zeit.de

BGH lässt späten Widerruf von Auto-Kreditverträgen nicht zu

  BGH lässt späten Widerruf von Auto-Kreditverträgen nicht zu Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Versuch von zwei Klägern gestoppt, mit Autokäufen verbundene Kreditverträge nachträglich zu widerrufen. Der XI. Zivilsenat wies am Dienstag in Karlsruhe zwei Revisionen gegen Urteile des Oberlandesgerichts (OLG) Köln zurück. (Az: XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19).Zwar betonte der Vorsitzende Richter Jürgen Ellenberger, dass es nur um kreditrechtliche Fragen und nicht um das Abgasproblem von Dieselautos gehe. Eine Entscheidung zugunsten der Autokäufer hätte aber dennoch große Bedeutung für Besitzer älterer Fahrzeuge mit Dieselmotoren gehabt, die ihre Autos loswerden wollen.

Auf dieser Webseite stellen wir die Lumdatalbahn und unseren Ziele uns Aktivitäten vor. auf der Webseite des Vereins Lumdatalbahn e . V.! Wir setzen uns für den Erhalt und die Reaktivierung der Lumdatalbahn ein.

Radiobeitrag über die Stillegung der Lumdatalbahn zum Jahresende 2016. Gesprächspartner sind Manfred Lotz, 1. Vorsitzender des Vereins Lumdatalbahn und

Im hessischen Lumdatal kämpfen Aktivisten seit fast 40 Jahren dafür, die Regionalbahn zu reaktivieren. Plötzlich sind sie ihrem Ziel so nah wie nie.

Kerstin Lotz und ihre Mitstreiter präsentieren ihr Baby: die Zugstrecke, die der Verein seit Jahrzehnten instandhält. © Lena Mucha für ZEIT ONLINE Kerstin Lotz und ihre Mitstreiter präsentieren ihr Baby: die Zugstrecke, die der Verein seit Jahrzehnten instandhält.

Auf dem Land sind viele Menschen vom Auto abhängig. Wie kann man ihnen klimafreundliche Mobilität ermöglichen? Dies ist der erste Teil unserer Serie "Die Mobilmacher". Wir beginnen im Lumdatal.

An den Regionalzug erinnern sich im Lumdatal nur noch die Älteren. Die Kabel der Signalanlagen sind gekappt, die Ampeln an den Bahnübergängen leuchten schon lange nicht mehr. Gras und Sträucher wuchern auf den Gleisen, die mitten im hessischen Kleinstädtchen Allendorf zwischen Fachwerkhäusern liegen.

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Wir setzen uns für den Erhalt und der Reaktivierung der Lumdatalbahn ein. Als kleines Dankeschön für das Engagement zur Reaktivierung der Lumdatalbahn überreichte der Vorstand des Lumdatalbahnvereins symbolisch einen Zug mit Hessenwappen und Zielausrichtung Rabenau-Londorf.

Linienbusse der Linie 371 sind bekanntlich speziell in der Hauptverkehrszeit in der Lastrichtung nach Gießen seit vielen Jahren überbesetzt und stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen. Da bietet die Lumdatalbahn als Alternative doch hinreichend Sitzplätze.

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Jahrzehntelang tuckerte entlang des Flüsschens Lumda eine Regionalbahn, von Lollar über Allendorf schob sie sich den Hügel hinauf bis nach Londorf. Die Strecke verband die Gemeinden mit Gießen. Doch dann gab die Bahn die Strecke auf. Am 30. Mai 1981 fuhr der letzte Zug. Es war das Ende der Bahn im Lumdatal – und der Beginn einer Bürgerinitiative, die für ihre Rückkehr kämpft. Heute ist sie ihrem Ziel näher denn je.

"Dieses niedrige Gestrüpp hier ist kein Problem", sagt Kerstin Lotz, 50, und zeigt auf hüfthohe Pflanzen, die sich ihren Weg zwischen rissigen Holzschwellen bahnen. Neben ihr gehen an diesem trüben, kalten Novembernachmittag in Allendorf zwei Männer und zwei Frauen die Schienen entlang. In einer Schwelle steckt ein rostiger Nagel, die Zahl 53 ist eingeprägt. Es ist das Jahr, in dem die Schwelle verbaut wurde.

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Die Landesregierung will die Entwicklung umdrehen und möglichst bald vier Strecken zurück ans Netz bringen. Doch in den betroffenen Gemeinden regt sich Und es soll nicht bei der Lumdatalbahn bleiben: Drei weitere Bahnstrecken hat das Verkehrsministerium ausgemacht, die bald wieder ans

Eine Führerstandsmitfahrt auf der Lumdatalbahn zwischen Gießen und Mainzlar, sowie zurück .

Gefährlicher als die jungen Pflanzen seien dornige Büsche und die Wurzeln großer Bäume, sagt Lotz. Die könnten die Strecke beschädigen. Deshalb schneiden die Aktivistinnen und Aktivisten sie regelmäßig frei. Lotz bückt sich, hebt abgeschnittene Zweige auf und wirft sie fort. Linkerhand erinnert ein dreistöckiges Backsteingebäude an frühere Zeiten: der alte Bahnhof von Allendorf, heute ein Wohnhaus im Privatbesitz.

Die kleine Gruppe inspiziert den Zustand der Schienen. Viel wichtiger aber: Sie präsentiert ihre Strecke. Ihr Baby, das sie seit fast vier Jahrzehnten mit Sensen, Sägen und Scheren hegt. Ohne den Einsatz des Vereins wäre die alte Strecke heute in weit schlechterem Zustand. "Aber vor allem geht es darum, dass die Leute nicht vergessen: Hier sind Gleise. Das ist und bleibt eine Zugstrecke", sagt Lotz.

Früher war hier in Londorf der Endbahnhof der Strecke. © Lena Mucha für ZEIT ONLINE Früher war hier in Londorf der Endbahnhof der Strecke.

Seit einigen Jahren sieht auch die Bundesregierung wieder Potenzial in alten Schienen. Die Mobilität der Zukunft, scheint es, stammt zum Teil aus der Vergangenheit. Züge sind umweltfreundlicher, effizienter, platzsparender als Autos. Die Bahn will ihr Netz ausbauen und die Zahl der Fahrgäste bis 2030 verdoppeln. Neue Schienen zu verlegen ist aufwendig und teuer. Warum also nicht bereits vorhandene, stillgelegte Strecken wieder befahren?

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Hier finden Sie Informationen, welche Entschädigung Ihnen bei Zugverspätungen, verpassten Anschlüssen oder ausgefallenen Zügen Sie können bei uns Ihre Fahrgastrechte für alle Züge der Deutschen Bahn geltend machen: S -Bahn, RB, RE, IRE, IC/EC, IC Bus, ICE sowie Nachtzüge.

Wir setzen uns für den Erhalt und der Reaktivierung der Lumdatalbahn ein. Auf dieser Webseite stellen wir die Lumdatalbahn und unseren Ziele uns Aktivitäten vor. Lumdatalbahn e .V. bei Facebook. Mitglied im DBV.

Die Lumdatalbahn ist ein typisches Beispiel für die Misere der Regionalzüge in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren. Am Schienenverkehr wurde vor allem auf dem Land gespart. Veraltete Züge fuhren im Schneckentempo mit einer Taktung, die dem Lebensrhythmus der Menschen nicht mehr entsprach. Immer weniger Fahrgäste stiegen ein, immer mehr Strecken wurden stillgelegt.

Als aber ab 1979 eine neue Intercity-Strategie ­den Fernverkehr unerwartet wieder beliebter machte, begann eine Diskussion. Könnten nicht auch auf dem Land moderne Züge im Stundenrhythmus fahren? Einige Länder probierten es auf eigene Kosten aus, teils recht erfolgreich. Die Erfahrungen dieser Jahre mündeten in die Bahnreform von 1994, die den Regionalverkehr komplett zur Ländersache machte. Seitdem erhalten die Länder für ihre Regionalzüge Geld vom Bund. Bahnfahren auf dem Land wurde wieder attraktiv.

Trotzdem hat die Bahn seit 1994 auf mehr als 3.600 weiteren Kilometern Schiene den Personenverkehr eingestellt. Sie sollte für den damals geplanten Börsengang möglichst profitabel werden. 855 Kilometer wurden im gleichen Zeitraum nach und nach reaktiviert. Weitere Strecken sollen folgen. Und die Lumdatalbahn hat es immerhin in den hessischen Koalitionsvertrag geschafft.

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Wir setzen uns für den Erhalt und der Reaktivierung der Lumdatalbahn ein. Auf dieser Webseite stellen wir die Lumdatalbahn und unseren Ziele uns Aktivitäten vor.

Отмена. Месяц бесплатно. sie wollen die menschen um 80% reduzieren. Wenebeinhartdoku.

In Lotz' Esszimmer hängt ein Foto einer Sonderfahrt ins Lumdatal Anfang der Neunzigerjahre. © Lena Mucha für ZEIT ONLINE In Lotz' Esszimmer hängt ein Foto einer Sonderfahrt ins Lumdatal Anfang der Neunzigerjahre.

"Sieht doch ganz gut aus", sagt Lotz nach wenigen Metern. Sie ist mit ihren 50 Jahren eines der jüngeren Mitglieder. Heute laufen bei ihr alle Fäden zusammen. Sie redet viel und verbringt, wie sie selbst sagt, keinen Tag ohne die Lumdatalbahn. "Hätte mich vor zehn Jahren jemand gefragt, ob ich mich für Eisenbahnen interessiere, hätte ich laut gelacht." Sie wollte sich engagieren und stieß zufällig auf den Verein. "Dann hat es mich gepackt", sagt sie.

Ihren Vorstandskollegen erklärt sie heute, was in den letzten drei Tagen passiert ist: Eine Fachfirma hat einen Teil der Strecke freigeschnitten, alle paar Meter liegen Zweige im Gleis. Seit zwei Jahren leistet sich der Verein diese professionelle Unterstützung, viele der Ehrenamtlichen sind mittlerweile zu alt für die körperliche Arbeit. Leisten können sie sich das nur, weil der Landkreis Gießen die Aktion bezuschusst.

Für den Landkreis sind die Aktiven um Lotz ein Glücksfall. Alle Parteien stimmten zuletzt im Kreistag für die Reaktivierung der Bahn. Doch bevor wirklich ein Zug fahren kann, müssen 28 Bahnübergänge, acht Brücken, sechs Bahnsteige und mehr als 14 Kilometer Schiene überprüft, instandgesetzt und an heutige Standards angepasst werden. Der Verein sammelt alle Gutachten, alle historischen Dokumente, er kennt alle Zahlen und stellt auf jeden Krämermarkt einen Infostand, um mit den anderen Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

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Unser Verein Lumdatalbahn war mit Ihrer Hilfe so aktiv wie noch nie in seiner Geschichte. Wir wollen wieder einmal ganz deutlich zeigen, dass sehr viele

Der Lumdatalbahn e .V. kämpft für die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Lollar und Londorf in Mittelhessen. Unser Verein setzt sich für die Wiederinbetriebnahme der Lumdatalbahn in Hessen ein. Mit dem Zug kommt man bequemer, schneller und praktischer ans Ziel!

Kerstin Lotz hat sich früher nicht besonders für Züge interessiert. Heute ist ihr Haus voll von ihnen. © Lena Mucha für ZEIT ONLINE Kerstin Lotz hat sich früher nicht besonders für Züge interessiert. Heute ist ihr Haus voll von ihnen.

Lotz kennt auch diese Zahl: elf Millionen Euro. So viel soll die Reaktivierung nach der jüngsten Schätzung eines Planungsbüros kosten. Inzwischen aber steht fest: Das wird nicht reichen. Lohnt sich das alles also überhaupt? Über diese Frage wird im Lumdatal seit Jahrzehnten gestritten. Das Problem: Bisher gelten für die kleine Bimmelbahn auf dem Land die gleichen Bewertungskriterien wie für eine ausgelastete S-Bahnstrecke in der Großstadt. Im Fall der Lumdatalbahn gab es mehrere Kosten-Nutzen-Analysen, manche waren positiv, andere negativ. Fest steht: Das aktuelle Konzept wäre nach diesem standardisierten Bewertungsverfahren zu teuer.

Doch es gibt Hoffnung. Vorhaben, die weniger als 50 Millionen Euro kosten, dürfen die Länder theoretisch nach abweichenden Kriterien bewerten. Bisher gab es kein solches Verfahren. Aber nun hat Hessen als erstes Land Kriterien erarbeitet, die Projekten auf dem Land gerecht werden sollen.

"Das war der Durchbruch", sagt die Gießener Landrätin Anita Schneider. Die Lumdatalbahn soll im Frühjahr eines der Pilotprojekte für das neue Verfahren werden. Und die Bahn könnte damit zum Vorbild werden: Läuft es in Hessen gut, könnten andere Länder das Verfahren übernehmen und bundesweit Dutzende Schienenprojekte im ländlichen Raum neu bewerten.

Der Bus fährt in einer Stunde von Londorf nach Gießen, die Bahn bräuchte halb so lang. © Lena Mucha für ZEIT ONLINE Der Bus fährt in einer Stunde von Londorf nach Gießen, die Bahn bräuchte halb so lang.

Seit dieser Nachricht, die vor wenigen Wochen aus dem hessischen Verkehrsministerium kam, glaubt auch Schneider: Die Bahn wird wieder fahren. Sie hat ebenfalls jahrelang dafür gekämpft. Als sie 2010 ins Amt kam, sagte die Bevölkerungsprognose dem Lumdatal den Niedergang voraus. Inzwischen sieht es etwas besser aus, aber beim Verkehr sieht Schneider weiterhin Nachholbedarf: "Der öffentliche Nahverkehr ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen geht", sagt sie.

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Laden Sie sich hier das barrierefreie Formular herunter. Weitere Tipps zum Ausfüllen finden Sie unten unter dem Punkt "In 4 Schritten zu Ihrer Entschädigung". Nachdem Ihre Verspätung auf dem Formular bestätigt wurde, tragen Sie bitte die benötigten Daten zu Ihrer Bahnreise in das

Von Londorf, dem Endpunkt der Strecke, braucht der Bus rund eine Stunde bis nach Gießen. Mit der Bahn würde die Fahrzeit auf eine halbe Stunde schrumpfen – für Pendlerinnen und Schüler ein großer Unterschied. Schneiders Vision: ein lebendiges Lumdatal mit weniger Autos. Denn derzeit haben im Landkreis nirgendwo so viele Einwohner einen Wagen wie hier. Vor allem in Allendorf hängen die Menschen am Auto, durchschnittlich hat jeder Einwohner 0,68 Pkw, Minderjährige eingerechnet.

Nach dem Spaziergang entlang der Schienen wärmen sich die Vereinsmitglieder bei Lotz zu Hause auf. © Lena Mucha für ZEIT ONLINE Nach dem Spaziergang entlang der Schienen wärmen sich die Vereinsmitglieder bei Lotz zu Hause auf.

Die Vereinsmitglieder sitzen inzwischen in Lotz' geheiztem Esszimmer bei Kaffee, Tee und Kuchen unter dem Bild eines großen Buddhas und eines Fotos der Lumdatalbahn. Im Treppenaufgang steht eine Modell-Regionalbahn, im Regal eine Sammlung von Tassen mit Eisenbahnmotiven, unter dem Fernseher sieht man Bücher über Eisenbahnen, im ehemaligen Kinderzimmer Ordner voller Dokumente und Zeitungsartikel, daneben Flyer einer Sonderfahrt, die der Verein auch noch organisiert. Mit einem historischen Zug soll es von Lollar nach Nürnberg gehen.

"Wir wollen die Leute dran erinnern, wie viel Spaß Bahnfahren macht", sagt Lotz. Kurz muss sie über ihre eigene Begeisterung lachen. "Ach, diese Bahn hat irgendwann eine Eigendynamik entwickelt", sagt sie. Auch bei den anderen Vereinsmitgliedern ist die Stimmung gut, alle sind sich einig: So nah am Ziel waren sie noch nie.

Allerdings ist nicht jeder Bewohner des Lumdatals begeistert. Die Gemeinde Lollar hat 2014 entlang der Strecke ein Neubaugebiet ausgewiesen, schnell waren hier Einfamilienhäuser gebaut. Einige Gärten reichen direkt bis an die Trasse, die Kinder spielen manchmal auf den Gleisen. Dass hier je wieder ein Zug fahren könnte, daran glaubte keiner mehr.

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Gezogen wird der Zug von einer Lokomotive der Baureihe 103, diese galt als der Star der ehemaligen Deutschen Bundesbahn. Dabei geht es um einen langfristig gültigen Eisenbahnfahrplan, an dem sich Streckenneu- und Ausbauten ebenso orientieren sollen wie RTL vor Ort beim Verein Lumdatalbahn .

Fährt bald so nah am Neubau ein Zug vorbei? © Lena Mucha für ZEIT ONLINE Fährt bald so nah am Neubau ein Zug vorbei?

Jetzt fühlen sich die Anwohner verraten. An diesem Abend sitzen sechs Männer und eine Frau in einer Gaststätte in Lollar zusammen. Vor zwei Jahren haben sie eine Bürgerinitiative gegründet, die Contra-LTBahn. Sie alle wohnen in verschiedenen Gemeinden entlang der Trasse und möchten erzählen, warum sie gegen die Reaktivierung sind: Lärm, Gefahr für die Kinder, Wertverfall ihrer Grundstücke. Und auch Schadstoffe – denn der Zug würde zunächst, wie viele Regionalbahnen, mit Diesel angetrieben und die Bahn setzt gegen das Unkraut entlang der Trassen das umstrittene Glyphosat ein.

"Uns haben damals alle gesagt, dass kein Personenzug mehr fährt", sagt Markus Trier, ein junger Vater. Jetzt sieht er die Bahn schon durch seinen Garten rumpeln. Ein anderer junger Mann, der nicht namentlich genannt werden möchte, betont: Es gehe nicht nur um persönliche Betroffenheit. Sie stellten das Projekt auch aus anderen Gründen in Frage. Könne man das Geld nicht sinnvoller einsetzen? Wer sage, dass die Mobilität der Zukunft wirklich auf der Schiene stattfinde? Noch dazu mit einem Dieseltriebwagen? Sie schlagen ein Buskonzept als Alternative vor.

Landrätin Schneider sagt, Politik müsse immer abwägen. "Der Kreistag ist zum Schluss gekommen, dass in diesem Fall das Allgemeinwohl überwiegt."

Viele reaktivierte Strecken sind erfolgreich, sie werden von weit mehr Menschen genutzt als erwartet. Aber im Lumdatal sind die Menschen an ihre Autos gewöhnt. Spricht man Passanten auf der Straße auf die Bahn an, reagieren viele skeptisch. "Verbratenes Geld", sagt eine alte Dame, die gerade mit einer Tupperdose aus der Allendorfer Kirchengemeinde kommt.

Da sind aber auch Menschen, die sich den Zug fast so sehr herbeisehnen wie die Mitglieder des Vereins der Lumdatalbahn. Manuela Schubert aus Londorf zum Beispiel. Ihr Sohn ist 16, geht in Allendorf zur Schule und will danach in Gießen eine Ausbildung machen. Die Familie bewältigt viele Strecken mit dem Bus. Aber das dauert, oft ist er überfüllt. "Der Zug? Wäre unsere Rettung."

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2024 oder 2025 könnte die Lumdatalbahn wieder fahren, schätzt Landrätin Schneider. Nach 40 Jahren Engagement ein absehbarer Zeitraum.

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