Finanzen Baerbock und Habeck machen es vor: Warum die anderen Parteien gern so eine Doppelspitze wie die Grünen hätten

09:55  20 november  2019
09:55  20 november  2019 Quelle:   msn.com

"Wir haben Innovationskraft verloren"

  Der Grünen-Vorsitzende spricht am SZ-Wirtschaftsgipfel über die Versäumnisse der Politik, in die deutsche Infrastruktur und Bildung zu investieren. Bei der Kanzler-Frage weicht Habeck aus. Irgendwann sitzen sie dann da vorn in diesen tiefen Sesseln, einander zugewandt, neugierig, aber auch ein bisschen ratlos: der Ältere, der den Jüngere für einen quasi jungen Mann hält, für einen mit Zukunft. Und der Jüngere, der sich gar nicht so sicher zu sein scheint, was für eine Zukunft das eigentlich sein soll. "Im Wandel gibt es Unsicherheit", sagt Robert Habeck irgendwann.

Buch nicht gebracht? (vergessen) 7. Warum antwortet der Schüler falsch? ( sich schlecht vorbereiten) 8. Warum hat er uns nicht gegrüßt? (nicht sehen) 9. Warum ist er gestern spät nach Hause gekommen? (einen wichtigen Auftrag erfüllen) 10. Warum ist die Mutter glücklich? (gesund werden) 11.

f) Die Grünen haben es erreicht, g) Die Friedensbewegung ist keine Partei , 1. dass sich nach dem Krieg gesellschaftlich so wenig verändert. hatte. 2. wurden Familien plötzlich getrennt.

Die Grünen zeigen: Für eine erfolgreiche Doppelspitze braucht es mehr als zwei Chefs. Baerbock und Habeck glänzen, weil sie sich nicht belauern. Ein Kommentar.

Annalena Baerbock und Robert Habeck, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. © Foto: Kay Nietfeld/dpa Annalena Baerbock und Robert Habeck, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.

Was unterscheidet die Grünen-Doppelspitze von allen anderen Parteiführungen? Wie der Grünen-Parteitag gezeigt hat, ist es der nachhaltig kooperative Stil. Er folgt dieser Erkenntnis: Wer integrativ wirken will, darf nicht nur so wirken. Was Annalena Baerbock und Robert Habeck auszeichnet, ist, dass sie einander Raum geben, damit jeder von beiden stark sein kann.

Grünen-Parteitag: Das Ende der Vorsicht

  Grünen-Parteitag: Das Ende der Vorsicht Die Grünen trauen sich wieder, von Verboten zu reden. Das ist sinnvoll. Denn ohne klare Regeln wird es in Deutschland keinen effektiven Klimaschutz geben. © Ina Fassbender/​AFP/​Getty Images Annalena Baerbock und Robert Habeck beim Bundesparteitag in Bielefeld Es gab eine Zeit, da waren die Grünen wie paralysiert von der Erfahrung, als Verbotspartei diffamiert zu werden. Im Bundestagswahlkampf 2013 hatten sie den eigentlich harmlosen Vorschlag gemacht, in öffentlichen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche einzuführen.

f) Die Grünen haben es erreicht, g) Die Friedensbewegung ist keine Partei 5. die deutsche Wirtschaft wieder aufzubauen. 6. dass die Umwelt inzwischen ein Thema in allen Parteien ist. 7. weil ihre Männer tot oder in Gefangenschaft (плену) waren.

Er machst Sport gern . Wir gern in die Stadt gehen. Du gern Musik hören. Ihr möchtet ein Buch lesen. Du möchtest ins Kino gehen. Es möchte ein Heft kaufen. Задание 3. Er macht gern Sport.

Und dass sie sich bei Fehlern unterhaken, einander nicht alleine stehen lassen. Das hat sich inzwischen sehr vielen mitgeteilt, intern wie extern.

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Übrigens funktioniert dieses Zusammenwirken auch nicht über die oft beschriebene klischeehafte Rollenaufteilung, Habeck für außen und Worte, Baerbock für innen und Fakten. Das ist – nach zwei Jahren – widerlegt, und ganz sicher nach diesem Parteitag. Beide Vorsitzenden wenden sich nach außen wie nach innen, verhandeln, binden ein, ob Klima, Wirtschaft, Investitionen, im Konkreten wie in der strategischen Ausrichtung.

Ein Beispiel? Das Impulspapier von Anfang September „In die Zukunft investieren“ unter Führung von Baerbock und Habeck. Sachlich wie von der Form her. Sachlich: Erst einmal wird ein Bedarf festgestellt, in diesem Fall an Investitionen. Die öffentliche Infrastruktur, will sagen Schulen, Kitas, Theater, Schwimmbäder und Sporthallen, müssen saniert, dazu Schienenverkehr, öffentlicher Nahverkehr, Ladesäuleninfrastruktur, Glasfasernetze ausgebaut werden.

Darüber hinaus muss so vieles gefördert werden, jetzt, nicht übermorgen: E-Mobilität, klimafreundliche Schiffe, Bahnen, Lastwagen, Flugzeuge. Oder nehmen wir das Dauerthema Digitalisierung. Da muss die Politik ran, für Städte, den ländlichen Raum, für die Verwaltung und die Wirtschaft. Oder das Thema künstliche Intelligenz …

Die Grünen haben immerhin eine Idee

Kurz: Der Bedarf ist riesig – auch an Geld. Vergangenes Jahr investierten nur vier (von 28) EU-Staaten weniger als Deutschland. Tendenz fallend. In den Kommunen liegt die Lücke bei 138 Milliarden Euro. Doch viele können keine Investitionen finanzieren.

Woher soll das Geld nun kommen?

Die Grünen haben immerhin eine Idee: Der Bund soll im Durchschnitt etwa 35 Milliarden Euro pro Jahr Kredite aufnehmen können, die dann in einen Bundesinvestitionsfonds kommen, der als „Sondervermögen“ ausgewiesen wird, also nicht „der Jährlichkeit des Haushalts“ unterliegt. Übrigens: Bei der Schuldenquote – von 80 Prozent unter 60 Prozent der Wirtschaftsleistung gefallen – soll’s trotzdem bleiben.

Ob das in einer Koalition durchgesetzt werden kann? Der Ansatz ist immerhin schon mal anschlussfähig, nach verschiedenen politischen Seiten und nach außen wie nach innen. Intern sind so viele Wichtige hinter dem Papier versammelt wie nie zuvor, die Fraktionsführung, die Fraktionsfachleute, die Europagruppe, die Landesminister Tarek Al-Wazir, Monika Heinold, Ramona Pop. Was der Sinn der Übung war: integrativ zu wirken. In der Sache. So was hat Zukunft.

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