Finanzen: E-Scooter: Die Städte kämpfen um die Kontrolle - Gesetze für das Fahren von E-Scootern in Australien - PressFrom - Deutschland

Finanzen E-Scooter: Die Städte kämpfen um die Kontrolle

14:45  01 dezember  2019
14:45  01 dezember  2019 Quelle:   zeit.de

Kampfansage des Discounters: Lidl bietet E-Scooter zum Sparpreis an

  Kampfansage des Discounters: Lidl bietet E-Scooter zum Sparpreis an E-Scooter stellen einen aktuellen Trend dar, besonders beliebt ist das kurzfristige Mieten der elektrischen Tretroller in deutschen Großstädten. Wer mit dem Kauf eines eigenen E-Scooters liebäugelt, wird schnell auf Kaufpreise von über 1.000 Euro treffen. Doch Lidl steigt Ende des Monats mit einem attraktiven Angebot in das Geschäft für E-Scooter ein. Lidl mit Kampfangebot auf dem E-Scooter-MarktIn deutschen Großstädten sind E-Scooter mittlerweile weit verbreitet, Verbraucher können die elektrischen Scooter über die Apps der Anbieter für unbestimmte Zeiträume mieten und zahlen hierfür eine gewisse Minutenpauschale.

Als die E - Scooter kamen, wirkten die Städte überfordert. Bei den E - Scootern kommen bislang die wenigsten Städte an die Daten. Köln hatte zur Einführung im Sommer immerhin eine freiwillige Vereinbarung mit den Anbietern getroffen und erhält seitdem monatliche Zahlen.

Als die E - Scooter kamen, wirkten die Städte überfordert. Jetzt wollen sie die Kontrolle zurück – mithilfe von Daten. Auch Hamburg will künftig stärker über sein Programm in den Scooter-Betrieb eingreifen. "Über die bestehenden Schnittstellen sollen den Anbietern Parkverbotszonen übermittelt

E-Scooter-Nutzer in Berlin. Was passiert mit ihren Daten? © David Gannon/​AFP/​Getty Images E-Scooter-Nutzer in Berlin. Was passiert mit ihren Daten?

Als die E-Scooter kamen, wirkten die Städte überfordert. Jetzt wollen sie die Kontrolle zurück – mithilfe von Daten. Doch manche Anbieter verweigern die Kooperation.

Schnell verfügbar und leicht zu haben stehen E-Scooter am Bordsteinrand. Im Sommer waren sie plötzlich da und das Geschrei groß: Zugestellte Bürgersteige, umgeworfene Tretroller, ökologischer Unsinn. Die Rufe nach Regulierung waren schwer zu überhören, aber die meisten Städte schienen ratlos: Wie soll das gehen? Wie können sie der E-Scooter auf ihren Straßen Herr werden?

E-Scooter: Wie umweltfreundlich sind die beliebten Roller?

  E-Scooter: Wie umweltfreundlich sind die beliebten Roller? E-Scooter: Wie umweltfreundlich sind die beliebten Roller?Elektro-Roller – die grüne Alternative zum Auto? Weit gefehlt. Wie neueste Studien der North Carolina State University zeigen, scheinen die E-Scooter bei Weitem nicht so umweltfreundlich zu sein, wie die Hersteller es darstellen.

Gehweg und Fußgängerzonen sind für E - Scooter tabu. Lediglich Radwege und Radfahrstreifen dürfen befahren werden - gibte es keine, darf auf die Straße

Die Polizei kontrolliert die Nutzer der neuen Stadtflitzer regelmäßig. Am Montag fand am Odeonsplatz eine Großkontrolle der E - Scooter -Fahrer statt.

Fast allen deutschen Kommunen fehlt bei den E-Scootern ein echter Überblick über ihre Straßen. Deshalb schielen immer mehr Städte auf den Schatz, auf dem Voi, Lime, Tier, Uber & Co. seit Sommer sitzen: Nutzungsdaten.

Den Kommunen könnten solche Daten helfen, den Nutzen und die Auswirkungen der E-Scooter zu beurteilen, erklärt Burkhard Horn. Der Verkehrsplaner hat jahrelang Mobilitätsstrategien für deutsche Großstädte entwickelt, zum Beispiel in Berlin. Inzwischen arbeitet Horn als Berater im Bereich Verkehrspolitik. "Daten sind für Kommunen die Basis, um steuernd einzugreifen, wenn es nötig und möglich ist", sagt Horn. "Das geht aber im Regelfall nur in Kooperation mit den Anbietern."

Hamburg gilt als deutsches Vorbild

Bei den E-Scootern kommen bislang die wenigsten Städte an die Daten. Köln hatte zur Einführung im Sommer immerhin eine freiwillige Vereinbarung mit den Anbietern getroffen und erhält seitdem monatliche Zahlen. Ein Zeichen des guten Willens der Anbieter. "Gerade angesichts der teils sehr kritischen öffentlichen Diskussion scheinen die Anbieter derzeit sehr kooperationsbereit, auch hinsichtlich der Datenfrage", sagt Horn.

Elektro-Scooter: Sharingdienst Coup gibt auf

  Elektro-Scooter: Sharingdienst Coup gibt auf Der Berliner E-Roller-Vermieter Coup stellt bis Mitte Dezember 2019 seinen Betrieb komplett ein. Das Unternehmen sieht auch langfristig keine wirtschaftliche Perspektive. Die kleinen schwarz-grünen Flitzer des Herstellers Gogoro aus Taiwan haben sich mit dem Coup-Sharing-Dienst fest im Stadtbild Berlins etabliert. Auch in Tübingen, Paris und Madrid war die Bosch-Tochter Coup zuletzt aktiv geworden. Ungefähr 4.000 Roller dürften insgesamt für das Unternehmen im Einsatz sein.

Nürnberg hat seit einer Woche einen E - Scooter -Verleih. Der Verleiher zieht schon eine positive Bilanz. Die Stadt Nürnberg selbst ist weniger begeistert, und

E - Scooter vs. Fußgänger - Kampf um die Straße (SPIEGEL TV) - Продолжительность: 10:05 SPIEGEL TV Recommended for you. 🛴 Elektroroller mit Straßenzulassung Test (2019) – 🏆 Die besten E - Scooter - Продолжительность: 6:03 Die Testfabrik Recommended for you.

Die Top-Themen der MSN-Leser:

Brexit: Johnson umwirbt Oppositionsanhängern

Klimaschutzgesetz: Bundesrat stoppt Teile des Klimapakets

Politik-Prominez: 2000 Journalisten und Politiker feiern den Bundespresseball

Wohin solche freiwilligen Vereinbarungen entwickelt werden können, macht Hamburg vor, die Stadt gilt hierzulande als Vorbild für andere. Bereits seit Ende 2018 habe man mit den Sharing-Anbietern Gespräche geführt, sagt die Stadt. Heute erhält Hamburg große Mengen anonymer Nutzungsdaten. "Wir wissen nicht nur, wie viele E-Scooter die Anbieter zur Leihe zur Verfügung stellen, sondern auch, wie häufig ein E-Scooter ausgeliehen wird und wann und wo die meisten Leihen stattfinden", erklärt Hamburgs Pressesprecher Christian Füldner.

Möglich ist das durch eine weitreichende freiwillige Vereinbarung mit den Scooter-Aufstellern – und dank der Software eines Hamburger Unternehmens. Das Programm von Wunder Mobility funktioniert so: Die Roller senden Daten an die Stadt, die Software analysiert und visualisiert sie. In Zukunft sollen neben E-Scootern auch andere Verkehrsmittel in die Plattform integriert und unterschiedliche Mobilitätsdaten gebündelt werden.

Rabatte bei Louis und XL-Moto - Black Friday Week für Motorradfahrer

  Rabatte bei Louis und XL-Moto - Black Friday Week für Motorradfahrer Für die Black Friday Week hat XL-Moto 300 Artikel für Motorradfahrer im Preis reduziert, Louis bietet 20- oder 50-Euro-Gutscheine. © XL-Moto / Louis 20 bis 70 Prozent Rabatt auf alles soll es bei XL-Moto während der Black Friday Week geben. Besondere Black Friday-Angebote sind mit dem Label „Hot Deal“ gekennzeichnet, von denen es 300 an der Zahl gibt.

An der Küste Kaliforniens verläuft die Grenze in einem Kampf um die Mobilität der Zukunft. Denn nicht alle sind von den elektrischen Mietrollern genervt. Sie alle wollen "first mover" sein, die Ersten, die in einer Stadt ihre Scooter verteilen. Das Kalkül: Wer als Erster die Aufmerksamkeit bekommt und eine

Der Stadtverkehr verändert sich. Es gibt mehr Fahrräder, aber kaum gescheite Radwege. Jetzt kommen die E - Scooter und niemand weiß, wo sie fahren sollen.

Vorreiter Los Angeles

Das "Hamburger Modell" hat einen großen Bruder in den USA. Los Angeles ist international der Vorreiter, auch weil sie in Kalifornien seit Jahren ein riesiges Problem haben: Das Verkehrsnetz der Millionenstadt kollabiert jeden Tag aufs Neue. Los Angeles hat zusammen mit anderen US-Städten einen Standard entwickelt, wie die Daten der Anbieter auf die Server der Kommunen übermittelt werden.

"Unser Job ist es, Menschen und Güter so schnell und sicher wie möglich zu bewegen. Das können wir aber nur, wenn wir das komplette Bild haben, was auf unseren Straßen ist und wo", sagte Seleta Reynolds, Chefin der Verkehrsbehörde von Los Angeles, bei Start des Projekts vor rund einem Jahr.

Ihre Zauberformel besteht aus drei Worten: Mobility Data Specification, kurz MDS. "Ein interessantes Format und Austauschprotokoll für Städte, bei dem Sharing-Anbieter detaillierte Informationen zur Nutzung ihrer Fahrzeuge bereitstellen. Dabei werden keine personenbezogenen Daten geteilt", sagt Gunnar Froh, Chef von Wunder Mobility. Hamburg war sein erster kommunaler Kunde, der die eigenen Straßen beobachten wollte. Vorher wurden die Programme vor allem Unternehmen und Start-Ups angeboten, die damit Scooter und andere Sharing-Angebote steuern.

Deutsche Bahn: Diese neuen Services gibt es nun an 16 Bahnhöfen

  Deutsche Bahn: Diese neuen Services gibt es nun an 16 Bahnhöfen Deutsche Bahn: Diese neuen Services gibt es nun an 16 BahnhöfenDie Deutsche Bahn will sich für die Zukunft wappnen, den eigenen Kundenservice zukünftig verbessern und Reisenden so ihren Weg erleichtern. Neben Verbesserungen auf der Schiene will die Deutsche Bahn aber auch das Angebot für ihre Kunden an den Bahnhöfen deutlich aufwerten.

E - Scooter - Kontrolle am Bismarckplatz. RNZOnline. Zum Start der E - Scooter -Schwerpunkt-Kontrollwache in Heidelberg haben wir die Polizei auf dem Bismarckplatz begleitet. E - Scooter vs. Fußgänger - Kampf um die Straße (SPIEGEL TV) - Продолжительность: 10:06 SPIEGEL TV 665

Sorgen die E Scooter nur für Chaos auf den Straßen, oder werden sie der Anfang einer völlig neuen Mobilität in den Städten sein? Welche Visionen haben die

In Dutzenden Städten Nordamerikas wird MDS inzwischen genutzt und auch vereinzelt in Europa. Dank eines Open-Source-Projekts haben Städte weltweit inzwischen Zugriff darauf. Auch das Hamburger Programm von Wunder Mobility hat den Standard aus L.A. adaptiert und darauf aufgebaut.

Der Clou an MDS: Es schickt nicht nur Daten von Rollern und Rädern an die Städte. Es ermöglicht auch den umgekehrten Weg: die Chance, unliebsamen Effekten etwas entgegenzusetzen. "Man könnte Verkehr viel dynamischer steuern. Zum Beispiel indem man sagt, Samstag ist ein HSV-Spiel, darum dürfen ab 15 Uhr keine Scooter mehr in diesem oder jenem Bereich abgestellt werden", erklärt Gunnar Froh.

In Los Angeles ist das schon so: Egal ob falsch geparkter Roller oder anstehende Straßensperrung, die Stadt macht den Anbietern direkte Ansagen. Auch Hamburg will künftig stärker über sein Programm in den Scooter-Betrieb eingreifen. "Über die bestehenden Schnittstellen sollen den Anbietern Parkverbotszonen übermittelt werden. Diese können dann bei bevorstehenden Veranstaltungen wie Märkten und Festen dynamisch angepasst werden", heißt es vonseiten der Stadt.

Uber will Daten nicht herausgeben

Am Vorbild Los Angeles zeigt sich aber auch, dass Anbieter nicht immer an Kooperation interessiert sind. In Kalifornien ist dank der Daten ein Streit entstanden, dessen Ausgang richtungsweisend sein dürfte: Uber verweigert seit geraumer Zeit Los Angeles den geforderten Zugriff, die Stadt setzte bereits ein Ultimatum. Nun klagt Uber gegen L.A. und stellt vorerst weiter Räder und Tretroller im Stadtgebiet auf. Die Begründung des Mobilitätskonzerns: rechtliche Bedenken, ausgerechnet beim Datenschutz.

Deutsche Bahn: Diese neuen Services gibt es nun an 16 Bahnhöfen

  Deutsche Bahn: Diese neuen Services gibt es nun an 16 Bahnhöfen Unter dem Eindruck der jüngsten internationalen Zollquerelen ringt der Dax weiter mit der Marke von 13.000 Punkten. Händler sprachen von einer kleinen Erholung in einem angeschlagenen Marktumfeld. Im MDax steht Cancom im Fokus.

Sie sind leicht, kompakt und praktisch - Roller mit Elektroantrieb sind beliebt. Für öffentliche Straßen und Wege sind sie allerdings nicht zugelassen.

Sie werden geliebt und gehasst, sind Hoffnungsträger und Teufelsgerät: E - Scooter . Verbraucher | makro - Auto, Fahrrad, E - Scooter : Kampf um die Straße. Die E - Scooter kommen und niemand weiß, wo sie fahren sollen. Monatelang herrschte Roller-Chaos, jetzt hat die Stadt durchgegriffen.

Ein Konflikt, der in Deutschland zumindest schon keimt. In der Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage der Linken hieß es zuletzt: "Aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken einiger Anbieter stellen derzeit nicht alle Anbieter detaillierte Informationen zur Verfügung." Die Stadt Hamburg teilte ZEIT ONLINE mit, dass lediglich Circ, Lime und Voi Daten übermitteln. Dagegen erhält die Stadt von Bird und Tier keinen Überblick über die Nutzung – obwohl alle im Sommer die freiwillige Vereinbarung unterschrieben hatten. Noch ist es in Hamburg ein weiter Weg bis zu einem Konflikt wie in L.A., die Stadt selbst beschwichtigt. Man gehe davon aus, dass beide Anbieter schon bald Daten übermitteln werden.

Nicht nur in Hamburg, auch deutschlandweit ist offen, wohin sich die Beziehung zwischen den Städten und jungen Mobilitätsanbietern entwickelt. Gunnar Froh ist überzeugt, dass die Auswahl in jeder Stadt zunehmend zu einer Frage des politischen Willens werden wird. Unsere Vorstellung des ÖPNV werde sich verändern, glaubt er. "Wir gehen davon aus, dass die Städte nicht nur Transparenz haben wollen", sagt Gunnar Froh. "Die Städte wollen mittelfristig selber zum Anbieter werden." Denkbar sei das vor allem über Ausschreibungen, die für städtische Shuttle-Services, Kickscooter, Fahr- und Lastenräder sorgen könnten, meint Froh.

Die Kommunen als neues, noch größeres Geschäft für Unternehmen wie Wunder Mobility? Die Städte gar als direkte Konkurrenten von Voi, Lime, Tier, Uber & Co.?

Das "Hamburger Modell" verbreitet sich

Die Stadt Hamburg verneint auf Nachfrage, eigene Angebote der Mikromobilität zu planen. Auch Verkehrsplaner Horn bezweifelt, dass deutsche Städte groß in den Anbietermarkt einsteigen werden: "Die Kommunen haben momentan beim Thema Mobilität und Verkehr schlicht andere Sorgen." Höchstens in Einzelfällen hält er E-Scooter als Teil eines Angebots "aus einer Hand" von Seiten kommunaler Verkehrsunternehmen für denkbar.

Seat präsentiert Elektroroller und E-Kickscooter

  Seat präsentiert Elektroroller und E-Kickscooter Lothar Matthäus hat den Deutschen Fußball-Bund aufgrund der fehlenden Nähe zu den Fans kritisiert.

E - Scooter vs. Fußgänger - Kampf um die Straße (SPIEGEL TV) - Продолжительность: 10:05 SPIEGEL TV 883 331 просмотр. E - Scooter - Illegal durch die Stadt - Продолжительность: 3:46 Landesschau Baden-Württemberg 247 583 просмотра.

E - Scooter sind voll im Trend Erfahre hier alles über die Technik Lerne die Top Modelle kennen Nutze den Kaufberater Wir kennen die besten Angebote. Immer mehr Menschen entdecken die kleinen Elektroroller Scooter für sich. Denn sie vereinen zahlreiche Vorteile miteinander und bieten

Der Grund für die Zurückhaltung: Vorerst fehlen weiterhin umfassende Belege und Rezepte, ob und wie die elektrischen Roller auf Dauer umweltfreundlich sein können und vor allem für weniger Autos in den Innenstädten sorgen. Erst wenn hier Klarheit herrscht, könnte sich auch der politische Wille ändern.

Doch bereits jetzt planen andere Städte, das "Hamburger Modell" zu übernehmen, damit sie die E-Scooter-Situation auf ihren Straßen endlich überblicken. Wunder Mobility sagt, mit mehreren Großstädten in Deutschland sei man bereits in Kontakt.

Mehr auf MSN

Seat präsentiert Elektroroller und E-Kickscooter .
Am Montag hat der 1. FC Köln Markus Gisdol als neuen Trainer vorgestellt. Doch sein ehemaliger Chef ist skeptisch, ob Gisdol der richtige Coach für die Geißböcke ist.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 7
Das ist interessant!