Finanzen Shared Mobility: Der Trend geht zum eigenen Auto – warum das Carsharing in der Krise steckt

18:40  03 dezember  2019
18:40  03 dezember  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Bundespräsident zeichnet Nowitzki aus

  Bundespräsident zeichnet Nowitzki aus Große Ehre für Deutschlands Basketball-Star Dirk Nowitzki: Der langjährige NBA-Profi wird am 4. Dezember von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Gemeinsam mit 23 Vertretern der 16 Bundesländer bekommt Nowitzki die Ehrung im Schloss Bellevue zum Tag des Ehrenamts für "herausragenden Einsatz in unterschiedlichen Bereichen der Bildung", heißt es in einer Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes. Das interessiert andere MSN-Leser auch:Formel 1: Rosberg bezieht Stellung zu Ferrari-CrashZusatzziehung am 1.

GastbeitragWarum Shared - Mobility die Zukunft gehört. Immer mehr Menschen nutzen Shared - Mobility -Angebote - auch das Mobilitätsangebote als attraktive Alternative zum eigenen Auto . Eine weitere wichtige Innovation in diesem Kontext ist das Teilen einer Fahrt mit Fahrgästen.

Doch Carsharing ist nur ein Aspekt der Shared Mobility . Immer mehr Menschen setzen auf professionelle Mobilitätsdienste, die unterschiedlichste Bedarfe abdecken. Mobility as a Service heißt die Zauberformel für maximale Flexibilität. Und meist ist das nächste Angebot nur einen Klick in der

Carsharing-Anbieter stecken in der Krise. © Daimler Carsharing-Anbieter stecken in der Krise.

Von Automüdigkeit keine Spur: Die Deutschen wollen ihr Auto trotz neuer Carsharing-Dienste behalten, zeigt eine Studie. Dafür gibt es gute Gründe.

Neue Mobilitätsdienstleistungen machen dem privaten Auto noch keine ernsthafte Konkurrenz. Sowohl bundesweit als auch speziell in den Großstädten steigt die Pkw-Dichte laut einer Studie immer weiter, gleichzeitig gehen die Geschäftsmodelle von Carsharing und Co. nicht auf. Eine Auto-Müdigkeit in der deutschen Bevölkerung sei nicht zu erkennen, urteilt das Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen in einer nun veröffentlichten Zehn-Jahres-Bilanz sogenannter Mobility-Services.

Diese Werte erklären Dortmunds Auswärtsschwäche

  Diese Werte erklären Dortmunds Auswärtsschwäche Zu Hause ist es immer noch am schönsten. Auf welche Mannschaft sollte dieses Sprichwort mehr zutreffen als auf Borussia Dortmund? Praktisch immer ist der Signal Iduna Park ausverkauft, über 80.000 Zuschauer. Die Südkurve ist weltberühmt. Die Gelbe Wand, fast schon ein Mythos. Heimspiele werden in Dortmund eher zelebriert als gespielt und das zeigt das Team auch auf dem Platz. In dieser Spielzeit hat der BVB keine der neun Partien vor den eigenen Fans verloren, sieben wurden gewonnen. Das Problem ist, dass die Borussia in der Fremde ein komplett anderes Gesicht zeigt.

Hierzu ein Beispiel: Wer sich in Amsterdam ein Elektrofahrzeug kauft, aber keinen eigenen Trend 2. ▸ Mobility on Demand: Carsharing statt Eigenbesitz. Neben dem Sharing - Trend fließen natürlich auch Konzepte der Elektromobilität und des autonomen Fahrens in die Lösungen des Nahverkehrs ein .

Shared Mobility . Vor 26 Jahren hatte Uwe Latsch ein Problem: Der Siegener besaß kein eigenes Auto , wollte aber dennoch mobil sein. Es ist Teil des Shared Mobility OS, das die komplette Bandbreite der Carsharing -Anforderungen abdeckt – von der Fahrzeug-Telematik bis hin zur

Im Gegenteil: Seit 2009 ist die Zahl der Pkw in Deutschland um 5,8 Millionen oder 1,4 Prozent auf 47,1 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Die Pkw-Dichte hat parallel von 504 auf 567 Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner zugenommen. Das Flotten-Wachstum ist nicht nur im gesamten Land, sondern auch in den Großstädten zu beobachten. In Berlin beispielsweise hat die Zahl der Pkw in den vergangenen zehn Jahren um 11,3 Prozent zugelegt, in München um 18,5 Prozent und in Leipzig um 21,2 Prozent. Das oft gebrachte Argument, Großstädter wollten kein Auto, stehe im Widerspruch zu den Fakten, so CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer.

Gleichzeitig blickt Dudenhöffer ernüchtert auf die Lage im Carsharing-Geschäft, das sich nicht zuletzt als günstige und umweltfreundliche Alternative zum Privatauto etablieren wollte. Nach zehn Jahren seien die Bestandszahlen noch niedrig, der Anteil der Sharing-Autos an der deutschen Pkw-Flotte liege bei 0,04 Prozent. Unter den rund 2,46 Millionen Fahrberechtigten vermutet der Experte viele Karteileichen, möglicherweise angelockt durch Boni oder Incentives bei der Anmeldung. 

Deutsche setzen weiter auf das eigene Auto

  Deutsche setzen weiter auf das eigene Auto Ungeachtet aller Diskussionen um eine Verkehrswende halten die Deutschen bislang am eigenen Auto fest. Darauf weist das CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen in einer Studie hin. Alternative Angebote wie Carsharing würden kaum angenommen, dafür steige auch in den Großstädten der Autobestand immer weiter. Im laufenden Jahr kommen bei einem Bestand von 47,1 Millionen Autos demnach 567 Wagen auf 1000 Einwohner. Zehn Jahre zuvor waren 1000 Menschen in Deutschland noch mit 504 Autos klar gekommen.

SHARE NOW dominiert die deutsche Carsharing -Branche und verfügt - im Februar 2019 mit rund 7.400 Fahrzeugen - über mehr Fahrzeuge als die Anbieter Trends aus 170 Branchen in 50 Ländern und über 1 Mio. Umfrage zum Carsharing als Alternative zum eigenen Auto in der Schweiz 2015.

Die Zahl der Carsharing -Nutzer wächst ständig. Pflegen der Deutsche und sein Auto nun eine eher offene Beziehung? ZEIT ONLINE: Carsharing wächst in Deutschland vor allem kräftig, seit mit car 2go von Daimler und DriveNow von BMW zwei Autohersteller in das Geschäft eingestiegen sind.

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Neben dem mäßigen Kundenzuspruch gibt es laut Dudenhöffer ein weiteres Problem: Carsharing ist ein schwieriges Geschäft. Der Anbieter habe hohe Kapazitätskosten durch die vielen Fahrzeuge im Bestand; bei geringer Auslastung oder nicht kostendeckenden Preisen würden die Unternehmen schnell in die Verlustzone fahren.

Von den zahlreichen Carsharing-Diensten der Autohersteller seien nicht zuletzt deswegen mittlerweile nur noch wenige übrig. Opel, Mazda und Citroen etwa haben ihre Angebote längst wieder eingestellt, die Branchenführer Car2go (Daimler) und Drive Now (BMW) mussten sich zudem zuletzt zusammenschließen, um profitabler zu werden.

Deutsche setzen weiter auf eigenes Auto

  Deutsche setzen weiter auf eigenes Auto Ungeachtet aller Diskussionen um eine Verkehrswende halten die Deutschen bislang am eigenen Auto fest. Darauf weist das CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen in einer am Sonntag veröffentlichten Studie hin. © Foto: Jan Woitas/zb/dpa Pkws eines Carsharing-Anbieters stehen auf einem Parkplatz. Alternative Angebote wie Carsharing würden kaum angenommen, dafür steige auch in den Großstädten der Autobestand immer weiter. Im laufenden Jahr kommen bei einem Bestand von 47,1 Millionen Autos demnach 567 Wagen auf 1000 Einwohner. Zehn Jahre zuvor waren 1000 Menschen in Deutschland noch mit 504 Autos klar gekommen.

Ein eigenes Auto ist für viele junge Führerscheinbesitzer kein dringlicher Wunsch mehr. Konstantin greift sich den passenden und geht zu seinem Wagen. Vorab hat er seine Fahrt im Internet Konstantin nutzt Carsharing nicht alleine. Vor allem in Großstädten macht sich der Trend bemerkbar

Selbstversuch Car - Sharing : Geht 's auch ohne eigenes Auto ? stern-Redakteur Jan Boris Wintzenburg trennte sich vom eigenen Auto und probierte die Wir radelten mehr als früher, was in der Stadt oft am schnellsten geht und außerdem fit hält. Wir mieteten manchmal zwei Autos gleichzeitig, wenn wir

Eine Abkehr vom persönlichen Auto sei bislang nicht zu erkennen, zieht Dudenhöffer als Fazit. Der Privatwagen wird in seinen Augen künftig eher noch attraktiver: Neue Produkte wie Car-Abos oder Full-Service-Leasing machten die Nutzung eines eigenen Fahrzeugs künftig weniger riskant und komfortabler. Es spreche daher einiges dafür, dass auch in Zukunft der Wunsch nach einem eigenen Auto ausgeprägt bleibe.

Mehr: Künftig sollen auch Autos einfach im Abo buchbar sein. Anbieter versprechen eine Flatrate fürs Auto – Versicherung, Steuern und Reparaturen inklusive. Das sollte man beachten.

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