Finanzen BDI-Präsident: Industrie fordert mehr Investitionen in den Standort Deutschland

10:11  04 dezember  2019
10:11  04 dezember  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Industriestrategie 2030: Altmaier will Ausverkauf deutscher Industrie verhindern

  Industriestrategie 2030: Altmaier will Ausverkauf deutscher Industrie verhindern Industriestrategie 2030: Altmaier will Ausverkauf deutscher Industrie verhindernWirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will die Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie verbessern und ihren Ausverkauf ins Ausland verhindern. In seiner am Freitag vorgestellten Industriestrategie 2030 fordert er unter anderem eine geringere Besteuerung von Unternehmen und eine Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge. Die Stromkosten müssten sowohl für die Industrie wie für private Haushalte sinken.

Innovationsstandort Deutschland durch noch mehr Investitionen sichern. BDI - Präsident Dieter Kempf und der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, fordern gemeinsam "Unternehmen investieren weiter massiv in die #Zukunft des Standortes Deutschland .

Der BDI sieht einen Systemwettbewerb zwischen Europa und China. Die EU könne bei Der BDI verlangt außerdem, dass sich der chinesische Markt für ausländische Investoren weiter öffnen China ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands außerhalb der EU. Das Land versucht seit Jahren

Der BDI-Präsident sieht einen erheblichen Nachbesserungsbedarf in der Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung. © dpa Der BDI-Präsident sieht einen erheblichen Nachbesserungsbedarf in der Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung.

BDI-Präsident Dieter Kempf fordert mehr Reformen von der Großen Koalition. Besonders eine Reaktion auf den internationalen Steuerwettbewerb fehle.

Industriepräsident Dieter Kempf hat die große Koalition zu mehr Investitionen aufgefordert. Kempf sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die Wirtschaft stagniert bereits, die Bundesregierung bleibt schon länger beim Reformtempo hinter unseren Erwartungen zurück. Schwarz-Rot hätte eine große Mehrheit, um den Standort Deutschland voranzubringen.“

Uefa-Präsident will Abseitsregel diskutieren

  Uefa-Präsident will Abseitsregel diskutieren "Wenn man eine lange Nase hat, ist man heutzutage im Abseits", sagt Ceferin einer britischen Zeitung. Und fordert einen Spielraum bei Entscheidungen.  Uefa-Präsident Aleksander Ceferin will nach der Einführung des Videobeweises in den europäischen Wettbewerben die Abseitsregel diskutieren. "Wenn man eine lange Nase hat, ist man heutzutage im Abseits", sagte Ceferin der britischen Zeitung Daily Mirror. "Die Linien werden ja auch von den Videoassistenten gezeichnet. So gesehen ist es eine subjektive Zeichnung von objektiven Kriterien.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. ( BDI ) ist die Spitzenorganisation der deutschen Industrie und der industrienahen Dienstleister. Der BDI hat derzeit 35 Mitglieder, inklusive einer Arbeitsgemeinschaft bestehend aus 5 Verbänden, die sich die Mitgliedschaft teilen.

Der BDI - Präsident forderte zudem die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags und eine rasche Modernisierung der Die nicht vorhanden Wirtschafspolitik mit Herausforderungen wir Trump und dem Brexit ist katastrophal für den Standort D. In einem Land in dem die aktuellen Themen von

Es fehle trotz Rekordhaushalts das Bekenntnis zu mehr Investitionen und die Antwort auf den sich verschärfenden internationalen Steuerwettbewerb, so Kempf. „In der Energie- und Klimapolitik besteht erheblicher Nachbesserungsbedarf, sonst droht die Bundesregierung, mit übereilter Gesetzgebung die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie zu ruinieren.“

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Die Wirtschaft fordert angesichts der schwächeren Konjunktur seit längerem steuerliche Entlastungen für deutsche Firmen, auch weil in Ländern wie den USA die Unternehmenssteuern gesenkt wurden.

Dazu kommt eine Debatte, ob der Staat mehr investieren soll. Dafür sprechen sich auch die designierten neuen SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken aus.

Möglich wären eine Abkehr von einer Politik der „schwarzen Null“, einem ausgeglichenen Bundeshaushalt, sowie Änderungen der gesetzlich verankerten Schuldenbremse. Diese sieht einen begrenzten Spielraum für eine Nettokreditaufnahme vor.

Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung sowie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft hatten zusätzliche Investitionen in Milliardenhöhe vorgeschlagen - zum Beispiel für Digitalisierung oder die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. Die Regelungen zur Schuldenbremse sollten „so schnell wie möglich“ modifiziert werden, um den notwendigen Spielraum für Kredite zu ermöglichen.

Mehr: Die künftigen SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans wollen eine Abkehr vom Haushalt ohne neue Schulden. Der Konflikt wird zur Belastungsprobe für die GroKo.

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Altmaier bietet Tesla Bundeshilfen für Fabrik in Brandenburg an .
Berlin. Der Wirtschaftsminister öffnet die Arme: Peter Altmaier hat Unterstützung des Bundes für die geplante Ansiedlung der sogenannten Gigafabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla angeboten. © Patrick Pleul Das Güterverkehrszentrum Freienbrink östlich von Berlin. Links die A10. In dem Waldgebiet rechts der Autobahn plant Tesla den Bau der Gigafactory. „Leuten wie Elon Musk wird überall in Europa ein roter Teppich ausgelegt. Deshalb ist die Entscheidung für Brandenburg und Deutschland ein großer Erfolg“, sagte Altmaier dem Berliner „Tagesspiegel“ mit Blick auf Tesla-Chef Elon Musk.

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