Finanzen Schlechtes Jahr für Airlines: Wird es 2020 besser?

12:00  13 januar  2020
12:00  13 januar  2020 Quelle:   finanzen.net

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2019 war ein schwieriges Jahr - Handelskrieg, geopolitische Spannungen, die Brexit-Diskussionen. Auch Airlines hatten zu kämpfen. Wird es 2020 besser?

INDRANIL MUKHERJEE/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net GmbH INDRANIL MUKHERJEE/AFP/Getty Images

• Gewinnausblick für 2019 um 2,1 Milliarden US-Dollar gesenkt

• Nordamerika stärkste Region 2019

• 2020 dürfte der Gewinn wachsen

2019 lief es nicht gerade gut für Airlines, diverse Probleme verwässerten den Gewinn. Der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) senkte daher den Gewinnausblick für 2019 im Dezember auf 25,9 Milliarden US-Dollar - das sind 2,1 Milliarden US-Dollar weniger als noch im Juni geschätzt wurden.

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Weltpolitik stellte Airlines vor Probleme

Die Luftfahrtindustrie stand 2019 vor einigen Problemen: Geopolitische Spannungen, der Handelskrieg zwischen den USA und China, die Unsicherheit, wie es mit dem Brexit weitergeht, und ein sich verlangsamendes Wachstum der Weltwirtschaft setzte auch Airlines unter Druck. Die Nachfrage nach Plätzen für Passagiere und Fracht sank aufgrund der genannten Faktoren und somit fielen auch die Erträge der Fluggesellschaften geringer aus als erwartet.

Trotz der Probleme schrieben die Airlines in der Gesamtbetrachtung aber weiter schwarze Zahlen. Regional betrachtet lief es 2019 allerdings nicht überall gut. So mussten Airlines in Afrika, im mittleren Osten und in Lateinamerika Verluste einfliegen. Die profitabelste Region 2019 war Nordamerika - 65 Prozent der Gewinne stammen von dort.

Sicherheitsrisiko: Airlines meiden die Region Teheran

  Sicherheitsrisiko: Airlines meiden die Region Teheran Nach dem Abschuss eines Passagierflugzeugs sei das Risiko zu groß, heißt es etwa bei der Lufthansa. Zahlreiche Flüge werden gestrichen oder umgeleitet. Airlines meiden die Region TeheranDer versehentliche Abschuss der Boeing 737 in Iran, bei dem 176 Menschen ums Leben kamen, hat inzwischen auch große Auswirkungen auf die gesamte Luftfahrtbranche. Die Lufthansa stoppte vorerst ihre Flüge nach Teheran. Das gab die Fluggesellschaft am Freitagmittag in Frankfurt bekannt. Sowohl die Lufthansa als auch ihre Konzerntöchter, etwa Austrian Airlines und Eurowings, fliegen bis einschließlich 20.

Schlechtes Jahr für Airlines : Wird es 2020 besser ? Die NASDAQ 100 Marktkapitalisierung ergibt sich hierbei aus der Multiplikation des aktuellen Aktienkurses der jeweiligen Gesellschaft und der Gesamtzahl der vom Unternehmen herausgegeben Anteilsscheine.

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Alexandre de Juniac, CEO von IATA, geht davon aus, dass 2019 eine Bodenbildung eintritt und es 2020 dann wieder besser wird. Für das neue Jahr prognostiziert der Dachverband der Fluggesellschaften einen Gewinn von 29,3 Milliarden US-Dollar. Was die Fluggesellschaften in 2020 vor allem beschäftigen dürfte, ist seiner Ansicht nach die Entwicklung der Kapazitäten der Airlines.

Frage nach Kapazität, wenn Boeing 737 Max wieder abheben darf

Denn es wird erwartet, dass die Boeing 737 Max, die nach Abstürzen 2019 nicht mehr abheben durfte, 2020 wieder fliegen und ausgeliefert werden darf. Viele Fluggesellschaften warten auf ihre neuen Flugzeuge, Boeing hat mehrere hundert der Maschinen bereits fertiggestellt und wartet nur auf das "Go" für die Auslieferung.

Doch wenn alle Maschinen ausgeliefert sind und abheben werden, könnte es zu einem Überangebot an Flugzeugen und Plätzen kommen. Dadurch könnten die Preise wiederum unter Druck geraten. Kein Wunder also, dass die Frage nach der Kapazität im nächsten Jahr eine sehr wichtige werden könnte.

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Schlechtes Jahr für Airlines : Wird es 2020 besser ? Die Währung Norwegens unterteilt sich in Krone und Øre. 1 Krone entspricht dabei 100 Øre. Die kleinere Währungseinheit spielt im heutigen Gebrauch allerdings keine Rolle mehr, da ihr Wert aufgrund von Inflation zu tief gesunken ist.

Um auf einen Wirtschaftseinbruch besser vorbereitet zu sein, plant der Bundesarbeitsminister zudem eine Reform der Kurzarbeits-Regelungen zur Sicherung von Arbeitspl�tzen in Deutschland. Schlechtes Jahr für Airlines : Wird es 2020 besser ?

Wachsende Wirtschaft und Plus bei Passagierzahlen erwartet

Wenn die Weltwirtschaft 2020 wie erwartet wieder schneller wächst, wird das auch den Airlines zugutekommen. Auch der Handel könnte sich erholen, denn wenn im nächsten Jahr die US-Präsidentschaftswahlen anstehen, dürfte Donald Trump möglichst gut dastehen wollen. Wirtschaftliche Belastungen durch hohe Zölle dürften dann reduziert werden.

Die IATA erwartet für das kommende Jahr außerdem ein Plus bei den Passagierzahlen. Um 4,1 Prozent soll die Nachfrage an Flugzeug-Plätzen wachsen. Das ist ähnlich viel wie 2019, wo die Passagier-Nachfrage um 4,2 Prozent wuchs. Für die Fluggesellschaften dürfte dieser Ausblick beruhigend wirken, ist doch im Bewusstsein der Klimakrise immer öfter auch von Flugscham die Rede. Doch die Menschen fliegen offenbar munter weiter.Redaktion finanzen.net

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