Finanzen Cyberattacke: Russische Hacker greifen Banken nicht mehr nur im eigenen Land an

12:50  14 januar  2020
12:50  14 januar  2020 Quelle:   handelsblatt.com

Cyberkriminalität: Hacker erpressen deutschen Werkzeug-Hersteller Einhell

  Cyberkriminalität: Hacker erpressen deutschen Werkzeug-Hersteller Einhell Cyberkriminalität: Hacker erpressen deutschen Werkzeug-Hersteller Einhell

Hacker in Russland sind in ein nicht als geheim eingestuftes Computernetzwerk des Pentagon eingedrungen.Die dieses Jahr verübte Cyberattacke sei. Die dieses Jahr verübte Cyberattacke sei schnell bemerkt und innerhalb von 24 Stunden abgewehrt worden, erklärte Verteidigungsminister

Cyberattacke Russische Hacker greifen Netzwerk des Pentagon an. Russland ist nach Angaben des Geheimdienstes NSA im Cyberbereich aktiver geworden: In diesem Jahr seien Hacker in ein Netzwerk des US-Verteidigungsministerium eingedrungen - doch schnell abgewehrt worden. AP/dpa.

Viele Hackerangriffe auf Finanzinstitute kommen aus Russland. © Bloomberg Viele Hackerangriffe auf Finanzinstitute kommen aus Russland.

Jüngstes Opfer russischer Cyberkriminalität sind afrikanische Banken. Dort sollen vertrauliche Kundendaten abgefischt worden sein. Doch das Problem ist weit größer.

Die Warnung kommt aus erster Hand: Kaspersky Lab, der größte russische Softwarehersteller und weltweit eines der führenden Unternehmen im Bereich Sicherheits-IT, spricht von einer „Welle gezielter Attacken auf Großbanken“ in einigen afrikanischen Ländern. Seit Jahresbeginn habe das Unternehmen eigenen Angaben nach täglich Hunderte und manchmal sogar Tausende Versuche, die Infrastruktur von Banken in Afrika zu attackieren, blockiert, so der Chefexperte für Antivirenprogramme bei Kaspersky Lab, Sergej Golowanow.

Cyberrisiken: Großangriff auf die Banken – Die Aufseher sind alarmiert

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Der russische Geheimdienst hat eigenen Aussagen zufolge einen für Montag, den 5. Dezember geplanten Angriff auf Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen geplanten Cyberangriff ausländischer Geheimdienste auf das Bankensystem des Landes aufgedeckt.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge einen geplanten Cyberangriff ausländischer Geheimdienste auf das Bankensystem des Landes aufgedeckt. Die für den 5. Dezember geplante Attacke habe das russische Finanzsystem destabilisieren sollen, teilte der FSB in Moskau

Bei den Angreifern soll es sich um die russischsprachige Hackergruppe „Silence“ handeln. Meldungen über diese Gruppierung tauchten zuerst 2016 auf. Die Mitglieder haben sich auf Banken spezialisiert und verschicken virenverseuchte Phishing-Mails. Beim Öffnen dieser Mails laden sich die Benutzer unbewusst Trojaner auf ihren Computer oder ihr Handy, die dann vertrauliche Daten wie Passwörter ausspionieren.

Auch in Russland ist die Zunahme der Cyberkriminalität zu spüren

Augenscheinlich setzen die Hacker auf technologischen Rückstand und entsprechende Sicherheitsprobleme in der Region. Das heißt jedoch nicht, dass europäische Banken vor Angriffen aus Russland gefeit sind. Laut der Group-IB haben sich viele Hacker im vergangenen Jahr umorientiert. Russland sei zunächst als Testfeld ausprobiert worden, ehe die Hacker international expandierten, so ihre Schlussfolgerung.

Russische Regierung unter Medwedew tritt zurück

  Russische Regierung unter Medwedew tritt zurück RUSSLAND/REGIERUNG:Russische Regierung unter Medwedew tritt zurückDie Nachrichtenagentur berief sich auf Medwedew. Dieser werde von Putin zum stellvertretenden Chef des Sicherheitsrates ernannt werden. Dort solle er den Bereich der Verteidigung und Sicherheit verantworten, berichtete Interfax. (Büro Moskau, geschrieben von Sabine Ehrhardt, redigiert von Ralf Bode.

Sobald ein Hacker -Angriff auf ein Unternehmen entdeckt wird, machen sich Experten auf die Suche nach Cyberattacke , Cyberstrategie, Cyberwar: Geht es um Gefahren rund ums Internet, greifen Sie wird nicht von den Banken kontrolliert, denn das Digitalgeld wird direkt getauscht und dezentral

Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky verzeichnete nach eigenen Angaben allein am Dienstag rund 2.000 Angriffe, die meisten davon in Russland und der Ukraine, aber auch in Deutschland, Polen, Italien, Großbritannien, Frankreich und den USA.

Die Anfälligkeit westlicher Sicherheitssysteme hat sich nicht nur während der US-Wahl gezeigt, als russische Hacker Zugriff auf den Mailverkehr von Hillary Clinton erlangten. Auch der Bundestag wurde schon Ziel einer Attacke. Und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat erst im vergangenen Herbst – nach einem Angriff auf die österreichische Volkspartei im dortigen Wahlkampf – eine Warnung an deutsche Parteien erneuert und von einer „hohen Bedrohungslage im Bereich der politischen Akteure“ gesprochen.

Deutsche Banken wurden zuletzt 2014 und 2015 Opfer eines groß angelegten Angriffs internationaler Hackergruppen. Damals erbeuteten die Kriminellen bei Angriffen auf etwa 100 Banken in 40 Ländern schätzungsweise eine Milliarde Dollar. Das Schema war einfach: Die Täter schickten Phishing-Mails an Bankmitarbeiter. Sobald diese die Mails öffneten, installierte sich die Schadsoftware auf den Bankservern. Darüber gelang es den Tätern, Konten und Bankautomaten zu plündern. Vor zwei Jahren wurde in diesem Zusammenhang in Spanien ein Anführer der Hackergruppe Cobalt festgenommen.

Negativzinsen: Immer mehr Banken berechnen Minuszinsen

  Negativzinsen: Immer mehr Banken berechnen Minuszinsen Negativzinsen: Immer mehr Banken berechnen MinuszinsenImmer mehr Banken berechnen Privatkunden ab einer bestimmten Anlagesumme Minuszinsen – und legen das auch in ihren Preisverzeichnissen fest. Dem Vergleichsportal Verivox zufolge ist die Zahl der Kreditinstitute, die laut Preisaushang für Tagesgeld Minuszinsen von meist 0,5 Prozent veranschlagen, von zuletzt 25 auf nun 30 gestiegen.

Versuchte Ausspähung Russische Hacker attackieren WDR-Journalisten. Die Cyberattacke mit gefälschten Mails von der Nato richtete sich nicht nur gegen deutsche Politiker. Nach SPIEGEL-Informationen versuchten die russischen Hacker auch, einen Journalisten des WDR auszuforschen.

Die EdB ist eine hundertprozentige Tochter des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. Sie wurde durch das Bundesfinanzministerium mit der Aufgabe beliehen, die gesetzliche Einlagensicherung und Anlegerentschädigung für die privaten Banken in Deutschland zu führen.

Erst vor einer Woche legte eine Hackerattacke die Webseiten vieler Sparkassen und der zweitgrößten deutschen Direktbank DKB lahm. Sowohl Banken als auch die Aufsichtsbehörde fürchten, dass ein groß angelegter Hackerangriff den Finanzmarkt deutlich erschüttern würde.

Anfang 2019 erstellte die US-Sicherheitsfirma CrowdStrike ein Ranking der schnellsten und raffiniertesten Hacker. Die Liste führte einmal mehr Russland an. Fähige russische Hacker brauchen demnach nur 18 Minuten, um sich in einem Netzwerk auszubreiten, nachdem sie einen Computer infiziert haben.

In Russland selbst ist die Zunahme der Cyberkriminalität ebenfalls zu spüren – wenn auch weniger im Bankenbereich, weil die Finanzinstitute sich inzwischen besser abgesichert haben. Insgesamt sind Verbrechen im Netz laut dem Branchenjournal CNews gegenüber 2018 um etwa 70 Prozent gestiegen. CNews zitiert dafür die Neunmonatszahlen des Innenministeriums, wonach russlandweit über 200.000 Cyber-Straftaten begangen wurden. Der Schaden beläuft sich in Euro geschätzt auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag.

Zwei Männer in St. Petersburg wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in U-Haft

  Zwei Männer in St. Petersburg wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in U-Haft Die russische Justiz hat zwei Männer in Untersuchungshaft genommen, die einen Anschlag während der Neujahrsfeiern in St. Petersburg geplant haben sollen. Ein Gericht der Stadt verhängte nach eigenen Angaben am Montag die U-Haft für die beiden russischen Staatsbürger im Alter von 22 und 23 Jahren. Nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB sollen sie die Anschlagsplanungen gestanden haben. Die Männer sollen Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sein. Die beiden Männer waren am Freitag festgenommen worden. Die russische Justiz hat zwei Männer in Untersuchungshaft genommen, die einen Anschlag während der Neujahrsfeiern in St.

Terminal einer ukrainischen Bank . Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky glaubt hingegen, dass es sich nicht um eine "Petya"-Variante handelt, sondern um eine gänzlich neue Software. Kaspersky verzeichnete nach eigenen Angaben allein am Dienstag rund 2000 Angriffe, die meisten

Russische Hacker haben Cyberattacken auf den US-Senat und konservative Denkfabriken vorbereitet. Trump-Kritiker aus eigener Partei als Ziel. Neben dem Senat mit Domainnamen wie „senate.group“ seien auch das International Republican Institute und das Hudson Institute ins Visier

Immerhin: Auch die Aufklärungsrate steigt. So hat die russische Polizei von Januar bis September 2019 14.200 Straftäter in dem Bereich ausfindig gemacht. Laut dem Innenministerium hat sich die Aufklärungsrate um 50 Prozent erhöht. IT-Experten allerdings sind überzeugt, dass gerade einmal ein Viertel aller Straftaten aufgeklärt wird – in den meisten Fällen gehen die Betroffenen aufgrund des geringen Schadens nicht einmal zur Polizei.

Mehr: Hackerangriffe gefährden das Finanzsystem. Die Gefahren sind groß – auch weil hinter den Attacken nicht nur Kriminelle, sondern auch Spione stecken.

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Er habe bei Präsident Wladimir Putin die entsprechende Erklärung eingereicht, heißt es. Russischer Ministerpräsident Medwedjew tritt zurückDer russische Ministerpräsident Dmitrij Medwedjew hat seinen Rücktritt eingereicht. Er überreichte die Erklärung am Mittwoch an Präsident Wladimir Putin, wie die russische Nachrichtenagentur Tass meldete. Dieser habe sich bei Medwedjew für dessen Arbeit bedankt und gesagt, er werde ihn als Stellvertreter des präsidialen Sicherheitsrats nominieren, hieß es in Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen.

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