Finanzen Handelsstreit: US-Regierung nimmt Vorwurf der Währungsmanipulation gegen China zurück

16:25  14 januar  2020
16:25  14 januar  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Handelsstreit: Handelsabkommen mit China wird laut Trump am 15. Januar unterzeichnet

  Handelsstreit: Handelsabkommen mit China wird laut Trump am 15. Januar unterzeichnet Handelsstreit: Handelsabkommen mit China wird laut Trump am 15. Januar unterzeichnetDer erste Teil eines umfassenden Handelsabkommens mit China soll am 15. Januar im Weißen Haus unterzeichnet werden. Peking werde für die Unterzeichnung einen ranghohen Vertreter schicken, erklärte US-Präsident Donald Trump am Dienstag über Twitter. Er werde zu einem späteren Zeitpunkt nach Peking reisen, um ein zweites Folgeabkommen auszuhandeln, schrieb Trump weiter. Es ist das erste Mal, dass eine der Streitparteien einen konkreten Termin für die Unterzeichnung der Vereinbarung angekündigt hat.

Währungsmanipulation : US - Regierung nimmt Vorwürfe gegen China zurück . Washington. Kurz vor der geplanten Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die US - Regierung ihren Vorwurf der Währungsmanipulation zurückgenommen.

Handelsstreit . : US - Regierung nimmt Vorwurf der Währungsmanipulation gegen China zurück . Kurz vor der geplanten Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die US - Regierung ihren Vorwurf der Währungsmanipulation zurückgenommen.

Ein Containerschiff wird an einem Hafen in Qingdao, in der ostchinesischen Provinz Shandong, angedockt. © dpa Ein Containerschiff wird an einem Hafen in Qingdao, in der ostchinesischen Provinz Shandong, angedockt.

• Die USA haben China von der Liste derjenigen Länder genommen, die nach Meinung der USA ihre Währung manipulieren.

• Der Schritt hat kaum praktische Auswirkungen, weist aber auf verbesserte Beziehungen zwischen den Ländern hin.

• China und die USA wollen am Mittwoch ein erstes Handelsabkommen unterzeichnen.

• Chinas Exporte sind unterdessen trotz des Handelskonflikts mit den USA 2019 wieder gewachsen.

US-Regierung nimmt Vorwurf der Währungsmanipulation gegen China zurück

Kurz vor der geplanten Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die US-Regierung ihren Vorwurf der Währungsmanipulation zurückgenommen. China habe sich überprüfbar dazu verpflichtet, die Landeswährung Yuan nicht mehr zu nutzen, um sich im internationalen Wettbewerb Vorteile zu verschaffen, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des US-Finanzministeriums. Peking verpflichte sich mit dem neuen Handelsabkommen auch zu mehr Transparenz in Bezug auf Wechselkurse und Handelsbilanzdaten. China gehört nun zu zehn Ländern, deren Handeln weiter kritisch beobachtet wird - auf dieser Liste befindet sich auch Deutschland.

Staatsanwalt ermittelt gegen ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker

  Staatsanwalt ermittelt gegen ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker Joao Felix wurde im Sommer von Atletico Madrid für 126 Millionen Euro verpflichtet, hinkt den Erwartungen jedoch noch hinterher. Sein Trainer Diego Simeone weiß, woran es liegt.

Im Handelsstreit zwischen den USA und China hat Washington nach monatelangen, zähen Verhandlungen seinen Vorwurf , Peking würde Kurz vor der geplanten Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die US - Regierung ihren Vorwurf der

Die US - Regierung hatte China vorgeworfen, den Yuan abzuwerten, um damit die Exportwirtschaft zu stärken. Der offizielle US- Vorwurf der Währungsmanipulation hatte vor allem symbolische Bedeutung. Auch dessen Aufhebung hat zunächst kaum praktische Konsequenzen, lässt aber auf

Die US-Regierung hatte China vorgeworfen, den Yuan abzuwerten, um damit die Exportwirtschaft zu stärken. Peking hat den Vorwurf stets zurückgewiesen. Der Konflikt hatte sich im August vergangenen Jahres wegen des Handelskonflikts der beiden größten Volkswirtschaften zugespitzt. Nach einer überraschenden Abwertung des Yuans hatte US-Präsident Donald Trump China der Währungsmanipulation bezichtigt. Der US-Regierung zufolge wollte Peking mit der Abwertung negative Effekte der US-Strafzölle ausgleichen und Exporteuren helfen.

Billiger Yuan, mehr Exporte

Ein niedrigerer Wechselkurs zum Dollar verbilligt den Preis chinesischer Produkte im Ausland. Der Yuan-Kurs bewegt sich nicht gänzlich frei nach Marktkräften, sondern wird von Chinas Notenbank in Grenzen gesteuert. Dies wirft bei jeder Marktbewegung die Frage auf, inwieweit die Kursbewegung durch die Marktteilnehmer oder durch die Notenbank zustande kam.

Staatsanwalt ermittelt gegen ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker

  Staatsanwalt ermittelt gegen ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker Wie die Salzburger Nachrichten berichten, wird gegen RB-Leipzig-Legionär Stefan Ilsanker wegen des Verdachts einer Vergewaltigung ermittelt. Für Ilsanker gilt die Unschuldsvermutung. © getty Stefan Ilsanker im Trikot von RB Leipzig Eine 26-Jährige hatte Anzeige gegen den österreichischen Nationalspieler erstattet. Der Vorfall soll sich am 4. Jänner in einer Wohnung im Salzburger Stadtteil Liefering ereignet haben. Christoph Rother, Sprecher der Salzburger Staatsanwaltschaft, bestätigte gegenüber den Salzburger Nachrichten das Ermittlungsverfahren, der Spieler weist die Vorwürfe aber zurück.

Im Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften stehen die Zeichen auf Entspannung. Washington wirft China in Währungsfragen nun nicht mehr vor, unredlich zu handeln. Unterdessen wird Deutschland erneut wegen anhaltender Handelsüberschüsse kritisiert.Im Handelskonflikt der beiden

Im Handelsstreit zwischen den USA und China stehen die Zeichen weiter auf Deeskalation: Kurz vor der Kurz vor der geplanten Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die US - Regierung ihren Vorwurf der Währungsmanipulation zurückgenommen.

Der offizielle US-Vorwurf der Währungsmanipulation hatte vor allem symbolische Bedeutung. Auch dessen Aufhebung hat zunächst kaum praktische Konsequenzen, lässt aber auf Tauwetter in den Beziehungen zwischen Peking und Washington schließen. Am Mittwoch wollten die beiden Länder - fast zwei Jahre nach Beginn des Handelskriegs - ein erstes und inhaltlich begrenztes Handelsabkommen abschließen. An der Zeremonie im Weißen Haus sollten unter anderen Trump und ranghohe Vertreter aus Peking teilnehmen. Mit dem Abkommen werden sich beide Länder dem Vernehmen nach auch verpflichten, auf gezielte Abwertungen zur Erreichung von Wettbewerbsvorteilen zu verzichten.

In dem Bericht an den Kongress kritisierte das US-Finanzministerium erneut auch Deutschland wegen seines anhaltend großen Handelsbilanzüberschusses. Deutschland müsse seine hohen Arbeitskosten und die Mehrwertsteuer senken, die Kaufkraft der Haushalte stärken und Reformen durchführen, um im Land Investitionen und Verbrauch anzukurbeln, hieß es in dem Bericht. Stärkeres Wachstum im Inland würde zu einer ausgeglicheneren Handelsbilanz führen, hieß es. Die Haushaltspolitik der Bundesregierung bezeichnete das US-Finanzministerium als "exzessiv" sparsam. Deutschland sollte seinen finanziellen Spielraum nutzen, um die Nachfrage im Inland anzukurbeln, hieß es in dem Bericht weiter.

Öl: Ölpreise geben leicht nach

  Öl: Ölpreise geben leicht nach Öl: Ölpreise geben leicht nachDie Ölpreise haben am Mittwochmorgen leicht nachgegeben. Größere Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 64,34 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 13 Cent auf 58,10 Dollar.

Die US - Regierung hatte China vorgeworfen, den Yuan abzuwerten, um damit die Exportwirtschaft zu stärken. Der offizielle US- Vorwurf der Währungsmanipulation hatte vor allem symbolische Bedeutung. Auch dessen Aufhebung hat zunächst kaum praktische Konsequenzen, lässt aber auf

Die US - Regierung hatte China vorgeworfen, den Yuan abzuwerten, um damit die Exportwirtschaft zu stärken. Der offizielle US- Vorwurf der Währungsmanipulation hatte vor allem symbolische Bedeutung. Auch dessen Aufhebung hat zunächst kaum praktische Konsequenzen, lässt aber auf

Exporte wachsen trotz Handelsstreit

Chinas Außenhandel ist unterdessen im Dezember trotz des Handelsstreits mit den USA gestiegen. Berechnet in der Landeswährung Yuan stiegen die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt um neun Prozent im Jahresvergleich und die Importe um 17,7 Prozent, wie aus öffentlichen Daten vom Dienstag hervorgeht. Damit hat China im Dezember auf Yuan-Basis einen Handelsüberschuss von 330 Milliarden Yuan erwirtschaftet, wie Reuters-Berechnungen auf Basis der Zolldaten ergaben.

Für das Gesamtjahr 2019 stiegen Chinas Exporte in Yuan um fünf Prozent, während die Importe um 1,6 Prozent nach oben kletterten, was einen Außenhandelsüberschuss von 2,92 Billionen Yuan ergab. Chinas Gesamthandel in Yuan mit den Vereinigten Staaten sank im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Prozent. Auf Dollar lautende Export- und Importzahlen für den November wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Mehr auf MSN

Handelsstreit: Waffenstillstand zwischen den Weltmächten .
Handelsstreit: Waffenstillstand zwischen den WeltmächtenEs musste eine Zeremonie sein. Der Präsident persönlich hatte ins Weiße Haus geladen. Vor über 200 geladenen Gästen – darunter Manager wie die Chefs von Boeing oder General Electric, Diplomaten sowie Regierungsmitglieder – unterschrieben Donald Trump und der chinesische Vize-Ministerpräsident Liu He ein 96 Seiten langes Dokument. Ein Dokument, das „historisch“ sei, weil es für ein Abkommen stehe, das „noch nie zuvor gelungen“ sei, sagte Trump, der es sich nicht nehmen ließ, anderthalb Stunden zu reden – während seine sichtlich irritierten Gäste aus China wie versteinert daneben standen.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 1
Das ist interessant!