Finanzen Neue App Store-Richtlinien: NASDAQ-Unternehmen Apple will 30-prozentige Provision von NFT-Apps

06:30  09 november  2022
06:30  09 november  2022 Quelle:   finanzen.net

Dow Jones-Future: Leichte Verluste nach Kursrallye - Alphabet und Microsoft im Fokus

  Dow Jones-Future: Leichte Verluste nach Kursrallye - Alphabet und Microsoft im Fokus Von Noreen Burke Investing.com -- Nach der Kursrallye am Montag dürften die US-Aktienindizes am Dienstag im Vorfeld der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse einiger der größten US-Technologieunternehmen, die Aufschluss über den Zustand der Wirtschaft geben, etwas niedriger eröffnen.Bis 12.54 Uhr MEZ gab der Dow Jones-Future 130 Punkte oder 0,4 % nach, der S&P 500-Future notierte 13 Punkte oder 0,3 % im Minus und der Nasdaq 100-Future sank um 0,1 %.Am Montag schlossen die wichtigsten US-Börsenindizes auf breiter Front im Plus.

In der neuesten Version seiner App Store-Richtlinien weist Apple zu Regelungen von In-App-Käufen in Apps von NFT-Anbietern hin. In der Branche stoßen die Maßnahmen jedoch mehrheitlich auf Kritik.

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Apple stellt neue App Store-Richtlinien vor

Erst kürzlich aktualisierte der iPhone-Hersteller Apple die Richtlinien für den eigenen App-Marktplatz, den App Store. Können auf Geräten, auf denen Googles Android-Betriebssystem läuft, auch Apps aus anderen Quellen installiert werden, müssen iPhone- und iPad-Nutzer den Weg über Apples App Store gehen. Damit hat der Konzern eine große Macht, was die Bedingungen für App-Entwickler angeht. So steht der Konzern schon seit längerem aufgrund der geforderten Provision in Höhe von 30 Prozent in der Kritik, die beim Kauf von Apps und In-App-Käufen anfällt und die das Unternehmen von den Entwicklern abzieht. Mit der aktuellen Version des App-Regelwerks sichert sich Apple nun auch einen Anteil an der Buchung von sogenannten Werbe-"Boosts" - sehr zum Missfallen des Internet-Konzerns Meta Platforms, der hinter dem sozialen Netzwerk Facebook steht.

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  Nasdaq 100-Future: Verluste - Alphabet und Microsoft drücken auf die Stimmung Von Peter Nurse Investing.com -- Belastet durch die enttäuschenden Geschäftszahlen von Alphabet (NASDAQ:GOOGL) und Microsoft (NASDAQ:MSFT) dürften die US-Aktienmärkte am Mittwoch etwas schwächer in den Handel gehen. Um 13.00 Uhr MEZ verlor der Dow Jones-Future 25 Punkte oder 0,1 %, der S&P 500-Future gab um 25 Punkte oder 0,7 % nach und der Nasdaq 100-Future fiel um 185 Punkte oder 1,6 %.

Apple will ein Stück vom NFT-Kuchen abhaben

Im Rahmen des jüngsten Updates der App Store-Richtlinien äußerte sich der Konzern auch erstmals darüber, wie der Kauf von NFTs über Apps von entsprechenden Handelsbörsen wie OpenSea geregelt ist. "Apps können In-App-Käufe nutzen, um Dienstleistungen im Zusammenhang mit nicht-fungiblen Token (NFTs) zu verkaufen und zu veräußern, z. B. das Prägen, Auflisten und Übertragen", heißt es dazu in der Vorgabe. In diesem Fall behält Apple aber ebenfalls 30 Prozent des in der App getätigten Kaufpreises ein. Sollte man die Sammelobjekte aber bereits mit einem Zugang auf den NFT-Marktplätzen gekauft haben, lassen sich diese in den entsprechenden Apps anzeigen, wie Apple versichert. "Apps können es Nutzern erlauben, ihre eigenen NFTs anzusehen, vorausgesetzt, dass der Besitz von NFTs keine Funktionen innerhalb der App freischaltet."

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  10 wichtige Fakten zum Freitagshandel an der Börse Diese 10 Fakten dürften heute für Bewegung an den Märkten sorgen. © Bereitgestellt von Finanzen.net Thomas Lohnes/Getty Images Behalten Sie hier den kompletten aktuellen Handelstag im Auge.1. DAX schwächer erwartetDer DAX bewegt sich vorbörslich in der Verlustzone.2. Börsen in Fernost in RotIn Tokio gibt der japanische Leitindex Nikkei zeitweise um 0,60 Prozent auf 27.181,43 Punkte nach.Auf dem chinesischen Festland verliert der Shanghai Composite derweil 0,83 Prozent auf 2.958,25 Zähler. In Hongkong verbucht der Hang Seng zeitweise einen Abschlag in Höhe von 2,32 Prozent auf 15.

Keine Verweise auf externe Kaufmechanismen erlaubt

Oftmals verweisen Anbieter von Apps mit Links oder Buttons auf externe Möglichkeiten zum Kauf oder Freischalten von Features. Dies will Apple jedoch auch im NFT-Bereich unterbinden. "Apps können es Nutzern ermöglichen, NFT-Sammlungen zu durchsuchen, die anderen gehören, vorausgesetzt, dass die Apps keine Schaltflächen, externe Links oder andere Handlungsaufforderungen enthalten, die Kunden zu anderen Kaufmechanismen als In-App-Käufen führen", legt der Konzern fest. Damit will Apple sicherstellen, dass die NFT-Käufe über auch tatsächlich als In-App-Käufe umgesetzt werden - inklusive der Provision in Höhe von 30 Prozent.

Ablehnhaltung unter NFT-Anbietern

Für Kritik sorgen die neuen Bestimmungen vor allem unter den Betreibern der NFT-Marktplätze. So erklärte Sidney Zhang, Mitgründer der NFT-Handelsplattform Magic Eden, gegenüber "The Information", dass solche Regelungen eher dazu führen, dass Startups Innovationen zurückschrauben. So kam es für Magic Eden nie in Frage, den Kauf von NFTs via AS-App anzubieten, weil die Provision zu hoch und unverhältnismäßig sei. Zwar habe Apple einen Kompromiss finden und die Höhe der Zahlungen für Unternehmen, die im Jahr weniger als eine Million US-Dollar verdienen, auf 15 Prozent senken wollen, der NFT-Händler habe aber dennoch abgelehnt.

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"Es fühlt sich so an, als ob Apple nicht wirklich möchte, dass Benutzer NFTs kaufen oder verkaufen können", kritisiert auch Alexei Falin, CEO des NFT-Handelsplatzes Rarible, gegenüber dem Medium. Dem Kauf über die Apps stehe entgegen, dass "feste Abonnements oder feste Preise" verlangt werden.

Größte Bedrohung für Web3

Auch Jason L. Baptiste, CEO der Web3-Fitness-Platform YDY, sieht Apples neueste Richtlinien kritisch, wie er via Twitter erklärte.

"Täuschen Sie sich nicht - Apple ist jetzt die größte Bedrohung für Web3 mit ihren neuesten App Store-Richtlinien, die sie heute veröffentlicht haben", warnte der Unternehmer. "Das Wichtigste dabei ist, dass dies Apples größte und vielleicht erste offizielle Stellungnahme zu Krypto, NFTs und Web3 ist: Apple begrüßt sie nicht, sondern sieht Web3 als Bedrohung an. Dies ist ein Schritt in die falsche Richtung, sowohl aus politischer als auch aus technologischer Sicht." Nach Baptistes Ansicht dürften unter dem neuen Regelwerk vor allem Spieleentwickler leiden, die ihren Fokus auf Web3, NFTs und Kryptowährungen gelegt haben. Apples Maßnahmen seien als direkter Angriff auf den Sektor zu verstehen, da das Unternehmen einen Großteil seiner App Store-Einnahmen mit Handyspielen mache und Web3-Anwendungen diese bedrohen.

Superior Game, um auf Steam

 Superior Game, um auf Steam Great News für Gala Games zu starten, da sein Shooter -Spiel über die Wunschliste von Steam erhältlich ist, während die größten Spielplattformen der Welt ihre Tore für ein Web3 -Spiel öffnen, aber wie? Ihr Browser unterstützt dieses Video nicht vor genau einem Jahr , Wir haben einen Artikel veröffentlicht: Signieren Sie die Petition : Unnoan NFT -Spiele von Steam. Steam, dann beschloss dann, Web3 -Spiele zu verbieten.

Positives Signal für Web3-Branche?

Anders sieht dies jedoch Mattias Tengblad. Der CEO der Web3-Platform Corite gab gegenüber "BeInCrypto" an, dass es sich bei Apples neuen NFT-Regeln um ein positives Signal handle. "Viele Marktplatz-Apps werden wahrscheinlich Begleit-Apps für iOS erstellen, die es Benutzern ermöglichen, ihre NFTs zu organisieren, anzuzeigen und anderweitig mit ihnen zu interagieren, während sie eine browserbasierte Schnittstelle für den eigentlichen Kauf- und Verkaufsteil verwenden", so Tengblad. "Es gibt definitiv Möglichkeiten, wie diese restriktiven Gebühren umgangen werden können." Vielmehr wertet er es aber als gutes Zeichen, dass Apple NFT-Apps nicht aus dem App Store verbannt hat, sondern deren Verwendung reguliert.

"CoinGeek" weist hingegen darauf hin, dass die App Store-Richtlinien derzeit nicht für Trading-Apps wie Binance gelten. So können in der Anwendung Kryptowährungen gekauft werden, ohne dass eine Provision in Höhe von 30 Prozent an Apple fällig wird.Redaktion finanzen.net

Apps helfen bei der E-Mobilität .
Wer mit dem E-Auto längere Strecken zurücklegt, braucht eine verlässliche Routenführung, die Ladestopps mitdenkt. Doch sowohl Mobilitäts-Apps als auch Onboard-Navis kommen dabei an Grenzen.«Das kann auch in der Praxis sehr gut funktionieren, speziell, wenn die Route an Hauptverkehrswegen wie Autobahnen entlangführt», sagt Luca Leicht vom Mobilitätsmagazin «Moove». Grundsätzlich aber sollten sich E-Autofahrende gut vorbereiten, wenn eine längere Tour ansteht.

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