Finanzen „Irreparabler Schaden“ – Siemens-Aktionäre rebellieren gegen Kaeser

12:30  17 januar  2020
12:30  17 januar  2020 Quelle:   msn.com

Nach Protesten: Siemens-Chef Kaeser bietet Klimaaktivistin Neubauer Aufsichtsposten an

  Nach Protesten: Siemens-Chef Kaeser bietet Klimaaktivistin Neubauer Aufsichtsposten an Nach Protesten: Siemens-Chef Kaeser bietet Klimaaktivistin Neubauer Aufsichtsposten anEineinhalb Stunden lang hat Joe Kaeser mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer über die Beteiligung von Siemens an dem umstrittenen Kohleprojekt in Australien diskutiert. Ob sich Siemens aus dem Auftrag zurückzieht, ist noch nicht entschieden.

Siemens : Aktionäre wollen Joe Kaeser nicht entlasten. Siemens-Chef Kaeser hatte jüngst das Festhalten an der Lieferung von Zugsignaltechnik über 18 Millionen Euro für das Projekt mit der notwendigen Vertragserfüllung begründet.

" Irreparabler Schaden " - Siemens - Aktionäre rebellieren gegen Kaeser : Die Siemens-Hauptversammlung ERLANGEN (dpa-AFX) - Klima-Aktivisten haben aus Protest gegen die umstrittene Siemens-Lieferung an ein Kohlebergwerk in Australien ein Firmengebäude am

Siemens hält trotz Protesten von Klimaschützern an einer wichtigen Zulieferung für ein umstrittenes Kohlebergwerk in Australien fest. Klimaaktivistin Luisa Neubauer spricht von einem „unentschuldbaren Fehler“. Quelle: WELT © WELT Siemens hält trotz Protesten von Klimaschützern an einer wichtigen Zulieferung für ein umstrittenes Kohlebergwerk in Australien fest. Klimaaktivistin Luisa Neubauer spricht von einem „unentschuldbaren Fehler“. Quelle: WELT

Auf der Siemens-Hauptversammlung am 5. Februar in München kommt es zur Abstimmung, ob die Aktionäre des Technologiekonzerns noch hinter dem Kurs von Vorstandschef Joe Kaeser stehen.

Nach einer WELT-Recherche liegen bereits zwei Gegenanträge vor, um Kaeser wegen der Beteiligung von Siemens an einem Kohleminenprojekt in Australien nicht zu entlasten. Siemens hat die Gegenanträge soeben als digitale Unterlagen zum Aktionärstreffen veröffentlicht.

Siemens will bis Montag über Auftrag für Kohlebergwerk entscheiden

  Siemens will bis Montag über Auftrag für Kohlebergwerk entscheiden Berlin. Siemens-Chef Kaeser lässt sich noch Zeit mit der Entscheidung über die Lieferung einer Signalanlage für ein umstrittenes Kohlebergwerk in Australien. Der Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer bot er einen Posten an. © Soeren Stache Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, beantwortet nach einem Gespräch mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Neubauer Fragen von Journalisten. Siemens will angesichts von Protesten bis Montag über die Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien entscheiden.

„Die Instanzen müssen Joe Kaeser in die Pflicht nehmen“, sagte Neubauer. Ihr Protest richtet sich gegen einen Auftrag des Unternehmens für die weltweit größte Mehr zum Thema. Wirtschaft Vor Hauptversammlung. „ Irreparabler Schaden “ – Siemens - Aktionäre rebellieren gegen Kaeser .

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Mit der Entscheidung von Kaeser, Zugsignalanlagen an den Adani-Konzern zu liefern und damit am Kohleprojekt mitzuwirken, habe der Vorstand „sowohl dem globalen Klima als auch der Reputation der Siemens-AG einen irreparablen Schaden zugefügt“, schreibt ein Kleinaktionär in seinem Gegenantrag. Der Imageverlust für Siemens sei weit größer als der finanzielle Schaden, den ein Projektausstieg verursacht hätte.

Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, beantwortet nach einem Gespräch mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Neubauer Fragen von Journalisten © dpa Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, beantwortet nach einem Gespräch mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Neubauer Fragen von Journalisten

Siemens-Chef Kaeser hatte jüngst das Festhalten an der Lieferung von Zugsignaltechnik über 18 Millionen Euro für das Projekt mit der notwendigen Vertragserfüllung begründet. In einer außerordentlichen Vorstandssitzung wurde die Schlüsselentscheidung getroffen. In der Rückschau werde dies „als ein unverzeihlicher Fehler bewertet werden“, argumentiert der Kleinaktionär in seinem Antrag weiter.

Australien: Siemens hält an Kohleprojekt fest – Neubauer übt heftige Kritik an Kaeser

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" Irreparabler Schaden " - Siemens - Aktionäre rebellieren gegen Kaeser : Die Siemens-Hauptversammlung 13:22. UBS belässt SIEMENS AG auf 'Buy'.

Tausende Kleinaktionäre haben Siemens-Aktien

Kaeser hatte sich im Umfeld der Protestaktionen um das Kohleminenprojekt mit der Fridays for Future-Aktivistin Luisa Neubauer getroffen und ihr einen Sitz in einem Aufsichtsgremium von Siemens Energy angeboten, was sie ablehnte.

Im Gegenantrag des zweiten Kleinaktionärs gegen eine Entlastung des Siemens-Chefs wird ähnlich argumentiert: Im Hinblick auf den Klimaschutz heißt es dort: „Betriebswirtschaftliche und vertragliche Belange sind aufgrund der Dringlichkeit diesem existenziellen Ziel unterzuordnen.“

Die Nichtentlastung eines Vorstandes durch die Aktionäre auf einer Hauptversammlung hat zwar keine unmittelbare aktienrechtliche Wirkung, die Anzahl der Nein-Stimmen ist aber eine wichtiger Grandmesser, wie die Aktionäre als Eigentümer einer Aktiengesellschaft hinter dem Kurs des Vorstandes stehen.

160 Klimaaktivisten protestieren in Frankfurt gegen Siemens

  160 Klimaaktivisten protestieren in Frankfurt gegen Siemens Rund 160 Klimaaktivisten haben laut Polizei am Montag in Frankfurt gegen die Entscheidung von Siemens protestiert, an der Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien festzuhalten. Siemens müsse seine Entscheidung überdenken, sagte am Abend ein Sprecher der Fridays-for-Future-Bewegung. Diese sprach von rund 300 Teilnehmern. Auch in anderen deutschen Städten gab es am Montag Proteste. © Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Siemenschef Joe Kaeser. Siemens-Chef Joe Kaeser hatte am Sonntagabend mitgeteilt, der Konzern werde an der Lieferung der Signalanlage festhalten.

Um den Schaden zu beheben, sollten Sie einen Blick auf das Flusensieb werfen. Hier sollten Sie aber wirklich ausschließlich Experten ranlassen, da beim Experimentieren schnell ein großer, irreparabler Schaden hervorgerufen werden kann.

Google hat sich gegen eine Geldbuße von 20 Millionen US-Dollar gewehrt, die ihm die Kartellbehörde Indiens auferlegt hatte. Der Druck und die Einschränkung der Modalitäten, Geschäfte im Land zu tätigen, würden dem Unternehmen "irreparablen Schaden " zufügen.

Siemens hat viele Tausend Kleinaktionäre. Bei der Hauptversammlung 2019 kamen gut 5.600 Aktionäre in die Münchner Olympiahalle. Der deutsche Technologiekonzern hat nur wenige bekannte Großinvestoren. Dazu gehören unter anderem der US-Vermögensverwalter Blackrock mit gut fünf Prozent sowie die Siemens-Familie mit etwa sechs Prozent. Rund drei Prozent hält der Staat Katar.

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