Finanzen Interview am Morgen: Proteste der Bauern: "Die Stimmung ist aufgeheizt"

13:45  17 januar  2020
13:45  17 januar  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Klausurtagung: Die CSU demonstriert im Kloster Seeon ihre Macht

  Klausurtagung: Die CSU demonstriert im Kloster Seeon ihre Macht Klausurtagung: Die CSU demonstriert im Kloster Seeon ihre MachtMarkus Söder und Alexander Dobrindt eilen vom Feld den Weg hoch zum Kloster Seeon, wo die traditionelle CSU-Klausur gleich beginnen soll. Sie sind spät dran. Der bayerische Ministerpräsident und der CSU-Landesgruppenchef standen eine gute Stunde auf einem Trecker-Anhänger und versuchten, Hunderte bayerische Bauern zu beruhigen, die dort vor allem gegen die Gülleverordnung protestierten.

Tausende von Bauern demonstrieren gegen die Agrarpolitik. Die Umweltministerin muss sich anhören, wie sie „Schulze weg“ rufen. Die Trecker-Demo im Blog.

Die Konfliktfälle, die wir zusammen mit dem Hessischen Fußball-Verband bearbeiten, kommen kontinuierlich rein. Die andere Wahrnehmung ist, dass man von Schiedsrichtern und Sportgerichten nicht gleichbehandelt werde und härtere Strafen für vergleichbare Vergehen erhalte.

Andresen: © dpa Andresen:

Die Landwirte wollen wieder demonstrieren. Was sie so wütend macht, sagt Dirk Andresen, Sprecher der neuen Bauernbewegung "Land schafft Verbindung".

"Die Stimmung ist aufgeheizt"

Am Freitag sollen wieder Trecker rollen, aus Protest gegen schärfere Umweltstandards. Dahinter steht eine neue Bewegung: "Land schafft Verbindung". Am Ende gehe es um einen Kampf Stadt gegen Land, sagt ihr Sprecher Dirk Andresen. SZ: Herr Andresen, wie geht es Ihrem Hof?

Dirk Andresen: Ich bin nicht in den roten Zahlen. Ich habe 2500 Mastschweine und 16o Hektar Land. Aber ich bin betroffen von den Anforderungen beim Tierschutz, Insektenschutz und was auch immer. Mittelfristig sehe ich eigentlich keine Perspektive mehr, dass mein Sohn den Betrieb übernehmen kann.

Müller: Wie mit der Frau und dem Einkaufszettel

  Müller: Wie mit der Frau und dem Einkaufszettel Thomas Müller hatte es im vergangenen Halbjahr nicht leicht, durfte zwischenzeitlich mal für sechs Spiele in Folge nicht oder nur minimal ran. Seit Hansi Flick den FC Bayern leitet, ist er wieder wichtig. Was sich seit dem Trainerwechsel aus seiner Sicht verändert hat, erklärt der 30-Jährige mit einem Vergleich. © picture alliance Bei Thomas Müller passt die Stimmung wieder. Aus dem Trainingslager des FC Bayern in Doha berichtet Georg Holzner Wenn die Spieler über Hansi Flick sprechen, ist viel Positives zu hören. Alle sagen, wie er als Mensch ankommt, sich mit jedem einzelnen unterhält.

Die Stimmung ist aufgeheizt . Fremdenfeindlichkeit bekam auch DW-Reporter Jaafar Abdul Karim zu spüren. "Pegida"-Demo: Demonstranten im Interview am 15.12.2014 - Продолжительность: 5:26 phoenix 56 472 просмотра.

Die Stimmung ist aufgeheizt : Schon am Sonntag wurden Oppositionsführer ausgepfiffen, weil sie manchen gegenüber der Regierung zu nachgiebig sind. In Selbstjustiz führen Regierungsgegner jetzt Männer vor, die als Provokateure die Gewalt angestachelt haben sollen.

Warum?

Interview am Morgen

Diese Interview-Reihe widmet sich aktuellen Themen und erscheint von Montag bis Freitag spätestens um 7.30 Uhr auf SZ.de. Alle Interviews hier.

Da werden gerade reihenweise politische Vorgaben geschaffen, die uns vielleicht ökologisch helfen, aber ökonomisch belasten. Das ist aus meiner Sicht keine soziale Marktwirtschaft mehr. Da wird Politik ideologisiert. Mit der Folge, dass wir nicht mehr wirtschaften können.

Vielleicht auch, weil Jahrzehnte intensiver Landwirtschaft die Umwelt zu stark strapaziert haben?

Keiner von uns Bauern will der Umwelt schaden. Wir könnten ohne Umwelt gar nicht existieren. Ohne Tierschutz würden unsere Tiere ja verrecken. Aber das, was wir tun und lassen, muss auch zu ökonomischem Erfolg führen. Stattdessen wird von der Politik so getan, als würden wir das Trinkwasser vergiften. Ich kenne Stadtwerker in Schleswig-Holstein, die sagen mir: Unser Trinkwasser ist das beste der Welt.

Konflikt zwischen dem Iran und den USA: Washington hofft auf „Regime Change“ von innen

  Konflikt zwischen dem Iran und den USA: Washington hofft auf „Regime Change“ von innen Trump sichert den Demonstranten Unterstützung zu, die gegen die Mullahs aufbegehren. Der Unmut nach dem Flugzeugabsturz hilft dem US-Präsidenten. Eine Analyse. © Foto: Ahmad Halabisaz/XinHua/dpa Tausende Iraner demonstrierten nach dem versehentlichen Abschuss einer Passagiermaschine gegen ihre Regierung. John Bolton ist sich ganz sicher. "Regime Change liegt in der Luft. Die Menschen im Iran können es sehen", twitterte der frühere Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump am frühen Sonntagmorgen. Nun ist es so, dass in diesen Tagen jede von Boltons Äußerungen besonders verfolgt wird.

de.euronews.net/ Die Stimmung ist aufgeheizt im Zentrum von Kairo, wo Tausende Demonstranten seit Tagen gegen die Militärführung Stimmung machen. Aber wie sieht es abseits des Tahrir-Platzes aus? Nur ein paar Straßen weiter bietet sich ein ganz anderes Bild: Hier wollen viele Menschen nichts

Die Weihnachtspause ist endgültig vorbei: In Kiew haben am Sonntag Zehntausende die Proteste auf euronews, der meistgesehene Die Stimmung ist aufgeheizt , nachdem es am Freitag Verletzte bei Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und zumeist rechten Regierungsgegnern gab.

Anderswo klagen Wasserwerke, dass sie teuer das Wasser reinigen müssen.

Die Frage ist, ob das stimmt. Wir haben Zweifel. Teilweise stammen die Messwerte von 2008. Und was die bisherigen Verschärfungen der Düngeverordnung gebracht haben, lässt sich noch gar nicht feststellen. Trotzdem wird sie noch einmal so verschärft, dass uns 20 Prozent der Umsätze wegbrechen. Ohne Kompensation werden viele Betriebe verschwinden.

Sie wollen Geld dafür, dass Sie weniger Gülle auf die Felder kippen?

Ich würde das anders sagen: Wenn wir nachhaltige, regionale Landwirtschaft haben wollen, dann geht das nicht ohne finanziellen Ausgleich. Dann brauchen wir mehr Mittel auch über die Agrarsubventionen der EU. Aber dafür brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens. Am Ende wird das ein Kampf Stadt gegen Land.

Was meinen Sie damit?

Ganz einfach: Wir brauchen in Deutschland jeden Tag 160 000 Schweine und 1,5 Millionen Hühner. Wir versorgen vor allem die Städte, übrigens auch mit Strom aus Windrädern oder Biogasanlagen. Aber den ländlichen Raum lässt man hängen. Darum geht es uns.

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In diesem Jahr ist das anders. Denn nach der israelischen Militäroffensive im Gaza-Streifen ist die Stimmung auch in Berlin aufgeheizt . Viele palästinensischstämmige Berliner haben Verwandte im Nahen Osten, die unter dem Konflikt leiden. Die Bilder getöteter Zivilisten sorgen dafür

Die Stimmung in Köln ist aufgeheizt . Die Stimmung in Köln ist aufgeheizt . Die Gegendemonstranten bewegen sich bereits auf die Demonstrationsstätte der Pro -Erdogan-Anhänger zu - sie werden sich gefährlich nahe kommen. Interview mit Recep Erdoğan zu Deniz Yücel.

Die Debatte wird sehr polemisch geführt, auch in sozialen Netzwerken. Eskaliert da gerade ein Streit?

Richtig, die Stimmung ist so aufgeheizt wie lange nicht. Vor allem aber haben sich die Bauern solidarisiert. Wir stehen geschlossen zusammen, und das ist eine neue Qualität.

Neulich haben sie geschlossen der Umweltministerin den Rücken gezeigt, als die zu den Bauern reden wollte.

Das war nicht klug. Davon distanziere ich mich, auch wenn ich den Ärger der Bauern verstehen kann. Aber so kommt kein Dialog zustande. Leider erlebt man das immer wieder, dass die Dialogbereitschaft nicht groß ist, auf beiden Seiten. Da müssen wir raus.

Der Frühling ist nicht mehr weit, bald müssen die Bauern wieder aufs Feld. Ebbt dann der Trecker-Protest ab?

Nein, ganz sicher nicht. Der politische Druck wird eher noch wachsen. Und für die meisten von uns geht es um viel. Wir wollen nämlich gern Bauern bleiben.

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