Finanzen Verkehrswende: An Jobverlusten ist nicht nur das E-Auto schuld

09:41  21 januar  2020
09:41  21 januar  2020 Quelle:   zeit.de

"Genug Beweise" für Trumps Amtsenthebung

  Das Impeachment-Verfahren gegen den US-Präsidenten im Senat rückt näher. Für Oppositionsführerin Nancy Pelosi ist die Beweislage klar. Doch Donald Trump zeigt sich demonstrativ gelassen. In den Anhörungen für das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump sind nach Einschätzung von Oppositionsführerin Nancy Pelosi "genug Beweise" für ein Impeachment gesammelt worden. Die Beweise reichten aus, um Trump seines Amtes zu entheben, erklärte die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses.

Die Umstellung auf E - Autos werde Hunderttausende Arbeitsplätze kosten, hieß es zuletzt. Bis zu 410.000 Arbeitsplätze könnten demnach bis 2030 in der deutschen Autoindustrie aufgrund des E - Autos wegfallen. Das wäre fast jeder zweite Job bei Autoherstellern und Zulieferern.

Die norwegische Regierung hat die Anschaffung und den Betrieb von E - Autos massiv unterstützt. Geheimnis des Erfolges der Schweizerischen Bahnen ist nicht nur die hohe Pünktlichkeit, sondern auch eine sehr gute Abstimmung der Züge aufeinander und des Taktes von Zügen und Bussen.

Roboter schweißen in einer VW-Fabrik in Wolfsburg Autoteile zusammen. © Sean Gallup/​Getty Images Roboter schweißen in einer VW-Fabrik in Wolfsburg Autoteile zusammen.

Die Umstellung auf E-Autos werde Hunderttausende Arbeitsplätze kosten, hieß es zuletzt. Dabei hat der Großteil der drohenden Jobverluste in der Autobranche andere Gründe.

Wer sich ein Elektroauto kauft, ist ein Jobkiller. Diesen Eindruck konnte gewinnen, wer das Medienecho über einen Bericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) verfolgte, einem Expertengremium der Bundesregierung. Bis zu 410.000 Arbeitsplätze könnten demnach bis 2030 in der deutschen Autoindustrie aufgrund des E-Autos wegfallen. Das wäre fast jeder zweite Job bei Autoherstellern und Zulieferern. Wer den Bericht und die Hintergründe jedoch genauer betrachtet, dem kommen Zweifel an diesem Horrorszenario.

Verkehrswende: An Jobverlusten ist nicht nur das E-Auto schuld

  Verkehrswende: An Jobverlusten ist nicht nur das E-Auto schuld Für Sportfahrer: Opel Insignia GSi mit neuer Topmotorisierung und Twinster-Allrad Für Frühbucher: Neuer Insignia Grand Sport und Sports Tourer ab Februar bestellbar Für Sparfüchse: Neue Motorengeneration mit bis zu 18 Prozent weniger Verbrauch Für Technikfans: Mit Zylinderabschaltung, FlexRide-Fahrwerk und Kühlerjalousien Für die Sicherheit: Neues IntelliLux LED® Pixel Licht und Top-Assistenzsysteme

Im zweiten Teil können zwischen „sondern“ und „auch“ andere Wörter stehen, z. B. das Subjekt mit dem konjugierten Verb oder das konjugierte Verb allein. Beispiel: Selma ist nicht nur gut in Mathematik, sondern sie interessiert sich auch für Technik.

Arbeitsgruppe ÖPNV der BI Verkehrswende Marburg. Seit Jahren erstickt die Stadt Marburg im Autoverkehr. Ein besseres Angebot der Linienbusse in den Innen- und Außenstadtteilen würde Klimabedingungen in Marburg erheblich verbessern.

Die NPM verwendet längst bekanntes Zahlenmaterial. Die Zahl 410.000 Arbeitsplätze stammt aus einem Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Es ist ein Blick von oben auf die Auswirkungen der Elektromobilität in sämtlichen volkswirtschaftlichen Sektoren – nicht nur der Autoindustrie. Ein "unrealistischer Ansatz", hieß es gleich vom VDA, dem größten Interessenverband der deutschen Autohersteller. Dort bevorzugt man den Ansatz des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Automatisierung ist der größere Faktor

Grundsätzlich ist es richtig, dass ein Elektroauto einfacher zu bauen ist, also weniger Arbeitskraft erfordert. Ein Verbrennungsmotor hat rund 1.400 Bauteile, ein Elektromotor kommt mit rund 200 aus. Das IAO hat deshalb ermittelt, wie viele Menschen an der Fertigung und dem Einbau von Antrieben beteiligt sind. In Deutschland kommt es auf rund 210.000 Menschen. Bis 2030 könnten 79.000 bis 88.000 davon ihre Arbeit verlieren – immerhin bis zu 42 Prozent. Allerdings geht der größere Teil darauf zurück, dass Unternehmen ihre Produktion immer weiter automatisieren. Nur 29.000 bis 43.000 dieser Stellen entfallen aufgrund des E-Motors.

Verkehrswende: An Jobverlusten ist nicht nur das E-Auto schuld

  Verkehrswende: An Jobverlusten ist nicht nur das E-Auto schuld Alpine ergänzt die A110 Baureihe mit einem besonders sportlichen Topmodell – der Alpine A110S. Der bewährte 1,8 Liter Turbo-Benzinmotor liefert durch Anhebung des Drehzahllimits um 400 Umdrehungen pro Minute und 0,4 Bar erhöhtem Ladedruck nun 292 PS Spitzenleistung. Beinahe unverändert gering bleibt das Leergewicht: Mit gerade einmal 1.114 Kilogramm liefert die A110S die wichtigste Zutat für ihr vielfach prämiertes Fahrdynamik-Rezept – das Leistungsgewicht. Jedes PS der A110S bewegt gerade einmal 3,8 Kilogramm. Der in jeder Lebenslage beeindruckende Vortrieb wird von einem leicht abgesenkten Sportfahrwerk mit doppelten Querlenkern vorne und hinten auf Kurs gehalten. Steifere Federn und Querstabilisatoren sorgen für höhere Lenkpräzision, entsprechend abgestimmte Dämpfer vervollständigen das Fahrwerks-Upgrade. Standfeste Brembo-Hochleistungsbremsen mit 320 Millimeter Durchmesser sorgen für die notwendige Verzögerung. Die Verbindung zur Straße wird über groß dimensionierte Michelin Pilot Sport 4 Niederquerschnittsreifen im Format 215/40 R 18 vorne und 245/40 R 18 hinten hergestellt. Äußerlich ist die Alpine A110S an den orange lackierten Bremssätteln, den speziell gestalteten „GT Race“-Rädern und den dezenten Flaggenlogos in Carbonoptik an der Hecksäule erkennbar. Exklusiv dem Topmodell vorbehalten ist der neue Matt-Farbton „Gris Tonnerre“.

Die Verkehrswende setzt einen Strukturwandel in Gang, der den Alltag von Millionen Menschen verändert. Diesen Strukturwandel sollte das ökonomische Prinzip leiten. Die direkte Stromnutzung in batterieelektrischen Fahrzeugen für den Straßenverkehr ist nicht nur die energieeffizienteste Option

Das Ganze geschieht im Rahmen des Sofortprogramms für saubere Luft. Und wenn Sie das Wort sofort aus dem Titel streichen, würde ich sagen, es ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, denn schnelle Erfolge sind nicht zu erwarten. Wichtig ist , nicht nur an den Symptomen herumzudoktern

Auch Fechter sieht den drohenden Arbeitsplatzabbau, ist aber überzeugt, dass Unternehmen etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umschulen können. Schon heute könnten durch Fortschritte in der Automatisierungstechnik geschulte Facharbeiter auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse den Arbeitsablauf von Robotern steuern, sagt Fechter.

"Rationalisierung durch Automatisierung gibt es in der Autoindustrie schon lange", sagt Axel Schmidt, oberster Berater für den Bereich Automobil bei Accenture. "Doch wurde der Stellenabbau bislang durch steigende Absatzzahlen kompensiert." Inzwischen ist der Zenit der Beschäftigung in der deutschen Automobilbranche überschritten. Der globale Autoabsatz stagniert erstmals. In Europa wurde laut VDA im vergangenen Jahr nur ein Prozent mehr Autos zugelassen als im Vorjahr, in Deutschland immerhin noch fünf Prozent.

Verkehrswende: An Jobverlusten ist nicht nur das E-Auto schuld

  Verkehrswende: An Jobverlusten ist nicht nur das E-Auto schuld Audi und der FC Bayern München gehen gemeinsam in die Zukunft: Die beiden Premiummarken bilden seit 2002 ein starkes Team und haben ihre Partnerschaft bis zum Jahr 2029 verlängert und inhaltlich ausgebaut. Audi ist exklusiver Automobilpartner. Schwerpunkt des nächsten Jahrzehnts soll eine strategische Zusammenarbeit in den Bereichen innovatives Marketing und Elektrifizierung sein. Deutliches Zeichen: Alle Lizenzspieler des Rekordmeisters erhalten 2020 einen rein elektrischen Audi e-tron. Die Partnerschaft von Audi und dem FC Bayern München ist eine Erfolgsgeschichte: Seit 2002 steht die Marke mit den Vier Ringen an der Seite des erfolgreichsten deutschen Fußballklubs, seit 2011 ist Audi zudem Anteilseigner an der FC Bayern München AG. Gemeinsame Events und Initiativen füllten die Zusammenarbeit mit Leben. Der Audi Cup, der 2019 zum sechsten Mal in der Allianz Arena ausgetragen wurde, gehört zu den hochkarätigen europäischen Vorbereitungsturnieren.

Rote Plastikpoller trennen den Weg zu den Autos deutlich ab. Die sind an diesem Tag jedoch eindeutig in der Minderheit vor der Messe Dresden. Die Radfahrer haben kein Problem mit Abstand und Geschwindigkeitsunterschied. Denen geht es auf der Fahrbahn nur nicht schnell genug.

Autos dürfen hier zwar rein, abgestellt werden sollen sie aber im Parkhaus. Eigentlich – doch seit einiger Zeit sind die Gehwege im Viertel immer öfter zugeparkt. Leben ohne eigenes Auto – die Bewohner in Köln-Nippes haben gezeigt, dass dies nicht nur Verzicht bedeutet.

Gleichzeitig wurden mit 3,56 Millionen so wenig Autos wie zuletzt vor 22 Jahren in Deutschland gefertigt. "Die Wertschöpfung fließt ins Ausland, vor allem nach Nordamerika und China", sagt Schmidt. BMW betreibt sein größtes Werk in Spartanburg in South Carolina. Das schützt vor Währungsschwankungen und auch Zöllen, mit denen die US-Regierung immer wieder droht. Für Daimler ist China ein größerer Absatzmarkt als Deutschland. Dort hat sich von 2015 bis 2019 Daimlers jährlicher Absatz fast verdoppelt. Um in China verkaufen zu dürfen, waren jedoch lange Zeit Werke als auch Kooperationen mit heimischen Produzenten Pflicht, sodass verstärkt Arbeitsplätze dort entstanden und nicht in Deutschland.

255.000 neue Jobs durch Ladeinfrastruktur

In einer ehrlichen Rechnung sollte außerdem nicht fehlen, dass E-Autos auch neue Jobs schaffen. 255.000 bis 2030, schätzt der Bundesverband E-Mobilität. Zum Beispiel müssen Ladesäulen gebaut, gewartet und überwacht werden. Hier seien Elektriker, Elektrotechniker, Monteure, IT- und Servicekräfte gefragt, sagt Verbandspräsident Kurt Sigl. Mit Blick auf das eigentliche Ziel der NPM habe der Zwischenbericht ihm die Stimme verschlagen, so Sigl. "Es geht doch darum, Chancen aufzuzeigen. Da kann ich die destruktiven Aussagen nicht nachvollziehen", sagt der Verbandschef.

Warum wird einem beim Lesen im Auto schlecht?

  Warum wird einem beim Lesen im Auto schlecht? Bei langen Autofahrten kann einem schnell mal langweilig werden. Um dem entgegen zu wirken, greifen viele gerne zum Buch, Tablet oder Handy. Doch nach kurzer Zeit wird vielen schlecht. Warum ist das so? Schuld an der plötzlichen Übelkeitsattacke ist unser Gehirn: Ständig checkt es, wo wir uns im Raum befinden, ob wir uns bewegen oder still stehen. Dabei bekommt es Hilfe und Informationen von anderen Körperregionen, wie den Augen und Ohren. Für unser Gleichgewichtsgefühl sind vor allem die Ohren zuständig. In ihnen befinden sich schmale knöcherne Gehörgänge, die mit  Endolymphe, einer Flüssigkeit gefüllt sind.

Auch Schmidt von Accenture sieht neue Jobs in der Autoindustrie entstehen, vor allem für Softwareentwickler. "Das Auto ist das ultimative mobile Gerät. Schon bald ist es das Smartphone auf Rädern", sagt er. Es gehe darum, wer den Kontakt zum Kunden habe, wer mit Services und Daten Geld verdient. Apple steht in den Startlöchern. Google bietet mit Android Automotive bereits ein komplettes Betriebssystem für Infotainmentsysteme im Fahrzeug. Neben Tesla kommen mit Byton und Nio, Rivian und Lucid Motors neue Anbieter auf den Automarkt. Kürzlich zeigte Sony auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas, wie sie sich ein Elektroauto vorstellen. Es ist ungewiss, ob der Unterhaltungselektronik-Konzern den Wagen jemals baut. Doch Auftragsfertiger werden Firmen wie Sony umgarnen, wenn Jobs aus der klassischen Autoindustrie ausbleiben. "Der Trend zum Elektroauto ist unumkehrbar", sagt Schmidt mit Blick auf die neuen, strengen CO2-Vorgaben der Europäischen Union. "Man kann sich dem Fortschritt nicht verweigern."

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